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Drogen in der 99DMG-Community

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#84 vor 2 Jahren
Karalus 38 Beiträge
Komischer Weise hatte ich die sogenannten XTC-Depressionen nur bei meinem ersten Konsum.. Wenn ich jetzt ne Pille geworfen habe, ging es mir meistens am nächsten Tag echt perfekt. Zum Teil hatte ich einfach richtig gute Laune, und fühlte mich auch immer ausgeschlafen, auch wenn ich zum Teil nur 4 Stunden gepennt habe.
#85 vor 2 Jahren
denso_i30N 582 Beiträge
Kein Alkohol, Keine Kippen, Keine anderen Drogen und letzte Kur ist auch über 5 Jahre her :D
Eiweißshake gehört zum Grundnahrungsmittel ;)

Lieber die Finger von den harten Drogen lassen.
Ab und zu nen Bierchen ist ja OK, aber jedes Wochenende die Birne wegballern ist auch nicht cool.
Mit dem Rauchen erst gar nicht anfangen, Ihr werdet es später bereuen.
#86 vor 2 Jahren
Djang0_ 60 Beiträge
freemi:Ich bin jetzt 23 und habe schon so einiges probiert in meinem Leben daher denke ich, dass ich einiges dazu sagen kann.

x0RRY:

Außerdem ist es nunmal Fakt, dass der Großteil der oft als "Alterskrankheiten" bezeichneten Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Parkinson etc., auf den Konsum Psychoaktiver Substanzen sowie wenig Bewegung und schlechte Ernährung zurückzuführen sind. Und dadurch werden die Krankenkassengebühren in Zukunft immer weiter ansteigen.


Ich würde aber gerne zu aller Erst mal die Studie lesen wollen, die deine Aussage stützt. Ich beschäftige mich nämlich nicht erst seit gestern mit diesem Thema und habe noch nie davon gelesen, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Krankheiten und psychoaktiven Substanzen kommt.

Meine Geschichte fing so mit 13 an, als ich konfirmiert wurde. Ich bin vom Dorf und bei uns ist es vollkommen normal, dass die Jugendlichen ab ihrer Konfirmation anfangen zu trinken. Das war dann als ich mich langsam von meinem Computer wegbewegte und endlich wieder ein echtes Leben hatte auch jedes Wochenende normal für uns.
Mit 15 hab ich dann das erste Mal Hasch geraucht und immer mal wieder gemacht am Wochenende (oh wunder oh wunder für mich war das auch unter der Woche ein No-Go.) Das hab ich aber irgendwann nur noch sehr regelmäßig getan. Gab nur ein paar Leute in meinem Freundeskreis die das regelmäßig gemacht haben und ich hatte nie Lust mir selber viel zu kaufen, ich hab dann einfach immer Geld dazugegeben und mitgeraucht. Der Alkohol war da immer noch ständiger Begleiter am Wochenende. Das ging dann so bis 17/18. Nach einigen schlimmen Abstürzen auf Alkohol hab ich mich dann davon abgewandt. Ich trinke heute immer noch ab und zu mal ein Bier und bin ein großer Whiskey-Liebhaber geworden, aber das besaufen passiert bei mir nur noch ein mal alle 2-3 Monate.
Während meiner Abiturzeit habe ich Phasen gehabt, in denen ich dann auch unter der Woche viel gekifft hatte. Am Schlimmsten war die Zeit während meiner Facharbeit. Da haben wir uns jeden Abend wenn wir alles erledigt hatten(war uns wichtig!) getroffen und haben gekifft. Ich hatte noch keinen Führerschein, also war mir das egal und ich hatte ja "alles erledigt". Das hat sich dann aber wieder gelegt und ich habe nur noch auf Partys oder beim Kumpel gekifft. Das ist auch der Grund gewesen, warum ich besagten Kumpel eine Zeit lang nicht besucht habe. Wir haben einfach immer gekifft, wenn wir bei ihm waren. Das ging dann so bis 22. Dann habe ich mich irgendwann für psychoaktive Substanzen wie LSD, Psilocybin, Ecstacy, etc. interessiert.
Mittlerweile Student und zuhause ausgezogen war ich "frei" genug und habe mich immer mehr damit beschäftigt. Bis ich dann jedoch mein erstes Pilzerlebnis hatte, war schon 1 Jahr vergangen. Ich wurde von meinem Kumpel gefragt, ob ich mit ihm auf ein Festival fahren möchte und da hatte ich dann meine erste Pilzerfahrung (klingt nicht nach Safer use, aber ich habe die Möglichkeit in Erwägung gezogen, meinen Pilztrip auf diesem Festival zu haben. Und weil ich so glücklich an diesem Ort war und ich mich einfach gut gefühlt habe, hab ich mich kurzer Hand dazu entschieden es doch zu probieren. Dazu später mehr.)Auf dem gleichen Festival habe ich auch fast dauerhaft gekifft und zwischendurch noch MDMA in kristalliner Form "gedippt" und Speed gezogen.
Später dann bei meinem Kumpel zuhause zum Chillen Ecstacy genommen (das funktioniert echt!) mit nem Bekannten von ihm der es auch das erste Mal probiert hat(mein Kumpel war da schon erfahrener, der hatte mit 16-17 seine Feierzeit wo er regelmäßig auf Teilen war und er meint heute noch, dass das ein riesen Fehler war.)
Fast forward bis heute: Mittlerweile bin ich relativ "zufrieden" mit meinem Drogenkonsum. Marihuana rauche ich nur noch in Ausnahmefällen, Ecstacy konsumiere ich alle 2-3 Monate mal auf einer Party. Pilze sind mein absoluter Liebling geworden und ich schwärme leider ein wenig zu viel davon, um es noch als gesund ansehen zu können. LSD hab ich auch noch vor zu probieren. Zwischenzeitlich haben wir auch noch Kratom ausprobiert. Das ist ganz witzig, aber nichts was man ständig braucht. Tabak hab ich wenn dann nur in Verwendung mit Cannabis oder in einer Shisha geraucht (auch wenn das nicht wirklich rauchen ist, sondern verdampfen.)

