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CannabisKontrollGesetz

 
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#1 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
Heyho,

wollte mal fragen wie ihr so zu dem Thema steht. Es geht nicht darum Drogen zu verherrlichen. Vielleicht bekommen wir ja ne sachliche Diskussion hin.


Cannabis liberalisieren und Prävention betreiben oder weiter mit der Drogenbekämpfung?



Letzte Bundestagsdebatte:
www.youtube.com/watch?v=m3gSDHraIsQ

CKG:
dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/042/1804204.pdf

CAPRis Studie:
www.bundesgesundheitsmi..._Kurzbericht_CAPRis.pdf

EMCDDA Bericht: www.emcdda.europa.eu/sy...s/2637/TDAT16001DEN.pdf

Anhörung Gesundheitsausschuss 03/2016:
www.youtube.com/watch?v=WSp0M9PNPzg

Entstehung Cannabis-Prohibition:
www.youtube.com/watch?v=js7Cqd9hnnA

Best of Marlene Mortler (aktuelle Bundesdrogenbeauftragte):
www.youtube.com/watch?v=IkpXkdQ6fOk
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 18:38
#2 vor 1 Jahr
iamthewall 4577 Beiträge
Es gibt keine guten Gründe, die gegen eine Legalisierung bzw. komplette Entkriminalisierung sprechen. Einnahmen, Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges, DEUTLICH geringere Abhängige/Geschädigte/Tote (wobei auch nur zum Teil auf Cannabis anwendbar).

Siehe verschiedene US-Staaten sowie Portugal, Holland, Uruguay, Tschechien usw. - das gilt im Übrigen für alle Drogen.

Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D

Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.
bearbeitet von iamthewall am 28.02.2018, 02:46
#3 vor 1 Jahr
da1ve 44 Beiträge
iamthewall:Es gibt keine guten Gründe, die gegen eine Legalisierung bzw. komplette Entkriminalisierung sprechen. Einnahmen, Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges, DEUTLICH geringere Abhängige/Geschädigte/Tote (wobei auch nur zum Teil auf Cannabis anwendbar).

Siehe verschiedene US-Staaten sowie Portugal, Holland, Uruguay, Tschechien usw. - das gilt im Übrigen für alle Drogen.

Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D

Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.


+1
#4 vor 1 Jahr
Mystic2913 340 Beiträge
Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges


Der Straßenverkauf ist dann einfach nur Günstiger als es der Staat verkauft zumal der Staat noch Steuern etc. mit oben drauf haut ändert sich nicht viel auf dem Illegalen Markt.

Nur weil es DvD's zu kaufen gibt werden trotzdem Täglich mehrere Petabyte Filme/Spiele etc. übers Netz illegal geladen.

Das Wunschdenken von einigen das der Illegale Markt mit der Legalisierung einer Sache verschwindet kann ich nicht ganz nachvollziehen.
#6 vor 1 Jahr
hypnokay 1268 Beiträge
Mystic2913:
Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges


Der Straßenverkauf ist dann einfach nur Günstiger als es der Staat verkauft zumal der Staat noch Steuern etc. mit oben drauf haut ändert sich nicht viel auf dem Illegalen Markt.

Nur weil es DvD's zu kaufen gibt werden trotzdem Täglich mehrere Petabyte Filme/Spiele etc. übers Netz illegal geladen.

Das Wunschdenken von einigen das der Illegale Markt mit der Legalisierung einer Sache verschwindet kann ich nicht ganz nachvollziehen.


Schlechter Vergleich. Die Filme sind kostenlos und haben relatic schlechte Qualität im Vergleich zum Original. Cannbis entkriminlisiert bedeutet reineres kontrollierteres Cannbis und kostet dazu auch.
#7 vor 1 Jahr
zard. 260 Beiträge
iamthewall:Es gibt keine guten Gründe, die gegen eine Legalisierung bzw. komplette Entkriminalisierung sprechen. Einnahmen, Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges, DEUTLICH geringere Abhängige/Geschädigte/Tote (wobei auch nur zum Teil auf Cannabis anwendbar).

Siehe verschiedene US-Staaten sowie Portugal, Holland, Uruguay, Tschechien usw. - das gilt im Übrigen für alle Drogen.


