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CannabisKontrollGesetz

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#232 vor 57 Tagen
Howii 51 Beiträge
Ihr solltet alle mal daran denken das es kein Krieg ist den wir hier führen!
Leider war es ja die letzten Jahr Zehnte nicht möglich Cannabis und seine Wirkung richtig zu erforschen, durch diese Verbots Politik durften ja nicht mal Wissenschaftler forschen. Alkohol und Medikamente wurden zu 100% erforscht und Cannabis liegt jetzt wo? Es werden noch immer neue Stoffe entdeckt wo man noch nicht weiß wie sie auf den Körper reagieren, in 5-10 Jahren lächeln wir über die Zeit jetzt und fragen uns wie unsere Politiker so "dumm" seinen konnten.
Wir Menschen benutzten schon eh und je Mittel um uns zu berauschen, das liegt in unserer Natur. Es wird auch immer Menschen geben die damit nicht klar kommen und Hilfe brauchen. Aber sollten wir nicht selber entscheiden dürfen womit? Wieso schreiben uns Politiker vor was wir nehmen dürfen und nicht? Im Grundgesetz heißt es doch "Artikel 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Ich finde einfach der der möchte sollte es tun, solange es für einen selber ist und kein dritter beteiligt ist, so wie es ja z. Z. ist helfen wir nur denen die eine Legale Droge konsumieren und die die Illegale konsumieren werden dafür bestraft.
Ich selber rauche jetzt ca. 18 Jahre Cannabis Produkte, mal mehr mal weniger. Ich habe für Anbau, verkauf in nicht geringer Menge 26 Monate kassiert, wieso ich das gemacht habe? Ganz einfach, man bewegt sich irgendwann nur noch in den Kreisen oder in einer Parallel Gesellschaft, mein Arbeitsumfeld wusste nichts und auch meine Mutter hat erst an dem Tag davon erfahren wo mein Anwalt sie in Kenntnis gesetzt hat das ich in Mannheim in U-Haft sitze. Es ist zum spiel geworden für mich in der Zeit, nach der ganzen Geschichte habe ich eine 3 Monatige Stationäre Therapie gemacht und nochmal 3 Monate in einer Tagesklinik in KA. Ich habe eine MPU gemacht um meinen Führerschein wieder zu bekommen, ich bin nie nach dem Konsum Auto gefahren aber leider liegt ja die grenze bei 0.1 ng was Utopisch ist, das wäre wie als wenn man Montags ein Bier trinkt und mittwochs angehalten wird und einen Trunkenheit am Steuer vorgeworfen wird.
Ich rauche jetzt immer noch und werde es wahrscheinlich noch lange weiter machen, allerdings heute mit viel mehr Wissen und Überlegung. Ich habe es auf die harte Tour gelernt wie man damit umgehen sollte und das weil ich nicht wusste wohin mit mir, es gibt ja leider keine Infos wie beim Alkohol oder Tabak die man überall sieht.
Aus diesem Grund bin ich für die Freigabe von Cannabis, um die die es wollen auch richtig aufzuklären. Mit dem Finger drauf zeigen und sagen das ist Verboten weil... ist ja gescheitert.
#233 vor 57 Tagen
libateck 71 Beiträge
Howii:Ihr solltet alle mal daran denken das es kein Krieg ist den wir hier führen!
Leider war es ja die letzten Jahr Zehnte nicht möglich Cannabis und seine Wirkung richtig zu erforschen, durch diese Verbots Politik durften ja nicht mal Wissenschaftler forschen. Alkohol und Medikamente wurden zu 100% erforscht und Cannabis liegt jetzt wo? Es werden noch immer neue Stoffe entdeckt wo man noch nicht weiß wie sie auf den Körper reagieren, in 5-10 Jahren lächeln wir über die Zeit jetzt und fragen uns wie unsere Politiker so "dumm" seinen konnten.
Wir Menschen benutzten schon eh und je Mittel um uns zu berauschen, das liegt in unserer Natur. Es wird auch immer Menschen geben die damit nicht klar kommen und Hilfe brauchen. Aber sollten wir nicht selber entscheiden dürfen womit? Wieso schreiben uns Politiker vor was wir nehmen dürfen und nicht? Im Grundgesetz heißt es doch "Artikel 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Ich finde einfach der der möchte sollte es tun, solange es für einen selber ist und kein dritter beteiligt ist, so wie es ja z. Z. ist helfen wir nur denen die eine Legale Droge konsumieren und die die Illegale konsumieren werden dafür bestraft.
Ich selber rauche jetzt ca. 18 Jahre Cannabis Produkte, mal mehr mal weniger. Ich habe für Anbau, verkauf in nicht geringer Menge 26 Monate kassiert, wieso ich das gemacht habe? Ganz einfach, man bewegt sich irgendwann nur noch in den Kreisen oder in einer Parallel Gesellschaft, mein Arbeitsumfeld wusste nichts und auch meine Mutter hat erst an dem Tag davon erfahren wo mein Anwalt sie in Kenntnis gesetzt hat das ich in Mannheim in U-Haft sitze. Es ist zum spiel geworden für mich in der Zeit, nach der ganzen Geschichte habe ich eine 3 Monatige Stationäre Therapie gemacht und nochmal 3 Monate in einer Tagesklinik in KA. Ich habe eine MPU gemacht um meinen Führerschein wieder zu bekommen, ich bin nie nach dem Konsum Auto gefahren aber leider liegt ja die grenze bei 0.1 ng was Utopisch ist, das wäre wie als wenn man Montags ein Bier trinkt und mittwochs angehalten wird und einen Trunkenheit am Steuer vorgeworfen wird.
Ich rauche jetzt immer noch und werde es wahrscheinlich noch lange weiter machen, allerdings heute mit viel mehr Wissen und Überlegung. Ich habe es auf die harte Tour gelernt wie man damit umgehen sollte und das weil ich nicht wusste wohin mit mir, es gibt ja leider keine Infos wie beim Alkohol oder Tabak die man überall sieht.
Aus diesem Grund bin ich für die Freigabe von Cannabis, um die die es wollen auch richtig aufzuklären. Mit dem Finger drauf zeigen und sagen das ist Verboten weil... ist ja gescheitert.


