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Gewinnt einen Sennheiser GSX 1000-Audioverstärker



#1 vor 1 Jahr
MiPu Threadersteller Projektleiter 388 Beiträge
Sennheiser verschenkt passend zur Weihnachtszeit einen GSX 1000-Audioverstärker mit 7.1 Surround-Sound und Touch-Display! Unsere Jungs von 99Damage konnten diese bereits testen, ihre Reviews könnt ihr in diesem Topic entnehmen.

Falls ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt, klickt auf folgende News und versucht euer Glück - wir drücken euch die Daumen!
bearbeitet von MiPu am 18.12.2017, 16:07
#2 vor 1 Jahr
cLaun Moderator 354 Beiträge
Sennheiser hat mir ein Päckchen geschickt und um eine Bewertung gebeten. Allerdings werde ich für den Spaß hier nicht bezahlt. Wer mich als Analyst/Caster/Redakteur kennt, der weiß, dass ich ein relativ sachlicher Mensch bin. Ganz unten gibt's ein TL;DR/Fazit.

Auch wenn dieser Artikel in erster Linie der Bewertung des GSX 1000 von Sennheiser dient, möchte ich euch eingangs erklären, welche Komponenten zu gutem Gamesound gehören und was für mich beim Zocken wichtig ist.

Der Sport im Esport

Wenn ich zocke, geht es mir primär um den Wettkampf, die Competition, mich mit anderen zu messen. Ein gutes Spiel muss für mich also nicht gut aussehen oder verrückte Features haben, sondern einfach skilllastiges Gameplay bieten, bei dem es immer etwas zu lernen gibt und die Lernkurve gerne auch sehr steil ist. Counter-Strike ist das perfekte Beispiel.

Ausrüstung

Aus dieser Grundeinstellung resultiert ein gewisser Anspruch an die Peripherie, die ich nutze, um zu zocken. Das fängt bei einem ordentlichen PC an, der die benötigte Performance mitbringt. Eingabegeräte müssen präzise genug sein, um meine eigene Leistung abrufen zu können. Um das Spielgeschehen visuell zu verfolgen, muss natürlich auch ein guter Monitor mit hoher Bildwiederholungsrate und Reaktionszeit vorhanden sein. Ebenso wichtig ist, wie jeder Counter-Strike-Spieler weiß, ein ordentliches Audio-Setup.

Ein gutes Headset ist nur der Anfang

Wenn man einen durchschnittlichen CS-Spieler fragt, was die wichtigsten Voraussetzungen zum Spielen sind, dann wird neben einer guten Maus, viel FPS und seit geraumer Zeit 144hz auch immer ein gutes Headset genannt.

Aber das Headset ist immer nur so gut, wie der digital-to-analog converter , kurz DAC, der es bespielt. Ich habe sehr lange einfach die Onboard-Soundkarte meines PCs genutzt, mich aber vor einigen Jahren, eigentlich wegen Musik, über externe DACs informiert und einen gekauft.

Nicht nur die Musik klang besser, auch das Spielerlebnis profitierte drastisch. Dabei hatte ich geglaubt, mit dem Kauf eines guten Headsets in Sachen Audio gut aufgehoben zu sein.

GSX 1000

Der GSX 1000 hat einen DAC und eine Reihe von Features, die ihr sicher alle auf diversen Seiten nachlesen könnt, deshalb gebe ich euch einfach meine subjektive Meinung zu dem Ding kurz und knapp. (Im Nachtrag: doch nicht so kurz geworden, ups)

1. Der Klang ist sehr gut, wie man es von Sennheiser erwartet. Im Vergleich zu meinem vorherigen DAC allerdings keine bahnbrechende Veränderung. Der Unterschied zwischen Onboard-Sound und einem separaten DAC allerdings signifikant. Die Ortung von Geräuschen in CS:GO war sehr gut, ohne die Lautstärke erhöhen zu müssen, bis die AWP das Trommelfell sprengt.

2. Es sieht akzeptabel aus, auch wenn das typische Gamer rot-schwarz auch hier Anwendung findet. Die Erwartungen an Sennheiser-Qualität werden auch in der Verarbeitung voll erfüllt. Das Display zeigt im normalen Zustand einfach nur schwach das Volumen als Zahl an, leuchtet allerdings mit allen Einstellungsmöglichkeiten auf, wenn man sich mit dem Finger nähert. Das ist schon ziemlich fancy.