Nun zu meiner Einschätzung:

Drogen sind kein Spielzeug. Alkohol nicht, Tabak nicht, Cannabis nicht und auch alles Andere nicht. Bevor ihr irgendetwas konsumiert solltet ihr euch zu 100% im Klaren sein darüber, was ihr tut, was das mit euch tut und wie es euch ergehen KANN. Meistens wird es eh komplett anders als erwartet. Aber man darf keine Angst davor haben sonst geht es eh schief. Eine gewisse Aufregung und eine ganze Menge Respekt sind aber notwendig. Das Wichtigste ist aber:

JEDE DROGE KANN SÜCHTIG MACHEN!

Ich kenne einige, die von Cannabis abhängig sind. Viele haben ihr soziales Umfeld verloren und sind total abgerutscht deswegen, weil ihr ganzes Leben sich nur noch ums kiffen gedreht hat. Selbes mit Ecstacy. Das ist vorallem bei jungen Mädchen komischerweise sehr beliebt. In meinem persönlichen Umfeld sind einige Mädchen zwischen 16 und 20 schon so geschädigt von ihrem Drogenkonsum, dass die wahrscheinlich niemals etwas erreichen werden. Die Denken nur von heute bis zur nächsten Gelegenheit Drogen zu nehmen.

Nun zu den einzelnen Drogen:

Alkohol: Die gefährlichste Droge. Jährlich sterben mehr Menschen an Folgen von Alkoholkonsum als von allen anderen Drogen. Man merkt meistens erst viel zu spät, dass man abhängig ist. Die Schäden merkt man erst Jahre später. Vom "Trip" her würde ich sagen: Nicht empfehlenswert. Totaler Kontrollverlust, Gedächtnislücken, Übelkeit, Tag danach gelaufen.

Tabak: Selber nie gemacht aber halt einfach nur quatsch. Was ich durchs Kiffen mitgekriegt habe: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle ('Tabakflash')

Cannabis: Jaaaa Cannabis. THC, Gras, Weed. Es gibt soviele Namen für das Teufelszeug. Es wird in der Gesellschaft offiziell geächtet, aber in Wahrheit ist es eine der meistkonsumierten Drogen in Deutschland und es ist in meinen Augen nicht so ungefährlich wie es uns weiß gemacht wird von den Konsumenten. Psychische Abhängigkeit ist durchaus im Bereich des möglichen. Außerdem können dabei Psychosen ausgelöst werden und Depressionen aufkommen. Eigenschaften des Trips(meine Erfahrung): Antriebslosigkeit, Fressattacken, Lachflash, komatöses Abschotten von der Umgebung, starke Müdigkeit, je nach Sorte auch Unternehmungsfreudigkeit, kommunikationsfördernd, leichte Halluzinationen (intensivere Farben, man meint Muster zu erkennen, etc.)

Der Grund, warum ich das kiffen so stark runtergeregelt habe, ist der, dass ich vom kiffen einfach so schnell hundemüde werde und einschlafe. Das ist einfach für mich komplette Verschwendung und wenn du jeden Tag Auto fahren musst auch einfach dumm. Außerdem müsst ihr euch immer vor Augen führen, dass ihr eine Toleranz entwickelt. Ihr konsumiert irgendwann immer mehr und mehr und merkt es einfach nicht. Für mich hat ein 10er für 3 Wochen locker gehalten. Mein Kumpel hat n Fuchs in einer Woche verraucht. Als wir mal Brownies gebacken haben hatte ich 3 Tage danach noch Schwindelanfälle und Übelkeit. Der Kollege vom Ecstacytrip hat 10 Stück gegessen und meinte "so krass ist das doch gar nicht."

Speed:
Ein ganz schlimmes Zeug. Ich habe schon einige Erfahrung damit gesammelt und ich kenn auch einige Speedjunkies und das will man echt nicht haben. Eine richtige Wirkung hast du dabei nicht. Du wirst einfach nur hellwach und bist ein wenig gesprächiger. Wirkungen: Du wirst sehr wach, bewegungsfreudig, kannst saufen bis du blöd bist und wirst nicht voll, Herzrasen, Bluthochdruck, Schwindel, Schlafprobleme
Das kann jedoch auch davon kommen, dass Amphetamine häufig mit anderen Stoffen gestreckt sind, wie z.B. Koffein, Meth, Ephedrin, etc.

Die Abhängigkeit ist echt übel. Auf dem Festival waren einige Speedjunkies vertreten. Die mussten erstmal jeder 5 Nasen ziehen um überhaupt in Laune zu sein auf die Tanzfläche zu gehen. Viele müssen jeden Tag eine Line ziehen um morgens überhaupt wach zu werden. Es wird ganz schnell teuer und du brauchst immer mehr und mehr. Deshalb würde ich euch dringenst davon abraten. Vorallem: Egal wie spaßig es klingt - 3 Tage durchfeiern ist für das Gehirn eine riesen Belastung. Das Gehirn braucht den Schlaf. Da kann man sich noch so oft einreden, dass man das ja nachholt. NEIN! Ihr könnt den Schlaf nicht nachholen. Egal ob ihr dann 15 Stunden schlaft oder sonstiges. Das ist nur die Erholung für den Körper, nicht für das Gehirn. Speedjunkies erkennt man ganz gut daran, dass die häufig etwas langsam im Kopf sind und total verplant. Das hat seinen Grund.

Pilze: Ich habe ein bisschen Sorge, dass dies hier etwas zu positiv ausarten wird, ich gebe aber mein bestes es so objektiv wie möglich zu halten. Magic Mushrooms sind in meinen Augen eine wundervolle Erfahrung. Ich habe zu so vielen Gelegenheiten Pilze konsumiert und hatte (bisher) immer meinen Spaß, auch wenn ich weiß, dass es sich bald ändern kann. Die Wirkung ist schwierig zu beschreiben aber im Grunde kann man das auf Folgendes zusammenfassen: Verbundenheit mit der Natur, Halluzinationen, Offenheit für jeden und zu jedem, Hilfsbereitschaft, Bewegungsdrang. Die negativen Seiten sind: Horrortrips, Übelkeit, Schwindelgefühl, Abkapseln von der Realität, Müdigkeit am nächsten Tag (weil das Gehirn einfach 6 Stunden volles Rohr durchpowert - dazu im nächsten Abschnitt mehr), Verändern der Persönlichkeit(ob das jetzt negativ oder positiv ist muss jeder selbst rausfinden.)

