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Ausbildung oder Studium

 
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#1 vor 1 Jahr
ApolloFCN Threadersteller 537 Beiträge
Hi,
Ich stehe 2018 vor der Entscheidung Ausbildung oder Studium ich hab echt keine Ahnung was ich machen soll.Habt ihr Erfahrungen oder könnt ihr mir Tipps geben ? Als Ausbildungsberuf würde ich denk ich Bankkaufmann machen als Studium Jura.

- Ap0ll0
#2 vor 1 Jahr
hypnokay 1332 Beiträge
Schreib dich ein & bewerbe dich gleichzeitig für ne Ausbildung. Studium ist viel Selbständig lernen und bei Jura verdammt viel lesen und verdammt viel auswendig lernen. Ausbildung ist eher einfacher und du bekommst die wichtigen Dinge in der Schule vorgekaut - brauchst es dann nur anwenden und/oder spontan reagieren wenn im Betrieb etwas passiert womit du nicht rechnest.
#3 vor 1 Jahr
McBudaTea 497 Beiträge
Meine Empfehlung ist, dass du dich mal an einem Tag in ein paar Vorlesungen hockst, dich vielleicht mit den Leuten unterhältst etc., damit du eine Idee bekommt, ob dir das Fach zusagt. Egal ob du ein Studium oder eine Ausbildung anfängst, das ganze kann schnell in die Hose gehen, wenn man sich vorher keine Gedanken gemacht hat.
Wenn man jetzt gar keinen Plan hat, dann ist ein Studium die sichere Variante, da man z.B. im ersten Semester, wenn man merkt, dass was man sich ausgesucht hat, komplett daneben ist, kann man die Zeit immer noch nutzen, andere Studiengängen anzuschauen und gegebenenfalls Prüfungen schreiben, die man auf andere Fächer übertragen kann. Bei einer Ausbildung ist es schwerer.
#4 vor 1 Jahr
tyfN 162 Beiträge
Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts
#5 vor 1 Jahr
7ieben Projektleitung 3752 Beiträge
TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts


Das mit der Freizeit ist sehr fachbedingt.
Das mit der Verantwortung sogar falsch. Die Eigenverantwortung und -verwaltung ist deutlich höher.
Das Finanzielle ist auch wieder sehr fachbedingt. Wobei die Studienfinanzierung idr schwieriger/ aufwendiger ist, als eine Ausbildung finanziell zu stemmen.
Ausbildungen kann man auch wechseln ^^

Meine Ansichten zu dem Thema haue ich morgen im Laufe mal in die Tasten :)
bearbeitet von 7ieben am 02.11.2017, 23:46
#6 vor 1 Jahr
ApolloFCN Threadersteller 537 Beiträge
7ieben:
TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts


Das mit der Freizeit ist sehr fachbedingt.
Das mit der Verantwortung sogar falsch. Die Eigenverantwortung und -verwaltung ist deutlich höher.
Das Finanzielle ist auch wieder sehr fachbedingt. Wobei die Studienfinanzierung idr schwieriger/ aufwendiger ist, als eine Ausbildung finanziell zu stemmen.
Ausbildungen kann man auch wechseln ^^

Meine Ansichten zu dem Thema haue ich morgen im Laufe mal in die Tasten :)


Danke für die Antworten bis jetzt ich freu mich auf morgen ;)
#7 vor 1 Jahr
derdenis 74 Beiträge
TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts


lol, das scheint mir ne typische aussage eines faulen langzeitstudenten zu sein, der höchstwahrscheinlich eh nichts gebacken bekommt :o