Exakt. V.A. das Beispiel Portugal sollte im Bereich der "harten" Drogen wegweisend sein und deutlich machen, in welchem katastrophalen Ausmaß Prohibition und Kriminalisierung bzw. der von den USA angeführte "War on Drugs" als Drogenpolitik gescheitert sind.
Gerade weil man nur so der organisierten Kriminalität das Zepter aus der Hand nehmen kann und damit die Kontrolle gewinnt über Abgabe, Hilfsangebote, etc..

Bei Cannabis gibts da mehr gute und v.a. auch aktuelle Beispiele u.a. aus den USA. Zumindest meinem Informationsstand nach ist zwar die Gesamtzahl der Konsumenten leicht nach oben gegangen, aber der eher relevante Teil, also der unter 18-jährigen Konsumenten zurückgegangen. Mal von den Steuereinnahmen ganz zu schweigen.

iamthewall:
Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D


Jo. Auch wenn manche Leute nüchtern wahrscheinlich eine weitaus größere Gefahr darstellen als andere dicht. Aber irgendwo muss da schon was Handfestes her. :D
Besonders bei den Tests muss sich da schon was tun. Ich hab keine Ahnung was und wie da z.b. auf THC-Konsum getestet wird, aber aktuell ist man ja wirklich gefickt wenn man irgendwie irgendwann Wochen zuvor mal was geraucht hat.

iamthewall:
Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.


Klar, Legalisierung darf halt nicht gleichbedeutend mit Wegschauen sein. Wie es potentiell richtig gemacht wird kann man ja an diversen, schon erwähnten Beispielen sehen. Kontrollierte Abgabe, Geld statt in Verfolgung und Kriminalisierung in Prävention und Hilfsangebote stecken, etc.

Naja, mal schaun was da so passiert in den kommenden Jahren. Ich sag nur "Cannabis ist verboten weil es eine illegale Droge ist"
bearbeitet von zard. am 28.02.2018, 03:39
#8 vor 1 Jahr
schlumpfiinchen 201 Beiträge
iamthewall:
Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D


meinst du die "wischtests", die auf abbauprodukte anschlagen?

die sind meiner meinung nach schon seit fast 10 jahren anfechtbar. kann was anderes sein wenn du aus einem polizeistaat wie bayern kommst, aber bei uns wird nur THC und nicht auf abbauprodukte getestet.
#9 vor 1 Jahr
Dr. Demento 197 Beiträge
schlumpfiinchen:
iamthewall:
Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D


meinst du die "wischtests", die auf abbauprodukte anschlagen?

die sind meiner meinung nach schon seit fast 10 jahren anfechtbar. kann was anderes sein wenn du aus einem polizeistaat wie bayern kommst, aber bei uns wird nur THC und nicht auf abbauprodukte getestet.


Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.

Ein Freund von mir hatte seinen ersten Verkehrsunfall, nachdem er mit dem Kiffen aufgehört hatte. Er war den Stress im Berliner Straßenverkehr nüchtern nicht gewohnt. ^^
#10 vor 1 Jahr
Baumwollauge... 0 Beiträge
iamthewall:Es gibt keine guten Gründe, die gegen eine Legalisierung bzw. komplette Entkriminalisierung sprechen. Einnahmen, Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges, DEUTLICH geringere Abhängige/Geschädigte/Tote (wobei auch nur zum Teil auf Cannabis anwendbar).

Siehe verschiedene US-Staaten sowie Portugal, Holland, Uruguay, Tschechien usw. - das gilt im Übrigen für alle Drogen.

Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D

Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.


Viel mehr braucht man dazu nicht sagen.

Dass man sich dann nicht zugekifft nach drei Joints ins Auto setzt sollte jedem klar sein. Aber wenn man z.B. abends einen splifft ist die Fahrtüchtigkeit auf jeden Fall am nächsten Tag wieder vorhanden.

Aufklärung ist das Zauberwort. Jugendschutz und Prävention muss auf jeden Fall am Start sein. Cannabis kann wie andere Genussmittel wie z.B. Alkohol und Tabak zu einer psychischen und physischen Abhängigkeit führen. Kann, muss aber nicht.

Außerdem spielt der medizinische Aspekt eine Rolle. Man hat ja mittlerweile schon öfter gehört dass laut einigen Studien Cannabis bei der Krebstherapie helfen kann. Cannabis kann auch zur Behandlung bei Grünem Star eingesetzt werden. Achja, und bei Tourette kann es offensichtlich auch helfen. Siehe hierzu folgenden Planetopia Beitrag.

Ich denke dass es aus medizinischer Sicht noch viel zu entdecken gibt.