grü0e aus ilvesheim
#235 vor 57 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge


Wurde mir angezeigt und ist einfach mal ein Einblick in die Schattenseiten des Cannabis Konsums.
Jetzt kann man natürlich sagen, die sind ja auch alle krank, aber wie es in dem Bericht ja auch erklärt wird werden die Psychosen verstärkt und treten dadurch früher auf. Man sieht einfach auch vorher nicht, ob ein Mensch sowas in sich trägt.
#236 vor 56 Tagen
Howii 51 Beiträge
steffeNNN:

Wurde mir angezeigt und ist einfach mal ein Einblick in die Schattenseiten des Cannabis Konsums.
Jetzt kann man natürlich sagen, die sind ja auch alle krank, aber wie es in dem Bericht ja auch erklärt wird werden die Psychosen verstärkt und treten dadurch früher auf. Man sieht einfach auch vorher nicht, ob ein Mensch sowas in sich trägt.


Das ist mit einer der schlechtesten Dokus über das Thema :D
#237 vor 56 Tagen
k4nt 1 Beitrag
wer dem Spielgel glaubt liest auch Bild oder ? uff
#238 vor 56 Tagen
pioDE 174 Beiträge
Howii:
steffeNNN:

Wurde mir angezeigt und ist einfach mal ein Einblick in die Schattenseiten des Cannabis Konsums.
Jetzt kann man natürlich sagen, die sind ja auch alle krank, aber wie es in dem Bericht ja auch erklärt wird werden die Psychosen verstärkt und treten dadurch früher auf. Man sieht einfach auch vorher nicht, ob ein Mensch sowas in sich trägt.


Das ist mit einer der schlechtesten Dokus über das Thema :D


Oh man der "Spiegel" wieder, das musste ja kommen. Einfach nur so erbärmlich schlecht recherchiert! Ich werde mich u.a. diesem Thema, aber noch heute Abend wissenschaftlich annehmen.

k4nt:wer dem Spielgel glaubt liest auch Bild oder ? uff


Volker Pispers bezeichtnet den "Spiegel" ja nicht umsonst als die Bild"zeitung" für Abiturienten und den "Fokus" als "Spiegel" für "Gehirnambutierte". :)
bearbeitet von pioDE am 18.08.2019, 17:54
#239 vor 56 Tagen
iamthewall 4973 Beiträge
pioDE:
k4nt:wer dem Spielgel glaubt liest auch Bild oder ? uff


Volker Pispers bezeichtnet den "Spiegel" ja nicht umsonst als die Bild"zeitung" für Abiturienten und den "Fokus" als "Spiegel" für "Gehirnambutierte". :)


büschn offtopic aber; Spiegel != Spiegel TV.
#240 vor 56 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
Howii:
steffeNNN:

Wurde mir angezeigt und ist einfach mal ein Einblick in die Schattenseiten des Cannabis Konsums.
Jetzt kann man natürlich sagen, die sind ja auch alle krank, aber wie es in dem Bericht ja auch erklärt wird werden die Psychosen verstärkt und treten dadurch früher auf. Man sieht einfach auch vorher nicht, ob ein Mensch sowas in sich trägt.


Das ist mit einer der schlechtesten Dokus über das Thema :D


Es ist doch gar keine Doku über das Thema, sondern ein kurzer Bericht darüber was passieren KANN, wenn Cannabis in erhöhter Menge konsumiert wird.
#241 vor 54 Tagen
pioDE 174 Beiträge
Hallo Leute,

gestern wurde ich auch auf Twitch erneut in eine Diskussion bezüglich Cannabis verwickelt und dadurch zusätzlich motiviert möchte ich nun versuchen, die dort und auch hier vorgebrachten Punkte wissenschaftlich näher zu beleuchten. Als Informationsquellen nutze ich hauptsächlich die im letzten Part aufgeführten Fachbücher, die sicherlich auch in jeder Unibibliothek, im jeweiligen Fachbereich zu finden sind oder darüber hinaus käuflich erworben werden können. Weitere Quellen werde ich gesondert angeben. Ich versichere hiermit, das jede von mir benannte Studie, auf ihre Methodik und wissenschaftlichen Evidenzgrad hin überprüft wurde. Einige der verwendeten Fachwörter, werde ich aus Gründen der besseren Verständlichkeit, zusätzlich noch umgangssprachlich erläutern. Die Argumente die mir im Twitch Chat bzw. vom Streamer selbst entgegengebracht wurden, werde ich seperat mit einem "*" markieren, damit diese für die betreffenden Personen leichter aufzufinden sind. Aufteilen werde ich das Ganze in mehere Parts, die ich dann im Abstand von wenigen Tagen hier posten werde.

Was das Thema Cannabis betrifft, so möchte ich mich hauptsächlich den gesundheitlichen Auswirkungen, vorallem im Bezug auf Psychosen, dem leidigen bzw. äußerst fragwürdigen, aber leider immer wieder gemachten Vergleich mit Alkohol und der generellen Verfassungsrechtmässigkeit und auch Sinnhaftigkeit des BTMG, im speziellen Bezug auf Cannabis widmen.

Beginnen möchte ich aber heute mit dem immer wieder in den Raum geworfenen Vergleich zwischen Alkohol und Cannabis.

Doch ganz von vorn. Was genau vergleichen wir hier eigentlich?