@Op:
Bitte, bitte mach dir deine EIGENEN Gedanken über deine Zukunft, was du dir vorstellst,wie du deine nächsten Jahre verbringen möchtest. Das wichtigste ist, dass du es mit Herzblut machst und nicht dass machst, was am bequemsten erscheint!
#8 vor 1 Jahr
ApolloFCN Threadersteller 537 Beiträge
Nur kurz noch zur Info ich mach dieses Schuljahr meinen Realschulabschluss bei unserer Schule ist es aber möglich direkt mit den Abitur weiter zu machen also wäre ich mit 21 mit den Abi fertig und mit 25/26 mit den Studium ist das zu Alt ?
bearbeitet von ap0ll0 am 02.11.2017, 23:59
#9 vor 1 Jahr
hypnokay 1332 Beiträge
mach dir über das alter keine gedanken
#10 vor 1 Jahr
McBudaTea 497 Beiträge
ap0ll0:Nur kurz noch zur Info ich mach dieses Schuljahr meinen Realschulabschluss bei unserer Schule ist es aber möglich direkt mit den Abitur weiter zu machen also wäre ich mit 21 mit den Abi fertig und mit 25/26 mit den Studium ist das zu Alt ?


Kurze Antwort: Nein.
#11 vor 1 Jahr
kcichris 232 Beiträge
mit 25/26 mit dem Studium fertig ist absolut normal, mach dir da keine Gedanken. Abi würde ich auf jeden Fall noch machen, selbst wenn du dich in 3 Jahren dann für ne Ausbildung entscheidest, die Option zu studieren ist nicht zu verachten und wenn man einmal aus dem Lernen raus ist, ist es schwer wieder reinzukommen
#12 vor 1 Jahr
tyfN 162 Beiträge
7ieben:
TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts


Das mit der Freizeit ist sehr fachbedingt.
Das mit der Verantwortung sogar falsch. Die Eigenverantwortung und -verwaltung ist deutlich höher.
Das Finanzielle ist auch wieder sehr fachbedingt. Wobei die Studienfinanzierung idr schwieriger/ aufwendiger ist, als eine Ausbildung finanziell zu stemmen.
Ausbildungen kann man auch wechseln ^^

Meine Ansichten zu dem Thema haue ich morgen im Laufe mal in die Tasten :)


Natürlich ist die Eigenverantwortung höher, jedoch meinte Ich es so, dass du auf dich gestellt bist und nicht irgendwelche betrieblichen Aufgaben zu übernehmen hast -> Verantwortung =)

Jeder sieht es halt anders, gibt kein "Das ist richtig, dass ist besser"
#13 vor 1 Jahr
iamthewall 5008 Beiträge
Stand vor 7-8 Jahren genauso da wie du. Alle, restlos ALLE sagten "STUDIUM!!! DUMME FRAGE!" aber die waren allesamt dumm.

Ausbildung:

+ Geld
+ Arbeit
+ klassische "Praxis", du weißt nacht 3-4 Jahren meist wirklich, was du tust
+ kannst scheiße bauen ohne Ende, entlassen kann dich nach der Probezeit keiner. Es sei denn, du lieferst natürlich triftige Gründe für ne außerordentliche Kündigung :p
- kurzfristig weniger Aufstiegschancen, gleicht sich mittel- und langfristig natürlich aus
- wenn ich mich so umhör locker ne 50/50-Chance ne Scheißstelle zu finden, die dich nicht weiterbringt als nen Praktikanten. Wenn du dann nicht wechselst kannste nach 4 Jahren immer noch nix und bist uninteressant für den Arbeitsmarkt


Studium

+ langfristig ofc
+ viele geile Leute
+ saufen ohne Ende
+ halbes Jahr frei
- das andere halbe Jahr dafür nervig as fak³²³
- 3-5 Jahre wenig Geld
- oder gar kein Geld wenn deine Eltern "zu viel" verdienen und ja theoretisch 700€ im Monat für dich übrig haben MÜSSEN :))) *FUCKBAFÖG*
- danach Schulden
- danach evtl nochmal 1-3 Jahre kaum mehr Geld alsn Azubi.