Pilze sind eigentlich die faszinierendsten Drogen in meiner Geschichte. Ich hatte vorher nie so ein Erlebnis und hatte es danach auch nie wieder. Und jedes mal wenn ich Pilze nehme nachdem ich ein paar Wochen/Monate vorher was anderes konsumiert habe, merke ich, dass dies meine Drogen der Wahl sind (so blöd das jetzt auch klingt.) Zur Zeit wird auch stark an Magic Mushrooms geforscht. Man vermutet unter anderem, dass Magic Mushrooms das wirksamste Antidepressiva der Welt darstellen könnten(siehe unten). Desweiteren sollen sie bei Bekämpfung von Suchtkrankheiten und zur Unterstützung von schwer kranken Menschen eingesetzt werden können.
(Quellen:

www.spiegel.de/gesundhe...-lindern-a-1092703.html


www.n-tv.de/wissen/Psyc...eit-article4454456.html


www.augsburger-allgemei...ssionen-id39889927.html


www.welt.de/newsticker/...-aufzugeben-Studie.html

Und für alle die es interessiert: So arbeiten die Nervenbahnen, wenn jemand Psilocybin konsumiert.


blogs.discovermagazine..../10/brain-networks.jpg)

Ecstacy: Ist von der Reihenfolge vielleicht nicht ganz so perfekt eingesetzt aber es muss noch erwähnt werden. Im Grund genommen sind Ecstacy-Erfahrungen etwas schönes. Ich nehme es wie oben erwähnt beim Chillen ab und zu, sowie beim feiern. Die Wirkung ist: Bewegungsdrang(du MUSST dich bewegen), Halluzinationen (leicht bis mittel stark), Kommunikationsfreude pur, du hast mit niemandem ein Problem, 8 Stunden tanzen kein Problem, etc. Die negativen Effekte sind: Dehydration, ein bisschen Kontrollverlust(nicht so stark wie beim Alkohol), Entwicklung von starken Depressionen (bei regelmäßigem Konsum), Dehydration, Hemmungslosigkeit, Verlust von Temperaturempfinden, Dehydration.

Ernsthaft, wenn ihr Ecstacy konsumieren wollt: Habt immer eine volle Flasche Wasser am dabei. Wenn sie leer ist geht zum Wasserhahn(das geht auch in der Disko wunderbar) und füllt sie neu auf. Ihr merkt nicht, dass ihr übertrieben schwitzt und alles möglich an Salzen und sonstiges ausm Körper saugt. Am besten zwischendurch ein Bier trinken, das wirkt in dem Zustand als isotonisches Getränk. Aber nicht zu viel denn die Kombination von Drogen sollte nicht bedenkenlos durchgeführt werden.

Bei der Schädlichkeit von Ecstacy wurde über die Jahre ein immer besseres Verständnis entwickelt und man geht mittlerweile wohl davon aus, dass es nicht so schädlich sei, wie früher angenommen.

Ecstasy könne demnach nachweislich Hirnzellen schädigen. So auch in der NeXT-Studie. Personen, die in den Konsum eingestiegen sind, haben ein Jahr nach der Ersterhebung signifikant schlechtere Leistungen insbesondere bei Tests zum verbalen Gedächtnis abgeliefert, als diejenigen, die abstinent geblieben sind. Allerdings sei das Ausmaß des neurotoxischen Potentials eher gering, betonen Rogers und sein Team. Die Unterschiede zwischen den Konsumierenden und den vergleichbaren abstinenten Personen seien klein und würden noch innerhalb des Bereichs liegen, der als normal betrachtet wird. Die Autorinnen und Autoren bezweifeln zudem, ob die eher geringen Effekte von Ecstasy tatsächlich Auswirkungen auf den Alltag der Konsumierenden haben.


(Quelle: www.drugcom.de/topthema...dlich-ist-ecstasy-mdma/


www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16395871)

Auch bei Ecstacy vermutet mittlerweile einen therapeutischen Nutzen. Siehe hierzu:


www3.imperial.ac.uk/new...news_17-1-2014-11-35-46

Bei Ecstacy gilt: Vor dem Konsum ein Testkit nehmen und dann im Internet recherchieren. Es gibt Seiten bei denen Tragen Leute aus der ganzen Welt ihre Pillen ein, die auf Vermutungen oder wirkliche chemische Untersuchungen beruhen und wenn man Glück hat, findet man seine Pille auf eine dieser Seiten und kann dementsprechend feststellen, wieviel von welcher Substanz in der Pille ist. Nehmt niemals zu viel. Es gibt Idioten die raten dir Dinge wie "nimm gleich die ganze Pille, das geht richtig ab." Macht das nicht. Es wird euch vermutlich gar nicht gefallen und ihr werdet für mehrere Stunden keine Kontrolle mehr über euch haben. Ihr könnt die Tabletten locker halbieren oder vierteln. Habe grade eine Seite gefunden bei der ihr eure Dosis bestimmen könnt, die für euren Körper "geeignet" ist. Ich glaube es ist das 1,5mg/kg Körpergewicht. Das wäre bei einer Person die 80kg wiegt 120mg.







Zum Abschluss noch ein paar letzte Worte:

Eine Menge Drogen sind in meinen Augen nicht so gefährlich, wie uns die Gesellschaft oder unsere Drogenbeauftrage der CDU weiß machen wollen. Allerdings sollte jeder immer mit Bedacht an die Sache rangehen.

Für alle chemischen Drogen gilt: Immer ein Testkit benutzen. Die gibt es für wenig Geld im Internet. Manche Partys bieten auch Teststände an aber das ist eher bei den großen Raves und Festivals der Fall.

Lest euch vorher alle safer use Regeln durch. Die findet ihr zuhauf im Internet. Und macht nichts, was euch jemand einreden will. Jede Droge kann psychische Störungen auslösen. Jede Droge kann abhängig machen und jede Droge schadet eurem Körper auf Lebenszeit.

Tut eurem Körper den Gefallen und wartet wenigstens bis 21-22. Dann befindet sich euer Gehirn nicht mehr in der aktiven Entwicklungsphase.

Eeeeh... ich glaube das ist ein bisschen eskaliert. Woops. Zum Abschluss noch ein Ranking der gefährlichsten Drogen.


