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Wechsel: Internationales Lineup am Ende04.07.2013, 14:00

Sprintfox™ entlässt Lineup

Wie uns der Team-Manager René Odenthal nun bestätigt hat, wird man in Zukunft getrennte Wege mit dem CS:GO-Team gehen. Der Grund dafür ist simpel: Man hatte sich nach den starken Leistungen zu Anfang der Zusammenarbeit einfach mehr von den Jungs erhofft, die in letzter Zeit nicht mehr an den Ergebnissen anknüpfen konnten.



Neben den schlechten Leistungen spricht der Manager auch von unberechtigten Forderungen seitens des Teams, das trotz wenigen Trainings zur Prague Challenge reisen wollte und die Organisation aufforderte, die Flüge schon frühzeitig zu buchen. Alle weiteren Informationen hat uns René Odenthal in einem ausführlichen Statement dargelegt.

Statement René Odenthal - Team-Manager Sprintfox™:

Heute, nachdem ich mit meinem Chef gesprochen habe, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns vom aktuellen Line-Up trennen.

Grund für diesen Entschluss war hauptsächlich der Leistungseinbruch und in gewisser Hinsicht unberechtigte Forderungen. Als das Team beitrat, stellten wir bereits im ersten Gespräch klar, dass wir zu jedem Zeitpunkt bereit sein werden, das Team zu unterstützen, wenn es uns auch zeigt, dass es durchaus gewillt ist „mehr“ zu erreichen. Ich denke, das ist das Mindeste was eine Organisation von seinem Team verlangen kann – besonders dann, wenn sie den Spielern die Flüge, die Unterkunft, den Transport vor Ort und die Spesen zusagt.

Zunächst sah alles auch recht gut aus. Sie nahmen die A-Series und auch den ersten EMS Cup sehr ernst. Dann jedoch kam die Meldung darüber, dass Robin einen VAC-Ban erhalten hat. Spätestens ab dem Zeitpunkt, bekam ich die Anweisung von meinem Chef, das Budget was zur Verfügung stand zu drosseln und die Sache tiefer zu analysieren. Im Endeffekt entschied das Team, die Sache auf sich beruhen zu lassen, da Robin glaubhaft versichert hatte, er habe nur einen Hack in WarZ injiziert und während das Spiel lief parallel CS:GO gespielt – was wohl nicht zuletzt auch zum Ban führte.

Nach dem zweiten EMS Cup ging es jedoch im Vergleich mit der vorher erbrachten Leistung stetig bergab. Grund hierfür war unter anderem, dass sie niemanden hatten, mit dem sie auf hohem Niveau trainieren konnten. Auch wenn wir es dann eingerichtet hatten (zwei Mails hatten gereicht) das Teams wie Na’Vi sich bereit erklärten mit dem Team regelmäßig, an einem bestimmten Tag und Uhrzeit zu trainieren, fand dies jedoch nie statt. Gut, zunächst einmal, weil am ersten Trainingstag einer der Spieler verhindert war. Anschließend teilten uns die Spieler mit, sie wollen die Trainings selbst arrangieren, weshalb besonders ich im Anschluss auch die Finger von dem Thema gelassen habe.

Wir entschieden uns dann dazu, dem Team den Vorschlag zu unterbreiten, sie nach Prag auf die District Prague zu schicken – unter dem Vorwand, dass sie sich eingehend auf das Turnier vorbereiten und wir dies auch sehen könnten. Aber positive Resultate blieben nach wie vor aus. Dennoch forderten sie uns des öfteren auf, die Flüge zu buchen und / oder abzuwarten bis 12 Teams sich für das Turnier angemeldet haben. Wir haben versucht zu erklären, um so länger wir warten, um so höher werden die Preise der Flüge und, dass es auf der anderen Seite ein nicht übersehbares Risiko darstellt, die Flüge zu buchen und wir dann vor der Tatsache stehen, dass gar kein Turnier stattfindet aufgrund mangelnder Anmeldebestätigungen. Derartigen Druck wollten wir uns zu guter letzt nicht mehr aussetzen.

