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CannabisKontrollGesetz

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#284 vor 302 Tagen
aektschN 564 Beiträge
iamthewall:
aektschN:Ich les immer nur "an den Haaren herbeigezogen", "Vermutungen", "Schubladendenken", "Ideologie".
Meine "Vermutungen" basieren auf Tatsachen und zwar Erfahrungswerten. Habe genug ehemalige "Freunde" und Bekannte an dem ach so harmlosen Kiffen kaputt gehen sehen. Und zwar weil ich mich selber Jahre lang in Kreisen bewegt habe, in denen maßloser Konsum ala "Nach dem Aufstehen erstmal 3 Köpfe reinhauen, um mit sich selbst und dem Leben klarzukommen" nicht die Ausnahme, sondern Regel war..


ja cool. Damit haste ja selbst zugegeben, dass du deine eigenen erfahrungen über alle wissenschaftlichen Erkenntnisse legst.

Damit hast du dich dann endgültig aus dieser Diskussion verabschiedet, danke dafür.


Eure wissenschaftlichen Erkenntnisse behandeln zu 90% die Auswirkungen der Strafverfolgung und der Tatsache, dass das Zeug schwarz gehandelt wird auf die Haushaltskasse, Medizinische Zugänglichkeit und "Verunglimpfung" von Kosumenten im Zuge dessen. Aber kaum damit, welche Auswirkungen die Sucht von Massen an Konsumenten auf deren tägliches Leben hat. Wie auch, das ist eine riesige Dunkelziffer und wird durch die Legalisierung nur größer werden. Lest doch wenigstens euren Scheiß selbst, bevor ihr losschreibt.

Aber danke, dass du mir nochmal bestätigst, dass euch eure eigenen Studien offensichtlich 0 interessieren. Oder du hast sie einfach nicht verstanden.
bearbeitet von aektschN am 11.09.2019, 22:50
#285 vor 302 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Neuigkeiten und Interessantes aus der Welt um und mit Cannabis ganz OHNE THC!!!

Das auch Profikampfsportler von der heilenden und vorbeugenden Wirkung von CBD überzeugt sind, zeigt dieses aktuelle Beispiel aus der MMA Szene.

Bei Youtube und in sozialen Medien ist zu sehen, wie Nate Diaz einen Joint anzündet und einige Male daran zieht, bevor er ihn dann an Fans weiterreicht.



>>> www.hanf-magazin.com/ne...oeffentlichem-training/

"Vor allem ehemalige Kampfsportler, Football- oder Eishockeyspieler besitzen ein erhöhtes Risiko als Folge chronischer Kopftraumata, die zum Teil unerkannt bleiben, eine degenerative Gehirnerkrankung zu entwickeln. Die NHL Alumni Association ist einer der Hauptsponsoren einer Studie, die das Potenzial von CBD bei der Behandlung chronisch traumatischer Enzephalopathie untersuchen soll. An der von der gemeinnützigen Organisation, die sich für ehemalige NHL-Spieler einsetzt, nehmen insgesamt 100 ehemalige Profispieler mit Folgesymptomen aufgrund chronischer Kopftraumata teil."

>>> www.hanf-magazin.com/me...kopfverletzungen-geben/
bearbeitet von pioDE am 12.09.2019, 00:57
#286 vor 301 Tagen
Ghos7 1690 Beiträge
aektschN:
iamthewall:
aektschN:Ich les immer nur "an den Haaren herbeigezogen", "Vermutungen", "Schubladendenken", "Ideologie".
Meine "Vermutungen" basieren auf Tatsachen und zwar Erfahrungswerten. Habe genug ehemalige "Freunde" und Bekannte an dem ach so harmlosen Kiffen kaputt gehen sehen. Und zwar weil ich mich selber Jahre lang in Kreisen bewegt habe, in denen maßloser Konsum ala "Nach dem Aufstehen erstmal 3 Köpfe reinhauen, um mit sich selbst und dem Leben klarzukommen" nicht die Ausnahme, sondern Regel war..


ja cool. Damit haste ja selbst zugegeben, dass du deine eigenen erfahrungen über alle wissenschaftlichen Erkenntnisse legst.

Damit hast du dich dann endgültig aus dieser Diskussion verabschiedet, danke dafür.