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Die Idee dieser Diskussionen ist interessant, allerdings wie man leider eindeutig sieht funktioniert das Ganze nicht. Der Ersteller des obigen Beitrags verherrlicht massiv Drogen. Er beschreibt vieles objektiv, gibt Tipps, schreibt über Nebenwirkungen etc. und spiegelt seine subjektiven Erfahrungen im Text wieder - genau das ist aber das Problem. Er schreibt selbst er denkt er ist süchtig nach Pilzen, er versucht objektiv zu schreiben und verherrlicht diese sehr gefährliche Droge extrem - ohne es zu merken. Ich bin 29 Jahre alt und habe auch meine Erfahrungen mit Drogen gemacht. Aktuell konsumiere ich nur noch sehr selten Alkohol und ansonsten gar nichts. Besonders im Alter zwischen 15 und 22 ist der Konsum und die Lust nach dem "Probieren" bei vielen sehr hoch - war bei mir nicht anders. Da ich in meinem Alter wahrscheinlich schon etwas anders auf die Thematik schaue, heiße ich diese Diskussion so wie sie stattfindet, ohne Moderation, als sehr gefährlich und sinnlos. Der Ersteller über mir, beweist eindrucksvoll, dass man trotz objektiver Herangehensweise an das Thema und Erfahrungsberichten, den wirklichen Jungen Menschen im Forum Lust auf das Thema Drogen machen kann und zwar mehr als jemand der schreibt: "Drogen sind geil" Ich habe in seinem Alter leider auch noch gewisse Fehler bezüglich Drogen gemacht, bin dann allerdings davon losgekommen, einige Freunde von mir nicht. Das Problem mit Drogen ist, dass egal wie intelligent du bist, du dich vor der Sucht nicht schützen kannst und jeder Mensch ist in diesem Zusammenhang anders empfänglich. Besonders Menschen, die genau wissen was sie tun, wie etwas biochemisch funktioniert usw. sind oft süchtiger als sie denken, denn sie gestehen sich eine Sucht noch schwerer ein als jemand der sich wenige Gedanken rund um Effekte macht. Ich habe lange Zeit mit einigen Junkies, die leichtere und härtere Drogen konsumiert haben, zu tun gehabt. Dabei waren hochbegabte, clevere und evtl. auch nicht so die Intelligenzbestien dabei. Eines war aber immer gleich... wenn der Mensch nur minimal anfing sich unsicher zu sein ob er süchtig sein könnte - und er nicht nur über Sucht sprechen wollte, dann war er immer süchtig. Der obere objektive Post ist mit den ganzen Drogengeschichten, der Aufklärung usw. schön und gut, doch es gibt mehrere Stellen im Text, bei denen ich mir sicher bin der Mensch ist süchtig - genau aus diesem Grund verherrlicht er auch an manchen Stellen im Text stark (siehe Abschnitt Pilze) besonders weil er es noch nicht einmal verherrlichen möchte ist es sehr eindeutig. Einige Tipps sind auch irreführend und wie ich finde lebensgefährlich. Beispiel Pillenkataloge: Ich kenne auch sogenannte Tabletteneinordnungen, Kataloge etc., welche die Inhalte widerspiegeln usw. doch diese sind meist zu 100% unbrauchbar. Solange ein Konsument die Tablette nicht selbst herstellt oder sieht wie sie gemacht wird, ist die Dosis ohne Laboranalyse vollkommen unvorhersehbar. Es gibt unzählige Pillen die gleich aussehen und in die schöne Bunnys usw. gestanzt werden. Schlecht gemischte Pulver sind keine Seltenheit. Die Dosierungsunterschiede der Wirkstoffe können beim Faktor 10 - 100 liegen, neben dem ganzen Mist der hineingemischt wird. Ich finde es gibt leider schon genügend Foren wo über Drogen diskutiert wird. Ich finde das Ganze ohen Moderation unverantwortlich und gefährlich, da evtl. falsche Tipps übernommen werden könnten. Ich weiß nicht ob Michael Haenisch sich der Verantwortung bewusst ist bzw. bezweifle ich, dass er weiß, dass es hier solche Diskussionen gibt. Mehrwert würde diese Diskussion nur durch einen Fachmann als Moderator erhalten. Ich kann euch allen nur von Drogen abraten. Wenn ihr etwas probieren wollt (und das möchten die meisten mal) dann informiert euch gut und macht es nicht im Kreise von Junkies oder Dauerkonsumenten, denn an solche Gruppierungen bindet man sich sehr schnell. Auch ist ein "gutes Gefühl" über einen längeren Zeitraum kein Freifahrtschein. Ein Bekannter von mir hat Jahre lang härtere Drogen konsumiert und immer so getan als wäre er unantastbar und als hätte er kein Drogenproblem. Dann wollte er sich plötzlich mehrmals aus einem Fenster stürzen, ohne jegliche Anzeichen im Vorfeld. Drogenkonsum ist auf vielen Wegen unberechenbar. Horrotrips können sich einbrennen und zu Psychosen führen, gesprochen wird aber gerne nur über die schönen Erlebnisse, denn Menschen die wirklich Probleme bekommen haben möchten mit dem Thema nichts mehr zu tun haben und abschließen. Ich habe selbst schlimme Nächte durch Drogen erlebt und war naiv. Wer denkt „ich nehme nur einmal im Monat oder alle 2 Monate etwas, damit sich mein Körper regenerieren kann und ich klar bleibe“ - irrt sich. Ich kenne einige Menschen, die trotz extrem unregelmäßigem Konsum abhängig geworden sind oder eine Persönlichkeitsstörung besitzen, die sie nicht abschalten können. Man bezahlt mit seiner Gesundheit und seinem „Selbst“ für ein bisschen Spaß. Wenn ich dann so anstiftende Kommentare hier lese wie "jeder ist für sich selbst verantwortlich und wer in seinem Leben Spaß haben will und Drogen nehmen möchte, soll es tun - wir sterben alle mal" und ähnliches... wird es mir schlecht. Genau solche Aussagen können leider nur von Jugendlichen kommen oder Erwachsene die im Kopf noch jugendlich geblieben sind. Ich will mich über niemanden stellen, aber wer beim Thema Drogen nur von der Wand bis zur Tapete denkt, der hat große Chancen sein Leben komplett zu verbauen. Ob der Eintrag in Polizeiakten, Therapiezentren und und und der Karriereweg ist schnell verbaut und nein, niemand wird mit Drogen, Zocken und ein bisschen Spaß etwas im Leben erreichen. Jeder ehemalige Konsument den ich kenne bereut es sich damals zu sehr mit Drogen abgegeben zu haben, einige sehen es neutral, aber wirklich niemand sagt - das hat sich gelohnt! Das liegt daran, dass Drogenkonsum eine Momentaufnahme ist, es bringt dir nichts für die Zukunft. Dieser Text soll auch keine "Drogenhassbotschaft sein" denn ich empfinde es als „nicht schlimm“ wenn Menschen ab und zu Alkohol trinken oder einen Joint rauchen - allerdings halte ich die Diskussion in diesme Rahmen sehr gefährlich. Jeder der über 18 ist darf tun was er möchte, dass ist sein Recht, doch fragt euch immer selbst ob das Ganze für euch nachhaltig ist - was werdet ihr evtl. mit 35 dazu sagen? Möchtet ihr euch selbst vorwerfen euer eigenes Leben zu verbauen, indem ihr plötzlich schwer krank werdet, euch die Karriere verbaut oder dauernd Schicksalsschläge von Freunden verkraften müsst? Wer sich zu tief in die Drogenszenen bewegt, wird nicht nur durch seinen eigenen Konsum zerstört, sondern auch durch den von anderen. Ich kann euch nur empfehlen euch richtig zu belesen, mit Fachliteratur und immer euren Verstand einzuschalten, wenn es um das Thema Drogen geht. Ich wünsche allen nur das Beste!
#87 vor 2 Jahren
x0RRY Moderator 2491 Beiträge
freemi:Ich bin jetzt 23 und habe schon so einiges probiert in meinem Leben daher denke ich, dass ich einiges dazu sagen kann.