Achtung Sarkasmus:
Aber hey, warum sollte man etwas legalisieren was auf natürlichem Wege Krankheiten bekämpft, wenn man doch massig Steuern mit den Krankheitsverursachern verdienen kann und dadurch auch Pharmakonzerne mit ihren Medikamenten die kaum was bringen auch noch einen Haufen Kohle verdienen.
bearbeitet von Baumwollaugen Johannes am 28.02.2018, 08:36
#11 vor 1 Jahr
Noggo 3 Beiträge
iamthewall:Es gibt keine guten Gründe, die gegen eine Legalisierung bzw. komplette Entkriminalisierung sprechen. Einnahmen, Wegbruch des wohl größten Kriminalitätszweiges, DEUTLICH geringere Abhängige/Geschädigte/Tote (wobei auch nur zum Teil auf Cannabis anwendbar).

Siehe verschiedene US-Staaten sowie Portugal, Holland, Uruguay, Tschechien usw. - das gilt im Übrigen für alle Drogen.

Das allererste was man dann allerdings erledigen sollte, ist eine Abkehr der jeweiligen Verkehrstüchtigkeit; will heißen, dass die momentanen Überprüfungen Schwachsinn hoch 3 sind. Jeder, der zugedröhnt, high oder auch nur "minimal beschwipst" Autoo fährt, sollte weiterhin seinen Führerschein sofort abgeben müssen, genau wie beim Alkohol bzw. noch strikter. ABER es kann nicht sein, dass du teilweise deinen Lappen für 1-2 Jahre abgeben, Drogentests nachweisen und eine MPU absolvieren musst - nur weil du dir auf nem Festival vor 2-3 Wochen den Kopp weggeballert hast. Absoluter Bullshit :D

Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.


+1

Und auch wäre es noch anzumerken dass diese Panikmache bzgl. Einstiegsdroge auch mal relativiert wird.
Meiner Erfahrung nach haben sich die meisten Leute , welche mit dem Konsum von "weichen" Drogen angefangen haben, schon vorher Zigaretten und Alkohohol einverleibt.
Ausnahmen gibt es. Keine Frage.

Das Problem ist einfach, dass der Alkohol einfach in unseren Gefilden als kulturelles Gut angesehn wird und dahinter eine mächtige Lobby steht , welche mit Sicherheit nicht so davon angetan wäre einen alternativen Rausch als Konkurrenz zu bekommen.

www.aktionswoche-alkoho...then/zahlen-und-fakten/
bearbeitet von Noggo am 28.02.2018, 09:39
#12 vor 1 Jahr
schlumpfiinchen 201 Beiträge
XxS34NxX:
Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.


was denn jetzt? es baut sich wahnsinnig langsam ab = es wirkt ewig = verkehrstechnisch genau solange relevant, wie es noch aktiv ist. ich rede hier nicht von den abbaustoffen die lange nachgewiesen werden können, sondern von THC selber.

wenn du 0,5 promille hast, weil es sich - beispielsweise durch medikamente - langsam abbaut, dann bist du der wirkung ausgesetzt und es ist zu recht verkehrstechnisch relevant.
#13 vor 1 Jahr
MomentuM- Moderator 3100 Beiträge
XxS34NxX:
Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.

Ein Freund von mir hatte seinen ersten Verkehrsunfall, nachdem er mit dem Kiffen aufgehört hatte. Er war den Stress im Berliner Straßenverkehr nüchtern nicht gewohnt. ^^


Als ich damals noch ab und zu einen durchgezogen habe, war ich fast 2 Tage von einem Joint breit und hatte Reaktionen wie ein Faultier im Urlaub. Je nach Mensch dauert es halt, bis sowas komplett abgebaut ist. Demnach ist es 100% relevant, ob man am Vortag gekifft hat oder nicht.

Und was meinst du, wieviele Menschen es gibt die sowas eben nicht so gut einschätzen können und sich daraufhin hinter das Steuer setzen?

Grundsätzlich bin ich für eine Legalisierung, aber mit harten Auflagen wie z. B. keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr für mindestens 2-3 Tage nach dem Genuss von THC.
#14 vor 1 Jahr
Soufien 0 Beiträge
MomentuM-:
XxS34NxX:
Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.

Ein Freund von mir hatte seinen ersten Verkehrsunfall, nachdem er mit dem Kiffen aufgehört hatte. Er war den Stress im Berliner Straßenverkehr nüchtern nicht gewohnt. ^^


Als ich damals noch ab und zu einen durchgezogen habe, war ich fast 2 Tage von einem Joint breit und hatte Reaktionen wie ein Faultier im Urlaub. Je nach Mensch dauert es halt, bis sowas komplett abgebaut ist. Demnach ist es 100% relevant, ob man am Vortag gekifft hat oder nicht.