Es mag ein trauriger Zufall sein, dass sie auch nicht in die Facebook-Gruppe eingeladen worden sind, um mit anderen Topteams zu trainieren. Aber das alleine wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Schuld tragen, dass sie selbst gegen nicht so starke Teams verloren haben in der Vergangenheit. Aber mit der Forderung an einem LAN-Turnier teilzunehmen, wenn keine aktuellen, ernstzunehmenden Resultate vorliegen, ist nunmal ein No-Go. Der Vorschlag im Gegenzug ein Bootcamp zu machen wurde entweder abgelehnt oder war bereits aus rein zeittechnischen Gründen der Spieler gar nicht erst durchführbar. Und ich denke, auch wenn es ein trauriger Gedanke ist, es ist jedem klar, dass man an Partner und Sponsoren in der Regel nur rankommt, wenn man dem Partner auch eine gewisse Werbereichweite vorlegen kann. Hierzu zählt die eigene Bekanntschaft im Internet, das eigene Verhalten sowie auch die Resonanz, die man bei anderen – seien es nun Fans oder Spieler – hinterlässt. Und all dies passiert nunmal online. Persönlich wäre ich ja dafür, dass für alle großen Events im Vorfeld es internationale LAN-Qualifier gäbe, wie beispielsweise das letzte in Weißrussland. Dennoch, es ist nicht die gehobene Regel und im Endeffekt ist es auch in Ordnung, wenn man in gewissem Maße eine Paranoia im Onlinegaming schiebt, denn anders wie bei Spielen wie zum Beispiel League of Legends und Co., ist die Cheaterrate in CS:GO recht hoch. Dennoch, Online spielt die Musik – und wenn man da nicht gegen ankommt, hat man Schwierigkeiten.

Man nehme es wie man möchte, im Endeffekt sind wir noch immer stets bereit Teams zu unterstützen, die einen Start-Up benötigen.
Die Unterstützung sieht wie beim vorherigen Line-Up genau gleich aus.

• 1.500€ Teambudget am Anfang, welches kontinuierlich pro Monat weiter ansteigt und zudem ein Bonus hinzukommt, wenn nennenswerte und gute Resultate nachhause gebracht werden.
• Gameserver, Teamspeakserver.
• Premiumbeiträge und ähnliches werden nicht vom Budget bezahlt.

In 1.500€ sind in der Regel für alle Spieler die Flüge, Unterkunft und auch die Spesen gedeckt für zwei – maximal drei Tage. Ich denke, es ist ein faires Angebot. Für jeden Monat an dem das Budget nicht genutzt wird, steigt es.

Über Gehälter brauchen wir ebenso wenig zu reden, wie über Mitgliedsbeiträge. CS:GO ist eben kein Spiel was Geld abwirft und wir suchen auch keine Spieler, um sie – wie zuvor im Interview auch angedeutet – zur Werbeprostitution zu verleiten. Die Spieler haben ein Anrecht auf 100% der gewonnenen Preisgelder und damit hat es sich.

Dennoch wünsche ich Marius, Kostas, Robin, Stian und Daniel alles Gute und hoffe, dass ihre Träume erfüllen mögen.


Ehemaliges Lineup Sprintfox™:
de Marius 'mjR' Hüter
gr Konstantinos 'tsack' Theodoropoulos
gb Daniel 'danielsan' Boundy
se Robin 'robiin' Sjögren
no Stian 'centeks' Ledal


Geschrieben von MooZE

Kommentare

 
2

#26
Klingeldrahtjoe schrieb am 05.07.2013, 11:56 CEST:
HEADiiii schrieb:
reneDD schrieb:
TraitorJudas schrieb:
perfekte Zuhause für /10/ ;)


lol, asmo spielt sicherlich nicht ohne festes gehalt für eine organisation...


asmo und die anderen sollten erstmal durch konstante leistungen überzeugen bevor man irgendwelches gehalt fordert...


this
#27
GartnerTV schrieb am 05.07.2013, 14:03 CEST:
So wie ich lese ist das etwas einseitig geschrieben hier
#28
pr0zac schrieb am 05.07.2013, 18:59 CEST:
GartnerTV schrieb:
So wie ich lese ist das etwas einseitig geschrieben hier


Auf HLTV kannst Du Daniels Statement lesen. Dort ist es ebenso recht einseitig beschrieben.
#29
uwe1234 schrieb am 05.07.2013, 21:59 CEST:
reneDD schrieb:
TraitorJudas schrieb:
perfekte Zuhause für /10/ ;)


lol, asmo spielt sicherlich nicht ohne festes gehalt für eine organisation...


biwo bist du das?
#30
micHiiii schrieb am 06.07.2013, 03:24 CEST:
Um jetzt mal auf prozacs Statement zurück zu kommen:
Hört sich zwar alles gut an, aber mMn liegt sitzt ihr doch sehr zwischen zwei Stühlen. Das Bugdet ist zu hoch um ein aufstrebenedes, ambitioniertes Team zu rechtfertigen, aber auch zu gering um ein Team zu finanzieren was eben die Resultate einfährt die ihr euch scheinbar erwünscht.
Ihr wärt doch deutlich besser beraten, entweder die Erwartungshaltung und somit auch das Budget ein wenig herunterzufahren, oder eben mehr Geld zu investieren (was doch bei einer relativ jungen Organisation ohne offensichtliches ROI doch eher unrealistisch erscheint).