x0RRY:

Außerdem ist es nunmal Fakt, dass der Großteil der oft als "Alterskrankheiten" bezeichneten Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Parkinson etc., auf den Konsum Psychoaktiver Substanzen sowie wenig Bewegung und schlechte Ernährung zurückzuführen sind. Und dadurch werden die Krankenkassengebühren in Zukunft immer weiter ansteigen.


Ich würde aber gerne zu aller Erst mal die Studie lesen wollen, die deine Aussage stützt. Ich beschäftige mich nämlich nicht erst seit gestern mit diesem Thema und habe noch nie davon gelesen, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Krankheiten und psychoaktiven Substanzen kommt.


Das ist alles frei aus meinem biopsychologischen/neuroanatomischen Vorkenntnissen entstanden. Allerdings muss man da nun wirklich nicht lang suchen. Alkohol greift so gut wie alle Zellen deines Körpers an, und fügt diesen (vor allem) bei langem und starkem Konsum erhebliche Schäden zu. Von Demenz bis Krebs.
Das "Rotweinargument", was da oft angebracht wird ist z.B. totaler Quatsch. Jeder Tropfen ist schlecht für dich . In geringen Mengen aber wahrscheinlich zu vernachlässigen ;)

Nikotin ist ebenfalls alles andere als Gesund. Der Hauptfaktor ist da allerdings der Tabak. Und auf die Auswirkungen brauch ich wohl gar nicht näher eingehen.

Ganz einfach gesagt, sollten nur Sauerstoff und Zucker durch die Blut-Hirn-Schranke. Alles an psychoaktiven Substanzen gehört da natürlicherweise nicht hin, und wird auf lange Sicht irgendwelche Auswirkungen haben. Bei manchen Drogen wie Alkohol etwas mehr, bei manchen wie THC etwas weniger ;)

freemi:Eeeeh... ich glaube das ist ein bisschen eskaliert. Woops. Zum Abschluss noch ein Ranking der gefährlichsten Drogen.

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Uff, damit würde ich ebenfalls vorsichtig umgehen. Alkohol gehört im Bezug auf andere Personen definitiv auf Platz 1, aber auf die komplette Population bezogen sind tabakbedingte Krankheiten der mit Abstand größte Kostenverursacher für Krankenkassen.

Außerdem macht die Darstellung keinen wirklichen Sinn für mich. 100 ist das maximum, wird aber von keiner Droge erreicht? O.o

Eventuell ist das auch auf Droge pro Person bezogen, dann könnte es unter Umständen sinnvoller sein. Ich hab allerdings keine Lust, da groß nachzulesen :D
bearbeitet von x0RRY am 12.12.2016, 16:24
#88 vor 2 Jahren
Bengalo 0 Beiträge
x0RRY:
freemi:Ich bin jetzt 23 und habe schon so einiges probiert in meinem Leben daher denke ich, dass ich einiges dazu sagen kann.

x0RRY:

Außerdem ist es nunmal Fakt, dass der Großteil der oft als "Alterskrankheiten" bezeichneten Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Parkinson etc., auf den Konsum Psychoaktiver Substanzen sowie wenig Bewegung und schlechte Ernährung zurückzuführen sind. Und dadurch werden die Krankenkassengebühren in Zukunft immer weiter ansteigen.


Ich würde aber gerne zu aller Erst mal die Studie lesen wollen, die deine Aussage stützt. Ich beschäftige mich nämlich nicht erst seit gestern mit diesem Thema und habe noch nie davon gelesen, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Krankheiten und psychoaktiven Substanzen kommt.


Das ist alles frei aus meinem biopsychologischen/neuroanatomischen Vorkenntnissen entstanden. Allerdings muss man da nun wirklich nicht lang suchen. Alkohol greift so gut wie alle Zellen deines Körpers an, und fügt diesen (vor allem) bei langem und starkem Konsum erhebliche Schäden zu. Von Demenz bis Krebs.
Das "Rotweinargument", was da oft angebracht wird ist z.B. totaler Quatsch. Jeder Tropfen ist schlecht für dich . In geringen Mengen aber wahrscheinlich zu vernachlässigen ;)

Nikotin ist ebenfalls alles andere als Gesund. Der Hauptfaktor ist da allerdings der Tabak. Und auf die Auswirkungen brauch ich wohl gar nicht näher eingehen.

Ganz einfach gesagt, sollten nur Sauerstoff und Zucker durch die Blut-Hirn-Schranke. Alles an psychoaktiven Substanzen gehört da natürlicherweise nicht hin, und wird auf lange Sicht irgendwelche Auswirkungen haben. Bei manchen Drogen wie Alkohol etwas mehr, bei manchen wie THC etwas weniger ;)

freemi:Eeeeh... ich glaube das ist ein bisschen eskaliert. Woops. Zum Abschluss noch ein Ranking der gefährlichsten Drogen.