Und was meinst du, wieviele Menschen es gibt die sowas eben nicht so gut einschätzen können und sich daraufhin hinter das Steuer setzen?

Grundsätzlich bin ich für eine Legalisierung, aber mit harten Auflagen wie z. B. keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr für mindestens 2-3 Tage nach dem Genuss von THC.


Wasn Gras hast du dir denn Durchgezogen wenn du am Tag danach immernoch breit warst XD
#15 vor 1 Jahr
Noggo 3 Beiträge
Wasn Gras hast du dir denn Durchgezogen wenn du am Tag danach immernoch breit warst XD[/quote]


Bestimmt das gute genmanipulierte aus Holland xD
#16 vor 1 Jahr
TerrorBanane 224 Beiträge
Zu dem Punkt mit der Fahrtauglichkeit nach dem Genuss von THC haltigen Waren:
Man kann nicht meiner Meinung nach nicht fest vorschreiben, dass man nach X Tagen und Y Stunden wieder fahren darf oder nicht.
Wie schon vorher geschrieben, hat jeder Mensch da eine andere Toleranz, wie breit man noch anschließend ist.

Als Beispiel mit Alkohol. Je nachdem wie viel und was man am Vorabend getrunken hat, hat man am nächsten Tag noch genügend Alkohol im Blut und jeder Mensch hat hier die Freiheit selbst zu entscheiden, ob man nüchtern ist oder nicht.
Wenn man denk man sei nüchtern und baut einen Unfall/ wird erwischt, obwohl man nachweisbar genug Restalkhol im Blut hat, ist man halt am Allerwertesten.
#17 vor 1 Jahr
Baumwollauge... 0 Beiträge
Soufien:
Noggo:Wasn Gras hast du dir denn Durchgezogen wenn du am Tag danach immernoch breit warst XD



Bestimmt das gute genmanipulierte aus Holland xD


Keine Ahnung haben, aber dann irgendeinen Bullshit schreiben. Chapeau.
bearbeitet von Baumwollaugen Johannes am 28.02.2018, 10:53
#18 vor 1 Jahr
schlumpfiinchen 201 Beiträge
noch etwas anderes:

in einer gesellschaft voller erwachsener und vernünftiger menschen spricht nichts gegen eine freigabe. auch der quark, dass kiffen eine einstiegsdroge sei, glaubt schon lange keiner mehr. das problem ist der jugendschutz.

in den USA ist nach der legalisierung vor allem die anzahl der minderjährigen konsumenten gestiegen. das ist doppelt schlecht, weil THC das hirn, insbesondere das gedächtnis schädigt und heranwachsende anfälliger für psychische erkrankungen sind.

ich bin zwar eher pro legalisierung, aber es stimmt nicht, dass eine legalisierung nur vorteile hätte.
#19 vor 1 Jahr
Dr. Demento 197 Beiträge
schlumpfiinchen:
XxS34NxX:
Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.


was denn jetzt? es baut sich wahnsinnig langsam ab = es wirkt ewig = verkehrstechnisch genau solange relevant, wie es noch aktiv ist. ich rede hier nicht von den abbaustoffen die lange nachgewiesen werden können, sondern von THC selber.

wenn du 0,5 promille hast, weil es sich - beispielsweise durch medikamente - langsam abbaut, dann bist du der wirkung ausgesetzt und es ist zu recht verkehrstechnisch relevant.


Nur, weil es lange abbaut, heißt es nicht, dass es genau so lange wirkt. THC kann sich bis zu 6 Monaten in den Fettzellen speichern und ist solange auch nachweisbar (wenn vorher langer und starker Konsum vorhanden war), aber deswegen bin ich doch nicht ein halbes Jahr lang bekifft bzw. fahruntauglich.
#20 vor 1 Jahr
Marwyc 349 Beiträge
schlumpfiinchen:

in den USA ist nach der legalisierung vor allem die anzahl der minderjährigen konsumenten gestiegen. das ist doppelt schlecht, weil THC das hirn, insbesondere das gedächtnis schädigt und heranwachsende anfälliger für psychische erkrankungen sind.