3. Die Anschlüsse sind top. Alle Audio-Anschlüsse sind 3,5mm Klinke, wie man es von den Anschlüssen an den meisten PCs kennt. Headset, Mikrofon und Lautsprecher können via Klinke angeschlossen werden, was meinen persönlichen Bedarf perfekt abdeckt. Mit meinem alten DAC musste ich das Mikrofon direkt an den PC anschließen. Der GSX 1000 selbst wird einfach via USB an den PC angeschlossen.

4. Einfache Nutzung. Plug&Play im wahrsten Sinne des Wortes, einfach anschließen und das Ding läuft. Auf den Touch-Knöpfen an den Ecken des Gerätes können Voreinstellungen gelegt werden. Ich habe z.B. Kopfhörer, 2.0-Sound und einen deaktivierten Equalizer auf einem der Knöpfe und Lautsprecher mit Equalizer-Einstellungen für Film und Musik auf einem anderen. Headset auf/ab und ein Touch wechselt also zwischen Gaming und Entertainment, das ist schon praktisch.

5. Direkte Volumenkontrolle. Ihr kennt diese Headsets und andere Geräte, die alle eine eigene Lautstärkeregelung haben? Der GSX 1000 verstellt über die Kontrolle am Gerät das PC-Volumen, ist also kein zusätzlicher Regler.

6. "Gaming-Modus" xD - Ich weiß, was ihr denkt. Wir haben ähnliches, denke ich, alle schon einmal bei dem einen oder anderen Produkt ausprobiert und am Ende dann doch lieber die Standardeinstellungen oder etwas selbst angepasstes benutzt. Der "Gaming-Modus" (einfach ein schlechter Name) hat mich allerdings zumindest in CS überzeugt. Filme kann man sich damit nicht geben und eure Musik wollt ihr damit nicht hören, aber besonders beim problematischen Sound von CS:GO bringt der Gaming-Modus des Equalizers angenehme Klarheit mit.

7. Preis-Leistung. Das Ding kostet 229 Euro und selbst wenn ihr bei Amazon, billiger.de & Co. sucht, blecht ihr mindestens 150 Euro. Wenn man das Geld hat, ist es das meiner Meinung nach auch Wert. Aber nur, wenn man sich keine Rippe dafür rausschneiden muss.

Das war jetzt eine Menge Geschwafel, das ich mir wohl selber nicht durchgelesen hätte. Deshalb nochmal ein kurzes Fazit.

TL;DR

Der GSX 1000 ist ein guter DAC und wird euren Klang drastisch verbessern, wenn ihr bisher den Sound eures Mainboards genutzt habt. Alle Features machen Sinn, die Bedienung ist intuitiv und hat meine Audio-Nutzung vereinfacht. Sogar der "Gaming-Modus" (xD) ist gelungen. Das Teil ist teuer, wenn ihr 'ne scheiß Maus, 'nen langsamen Monitor oder schlechten PC habt, dann investiert lieber da. Wenn ihr mit eurem Setup sonst zufrieden seid, gönnt euch.

Frohe Weihnachten
#3 vor 1 Jahr
DasiN Moderator 42 Beiträge
Sennheiser GSX 1000 – Mehrwert mit hohem Preis

Auspacken

Der Audio Amplifier GSX 1000 der Marke Sennheiser hat tatsächlich einiges zu bieten. Bei dem Gerät handelt es um eine Kombination aus externer Soundkarte und Fernbedienung. Geliefert wird der Amplifier in einer hochwertigen und gut gepolsterten Verpackung. Ein Kabel zum Anschließen des Geräts an den PC wird mitgeliefert. Mehr wird dafür nicht benötigt. Durch simples Plug and Play erkennt Windows den Verstärker, sodass man ihn direkt als In- und Output-Gerät auswählen kann.