Eure wissenschaftlichen Erkenntnisse behandeln zu 90% die Auswirkungen der Strafverfolgung und der Tatsache, dass das Zeug schwarz gehandelt wird auf die Haushaltskasse, Medizinische Zugänglichkeit und "Verunglimpfung" von Kosumenten im Zuge dessen. Aber kaum damit, welche Auswirkungen die Sucht von Massen an Konsumenten auf deren tägliches Leben hat. Wie auch, das ist eine riesige Dunkelziffer und wird durch die Legalisierung nur größer werden. Lest doch wenigstens euren Scheiß selbst, bevor ihr losschreibt.

Aber danke, dass du mir nochmal bestätigst, dass euch eure eigenen Studien offensichtlich 0 interessieren. Oder du hast sie einfach nicht verstanden.


Dann kannst du doch sicherlich deine Erfahrungswerte auch irgendwo mit korrelierenden, wissenschaftlichen Studien untermauern und Quellen angeben, so wie pioDE es die ganze Zeit macht.
Keiner hat bestreitet, dass Cannabis nicht harmlos ist und kein Gefahrenpotential birgt, habe ich sogar selbst ein paar Mal geschrieben. Mag ja sein, dass du in falschen Kreisen unterwegs warst, wo so etwas Normalität war, das ist aber definitiv nicht die Regel. Und nur weil deine damaligen Bekannten es nicht gerafft haben und drauf hängengeblieben sind, verteufelst du nun in einem Thread, in dem sehr wissenschaftlich und fundiert diskutiert wird, jedem der von sich sagt, dass er regelmäßig konsumiert, als Hardcorekiffer? Genauso kommst du halt rüber, würde wirklich gerne mal Studien sehen, die diese Aussagen untermauern. Ansonsten ist es genauso als würde ich sagen "hab n paar Kollegen, die mussten nach ner OP Schmerzmittel nehmen und haben eine Abhängigkeit entwickelt, jeder der Schmerzmittel nimmt wird darauf hängenbleiben und man sollte solche Mittel generell verbieten" - du sprichst halt lediglich von irgendwelchen Leuten die random dachten Kiffen ist super cool und man kann damit "aufs Leben klarkommen", wenn dir dann von Leuten hier, die das Thema eben doch interessiert und differenziert angehen (alter hier schreibt doch keiner "Omg, kiffe mir täglich 20 Jays um das Leben zu raffen", JEDER hier liest die Studien, hat Nachfragen, informiert sich selber) und erwachsen diskutieren, die Meinung sagen weil keiner Lust hat sich mit deinen ehem. Verlierfreunden gleichsetzen zu lassen, gehst du gleich in die Vollen? Kann es sein, dass du einfach mit kA 16-20 in solchen Kreisen unterwegs warst und wir hier alle 25+ sind und sich mit dem Thema verantwortungsvoll auseinander gesetzt haben und somit eben die Gefahr geringer ist "drauf hängen" zu bleiben?
Kenne auch Leute die hart auf Alkohol hängen geblieben sind, Schein verloren haben und sich ihr Leben damit zerstört haben. Gehe ich jetzt zu jedem der n Bier trinkt hin und stempel ihn als Suchtopfer und Versager ab? nein. Aber du tust das hier wiederholt. Deine Diskussionskultur und Weltanschauung entspricht dem Klischee, welches du uns hier aufbinden willst. Schon ironisch.
Komm mal aus deiner Tunnelblickwelt raus und fang an erwachsen zu denken. Wie alt bist du? (ernst gemeinte Frage)
bearbeitet von Ghos7 am 12.09.2019, 10:43
#287 vor 301 Tagen
MDMA-- 607 Beiträge
Wie ihr euch alle von aektschN trollen lasst :D als ob der den scheiß ernst meint ich bitte euch..

Edith: wie er UNS alle trollt <3
bearbeitet von MDMA-- am 12.09.2019, 13:15
#288 vor 301 Tagen
Marwyc 359 Beiträge
aektschN:
@Marwyc: Das nächste mal pack ich in die Klammern vor dem Statement lieber ein "Achtung: Sarkasmus", damit auch du es verstehst. Aber danke für die Anregung, vllt fang ich mal mit Stand Up Comedy an. Da kann ich bestimmt auch einige Anekdoten von getriggerten Begriffsstutzigen aus dem 99dmg Forum in die Texte mit einbauen. Sollte witzig werden.