Alkohol = Ethanol = 1 Chemische Verbindung

Cannabis - Indica/Satvia = Besteht aus bis zu 700 einzelnen Verbindungen von denen allein über 100 Canabinoide und über 200 Terpene sind. *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)

Stellen wir uns also jetzt ausgestatet mit diesem Wissen einmal vor, wir hätten eine Cannabissorte vor uns, die absolut garnichts vom zu Unrecht verteufelten THC enthält. Was wäre nun?

Alle die dem Cannabis zugeschriebenen negativen Effekte wären nicht mehr vorhanden und es wäre trotzdem immer noch Cannabis, so wie man es kennt. Um das also nochmal zu verdeutlichen, verboten ist garnicht das Cannabis selbst, sondern das THC, was am Ende auch immer massgeblich für die Strafbemessung vor Gericht ist. Die also immer und überall gemachte Aussage "Cannabis macht etc. ...." ist also nicht nur irreführend, sondern schlicht weg falsch!!! DAS Cannabis gibt es NICHT und somit die Cannabis typischen Wirkungen oder Nebenwirkungen bzw. Gefahren eben so wenig!

Alkohol hingegen ist und bleibt Alkohol, egal was man nun konsumiert. Hier macht es einfach nur die Menge aus.

Gesundheitliche/Gesellschaftliche Auswirkungen des Alkoholkonsums:

In den letzten 12 Monaten sind Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge insgesamt ca. 3,38 Mio. Erwachsene in Deutschland von einer alkoholbezogenen Störung betroffen *(Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. 2016)

Schädlicher Alkoholkonsum zählt laut WHO global gesehen zu den fünf häufigsten Risikofaktoren, welcher über 200 Erkrankungen und Verletzungen mitbedingen kann. *(World Health Organization 2014)

Weiterhin ist Alkohol karzinogen (Krebserregend) und dadurch an der Entwicklung verschiedener Krebsarten (v. a. an malignen Tumoren in Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Leber, weiblicher Brust und Darm) beteiligt. *(IARC 2012)

Alkohol ist teratogen (reproduktionstoxisch) und schädigt nachweislich den Fötus in seiner Entwicklung, ebenso ist Alkohol neurotoxisch, d. h. Nervenzellen werden in ihrer Struktur und Funktion beeinträchtigt. *(World Health Organization 2014)

Wohlbekannt ist die häufigste Folgeerkrankung von Alkoholmissbrauch die Leberzirrhose: Sie verursacht 50,2 % aller frühzeitigenTode in Deutschland *(Rehm et al.2011)

Darüber hinaus gilt überhöhter Alkoholkonsum auch als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck, was wiederum zu Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Nierenschäden führen kann *(Charlet und Heinz 2016; Mundle et al. 2003; World Health Organization 2012; Xin et al. 2001)

74.000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr (circa 200 pro Tag) an den Folgen von Alkohol. Die staatlichen Kosten des Alkoholkonsums werden auf rund 26,7 Milliarden Euro geschätzt, während das Gesundheitssystem ca. 7,4 Milliarden Euro davon trägt. Weiterhin steigt unter Alkoholeinfluss das Risiko für Unfälle, Verletzungen und gewalttätige Auseinandersetzungen. Dadurch indirekt entstandene Ausgaben steigern die Gesamtkosten auf ca. 40 Milliarden Euro. Den volkswirtschaftlichen Ausgaben stehen 3,2 Milliarden Euro aus Alkoholsteuer Einnahmen gegenüber. *(Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. 2016)

In 2002 wurde geschätzt, dass der europaweite Alkoholkonsum zur Einbuße von 10 Millionen Lebensjahren führte (Disability adjusted life years [DALYs]. (Durch vorzeitiges Versterben verlorene Lebensjahre, Verlust an Lebensqualität durch das Leben mit Erkrankung und Behinderung) Der Verlust von weiteren rund 6 Millionen Lebensjahren ist demnach Krankheit und Behinderung durch Alkoholkonsum zugeschrieben. *(World Health Organization 2014)

Positive Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit:

Während minimaler Alkoholkonsum (<ein alkoholisches Getränk/Woche) und chronisch überhöhter Alkoholgebrauch (>zwei alkoholische Getränke täglich) mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf und koronaren Herzerkrankungen assoziiert scheinen, zeigte sich moderater Alkoholkonsum von einem bis sechs alkoholischen Getränken pro Woche als sog. kardioprotektiv, d. h.mit einem geringeren Erkrankungsrisiko verbunden (Sesso et al. 2000). Derartige kardioprotektive Effekte scheinen aber nur bei gleichbleibender Konsummenge beobachtbar und verschwinden, sobald zusätzliche Episoden exzessiveren Trinkens hinzukommen (Roerecke und Rehm 2010).



Gesundheitliche/Gesellschaftliche Auswirkungen des Konsums von THC haltigem Cannabis:

In der deutschen Allgemeinbevölkerung erfüllt 1 % der Erwachsenen die DSM-IV-Kriterien eines Cannabismissbrauchs (0,5 %) oder einer Cannabisabhängigkeit (0,5 %). Im Vergleich dazu liegen weit höhere Prävalenzraten für Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit (3,1 % beziehungsweise 3,4 %) und Nikotinabhängigkeit (10,8 %) vor. *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)

Die nahezu fehlende Exprimierung (Ausprägung eines bestimmten Genotyps) von CB1-Rezeptoren im Hirnstamm, der für viele lebenserhaltende Funktionen zuständig ist, wird häufig als Erklärung für die geringe akute Toxizität von Cannabis genannt. *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)

Zusammenfassend ist festzuhalten daß die pharmakologischen Wirkungen und psychosozialen Konsequenzen des Cannabiskonsums sich als weniger dramatisch und gefährlich erweisen, als dies überwiegend noch angenommen wird. *(Auswirkungen des Cannabiskonsums von Prof. Dr. Dieter Kleiber & Prof. Dr. Karl-Artur Kovar)