Je nachdem wie alt du bist, darfst du experimentieren. Ich empfehle: Fang an zu Studieren. Wenns dir wie mir geht und du kein Geld hast, dich totlangweilst, dann aber in 2 Wochen 8 Klausuren knacken musst und dein Kopf explodiert.. dann kannste immer noch abbrechen und ne Ausbildung suchen. Studienabbrecher ist heute absolut nichts Negatives mehr und bringt dir für ne ähnliche Ausbildung sogar definitiv noch Vorteile :)
Aber das musst du eben abwägen. Wie siehts mit Geld aus, kannste bei Eltern wohnen, musst du Kredite aufnehmen, willst du unbedingt n eigenes Auto fahren und keine 5 Jahre mehr warten, bis du dir den schicken Audi und endlich n neues Motorrad kaufen kannst uswusf.
bearbeitet von iamthewall am 03.11.2017, 00:11
#14 vor 1 Jahr
Vedex 133 Beiträge
Wieso nicht beides? Den Weg gehe ich gerade.
Durch das Ausbildung und BAB löst du das Geldproblem.
Die Ausbildung ist auch relativ entspannt. Das einzige, das stört, sind die langen Arbeitzeiten. Aber so kannst am sich schon an die Zeit nach dem Studium gewöhnen ohne viel Druck zu haben.
Berufsschule ist ez.

Du kannst auch während deines Studiums in deinem Ausbildungsbetrieb arbeiten und dort am Ende deine Bachelorarbeit schreiben, wenn es möglich ist. Das löst nochmal mehr Probleme.
Und durch die Ausbildung ist das Studium deutlich einfacher.

So schindet man schön viel Zeit, bis der Arbeitsalltag beginnt mit der ausrede sich weiterzubilden. Ist doch super
#15 vor 1 Jahr
Der_Dude 0 Beiträge
Duales Studium - das beste was man meiner Ansicht nach machen kann. So bekommst du theoretische und praktische Erfahrung bereits während deiner Studienzeit. Außerdem bekommst du natürlich ein Gehalt gezahlt.

Um mal ehrlich Zein, Hochschulabsolventen haben es heutzutage nicht mehr so einfach nach dem Studium einen Job zu bekommen. Durch das Duale Studium hast du ja bereits "einen Fuß in der Tür". Meist bist du sogar für 1-2 Jahre nach dem Studium an deinen Ausbildungsbetrieb gebunden (da die ja die Studiengebühren für dich zahlen).
#16 vor 1 Jahr
MomentuM- Moderator 3195 Beiträge
Ich würde dir auch ein duales Studium empfehlen.

Dieses alte Argument für's reine studieren, dass man sich danach einen Job aussuchen kann, gibt es halt schon lange nicht mehr. In meinem Bekanntenkreis gibt es genügend Ingenieure, die Jahre gebraucht haben und umziehen mussten, um einen relativ guten Job zu finden. Auf die Frage ob es das wert gewesen ist, erntet man ein Schulterzucken :D

Als Ausbildungsberuf würde ich denk ich Bankkaufmann machen als Studium Jura.


Ganz ehrlich, solange du dir nicht 100% sicher wegen einem Job bist, würde ich nicht mal daran denken in der Hinsicht was zu starten.
#17 vor 1 Jahr
Judass 743 Beiträge
Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber ich habe beides gemacht bzw bin noch dran. Kann dir sagen wenn du einen Beruf hast den du gerne machen willst erlerne ihn, mach es aber nicht aus "zwang". Vorteile bei einer Ausbildung ist (hängt natürlich von dem Bereich ab) man kann sich ständig weiterbilden. Bei industrieberufen zB ein techniker dran machen und noch Technischer Betriebswirt oder ähnliches, dann hast du den selben Status wie ein Master Student. Ohne auch nur einmal die Uni betreten zu haben.