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Uff, damit würde ich ebenfalls vorsichtig umgehen. Alkohol gehört im Bezug auf andere Personen definitiv auf Platz 1, aber auf die komplette Population bezogen sind tabakbedingte Krankheiten der mit Abstand größte Kostenverursacher für Krankenkassen.


Mal ne Frage aus Interesse: Bist du Medizinstudent oder so? Oder woher hast du die Vorkenntnisse?

Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Sowohl illegale also auch legale Drogen (Tabak und Alkohol sowie Zucker sind meiner Ansicht nach ebenfalls "Drogen") sind in irgendeiner Weise schädlich für den Körper. Manche Menschen tragen, langfristig gesehen, körperliche und andere psychische Schäden davon. Abstreiten kann das meiner Meinung nach keiner- dafür brauche ich auch keine Studie sondern einfach gesunden Menschenverstand.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden was er ausprobiert und wovon er lieber die Finger lässt. Nur sollte man sich vorher genaustens informieren was man da vor sich hat und was es mit einem macht.
bearbeitet von Bengalo am 12.12.2016, 16:32
#89 vor 2 Jahren
Bibi Blocksberg 0 Beiträge
Egal was man zu sich nimmt. Die Dosis gibt den Takt an. Und das betrifft nicht nur Drogen sondern auch ganz normale Lebensmittel.
#90 vor 2 Jahren
syrN 1240 Beiträge
Ich schwöre mein Finger schmerzt, weil ich hier 10 KM am Handy scrollen muss.
Könntet ihr die langen Zitate in einen Spoiler packen? :D
#96 vor 2 Jahren
masel. 701 Beiträge
foolisH_:bin jetzt 26

zigaretten- ein paar mal probiert im jugendalter, hat nie geschmeckt
alkohol - früher öfter mal auf parties, aber auch nicht übermäßig und regelmäßig. heute mal 1-2 bierchen oder ein cocktail
härtere drogen - nie! auch niemals daran einen gedanken verschwendet

jungs macht den ganzen quatsch nicht mit um dazuzugehören. wenn das eure freunde sind, dann sucht euch schnell neue freunde.


klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..
bearbeitet von MisterSic am 12.12.2016, 21:37
#97 vor 2 Jahren
x0RRY Moderator 2491 Beiträge
Bengalo:
Mal ne Frage aus Interesse: Bist du Medizinstudent oder so? Oder woher hast du die Vorkenntnisse?

Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Sowohl illegale also auch legale Drogen (Tabak und Alkohol sowie Zucker sind meiner Ansicht nach ebenfalls "Drogen") sind in irgendeiner Weise schädlich für den Körper. Manche Menschen tragen, langfristig gesehen, körperliche und andere psychische Schäden davon. Abstreiten kann das meiner Meinung nach keiner- dafür brauche ich auch keine Studie sondern einfach gesunden Menschenverstand.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden was er ausprobiert und wovon er lieber die Finger lässt. Nur sollte man sich vorher genaustens informieren was man da vor sich hat und was es mit einem macht.


Sensorik und kognitive Psychologie ;) Angeplant ist der Master im neurowissenschaftlichen Bereich.
Ich bin da allerdings auch kein Experte, ich wollte nur mal ein paar Punkte loswerden, da ich einige Kommentare wirklich für sehr bedenklich halte :/

Es ist eben immer so eine Sache, was man als Droge definiert. Wie du schon angesprochen hast, ist es natürlich vollkommen richtig, dass die Einteilung in legale/illegale Drogen nicht Aufgrund von medizinischen Befunden, sondern eher nach gesellschaftlichen Regeln/wirtschaftlichen Interessen entstanden sind.
bearbeitet von x0RRY am 12.12.2016, 21:51
#98 vor 2 Jahren
veli 330 Beiträge
masel.:klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..


Kann gut sein und eben das sagen sich alle Leute ja Cannabis ja ist nicht so schlimm und daher meint man wie erschreckend viele hier es jeden Tag zu tun. Kenne viele und die wurden dann fauler und irgendwann war da auch psychisch etwas anders. Und man sagt nicht umsonst das Cannabis eine Einstiegsdroge ist.
#99 vor 2 Jahren
Bibi Blocksberg 0 Beiträge
veli:
masel.:klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..


Kann gut sein und eben das sagen sich alle Leute ja Cannabis ja ist nicht so schlimm und daher meint man wie erschreckend viele hier es jeden Tag zu tun. Kenne viele und die wurden dann fauler und irgendwann war da auch psychisch etwas anders. Und man sagt nicht umsonst das Cannabis eine Einstiegsdroge ist.


Es gibt hunderte Studien. Mal wird bewiesen, dass Kiffen wirklich faul und auf Dauer dumm macht.
Was ich von mir aus bestätigen kann.
Dann lese ich immer wieder Kiffen sei gar nicht so schädlich wie man angenommen habe.
(Ich finde den Artikel gerade nicht mehr. Hatte jemand von meiner Freundesliste in FB geteilt. Aber da diese Person neben "Tiere sind die besseren Menschen" + Hunde-Videos, immer mal wieder solchen Pro Cannabis Posts und 3-4 Kuchenrezepten auch noch anfing braunen Müll zu schreiben habe ich sie von meiner Freundesliste geschmissen. Und das ihr Verhalten auch gewisserweise bescheuert war, kann man sicherlich auch aufs Kiffen zurückführen.)
#100 vor 2 Jahren
heheheh 538 Beiträge
masel.:
foolisH_:bin jetzt 26

zigaretten- ein paar mal probiert im jugendalter, hat nie geschmeckt
alkohol - früher öfter mal auf parties, aber auch nicht übermäßig und regelmäßig. heute mal 1-2 bierchen oder ein cocktail
härtere drogen - nie! auch niemals daran einen gedanken verschwendet

jungs macht den ganzen quatsch nicht mit um dazuzugehören. wenn das eure freunde sind, dann sucht euch schnell neue freunde.


klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..


Hab locker 5-6 Menschen im Bekanntenkreis die immer einen auf "yo cannabis is nur zum chillen und ist garnicht gefährlich" etc gemacht haben und mittlerweile abgerutscht sind :/
Sei es weil irgendwann nichtmehr zur Arbeit gegangen und den ganzen tag gekifft oder halt nach und nach zu härteren Sachen gegriffen
#101 vor 2 Jahren
freemi 4 Beiträge
@Djang0

das stimmt schon, dass meine Einschätzung zu Pilzen sehr besorgniserregend ist. Ich hab auch schon selbst gemerkt, dass mein Interesse daran nicht auf einen normalen Konsum schließen lässt. Dennoch hat sich mein Konsum bisher noch nicht negativ auf mein Leben ausgewirkt und ich bin zwar süchtig nach dem turn aber nicht abhängig davon. Hatte auch noch überlegt, ob ich meinen Beitrag noch überarbeite, aber das würde das ganze irgendwie zu sehr stören, weil dann diese Diskussion über meinen Beitrag sinnlos wäre.