Was die Auswirkungen von Cannabis auf die psychische Gesundheit anbelangt, muss aufgrund der vorliegenden Ergebnisse die Annahme, dass der Konsum von Cannabis eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach sich zieht, zurückgewiesen werden. *(Auswirkungen des Cannabiskonsums von Prof. Dr. Dieter Kleiber & Prof. Dr. Karl-Artur Kovar)

Bezüglich des Abhängigkeitspotenzials der Droge fassen wir zusammen: Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden. *(Auswirkungen des Cannabiskonsums von Prof. Dr. Dieter Kleiber & Prof. Dr. Karl-Artur Kovar)

Die folgenden Symptome werden unter klinisch-psychiatrischer Sicht als Folge einer akuten Cannabisintoxikation beschrieben:

Reine Cannabisintoxikationen sind in der Regel nicht lebensbedrohlich, solange sich Konsumierende nicht in einer gefährlichen Situation befinden (Straßenverkehr, Arbeit u. ä.). In diesem Sinne ist bislang kein Todesfall in Folge einer Überdosierung bekannt. *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)

Kognitive Störungen: In verschiedenen Studien ließen sich bei akutem Cannabiskonsum leichte kognitive Einschränkungen in den Bereichen „Abstraktes Denken“, „Aufmerksamkeit“, „Merkfähigkeit“, und "Lernen“ nachweisen (Hall 2015; Hoch et al. 2015). Diese Effekte waren jedoch nach vierwöchiger Abstinenz reversibel.

Ebenfalls wurden beobachtet:

•Euphorie („high“) mit konsekutiver Müdigkeit •Entspannung und psychomotorische Verlangsamung •Motorische Störungen •Kognitive Störungen (Konzentration, Aufmerksamkeit, Reaktionszeit usw.) •Formale Denkstörungen (assoziative Lockerung, Weitschweifigkeit u. a.) •Wahrnehmungsstörungen (Zeiterleben, Synästhesien, Halluzinationen u. a.) •Depersonalisations und Derealisationserleben •Appetitzunahme, sowie auch Übelkeit und Erbrechen •Situationsinadäquates Witzeln, Gleichgültikeit bis akute Panikreaktion •Seltener akute psychotische Reaktion •Bei sehr hohen Dosen: toxisches Delirium (Verwirrtheit, Amnesie, Halluzinationen) *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)

Die Symptomatik einer akuten Cannabisintoxikation klingt in der Regel nach 3–5 Stunden ab. *(Dr. Henrik Jungaberle & Dr. Tomislav Majić - Handbuch Psychoaktive Substanzen)


Positive Auswirkungen von THC auf die Gesundheit:

Übelkeit und Erbrechen: Krebschemotherapie, HIV/Aids, Hepatitis C, Schwangerschaftserbrechen, Übelkeit im Rahmen der Migräne.
Appetitlosigkeit und Abmagerung: HIV/Aids, fortgeschrittene Krebserkrankung, Hepatitis C, Spastik, Muskelkrämpfe (Spasmen), Muskelverhärtung: Multiple Sklerose, Querschnittslähmung, Spastik nach Schlaganfall, Spannungskopfschmerz, Bandscheibenprobleme und Verspannungen der Rückenmuskulatur
Bewegungsstörungen mit einem Übermaß an Bewegungen (hyperkinetische
Bewegungsstörungen), Tourette-Syndrom, Dystonie (zum Beispiel spastischer Schiefhals oder Lidkrampf), durch eine Behandlung mit Levodopa ausgelöste Dyskinesien bei der Parkinsonkrankheit, tardive Dyskinesien (eine mögliche Nebenwirkung von Neuroleptika, die bei Schizophrenie verwendet werden), essenzieller Tremor (Zittern)
Schmerzen: Migräne, Clusterkopfschmerz, Phantomschmerzen, Neuralgien
(Nervenschmerzen, zum Beispiel Ischialgie/Ischiasschmerzen), Menstruationsbeschwerden, Parästhesien (Kribbeln, Brennen, Ameisenlaufen) bei Zuckerkrankheit oder Aids, Hyperalgesie (verstärkte Schmerzempfindlichkeit), Schmerzen bei verspannter Muskulatur
und Muskelkrämpfen, Arthrose, Arthritis, Colitis ulzerosa (eine chronische Darmentzündung), Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine), Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus)
Allergien: Asthma, Hausstauballergie, Heuschnupfen
Juckreiz: starker Juckreiz bei Lebererkrankungen, Neurodermitis
Entzündungen: Asthma, Arthritis, Colitis ulzerosa, Morbus Crohn (eine chronische Darmentzündung), Neurodermitis, Morbus Bechterew, Psoriasis (Schuppenflechte)
Psychische Erkrankungen: Depressionen, Angststörungen, bipolare Störungen (manischdepressive Störung), posttraumatische Stressstörung, Hyperaktivität, ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms) bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom), Impotenz, Alkoholismus, Opiatabhängigkeit, Schlafmittelabhängigkeit, Schlaflosigkeit, Autismus, verwirrtes Verhalten bei der Alzheimer-Krankheit
Überproduktion von Magensäure: Magenschleimhautentzündung
Erhöhter Augeninnendruck: Glaukom (grüner Star)
Hören: Tinnitus (Ohrgeräusche)
Weitung der Bronchien: Asthma, Luftnot bei anderen Erkrankungen der Atemwege
Epilepsie
Singultus (Schluckauf)
Förderung der Wehentätigkeit bei der Geburt
Überproduktion von Schweiß: Hyperhidrosis
Krebshemmung: Krebserkrankungen
Hauterkrankungen: Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Akne inversa
Reizdarm *(Dr. med. Franjo Grotenhermen - www.arbeitsgemeinschaft...gen-von-thc-dronabinol/