Zu Jura lass dir gesagt sein du Studierst Jahrelang bekommst keine zwischen noten. Schreibst ständig Hausarbeiten und hast am Ende eine Prüfung bei der sich alles entscheidet. Außerdem solltest du bei jura gute Schreibskills als Grundlage haben.

Desweiteren wenn du nicht grade an eine FH gehst musst du dir im Studium alles selber einteilen, das ist nicht für jeden so einfach. Grade bei Motivationlosen Phasen kann es einem das Genick brechen.
Und für jeden kommt dann nach dem Studium der praxisschock
#18 vor 1 Jahr
McBudaTea 497 Beiträge
Vedex:Wieso nicht beides? Den Weg gehe ich gerade.
Durch das Ausbildung und BAB löst du das Geldproblem.
Die Ausbildung ist auch relativ entspannt. Das einzige, das stört, sind die langen Arbeitzeiten. Aber so kannst am sich schon an die Zeit nach dem Studium gewöhnen ohne viel Druck zu haben.
Berufsschule ist ez.

Du kannst auch während deines Studiums in deinem Ausbildungsbetrieb arbeiten und dort am Ende deine Bachelorarbeit schreiben, wenn es möglich ist. Das löst nochmal mehr Probleme.
Und durch die Ausbildung ist das Studium deutlich einfacher.

So schindet man schön viel Zeit, bis der Arbeitsalltag beginnt mit der ausrede sich weiterzubilden. Ist doch super


Aus meiner Sicht ist dies eine relativ schlechte Idee.
Ich habe selbst Chemie studiert und kenne aus den Studiengang einige, die vorher eine Ausbildung in der chemischen Industrie gemacht haben. Den Vorteil an Wissen, welchen sie mitgebracht haben, war sehr schnell aufgebraucht. Effektiv fängt man wieder bei 0 an.

Es ist auch nicht klar, ob man nach der Ausbildung noch Lust hat, mit einem Studium anzufangen. Die Arbeitsweise ist halt eine andere, sodass es sehr schwer sein kann, sich wieder für das Lernen von theoretischen Dingen zu motivieren. Zusätzlich ändern sich in Lauf der Zeit die Sicht auf Dinge. Nach drei Jahren Ausbildung, will man vielleicht unbedingt Geld verdienen, statt nochmal 3 bis 5 Jahre auf niedrigen Level zu leben. Darum ist der Einstieg eines Studium nach den Abitur am leichtesten.

Aus finanzieller Sicht lohnt es sich auch nicht unbedingt, da man nach hinten betrachtet mehr Geld verliert. Während der Ausbildung wird man zumeist deutlich weniger Geld verdienen, als nach dem Studium.
Das man neben den Studium arbeitet, kann ein Nachteil sein, da darunter das Studium leiden kann (entweder durch schlechtere Noten oder längeres Studium) oder eben andere Aspekte im Privatleben. Gleichzeitig kann eben dies zu Problemen führen. Wenn das Stidium länger dauert, kann man den Anspruch auf Bafög verlieren. Bis 25 Jahre kann man noch bei der Krankenkasse familienversichert sein etc.

Zuletzt würde ich noch anführen, dass man in dieser Konstellation sich (gefühlt) Möglichkeiten am Ende verbauen kann. In Laufe der Zeit ändern sich Prioritäten. Will man wirklich nach dem Abitur, einer Ausbildung und einem Bachelor noch den Master machen (wenn man in deinen Fall vielleicht schon 28 ist?)? Will man nach den Master mit 30 noch eine Promotion machen. Wenn man im Studium sieht, dass man etwas komplett anderes machen will, will man sich wirklich nochmal mit 26 neu orientieren?