@x0RRY

Oh... da hab ich wohl nicht bedacht, dass psychoaktive Substanzen alles ist, was auf das Gehirn angreift (hab das irgendwie in dem Moment mit Halluzinogenen verwechselt. War ja auch schon spät.) Dementsprechend stimme ich dir bei der Aussage zu.

Zu der Alkoholthematik noch mal die "Methodik":

Members of the Independent Scientific Committee on Drugs, including two invited specialists, met in a 1-day interactive workshop to score 20 drugs on 16 criteria: nine related to the harms that a drug produces in the individual and seven to the harms to others. Drugs were scored out of 100 points, and the criteria were weighted to indicate their relative importance.

Ist halt überhaupt nicht repräsentativ, aber ich finde es wichtig, dass der Alkohol und Tabak Konsum viel kritischer betrachtet werden sollte, als er es zur Zeit wird.
#102 vor 2 Jahren
bankz 108 Beiträge
19, kiffe regelmäßig seit 1 jahr und gelegentlich mal n' Bier


lg
#103 vor 2 Jahren
REAMUX 95 Beiträge
GHAEL:
7ieben:
GHAEL:Hey,

99Damage community,

Wie oft macht ihr eine messer stecherei und wie oft verprügelt ihr einen Obdachlosen mit euren 5 Freunden ?


Ziemlich cool das die Kiffer und Säufer schon früh anfangen, dann wissen wir schon mit sicherheit das die nächste Generation für den Arsch ist.
Hello 3rd World War.


Drogenkonsum gibt es schon länger als es Menschen gibt. Und wir haben uns seither weiterentwickelt. Genau das sollten wir aich hier nutzen: Aufklärung statt Verteufelung.


Ich weiß, troztem ist Drogenkonsum mMn für looser und typen sie nichts im Leben erreicht haben.


schonmal n investment banking internship gehabt? findest mehr kokser bei goldman als im ghetto ;)

und @x0rry: das rotwein argument ist nicht unbedingt schwachsinn, da das enthaltene resveratrol in der menge eines glases wahrscheinlich positiver ist als die negative wirkung des alkohols. aber es gibt deutlich sinnvollere wege sein resveratrol zu bekommen, wie bspw. blaubeeren

psychoaktive substanzen haben bei niedrigfrequentiertem konsum mmn weniger auswirkungen als ein aluminiumdeo jeden tag zu benutzen
und bevor mir hier einer mit aluhut kommt:
www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3056430/
bearbeitet von REAMUX am 12.12.2016, 22:38
#104 vor 2 Jahren
MisterSic Projektleitung 506 Beiträge
Ist halt überhaupt nicht repräsentativ, aber ich finde es wichtig, dass der Alkohol und Tabak Konsum viel kritischer betrachtet werden sollte, als er es zur Zeit wird.


Stimme dir in diesem Punkt vollkommen zu. Alkohol ist eine Wahnsinns Droge sowie Tabak auch. Aber es wird geworben was das Zeug hält.
Sei es ein Becks Ice zur Party am Strand, das Bier was Nachbarn verbindet usw.

Trinke und Rauche generell 0, weil ich kein Argument finde, was es mir bringen sollte. Außer Schäden nix gewesen und es ist erschreckend das Alkohol so in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, das man blöde angeschaut wird, wenn man sagt, man trinkt kein Alkohol.

Dann kommen Aussagen wie, Respekt! usw. derweil sollte es andersrum sein. Du trinkst? Respekt..! (Ironisch gemeint).
#105 vor 2 Jahren
Lukas_L99 441 Beiträge
REAMUX:

schonmal n investment banking internship gehabt? findest mehr kokser bei goldman als im ghetto ;)



Unterstütze seine Aussage nicht, aber finde Investmentbanker jetzt nicht so einen ehrenwerten Beruf, auch wenn einige damit steinreich werden
#106 vor 2 Jahren
x0RRY Moderator 2491 Beiträge
REAMUX:und @x0rry: das rotwein argument ist nicht unbedingt schwachsinn, da das enthaltene resveratrol in der menge eines glases wahrscheinlich positiver ist als die negative wirkung des alkohols. aber es gibt deutlich sinnvollere wege sein resveratrol zu bekommen, wie bspw. blaubeeren

psychoaktive substanzen haben bei niedrigfrequentiertem konsum mmn weniger auswirkungen als ein aluminiumdeo jeden tag zu benutzen
und bevor mir hier einer mit aluhut kommt:

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3056430/

Gibt dazu kaum bis keine methodisch wirklich einwandfreien Studien dazu. Zumindest vor einem Jahr, da ich da einige Vorlesungen/Seminare zum entsprechenden Thema hatte. Und ich hab da definitiv Vetrauen in die Kompetenzen meines Profs ^-^

Auch wenn es eventuell eine positive Wirkung gibt, bezweifle ich persönlich, dass diese größer ist.

Allerdings ist das Argument sowieso hinfällig. Wieso etwas mit negativen Effekten konsumieren, wenn man die gleichen bzw. besseren Wirkungen auch aus Lebensmitteln ohne Alkohol bekommt ;)

Klingt jetzt natürlich alles sehr "spießig", und ich hab ja schon erwähnt, dass ich mich das selbst ab und zu schuldig mache :P
#107 vor 2 Jahren
LaberTalkTV_... Threadersteller 418 Beiträge
veli:
masel.:klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..


Kann gut sein und eben das sagen sich alle Leute ja Cannabis ja ist nicht so schlimm und daher meint man wie erschreckend viele hier es jeden Tag zu tun. Kenne viele und die wurden dann fauler und irgendwann war da auch psychisch etwas anders. Und man sagt nicht umsonst das Cannabis eine Einstiegsdroge ist.