Nächster Part folgt und vielen Dank fürs lesen! ^^
bearbeitet von pioDE am 21.08.2019, 09:20
#242 vor 54 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
Puh vielen Dank dass du dir die Mühe machst. Finde das rein wissenschaftliche dahinter super interessant und aufklärend. Auch wenn ich Cannabis/(THC) nicht glorifizieren will und durchaus der Meinung bin, dass es immer noch eine (harmlose) Droge bleibt, die nicht von u18 Jährigen oder Schwangeren konsumiert werden sollte - das gesellschaftlich gezeichnete Bild ist einfach so fernab der Realität und eigentlich wäre es nur logisch, wenn die Positionen bzgl Legalität und Gesellschaftsakzeptanz von Alkohol und Cannabis genau umgekehrt wären
#243 vor 53 Tagen
Steinkauz 432 Beiträge
Ich nehme jetzt nicht Bezug auf alles was du geschrieben hast sondern nur auf den Abschnitt des positiven Einflusses von Alkohol.
Dass Alkohol in geringen Mengen gesundheitsfördernd sein soll ist vermutlich falsch. In den entsprechenden Studien wurden die Menschengruppen nach ihrem Alkoholkonsum eingeteilt und dann die Schäden gesammelt und als Endergebnis ausgewertet. Da antialkoholisches Verhalten aus freien Stücken aber selten ist, fallen in diesen Studien Menschen die aufgrund von Vorerkrankungen oder alkoholismus keinen Alkohol mehr trinken stark ins Gewicht und so sind diese negativen Folgen eine Korrelation und nicht kausal mit dem Alkoholkonsum in Verbindung zu setzen. Je weniger Alkohol desto besser.
#244 vor 53 Tagen
pioDE 174 Beiträge
Steinkauz:Ich nehme jetzt nicht Bezug auf alles was du geschrieben hast sondern nur auf den Abschnitt des positiven Einflusses von Alkohol.
Dass Alkohol in geringen Mengen gesundheitsfördernd sein soll ist vermutlich falsch. In den entsprechenden Studien wurden die Menschengruppen nach ihrem Alkoholkonsum eingeteilt und dann die Schäden gesammelt und als Endergebnis ausgewertet. Da antialkoholisches Verhalten aus freien Stücken aber selten ist, fallen in diesen Studien Menschen die aufgrund von Vorerkrankungen oder alkoholismus keinen Alkohol mehr trinken stark ins Gewicht und so sind diese negativen Folgen eine Korrelation und nicht kausal mit dem Alkoholkonsum in Verbindung zu setzen. Je weniger Alkohol desto besser.


Ich wollte einfach aus Gründen der Gerechtigkeit, auch was positives über Alkohol schreiben und das war nun wirklich annährend das Einzigste, was ich gefunden habe. ^^ Ich kämpfe aber definitiv nicht für Alkohol und deshalb gebe ich dir hiermit auch ohne Probleme Recht. :) ICH bin im übrigen aus freien Stücken, völlig frei vom Alkolkonsum. ^^
bearbeitet von pioDE am 21.08.2019, 14:42
#245 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt. Menschen wollen sich betäuben bzw. Menschen wollen Rausch. Ich verstehe wenn man gegen ein Legalisierung ist aber wenn ich überlege, dass ich mich persönlich strafbar mache, wenn ich Freitagsabends einen rauche, dann ne Runde zocke dann nen Fresskick habe und auf der Couch einpenne wundere ich mich, wieso ich mich strafbar mache. Wer unter jeglichem Drogeneinfluss, also bspw. Alkohol oder Weed Auto fährt hat sie einfach nicht alle.

Man kann sich doch einfach mal unsere Nachbarn, die Holländer, anschauen. Haben die nen geringere Lebenserwartung? Haben die wesentlich mehr Verkehrstote/Autounfälle? Haben die ne schlechtere Wirtschaftsleistung?

Wieso gibt es immer mehr Länder die das legalisieren (Kanada, Luxemburg) oder Bundesstaaten in den USA?

Des Weiteren wundere ich mich das es keinen stört, dass unsere Staatsanwälte und Polizisten überlastet sind und Anzeigen schreiben müssen, Protokolle Aufnehmen, etc. nur damit der scheiß für 3Gr Weed in der Tasche wieder fallen gelassen wird. Ich denke die sollten sich um wichtigere Sachen kümmern.

Wenn kiffen legal ist hat der Staat eine Kontrollfunktion und kann steuern, welche Gras verfügbar ist (es gibt Unterschiede) und hat die Möglichkeit durch Steuern auch noch Geld zu machen.

Jemanden wegen gelegentlichem Kiffen zum kriminalisieren ist mMn einfach kompletter Humbug sowie Geld und Zeitverschwendung.

Nochmal: Wer kifft und Auto fährt ist ein huso. Wer regelmäßig und übermäßig kifft verblödet. Wer am Wochenende einen raucht und chillt ist keine Gefahr für das Allgemeinwohl im Gegenteil. Wenn ich mir anschaue was auf unserer Dorfdisco passiert, wenn die kleinen Scheißer wieder zu viel Vodka gesoffen haben und sich um 2:00 Nachts auf die Fresse hauen da lob ich mir doch nen chilligen Kiffer der mich volllabert wie geil er seine Spotify-Playlist findet..
#246 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
btw auf jeden Freund der sich verkifft hat und verblödet ist, kommt in meiner persönlichen Erfahrung locker einer der ein Alkoholproblem hat. Das sogar wesentlich öfter, wenn auch subtiler.
#247 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
hier ein interessanter Artikel:

www.sueddeutsche.de/ges...-praesidenten-1.1867421
#248 vor 53 Tagen
pioDE 174 Beiträge
MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt. Menschen wollen sich betäuben bzw. Menschen wollen Rausch. Ich verstehe wenn man gegen ein Legalisierung ist aber wenn ich überlege, dass ich mich persönlich strafbar mache, wenn ich Freitagsabends einen rauche, dann ne Runde zocke dann nen Fresskick habe und auf der Couch einpenne wundere ich mich, wieso ich mich strafbar mache. Wer unter jeglichem Drogeneinfluss, also bspw. Alkohol oder Weed Auto fährt hat sie einfach nicht alle.