Eine Ausnahme, warum das Ausbildung vor Studium Sinn machen kann (abseits von den vorher von anderen angeführten Punkten), wäre, dass man unter bestimmten Bedingungen auf das Abitur verzichten kann. Das geht aber nur, wenn das Studiengang nahe bei der Ausbildung liegt. Aus diesen Grund könnte der Zeitlich unterschied sehr gering sein.
bearbeitet von McBudaTea am 03.11.2017, 08:56
#19 vor 1 Jahr
Dr.ReLax 183 Beiträge
Studium ist extrem Fachabhängig. MINTler so wie ich, werden dir anders über das Studium erzählen als Geisteswissenschaftler. Da können dir nur Leute helfen, die auch das studiert haben was in deinem Interessensgebiet liegt.

Studium ist aber extrem Belastend, da man eine hohe Verantwortung trägt über seine eigene Zukunft. Du bist auf dich gestellt, niemand ist da der dir dein Leben regelt o.Ä. auch wenn das Bachelor und Master System schon krass strukturiert ist. Aber kein Dozent o.Ä. wird dir versuchen den Arsch zu retten wenn du meinst einen auf Lari-Fari zu machen. Außer an der UHH.....
#20 vor 1 Jahr
Maidzen Moderator 1624 Beiträge
Du musst das selbst entscheiden... Ich persönlich habe jegliche art von Schule gehasst, hab den ersten Abschluss geschrieben den ich machen konnte und das Schulische hinter mir gelassen.

Würde ich dass anderen deshalb empfehlen. Auf gar keinen Fall!
Ich wusste das ich mit Motivation und Fleiß auch ohne hochwertigem Schulabschluss in die IT Sparte kommen kann und das hab ich auch geschafft. Ich hatte also ein Ziel das ich auch Stur verfolgt habe.

Und das ist der Punkt, ich wusste was und wo ich hin will und diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten.
Wenn dir das klar geworden ist, ist der Weg auch ziemlich eindeutig.
#21 vor 1 Jahr
Aleinikow 134 Beiträge
Ich habe erst eine Ausbildung gemacht und danach noch Studiert ;)
#22 vor 1 Jahr
Alfred E Neu... 19 Beiträge
Ich würde erst eine Ausbildung machen, wenn du gut bist kannst du die ja verkürzen.

Dann hast du erstmal was in der tasche. Danach kannst du immer noch ein Studium hinterher schieben.

Duales Studium ist so eine Sache die ich genau abwägen würde.
Entweder man verzichtet komplett auf seine Freiheit oder man schmiert ab..
#23 vor 1 Jahr
trtd 241 Beiträge
TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts



ap0ll0:Hi,
Ich stehe 2018 vor der Entscheidung Ausbildung oder Studium ich hab echt keine Ahnung was ich machen soll.Habt ihr Erfahrungen oder könnt ihr mir Tipps geben ? Als Ausbildungsberuf würde ich denk ich Bankkaufmann machen als Studium Jura.

- Ap0ll0


Erst einmal solltest du dich mit deiner Berufswahl und Zukunft bzw deinen Wünschen beschäftigen. Dein Ausbildungswunsch und Studienwunsch sind dort derart weit auseinander, das man sich fragt wieso Bankkaufmann bzw bei Studium warum dann Jura.

Bankkaufmann ist ein sehr interessanter Beruf. Mein Cousin arbeitet seit einigen Jahren in dem Bereich und ist sehr zufriefen, meine Mutter mittlerweile seit weit über 30 Jahren hingegen, ist mittlerweile eher angewidert, da es nur noch um "Zahlen/Punkte bringen" geht und nicht mehr um Menschen. Sprich man muss irgendwo auch seine Seele verkaufen können. Man muss auch sehen das man nur geringe Aufstiegschancen hat (meine Mom ist seit nem Jahrzehnt zwar Filialleiterin, jedoch macht es das für das persönliche Befinden eher schwerer statt einfacher). Danach ist dann irgendwann aber auch Sense. Man verdient zwar recht gut (teils mehr als einige Universitätsabsolventen), jedoch wie gesagt - am Ende geht es wohl nur noch darum Menschen Sachen zu "verkaufen" was auch mit Druck von Betriebsebene einhergeht. Deswegen wie gesagt, man muss halt zur Not seine Seele verkaufen können.