Geh dich einfach verbuddeln. Du bist weder witzig, noch bringst du hier die Diskussion voran. Du willst nicht verstehen. Du bist offensichtlich ein engstirniger und leider etwas ungebildeter Mensch. Viel Spaß noch, passt hier perfekt ins Forum. Zum Glück muss ich solche Menschen im echten Leben nicht ertragen.

Bezweifel echt, dass du im echten Leben so eine Diskussionskultur an den Tag legst. Denn dafür würdest du sofort vernünftigen Gegenwind kassieren. Typischer Forenhänger.
bearbeitet von Marwyc am 12.09.2019, 19:51
#289 vor 301 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Da die Diskussionskultur in der letzten Zeit ein häufiges Thema hier war, gibt es passend dazu eine neue wissenschaftliche Untersuchung im Bezug auf Berichte und die Darstellung von Cannabis in den Medien. Es ist also nicht verwunderlich, das manche Menschen die ihre Informationen zu großen Teilen nur aus solchen Quellen schöpfen, ein tendenziell negatives Bild von Cannabiskonsumenten oder der "Substanz" im allgemeinen haben.

Die einseitige Betrachtung einer mannigfaltigen Gesellschaftsschicht

"Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass vornehmlich die Berichterstattung über das Thema einen großen Teil dazu beträgt, dass Nutzer durch Vorurteile Diskriminierung erfahren. Werden Kiffer in den Medien beleuchtet, werden Stereotypen gezeigt, die keine Veränderung der allgemeinen Wahrnehmung zulassen. Das Portal Noizz berichtet über die Ergebnisse einer amerikanischen Studie, die sich der Analyse von Cannabisberichterstattung verschrieben hatte. Nach der Forschung wurde eindeutig, dass Medien weiterhin auf Stereotypen setzen, wenn das Thema Kiffen angesprochen wird. 458 Berichte über Cannabis von 10 verschiedenen Nachrichtenformaten wurden seitens der Forscher untersucht, wobei es sich um Artikel aus den Jahren 2013 und 2014 handelte."

>>> hanfjournal.de/2019/09/12/kiffer-in-den-medien/

>>> noizz.de/rausch/cannabi...ffer-stereotype/hgxrwel

"Die im wissenschaftlichen Journal "Visual Communication" veröffentlichten Ergebnisse der Untersuchung sprechen daher davon, dass die durchgängige Verknüpfung von Cannabisnachrichten und klischeebehafteten Stereotypen auf Bildern nur die Vorurteile gegenüber Cannabiskonsumenten stärken. Mit einer realistischen Betrachtung der Tatsachen hätte diese Form der Informationsverbreitung somit recht wenig zu tun."

Veröffentlicht am 22.08.2019 - Von Tara Marie Mortensen, Leigh Moscowitz - University of South Carolina, Columbia, USA
Anan Wan - Georgia College & State University, Columbia, USA
Aimei Yang - University of Southern California, Annenberg, USA

>>> journals.sagepub.com/do...5?journalCode=vcja&
bearbeitet von pioDE am 13.09.2019, 06:30
#290 vor 291 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Neues aus der Sparte - Cannabis und seine Wirkstoffe in der Medizin

Cannabiskonsum erhöht die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt

"In der Datenbank National Inpatient Sample sind die Daten von Tausenden von Patienten erfasst, die in die Kliniken der Vereinigten Staaten von Amerika eingeliefert worden sind. Für eine Studie wurden daraus die Daten von mehr als 161.000 Patienten analysiert, die wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus gebracht wurden. Davon gaben 4224 an, dass sie Cannabis konsumieren, 78,3 Prozent der Konsumenten waren männlich, 21,7 Prozent weiblich. 71 Prozent der Cannbiskonsumenten rauchten ebenfalls Tabak, von den Nicht-Konsumenten waren es nur 49 Prozent. Tabakrauch gehört zu den größten kardiovaskulären Risikofaktoren. Trotzdem verzeichneten die Konsumenten im Durchschnitt bessere Entwicklungen des Gesundheitszustands während des Krankenhausaufenthalts.