Man kann sich doch einfach mal unsere Nachbarn, die Holländer, anschauen. Haben die nen geringere Lebenserwartung? Haben die wesentlich mehr Verkehrstote/Autounfälle? Haben die ne schlechtere Wirtschaftsleistung?

Wieso gibt es immer mehr Länder die das legalisieren (Kanada, Luxemburg) oder Bundesstaaten in den USA?

Des Weiteren wundere ich mich das es keinen stört, dass unsere Staatsanwälte und Polizisten überlastet sind und Anzeigen schreiben müssen, Protokolle Aufnehmen, etc. nur damit der scheiß für 3Gr Weed in der Tasche wieder fallen gelassen wird. Ich denke die sollten sich um wichtigere Sachen kümmern.

Wenn kiffen legal ist hat der Staat eine Kontrollfunktion und kann steuern, welche Gras verfügbar ist (es gibt Unterschiede) und hat die Möglichkeit durch Steuern auch noch Geld zu machen.

Jemanden wegen gelegentlichem Kiffen zum kriminalisieren ist mMn einfach kompletter Humbug sowie Geld und Zeitverschwendung.

Nochmal: Wer kifft und Auto fährt ist ein huso. Wer regelmäßig und übermäßig kifft verblödet. Wer am Wochenende einen raucht und chillt ist keine Gefahr für das Allgemeinwohl im Gegenteil. Wenn ich mir anschaue was auf unserer Dorfdisco passiert, wenn die kleinen Scheißer wieder zu viel Vodka gesoffen haben und sich um 2:00 Nachts auf die Fresse hauen da lob ich mir doch nen chilligen Kiffer der mich volllabert wie geil er seine Spotify-Playlist findet..


Dem stimme ich ebenfalls zu, aber bitte bedenken und ich zitiere mich mal selbst:

"Stellen wir uns also jetzt ausgestatet mit diesem Wissen einmal vor, wir hätten eine Cannabissorte vor uns, die absolut garnichts vom zu Unrecht verteufelten THC enthält. Was wäre nun?"

Es ist also durchaus möglich auch ziemlich viel an Cannabis, jedoch ganz ohne bzw. mit wenig THC oder auch mit erhöhtem CBD Anteil zu konsumieren und somit auch keine potenzielle "Verblödung" dabei zu erleiden. :) Das geht aber natürlich nur, wenn man genau weiß was man da konsumiert.
bearbeitet von pioDE am 21.08.2019, 15:25
#249 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
pioDE:
MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt. Menschen wollen sich betäuben bzw. Menschen wollen Rausch. Ich verstehe wenn man gegen ein Legalisierung ist aber wenn ich überlege, dass ich mich persönlich strafbar mache, wenn ich Freitagsabends einen rauche, dann ne Runde zocke dann nen Fresskick habe und auf der Couch einpenne wundere ich mich, wieso ich mich strafbar mache. Wer unter jeglichem Drogeneinfluss, also bspw. Alkohol oder Weed Auto fährt hat sie einfach nicht alle.

Man kann sich doch einfach mal unsere Nachbarn, die Holländer, anschauen. Haben die nen geringere Lebenserwartung? Haben die wesentlich mehr Verkehrstote/Autounfälle? Haben die ne schlechtere Wirtschaftsleistung?

Wieso gibt es immer mehr Länder die das legalisieren (Kanada, Luxemburg) oder Bundesstaaten in den USA?

Des Weiteren wundere ich mich das es keinen stört, dass unsere Staatsanwälte und Polizisten überlastet sind und Anzeigen schreiben müssen, Protokolle Aufnehmen, etc. nur damit der scheiß für 3Gr Weed in der Tasche wieder fallen gelassen wird. Ich denke die sollten sich um wichtigere Sachen kümmern.

Wenn kiffen legal ist hat der Staat eine Kontrollfunktion und kann steuern, welche Gras verfügbar ist (es gibt Unterschiede) und hat die Möglichkeit durch Steuern auch noch Geld zu machen.

Jemanden wegen gelegentlichem Kiffen zum kriminalisieren ist mMn einfach kompletter Humbug sowie Geld und Zeitverschwendung.

Nochmal: Wer kifft und Auto fährt ist ein huso. Wer regelmäßig und übermäßig kifft verblödet. Wer am Wochenende einen raucht und chillt ist keine Gefahr für das Allgemeinwohl im Gegenteil. Wenn ich mir anschaue was auf unserer Dorfdisco passiert, wenn die kleinen Scheißer wieder zu viel Vodka gesoffen haben und sich um 2:00 Nachts auf die Fresse hauen da lob ich mir doch nen chilligen Kiffer der mich volllabert wie geil er seine Spotify-Playlist findet..


Dem stimme ich ebenfalls zu, aber bitte bedenken und ich zitiere mich mal selbst:

"Stellen wir uns also jetzt ausgestatet mit diesem Wissen einmal vor, wir hätten eine Cannabissorte vor uns, die absolut garnichts vom zu Unrecht verteufelten THC enthält. Was wäre nun?"