Jura Studium ist eines der Härtesten überhaupt. Ich hatte 2 Beziehungen mit Jurastudentinnen gerade während ihrer Diplom- und später Staatsexamenzeit und das ist extrem hart. Nicht nur das sich das Studium ewig zieht (mit einem Diplom kann man halt nicht als Anwalt arbeiten und die zwei Staatsexamen dauern ~2-3 Jahre). Sprich ein Jurastuidum geht im Optimalfall 7-8 Jahre, mit "Pech" auch gern ~9-10 Jahre. Jedoch finde ich das Gebiet extrem spannend. Im nachinein hätte ich wohl auch Jura in Betracht gezogen. Jedoch sind auch danach die Möglichkeiten bei der Jopbfindung in einigen Regionen recht schwierig und die Verdienstmöglichkeiten recht schlecht. An der Selbstständigkeit scheitern einige. Eine meiner beiden Ex-Freundinnen arbeitet bspw mittlerweile in einer staatlichen Behörde welches nicht mehr viel mit dem Jura-Beruf zu tun hat. Die andere scheiterte bei der Selbstständigkeit nach Einkauf in eine Kanzlei und arbeitet mittlerweile für eine Kanzlei. Sie geht zwar in dem Beruf auf, jedoch verdient man bei weitem nicht so gut wie gedacht, jedoch sind die Verbesserungsmöglichkeiten natürlich recht gut im Laufe des Lebens. Was ich sagen will - das Jurastudium ist hart, jedoch wenn man gut argumentieren kann und ein gutes Rechtsverständnis hat gut machbar. Trotzdem dauert es ewig und gerade am Anfang des Berufsleben kann es verdammt hart sein.

Wie gesagt, grundsätzlich erstmal Überdenken, da beide Berufe extrem weit auseinander sind. Klingt zwar alles recht negativ was ich schreibe und muss nicht auf jeden zutreffen, aber das sind meine bisherigen "Erkenntnisse" aus meinem persönlichen Umfeld.




TayTayx3:Studium!

- mehr Freizeit (außer Prüfungsphase)
- weniger Verantwortung
- evtl. hohes Einstiegsgehalt nach Studium
- Zeit besser einteilbar
- Studiengang wechselbar, falls er dir nicht taugt

-> Du musst dich auch fragen, warum ausgerechnet Bankkaufmann? Was gefällt dir an dem Beruf?

#mythoughts


Das klingt nach dem typischen Stuidienabbrecher. Das große Geld vor Augen und denken man kann alles nebenbei machen. Natürlich hat man mehr "Freizeit" - wenn man sie denn haben möchte. Jedoch scheitern fast alle an zu viel Freizeit. Denn theoretisch wenn man gut abschließen will verbringt man eine Menge Zeit in der Bibliothek und einige müssen das Studium nebenbei mit einem Nebenjob finanzieren. Die Verantwortung ist halt riesengroß! Man ist für sich selbst verantwortlich was gerade mit ~20 Jahren frisch aus dem Elternhaus nicht so einfach ist. Viele verzetteln sich, verbringen zu viel Zeit mit Unsinn und schmeißen deswegen irgendwann zwangsläufig ihr Studium.

Die Einstiegsgehälter sind auch nicht immer die wahre Pracht. Gerade als (angestellter) Jurist verdient man am Anfang dermaßen lächerlich wenig das man es sich kaum traut zu sagen. Klar gibt es Ausnahmen, aber es gibt auch Juristen die am Anfang kaum mehr verdienen als ein ordentlich bezahlter Hausmeister!