Das mit der Einstiegsdroge ist purer Schwachsinn, aber bei den anderen punkten muss ich dir recht geben. Cannabis führt zwar bei einem ausgereifen Gehirn in einem kontrollierten Drogenkonsum meist nicht zu schweren Folgen, aber wenn man sich in der Entwicklungsphase jeden Tag 1-2 j's reinhaut, zerstört man regelrecht seinen Kopf.
#108 vor 2 Jahren
Bengalo 0 Beiträge
LaberTalkTV_MORI:
veli:
masel.:klar da cannabis auch so viel schlimmer ist als alkohol..


Kann gut sein und eben das sagen sich alle Leute ja Cannabis ja ist nicht so schlimm und daher meint man wie erschreckend viele hier es jeden Tag zu tun. Kenne viele und die wurden dann fauler und irgendwann war da auch psychisch etwas anders. Und man sagt nicht umsonst das Cannabis eine Einstiegsdroge ist.


Das mit der Einstiegsdroge ist purer Schwachsinn, aber bei den anderen punkten muss ich dir recht geben. Cannabis führt zwar bei einem ausgereifen Gehirn in einem kontrollierten Drogenkonsum meist nicht zu schweren Folgen, aber wenn man sich in der Entwicklungsphase jeden Tag 1-2 j's reinhaut, zerstört man regelrecht seinen Kopf.


Das mit der Einstiegsdroge ist Schwachsinn. Tabak und Alkohol sind "Einstiegsdrogen". Sie sind gesellschaftlich/strafrechtlich anerkannt/legal. Ab 16 Jahren darf man Alkohol (Bier/Wein) konsumieren. Ab 18 harte Alkoholika und Tabak. Und viele haben denke ich schon ihr erstes Bier getrunken bevor sie 16 sind und ihre erste Kippe vor 18 wenn nicht auch schon vor 16 ;)

Das sich die psyche bei einigen Cannabis Konsumenten ändert lässt sich nicht abstreiten. Aber übermäßiger Alkoholkonsum kann auch dazu führen (bei bekannten selbst miterlebt). Des Weiteren ist nicht jeder Kiffer salopp gesagt ein faules Stück Scheiße. Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen. Die Auswirkungen sind halt von Mensch zu Mensch unterschiedlich- wie auch beim Alkohol. Man muss halt damit umgehen können- und das liegt bei jedem selbst.

Meiner Ansicht nach ist eine Legalisierung (Konsum und Kauf ab 21 Jahren) das einzig richtige. Der kontrollierte Verkauf von "sauberem" Gras zu den gängigen Marktpreisen würde einem Großteil der Dealer sicherlich das Handwerk legen. Außerdem würde eine Entlastung der Polizei sowie der Behörden/ juristischen Einrichtungen eintreten. Der Staat würde durch eine Besteuerung sicherlich mehrere Milliarden Euro im Jahr einnehmen. Eine Win-Win-Situation. Die Konsumenten bekommen qualitativ gutes Gras (anstatt dem gestreckten Zeug von jedem Hinterhofdealer) und dem Staat stehen weiter Steuermittel zur Verfügung die sie sinnlos rausblasen können.

Konsumiert wird ja sowieso...
bearbeitet von Bengalo am 02.01.2017, 18:59
#109 vor 2 Jahren
fuNNa 0 Beiträge
Bengalo: Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen.


Immer dieses Gelaber von wegen "Ja ich hab Abi und studiere und kiffe trotzdem, daher ist das legitim".

Der Logik nach dürfte man auch eine Bank legal überfallen, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol
#110 vor 2 Jahren
7ieben Projektleitung 3734 Beiträge
fuNNa:
Bengalo: Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen.


Immer dieses Gelaber von wegen "Ja ich hab Abi und studiere und kiffe trotzdem, daher ist das legitim".

Der Logik nach dürfte man auch eine Bank legal überfallen, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol


Sich selber schädigen und andere schädigen sind aber zwei verschiedene Dinge. :P
#111 vor 2 Jahren
fuNNa 0 Beiträge
7ieben:
fuNNa:
Bengalo: Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen.


Immer dieses Gelaber von wegen "Ja ich hab Abi und studiere und kiffe trotzdem, daher ist das legitim".

Der Logik nach dürfte man auch eine Bank legal überfallen, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol


Sich selber schädigen und andere schädigen sind aber zwei verschiedene Dinge. :P


Wo schädige ich denn jemanden bei einem Banküberfall?
bearbeitet von fuNNa am 02.01.2017, 19:35
#112 vor 2 Jahren
7ieben Projektleitung 3734 Beiträge
fuNNa:
7ieben:
fuNNa:
Bengalo: Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen.


Immer dieses Gelaber von wegen "Ja ich hab Abi und studiere und kiffe trotzdem, daher ist das legitim".

Der Logik nach dürfte man auch eine Bank legal überfallen, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol


Sich selber schädigen und andere schädigen sind aber zwei verschiedene Dinge. :P


Wo schädige ich denn jemanden bei einem Banküberfall?


Je nach wie hart man vorgeht, sind allein während des Vorgangs des Überfalls Punkte wie psychische Gewalt, körperliche Gewalt gegen Mensch/ Gegenstand, ggf. finanzielle Schäden, [...] zu bedenken.

Aber Banküberfälle sollten hier auch nicht das Thema sein. Der eigentliche Punkt, auf den ich hinaus wollte: Du hast Recht, dass der Bildungsstand die Tat nicht legitimiert. Aber der Vergleich hinkt halt. Treffender wäre wohl: Der Logik nach dürfte man auch LSD legal konsumieren, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol

Korrekt, das Abi rechtfertigt die Tat nicht. Aber, solange er im Rausch oder allg. durch die Folgen des Konsums niemandem schadet, wäre mir das relativ egal.^^
#113 vor 2 Jahren
Bengalo 0 Beiträge
fuNNa:
Bengalo: Ich kenne genug Konsumenten die studiert haben und mitten im Leben stehen.


Immer dieses Gelaber von wegen "Ja ich hab Abi und studiere und kiffe trotzdem, daher ist das legitim".

Der Logik nach dürfte man auch eine Bank legal überfallen, weil man sein Abi in der Tasche hat. lol


Du hast den Sinn wohl nicht verstanden- oder ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Das Bild des faulen, arbeitslosen, nichstuenden Kiffers ist heutzutage immernoch weit verbreitet, was aber nicht der Tatsache entspricht. Legitim ist das selbstverständlich nicht, sollte wohl jedem klar sein.
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