Es ist also durchaus möglich auch ziemlich viel an Cannabis, jedoch ganz ohne bzw. mit wenig THC oder auch mit erhöhtem CBD Anteil zu konsumieren und somit auch keine potenzielle "Verblödung" dabei zu erleiden. :) Das geht aber natürlich nur, wenn man genau weiß was man da konsumiert.


Kann man machen. Aber wieso einschränken? Wenn ich CBD rauchen möchte sollte das genauso möglich sein wie wenn ich die hochgezüchtetste Laser2000-Grassorte des Zorns rauchen möchte. Soll jeder selber entscheiden was er mit seinem Körper macht. Es geht ja hier dem Staat nicht um den Schutz der Gesundheit sondern es ist rein historisch begründet, dass es illegal ist. Wenn meine Generation bzw. die nachfolgenden in der Politik das Rad drehen ist es sowieso legal und das passiert in 10-20 Jahren. Jetzt schauen CDU und SPD was wollen deren Stammwählerschaft und was die wollen sieht man ja. Wenn unsere Eltern keine 68er sind haben die wenigsten damit überhaupt irgendwelche Berührungspunkte und deshalb ist es illegal.
#250 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
Reicht auch wenn Grüne, Linke und FDP (alle für Legalisierung mehr oder weniger) an die macht kommen. Dann ist weed legal was dann bei der Verarbeitung des politischen Chaos helfen würde :P
#251 vor 53 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt..


Hast du da konkrete Beispiele oder ist das für dich eine logische Schlussfolgerung?
#252 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
Ghos7:
MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt..


Hast du da konkrete Beispiele oder ist das für dich eine logische Schlussfolgerung?


Ist meine persönliche Erfahrung und das generell mit allen Substanzen. Ganz egal ob Nikotin, Mariuana, Alkohol, MDMA, Koks, Heroin, Speed, LSD oder dem ganzen Scheiß aus Tschechien. Zu viel und das regelmäßig = schlecht. bei manchen gehts schneller, bei manchen dauert es länger. Für bestimmte Substanzen gibt es eine fülle an Studien für andere leider nicht.

Es kommt einfach auf den Konsum und das eigene vor allem psychische Befinden an. Wer zu früh (als Jugendlicher) Drogen nimmt ist sogar noch mehr gefährdet, weil es die persönliche Entwicklung beeinflusst und das Gehirn noch viel krasser auf die Substanzen anspricht/reagiert.
#253 vor 53 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
MDMA--:
Ghos7:
MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt..


Hast du da konkrete Beispiele oder ist das für dich eine logische Schlussfolgerung?


Ist meine persönliche Erfahrung und das generell mit allen Substanzen. Ganz egal ob Nikotin, Mariuana, Alkohol, MDMA, Koks, Heroin, Speed, LSD oder dem ganzen Scheiß aus Tschechien. Zu viel und das regelmäßig = schlecht. bei manchen gehts schneller, bei manchen dauert es länger. Für bestimmte Substanzen gibt es eine fülle an Studien für andere leider nicht.

Es kommt einfach auf den Konsum und das eigene vor allem psychische Befinden an. Wer zu früh (als Jugendlicher) Drogen nimmt ist sogar noch mehr gefährdet, weil es die persönliche Entwicklung beeinflusst und das Gehirn noch viel krasser auf die Substanzen anspricht/reagiert.


Gut, zu anderen Substanzen kann ich nichts sagen - ich meine "drunter leiden" ist ja relativ breit gefächert, mich würde nur mal interessieren, wie sich der regelmäßige Konsum auf einen Erwachsenen auswirkt auf lange Sicht, der auch nicht schon als Jugendlicher angefangen hat. Aus wissenschaftlicher Sicht, nicht aus persönlicher Sicht, weil da bin ich genau entgegengesetzter Meinung :D
#254 vor 53 Tagen
pioDE 174 Beiträge
MDMA--:
Kann man machen. Aber wieso einschränken? Wenn ich CBD rauchen möchte sollte das genauso möglich sein wie wenn ich die hochgezüchtetste Laser2000-Grassorte des Zorns rauchen möchte. Soll jeder selber entscheiden was er mit seinem Körper macht. Es geht ja hier dem Staat nicht um den Schutz der Gesundheit sondern es ist rein historisch begründet, dass es illegal ist. Wenn meine Generation bzw. die nachfolgenden in der Politik das Rad drehen ist es sowieso legal und das passiert in 10-20 Jahren. Jetzt schauen CDU und SPD was wollen deren Stammwählerschaft und was die wollen sieht man ja. Wenn unsere Eltern keine 68er sind haben die wenigsten damit überhaupt irgendwelche Berührungspunkte und deshalb ist es illegal.


Du hast mich leider falsch verstanden und meine Aussage war auf hier drauf bezogen :


MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt..


und ....

MDMA--:btw auf jeden Freund der sich verkifft hat und verblödet ist, kommt in meiner persönlichen Erfahrung locker einer der ein Alkoholproblem hat. Das sogar wesentlich öfter, wenn auch subtiler.