Es ist ein großers für-und-wider. Langfristig ist das Studium die bessere Wahl. Von einere AUsbildung und danach einem Studium rate ich persönlich ab, da man aus dem "Lernrhytmus" raus kommt, da man scheinbar in der AUsbildung alles vorgekaut bekommt. Natürlich ist das lernen im Studium etwas anderes als während der Schule. Man benötigt viel mehr Zeit und man muss viel akkurater während des Studiums sein, wobei Jura zu Beginn da wohl etwas anders ist als andere Studiengänge. Trotzdem sollte man sich vorher entscheiden - Ausbildung ODER Studium.
bearbeitet von trtd am 03.11.2017, 11:38
#24 vor 1 Jahr
trtd 241 Beiträge
iamthewall:Stand vor 7-8 Jahren genauso da wie du. Alle, restlos ALLE sagten "STUDIUM!!! DUMME FRAGE!" aber die waren allesamt dumm.

Ausbildung:

+ Geld
+ Arbeit
+ klassische "Praxis", du weißt nacht 3-4 Jahren meist wirklich, was du tust
+ kannst scheiße bauen ohne Ende, entlassen kann dich nach der Probezeit keiner. Es sei denn, du lieferst natürlich triftige Gründe für ne außerordentliche Kündigung :p
- kurzfristig weniger Aufstiegschancen, gleicht sich mittel- und langfristig natürlich aus
- wenn ich mich so umhör locker ne 50/50-Chance ne Scheißstelle zu finden, die dich nicht weiterbringt als nen Praktikanten. Wenn du dann nicht wechselst kannste nach 4 Jahren immer noch nix und bist uninteressant für den Arbeitsmarkt


Studium

+ langfristig ofc
+ viele geile Leute
+ saufen ohne Ende
+ halbes Jahr frei
- das andere halbe Jahr dafür nervig as fak³²³
- 3-5 Jahre wenig Geld
- oder gar kein Geld wenn deine Eltern "zu viel" verdienen und ja theoretisch 700€ im Monat für dich übrig haben MÜSSEN :))) *FUCKBAFÖG*
- danach Schulden
- danach evtl nochmal 1-3 Jahre kaum mehr Geld alsn Azubi.


Je nachdem wie alt du bist, darfst du experimentieren. Ich empfehle: Fang an zu Studieren. Wenns dir wie mir geht und du kein Geld hast, dich totlangweilst, dann aber in 2 Wochen 8 Klausuren knacken musst und dein Kopf explodiert.. dann kannste immer noch abbrechen und ne Ausbildung suchen. Studienabbrecher ist heute absolut nichts Negatives mehr und bringt dir für ne ähnliche Ausbildung sogar definitiv noch Vorteile :)
Aber das musst du eben abwägen. Wie siehts mit Geld aus, kannste bei Eltern wohnen, musst du Kredite aufnehmen, willst du unbedingt n eigenes Auto fahren und keine 5 Jahre mehr warten, bis du dir den schicken Audi und endlich n neues Motorrad kaufen kannst uswusf.


Eine mMn sehr indiffenzierte Sicht. Einfach mal probieren ist gerade in seiner Hinsicht doch etwas unüberlegt. Immerhin benötigt er ~2-3 Jahre extra für das (Fach-)Abitur als zzgl 1-2 Jahren ausprobieren sind dann 4-5 Jahre weg. Man sollte also schn vorher mal genauer überlegen was man wirklich will. Denn ansonsten wäre er mit der Ausbildung lange fertig wenn er einfach mal yolo ausprobieren würde.