Vor dem Gebrauch

Die Optik des GSX 1000 ist schlicht und clean. Das schwarze Gehäuse wirkt während des Testphase sehr hochwertig, wenn auch aus Plastik. An der Rückseite befinden sich Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer und Lautsprecher. Auf der Unterseite befindet sich ein Klappständer, der den Bedienwinkel angenehmer machen soll. Der Lautstärkeregler, der als silberner Ring an der Oberseite befestigt ist, lässt sich gut bedienen. Innerhalb dieses Ringes befindet sich ein Bedienfeld mit einigen Einstellmöglichkeiten. Was die alles können, gilt es dann erst einmal herauszufinden. Eine ausführliche Bedienungsanleitung lag nicht dabei – lediglich ein Quick Guide mit einem Hinweis auf die Homepage für eine vollständige Anleitung. Auf der Seite angekommen: Error 404. Also heißt es selbst probieren.

Bedienfeld

Sechs Bedientasten befinden sich auf dem hübsch rot leuchtenden Feld. Zwei davon fallen allerdings weg, sobald man den 2.0 Sound aktiviert. Dies sind zum einen der Hall und zum anderen: gute Frage, das ist durch das Zeichen nicht wirklich ersichtlich. Der Sound wird etwas leiser bzw. wieder lauter beim Betätigen dieser Taste. Das Gerät verfügt über eine Taste, mit vier Equalizer-Einstellungen: Film, Musik, Shooter und normal. Die Shooter-Einstellung ist allerdings so blechernd, dass ich sie kaum verwendet habe. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit ist die Wiedergabe des Mikrofons über die Lautsprecher bzw. Ohrmuscheln. Der Sinn dahinter hat sich mir nicht ganz erschlossen. Die wohl coolste Taste ist die, zum Umschalten von Kopfhörer auf Lautsprecher ohne dabei in den Windows-Einstellungen die Standard-Geräte umstellen zu müssen.

Presets

Außerhalb des Lautstärkereglers befinden sich noch zwei leuchtende Striche. Auch dieser Sinn hat sich mir erst nach probieren erschlossen. Vier Preset-Knöpfe ermöglichen das Speichern bestimmter Einstellungen. Einstellungen können ganz normal im Bedienfeld angepasst und dann durch langes Gedrückthalten der Preset-Taste gespeichert werden – gute Sache.

Soundqualität


Die Sound-Qualität der angeschlossenen Geräte wird tatsächlich gegenüber der eingebauten Soundkarte verbessert. Der kräftige Klang ist durchaus ein Pluspunkt des Geräts. Getestet wurde der Amplifier sowohl mit Logitech Z200 Computerboxen und einem Sennheiser GSP 301 Headset. Bei beiden konnte die Tonqualität überzeugen.


Fazit

Das Gerät bringt definitiv einen Mehrwert mit. Ich weiß allerdings nicht ob der bei 170,00€ liegt. Die Einstellungsmöglichkeiten sind nett und erleichtern einige Handgriffe bei der Bedienung. Der größte Vorteil ist das Umschalten von Headset auf Lautsprecher sowie die Lautstärkeregelung über das Panel, das leichter zu erreichen ist, als die Software-Steuerung von Windows. Gewünscht hätte ich mir eine Möglichkeit, um Headset mit USB-Anschluss zu steuern. Das ist mit dem Amplifier nicht möglich. Die Anschlüsse an der Rückseite sind meiner Meinung nach nicht gut platziert. Beim Tragen des Headset rutscht das Gerät gerne über den Tisch, was störend sein kann. Alles in allem: Mehrwert ja, der Preis vielleicht etwas zu hoch.
#4 vor 1 Jahr
MisterSic Projektleitung 506 Beiträge
Heute testen wir das GSX 1000 von Sennheiser. Für wen ist das Gerät, was taugt es und kann es alle Audiobedürfnisse erfüllen?

Ausgeliefert wird das Gerät in einer kleiner schicken schwarzen Kiste zum aufklappen, gefüllt mit dem Gerät, einem Mini USB Kabel und einer Bedienungsanleitung. Treiber und zusätzliche Programme benötigt das Gerät nicht.

Einfach das USB Kabel mit dem Rechner verbindung und schon ist das Gerät einsatzbereit.
Das GSX 1000 selber wiegt dabei gerade mal 210gramm und wird via Touchscreen bedient, die Audiolautstärke wird über einen Regler gesteuert, in form eines Kreises der den Touchscreen umschließt. Das Gerät hat jeweils einen Eingang für Kopferhörer, Microfon und externe Lautsprecher mit 3,5mm klinke.