Hast du gerade zu den Zahlen eine Quelle? Ich finde eher widersprüchliches:

www.jetzt.de/drogen/stu...us-bundesstaat-colorado

blogs.taz.de/drogerie/2...er-schueler-in-den-usa/

hanfverband.de/nachrich...lisierung-immer-weniger
#21 vor 1 Jahr
denso_i30N 565 Beiträge
Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.
#22 vor 1 Jahr
EntoNN 36 Beiträge
Div 3 Starspieler:Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Und jetzt erläutere uns bitte inwiefern das Verbot bzw. die Legalisierung Auswirkungen auf dein Beispiel haben. Schließlich ist Cannabis verboten und deine beschriebenen Problemfälle sind trotzdem eingetreten.

Ich weiß es ist immer die selbe leier, aber du beschreibst genau die Gründe die entweder für ein komplettes Verbot aller Substanzen auch Alkohol sprechen würde.

Man muss sich nur mal von der Utopie lösen, dass Verbote irgendwas bewirken. Es wird nie eine drogenfreie Gesellschaft geben.
#23 vor 1 Jahr
Invictus1994 691 Beiträge
Wie sieht es mit der Fahrtüchtigkeit aus?
#24 vor 1 Jahr
denso_i30N 565 Beiträge
EntoNN:
Div 3 Starspieler:Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Und jetzt erläutere uns bitte inwiefern das Verbot bzw. die Legalisierung Auswirkungen auf dein Beispiel haben. Schließlich ist Cannabis verboten und deine beschriebenen Problemfälle sind trotzdem eingetreten.

Ich weiß es ist immer die selbe leier, aber du beschreibst genau die Gründe die entweder für ein komplettes Verbot aller Substanzen auch Alkohol sprechen würde.

Man muss sich nur mal von der Utopie lösen, dass Verbote irgendwas bewirken. Es wird nie eine drogenfreie Gesellschaft geben.


Sobald es für jeden Hans und Franz legal käuflich ist, werden es auch mehr Leute tun und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben. Es gibt schon genug Idioten die besoffen Auto fahren, da brauch ich nicht noch mehr Idioten die dann bekifft durch die Gegen fahren.

Von mir aus können sie auch Alkohol verbieten und wenn sie schon dabei sind, die ganze Fast Food scheiße wie MC Donalds, Burger King und Co direkt hinterher.
#25 vor 1 Jahr
NjE 8 Beiträge
Div 3 Starspieler:
EntoNN:
Div 3 Starspieler:Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Und jetzt erläutere uns bitte inwiefern das Verbot bzw. die Legalisierung Auswirkungen auf dein Beispiel haben. Schließlich ist Cannabis verboten und deine beschriebenen Problemfälle sind trotzdem eingetreten.

Ich weiß es ist immer die selbe leier, aber du beschreibst genau die Gründe die entweder für ein komplettes Verbot aller Substanzen auch Alkohol sprechen würde.

Man muss sich nur mal von der Utopie lösen, dass Verbote irgendwas bewirken. Es wird nie eine drogenfreie Gesellschaft geben.


Sobald es für jeden Hans und Franz legal käuflich ist, werden es auch mehr Leute tun und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben. Es gibt schon genug Idioten die besoffen Auto fahren, da brauch ich nicht noch mehr Idioten die dann bekifft durch die Gegen fahren.

Von mir aus können sie auch Alkohol verbieten und wenn sie schon dabei sind, die ganze Fast Food scheiße wie MC Donalds, Burger King und Co direkt hinterher.



Okay. Was möchtest du noch alles verbieten? Sex vielleicht? Wir haben ja eine Überbevölkerung und durch mehr CO2 ist die Erde mehr gefährdet, also wir alle. Spaß beseite. Wir leben in einem freien Land, wo jeder SELBER entscheiden kann, ob er Alkohol konsumiert oder Fast-Food in sich reinstopft. Das selbe Prinzip sehe ich bei Cannabis. Es braucht durchaus viele Auflagen, die schon hier genannt werden, aber es entzieht sich jedem gesunden Menschenverstand, warum man Cannabis verbieten sollte und Alkohol nicht.

P.S Vielleicht solltest du die Freiheit nutzen und deinen Freundeskreis überdenken ;)!
bearbeitet von NjE am 28.02.2018, 12:32
#26 vor 1 Jahr (Ankündigung!)
MomentuM- Moderator 3100 Beiträge
Lasst das jetzt bitte nicht in einen Flamewar ausarten, nur weil jemand anderer Meinung ist.
 
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