Zu dem Thema wann das man sich endlich nen Audi und Motorrad leisten kann. In beiden Fällen dauert es ne Weile und gerade nach einer Ausbildung dauert es auch ne Zeit bis man genug Geld beiseite hat, das man einfach sagen kann das man sich einfach so nen Audi usw leisten kann (es sei denn man macht auch nur wieder Schulden)

Beides hat seine Vor-und Nachteile jedoch stellst du es sehr seltsam dar. Ich habe bspw dank Elternhaus und einem Nebenjob keinerlei Schulden an der Backe, was jedoch bedeutet das man kaum Freizeit hat. Aber auch mit einem Bafög-Darlehen lebt es sich nicht so schlecht nach dem Studium da man teils nicht so viel zurückzahlen muss und es auch Stiftungen usw gibt, welchen einem das Studium mitfinanzieren können. Dieses saufen ohne Ende ist jedem selbst überlassen. Auch dieses halbe Jahr Freizeit. Dann passiert es halt das man diese 8 Klausuren in 2 Wochen nicht wirklich gebacken bekommt, wobei das bei Jura deutlich anders ist. "Damals" (vor 7-8 Jahren) musste man halt in den ersten 3 Semestern die wichtigsten Prüfungen weg haben und ansonsten waren es halt viele Seminararbeiten usw usf. Die richtig harte Zeit kam da erst während der Staatsexamen wo man dann wirklich 7-8 Prüfungen a 6-8 Stunden in 2 Wochen hatte.

Der_Dude:Duales Studium - das beste was man meiner Ansicht nach machen kann. So bekommst du theoretische und praktische Erfahrung bereits während deiner Studienzeit. Außerdem bekommst du natürlich ein Gehalt gezahlt.

Um mal ehrlich Zein, Hochschulabsolventen haben es heutzutage nicht mehr so einfach nach dem Studium einen Job zu bekommen. Durch das Duale Studium hast du ja bereits "einen Fuß in der Tür". Meist bist du sogar für 1-2 Jahre nach dem Studium an deinen Ausbildungsbetrieb gebunden (da die ja die Studiengebühren für dich zahlen).


Duales Studium muss nicht zwingend das Beste sein. Vor allem langfristig. Man kriegt halt in der Regel einen recht speziellen Abschluss, welcher bei einem späteren Jobwechsel eher hinderlich sein kann. Der B.Sc. ist halt dann auch nicht unbedingt hilfreich wenn sich mehrere Uni-M.Sc auf die gleiche stelle bewerben und bei SEINER Studienwahl Jura steht das Thema gar nicht erst zur Debatte.



@Threadersteller: Ist das denn dann ein Fachabitur oder ein "vollwertiges" Abitur? Stellt sich die Frage inwiefern bzw welche FACHhochschulen Jura anbieten und iniwefern ein NC vorhanden ist. Oder ist das mittlerweile nicht mehr so, das man mit einem Fachabituir nicht mehr an eine Hochschule sondern "nur" an deine Fachhochschule kann?
bearbeitet von trtd am 03.11.2017, 12:06
#25 vor 1 Jahr
klatscher11 43 Beiträge
habs mir jetzt nicht durchgelesen, allerdings habe ich damals in einem chemisch-technischen betrieb gelernt.
bei unserem betrieb ist man mittlerweile schon so weit, dass die Gelernten grundsätzlich gehalten werden... liegt daran, dass quereinsteiger bzw studienabbrecher (zb technische chemie, verfahrenstechnik, allgemeine chemie, etc) nach nur 6 monaten wieder abhauen weil es denen "zu viel" ist - vorallem wollen die nicht die verantwortung übernehmen eine doch etwas größere Anlage zu bedienen und dafür "grade zu stehen".
das theoretische wissen bringt dir nichts, wenn du es nicht in der praxis umsetzen kannst. mein tipp daher: mach eine technische lehre und gut is (vorausgesetz du interessierst dich dafür) weil zb Mechatronik ist wirklich interessant

edit: habe vor 2 Jahren den betrieb gewechselt und als Gelernte eine INgenieursposten bekommen. grund war halt "einschlägige praxis"

edit2: und biitttee, wenn du in einem berufsumfeld bist, nicht "fachsimpeln" oder sonst irgendwas damit du ja von der masse abhebst. isn gewaltiger schuß ins knie
bearbeitet von klatscher11 am 03.11.2017, 12:17
 
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