Die Resultate von eurem ehemaligen Team waren alles andere als schlecht, und dann jetzt direkt vor einer LAN wo bis dato nur Anexis einen als stärker einzustufenden Gegner angemeldet ist den Stecker zu ziehen, wirkt dann doch schon recht merkwürdig. Desweiteren spricht es auch nicht gerade für euch/dich nun öffentlich robiins VAC Ban in frage zu stellen, nachdem ihr solange an ihm festgehalten habt.

Wie dem auch sei, viel Erfolg weiterhin bei eurem vorhaben.
#31
pr0zac schrieb am 06.07.2013, 19:13 CEST:
micHiiii schrieb:
Um jetzt mal auf prozacs Statement zurück zu kommen:
Hört sich zwar alles gut an, aber mMn liegt sitzt ihr doch sehr zwischen zwei Stühlen. Das Bugdet ist zu hoch um ein aufstrebenedes, ambitioniertes Team zu rechtfertigen, aber auch zu gering um ein Team zu finanzieren was eben die Resultate einfährt die ihr euch scheinbar erwünscht.
Ihr wärt doch deutlich besser beraten, entweder die Erwartungshaltung und somit auch das Budget ein wenig herunterzufahren, oder eben mehr Geld zu investieren (was doch bei einer relativ jungen Organisation ohne offensichtliches ROI doch eher unrealistisch erscheint).

Die Resultate von eurem ehemaligen Team waren alles andere als schlecht, und dann jetzt direkt vor einer LAN wo bis dato nur Anexis einen als stärker einzustufenden Gegner angemeldet ist den Stecker zu ziehen, wirkt dann doch schon recht merkwürdig. Desweiteren spricht es auch nicht gerade für euch/dich nun öffentlich robiins VAC Ban in frage zu stellen, nachdem ihr solange an ihm festgehalten habt.

Wie dem auch sei, viel Erfolg weiterhin bei eurem vorhaben.


In vielerlei Hinsicht vollkommen richtig. Das Budget ist deshalb hoch angesetzt, damit es zugleich eine Absicherung darstellt - für mögliche Überschüsse - aber halt auch als Motivationsfaktor.

Die Sache ist, Michi, es gab im Team selbst zwei Mann die konstant an ihrem Kram gearbeitet haben. Das waren Kostas und Stian. Vorallem Stian hat wirklich in mancher Hinsicht eine 180° Drehung hingelegt, wie zum Beispiel seiner eigenen Fehler. So etwas hätte ich mir aber durchaus auch von den anderen gewünscht.

Ich denke, es ist schwierig etwas zu klassifizieren, wenn man nicht das ganze mit eigenen Ohren und Augen erlebt hat. Resultate waren nicht einmal das Ziel an sich - wir wollten sehen, DASS alles dafür gemacht wird, Resultate einzufahren. Das ist eine Willensfrage. Und ich meine, jeder wusste, dass die Jungs das Potenzial für mehr haben, wenn aber das Potenzial immer weiter absackt, die Forderungen der Spieler auf eine nicht rationale Weise immer lauter werden, dann denke ich, kann jeder ersehen, dass es nicht verhältnismäßig ist.

Dann doch lieber noch etwas abwarten. Aber "Abwarten" war keine Option für zwei Spieler, die sich intensivst darum bemüht haben, das Ganze zu ihrer Gunst zu drehen.

Wir haben auch Robins VAC-Ban nicht in Frage gestellt. Es war eine Entscheidung des Teams, bei der ich auch von meiner Seite aus gesagt habe, dass es durchaus anderweitige Konsequenzen mit sich tragen wird - egal ob der Ban gerechtfertigt war oder nicht. Sie hielten an ihm fest, also sei es so.
#32
janislavmessi schrieb am 08.07.2013, 13:39 CEST:
Warum müssen in solchen Statements und Folgekommentaren eigentlich immer DIREKT Personen benannt, diffamiert und betitelt werden? Reicht es nicht, wenn man einfach sagt es hat einfach nicht geklappt, dies und das war kacke. Warum muss man ausführlich darstellen, WAS schief lief, WER angeblich falsch liegt und WARUM irgendwas nicht läuft... Es kommt doch eh zu 90% ein Gegenstatemen, dass - wie der Name schon sagt - meist die exakte Gegenposition aufwirft.

Ich möchte hier niemandem ans Bein pissen, vor allem habe ich nicht die Knowledge und Kompetenz mir eine Meinung zu bilden. Es kann einfach nur nicht angehen, dass professionelle Organisationen (sogar solche wie Alternate) und hochprofessionelle Gamer (siehe Sache mit /10/) sich solche Blöße leisten.

Sowas sollte es mal im kaufmännischen Berufsleben geben.. Bin gespannt wie viele Minuten es dauern würde, bis Unterlassungsklagen, einstweilige Verfügungen und co. ausgestellt werden.
 
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