Zudem hat es einen kleinen Standfuss, den man ähnlich wie bei einer Tastatur aufklappen kann, damit das Gerät leichter zu bedienen ist.

Einmal angeschlossen, kann ich das Gerät, ähnlich der Geste von Obi Wan bei den Sturmtrupplern auf Tatooine, aktivieren. Ich fliege mit der Hand über das Gerät rüber und schon werden mir sämtliche Einstellungen Angezeigt.

Statts die Bedienungsanleitung mir anzuschauen, fange ich erstmal an alle Bedienelemente auf dem Screen auszuprobieren. Das Sennheiser Gerät ist dabei unheimlich intuitiv, sämtliche Bedienelemente klären sich von selber auf.

Doch was ist das GSX 1000 eigentlich und wofür ist es gedacht? Das GSX 1000 versteht sich selber als Audioverstärker, welches den Sound von Spielen, Filmen und Musik aufwerten möchte von 2.0 Sound zu 7.1 Surround.

Dazu kann ich aus vier verschiedenen Preset auswählen, Neutral, Spiel, Musik und Film. Zusätzlich kann ich die Raumtiefe selber einstellen und möchte ich mehr Sound auf den vorderen Kanälen haben oder auf den hinteren.

Jeder der schon mal ein 7.1 Headset aufgehabt hat, weiß wie blechernd der Sound werden kann um den 7.1 Sound zu Emulieren. Ähnliches habe ich ehrlich gesagt auch bei dem GSX 1000 erwartet und wurde positiv überrascht.

Gespielt habe ich CS:GO, Diablo 3, Overwatch und Battlefield 1. Vor allem bei BF1 hat mich das Gerät förmlich von den Socken gehauen mit seinem 7.1 Sound.

Alles hörte sich ein stück näher und klarer an, sei es das gebrüll der Kamaraden auf dem Schlachtfeld, explosionen der Granaten, beschuss der Behemoths. Gefühlt befand sich alles auf seinem richtigen Platz, kein Sound wurde verschluckt weil der Dynamikbereich auf einmal endete durch eine drehung. Bässe, höhen und tiefen harmonierten ohne das gefühl zu haben, das neben mir jemand steht mit einer Konservendose.

Sollten mal die Einstellungen, die bei Battlefield 1 gut waren, bei einem anderem Spiel nicht so funktionieren, kann ich mir diese einfach auf dem Gerät abspeichern.

Genug gerannt, geschwitzt und gebrüllt bei Battlefield, will ich mich zurücklehnen und ein wenig Musik auf meinen Lautsprechern hören. Vorher musste ich immer umswitchen in den Einstellungen, jetzt genügt mir eine Berührung auf dem Gerät und meine externen Lautsprecher sind aktiviert. Finde ich ziemlich praktisch und sorgt dafür, das Gerät noch ein wenig mehr zu mögen. Ehrlich gesagt ist das nur eine kleinigkeit, aber es macht es bequemer und das gefällt mir.
Zusätzlich kann ich noch einstellen ob ich mich auf den Ohren selber hören will, in drei verschiedenen lautstärken. Jeder der komplett geschlossene und dichte Kopfhörer hat, kennt eventuell das Problem, wenn man mal lauter wird, weil man sich nicht selber hört.

Das GSX 1000 wird als zwei Geräte im Soundmanager erkannt, dadurch kann ich im Teamspeak eine andere Audioquelle angeben und die Kollegen separat lauter oder leiser stellen, ebenfalls durch einen Regler am GSX 1000. Dadurch bleiben die Stimmen um TS auch deutlich, wenn ich das Gerät auf 7.1 stelle.

Anfangs bin ich recht nüchtern an das Gerät ran gegangen, doch das Gerät überzeugt durch seine simple intuitive bedienung, design und vor allem durch den super Sound.
Das GSX 1000 macht das was es machen soll und das auch noch sehr gut, nicht mehr und nicht weniger. Es dient mir als Upgrade für meine Sound beim Gamen und als kleines Hub, sollte ich mehr als eine Soundausgabe haben.
Wer neben dem Spielen auch aufnehmen möchte, sei es für LP´s oder ähnlichem, sollte darauf achten, dass die Aufnahme Software auch mehrere Kanäle aufzeichnen kann.

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