Das jemand wirklich "verblödet" habe ich in meiner Lebenszeit zwar noch nicht gesehen, aber das man durchaus zu viel rauchen kann und dann garnichts mehr geht, das kann ich durchaus bestätigen. Das war auch der Grund warum ich das CBD Cannabis ins Spiel gebracht habe. Sich damit zu überrauchen und damit ähnliche potenziell schlechte Erfahrungen zu machen, ist nämlich praktisch nicht möglich.
bearbeitet von pioDE am 21.08.2019, 16:24
#255 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
@Ghos7 auch ein Erwachsener wird körperlich leiden, wenn er regelmäßig kifft. Auch wenn man es pur raucht, ist es trotzdem nicht förderlich für Atemwege und Lunge. Natürlich wird es weniger psychische Probleme geben wenn man erwachsen ist und im Leben steht. Aber auch dann kann regelmäßiger Konsum zu Schizophrenie führen. Das kann passieren, wird es aber in den meisten Fällen nicht. Wenn ich Bekannte sehe die in meinem Alter sind (ab 30) und regelmäßig kiffen haben die meisten absolut 0 Probleme. Aber auch weil sie respektvoller und verantwortungsbewusster damit umgehen (Stichwort: Auto fahren). Ich kenne auch Leute die kiffen seit 15 Jahren und haben 0 Probleme bzw. gibt es auch den ein oder anderen der sein Leben nicht in den Griff bekommt (aus Gesellschaftlicher Sicht: Scheiß Job oder gar keinen Job, immer verplant/schlecht organisiert, immernoch Baggy-Pants lul) allerdings ist das bei meinem Umfeld absolut die Ausnahme, aber das gibt es halt auch. Generell erachte ich regelmäßigen Alkoholkonsum bzw. eine Alkoholsucht im Vergleich zur Mariuana-Sucht (was man wegen der fehlenden Körperlichen Abhängigkeit im Vergleich zum Alkohol im Grunde auch nicht vergleichen kann) als deutlich problematischer. In meiner Familie gibt es Alkoholiker und die bzw. die ganze Familie leidet darunter extrem.

@pioDE sorry nicht gecheckt. Wie oben geschrieben, meiner persönlichen Erfahrung nach ist Alkohol wesentlich schlimmer und es gibt sehr sehr wenige Fälle im Bekanntenkreis wo man sich wegen Mariuana-Konsum ernsthafte Gedanken machen müsste. Es gibt Bekannte wo man aufgrund der schulischen Leistung vor dem Konsum darauf hätte schließen können, dass sie sehr viel Potential haben jedoch wurde dies nicht genutzt, weil sie zu früh gekifft haben. Ob das Kiffen wirklich der Grund dafür ist bzw. ob es anders gewesen wäre, wenn sie nicht gekifft hätten kann keiner sagen und die Diskussion ist auch Zeitverschwendung irgendwie..

Jedoch gilt für mich trotzdem: Regelmäßiger Konsum jeglicher Substanzen = schlecht. Das merke ich auch an mir persönlich.
#256 vor 53 Tagen
MDMA-- 494 Beiträge
pioDE:
MDMA--:
Kann man machen. Aber wieso einschränken? Wenn ich CBD rauchen möchte sollte das genauso möglich sein wie wenn ich die hochgezüchtetste Laser2000-Grassorte des Zorns rauchen möchte. Soll jeder selber entscheiden was er mit seinem Körper macht. Es geht ja hier dem Staat nicht um den Schutz der Gesundheit sondern es ist rein historisch begründet, dass es illegal ist. Wenn meine Generation bzw. die nachfolgenden in der Politik das Rad drehen ist es sowieso legal und das passiert in 10-20 Jahren. Jetzt schauen CDU und SPD was wollen deren Stammwählerschaft und was die wollen sieht man ja. Wenn unsere Eltern keine 68er sind haben die wenigsten damit überhaupt irgendwelche Berührungspunkte und deshalb ist es illegal.


Du hast mich leider falsch verstanden und meine Aussage war auf hier drauf bezogen :


MDMA--:Wer regelmäßig und übermäßig kifft, wird genauso drunter leiden wie jemand, der regelmäßig und übermäßig trinkt..


und ....

MDMA--:btw auf jeden Freund der sich verkifft hat und verblödet ist, kommt in meiner persönlichen Erfahrung locker einer der ein Alkoholproblem hat. Das sogar wesentlich öfter, wenn auch subtiler.


Das jemand wirklich "verblödet" habe ich in meiner Lebenszeit zwar noch nicht gesehen, aber das man durchaus zu viel rauchen kann und dann garnichts mehr geht, das kann ich durchaus bestätigen. Das war auch der Grund warum ich das CBD Cannabis ins Spiel gebracht habe. Sich damit zu überrauchen und damit ähnliche potenziell schlechte Erfahrungen zu machen, ist nämlich praktisch nicht möglich.


yo CBD ist noice
#257 vor 53 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
MDMA--:@Ghos7 auch ein Erwachsener wird körperlich leiden, wenn er regelmäßig kifft. Auch wenn man es pur raucht, ist es trotzdem nicht förderlich für Atemwege und Lunge. Natürlich wird es weniger psychische Probleme geben wenn man erwachsen ist und im Leben steht. Aber auch dann kann regelmäßiger Konsum zu Schizophrenie führen. Das kann passieren, wird es aber in den meisten Fällen nicht. Wenn ich Bekannte sehe die in meinem Alter sind (ab 30) und regelmäßig kiffen haben die meisten absolut 0 Probleme. Aber auch weil sie respektvoller und verantwortungsbewusster damit umgehen (Stichwort: Auto fahren). Ich kenne auch Leute die kiffen seit 15 Jahren und haben 0 Probleme bzw. gibt es auch den ein oder anderen der sein Leben nicht in den Griff bekommt (aus Gesellschaftlicher Sicht: Scheiß Job oder gar keinen Job, immer verplant/schlecht organisiert, immernoch Baggy-Pants lul) allerdings ist das bei meinem Umfeld absolut die Ausnahme, aber das gibt es halt auch. Generell erachte ich regelmäßigen Alkoholkonsum bzw. eine Alkoholsucht im Vergleich zur Mariuana-Sucht (was man wegen der fehlenden Körperlichen Abhängigkeit im Vergleich zum Alkohol im Grunde auch nicht vergleichen kann) als deutlich problematischer. In meiner Familie gibt es Alkoholiker und die bzw. die ganze Familie leidet darunter extrem.


alles klar, danke für die erläuterung, deckt sich 1:1 dann mit meiner ansicht. :)
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