Insgesamt zeigte die Analyse der NIS-Daten, dass die Cannabiskonsumenten sich mit größerer Wahrscheinlichkeit von ihrem Herzinfarkt erholen als Nicht-Konsumenten. Sie hatten mit durchschnittlich 4,2 Tagen einen kürzeren Krankenhausaufenthalt also die Nicht-Konsumenten, die sich im Schnitt 4,8 Tage in der Klinik aufhalten mussten. So verursachen sie ganz nebenbei auch dem Gesundheitssystem niedrigere Kosten, 43.800 US-Dollar für den Aufenthalt im Vergleich zu 50.900 Dollar bei den Patienten, die kein Cannabis konsumieren. Die Sterbewahrscheinlichkeit im Verlauf des Krankenhausaufenthalts ist außerdem sechs mal geringer bei den Konsumenten.

Die Forscher erklären sich den besseren Genesungsverlauf der Cannabiskonsumenten sowohl durch psychische, als auch durch physische Faktoren. Zum Beispiel könnte die erhöhte Entspannung der Konsumenten die Durchblutung des Herzens verbessern, was dem Absterben der Herzmuskelzellen entgegenwirken könnte. Auch der psychische Umgang mit dem Klinikaufenthalt könnte etwas damit zu tun haben. Eine positive Stimmung unterstützt durch physiologische Reaktionen auf die psychische Verfassung immer auch die körperliche Gesundung."

>>> www.hanf-magazin.com/me...nach-einem-herzinfarkt/

Studie belegt Reduktion der Symptome von Angst und Depressionen durch Cannabis(wirkstoffe)

"In der ersten Studie überhaupt, die in diesem Bereich mit Cannabispatienten im realen Lebensalltag arbeitete, hat man sowohl das Konsumverhalten als auch die Dauer des Konsums und die Mengen berücksichtigt. Bisher wurden vergleichbare Erhebungen nur mit Teilnehmern durchgeführt, die im Verlauf der Studie THC-reiche Pillen in klinischen Umfeld verabreicht bekamen. Das Team von Studienleiterin Carrie Cutler analysierte die Daten von Patienten, die im Handel erhältliche Cannabisprodukten konsumierten. In der Realität ist das Rauchen der Blüten die am meisten verbreitete Form der Einnahme.

Nach Auswertung der Datensätze kommen die Forscher zu dem Schluss, dass Cannabis mit einem niedrigen THC-Gehalt und einem hohen CBD-Gehalt am effektivsten die Symptome von Depressionen lindern kann. Cannabis mit einer hohen Konzentration beider Cannabinoide erwies sich am nützlichsten gegen die Stresssymptome. Die Forscher fanden bei ihren Analysen auch heraus, dass die Angstreduktion durch Cannabiskonsum bei Frauen stärker ist als bei Männern. Insgesamt zeigten 89,3 Prozent der Teilnehmer eine signifikante Abnahme von Depressionszuständen nach dem Gebrauch von Marihuana, im Bezug auf Angst und Stress waren es sogar mehr als 90 Prozent. Bei 3,2 Prozent hingegen verschlimmerten sich die Symptome und bei 7,5 Prozent zeigte Cannabis keinerlei Auswirkungen. Eine derartige Erfolgsquote weisen vermutlich kaum andere Medikamente bei diesen Symptomen auf."

>>> www.hanf-magazin.com/me...ssionen-durch-cannabis/

Cannabis zeigt beachtliche Wirkung bei Colitis ulcerosa

"Die Entzündungen der Darmschleimhäute führen bei Patienten mit Colitis ulcerosa zu häufigen Durchfällen, die mitunter blutig sein können. Auch kann es zu Stuhlinkontinenz kommen. Darunter leiden das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich, sodass Depressionen als Begleiterscheinung auftreten können. Die Behandlung ist schwierig, da viele der Medikamente entweder nicht anschlagen, unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen, oder leicht in die Abhängigkeit führen kann.Außerdem ist die Colitis ulcerosa auch oft mit anderen Erkrankungen assoziiert. Da diese von entzündlichen Erkrankungen von Gelenken, der Wirbelsäule oder der Augenhaut bis hin zu Osteoporose reichen können, ist die ganzheitliche Behandlung zusätzlich erschwert. Deswegen gilt die operative Entfernung des von der Krankheit betroffenen Darmabschnitts als einzige Chance der vollständigen Heilung. Wie sich kürzlich zeigte, könnte Cannabis bei einigen Patienten diesen Eingriff verhindern.

Forscher der John Hopkins School of Public Health in Baltimore, Maryland, und des Digestive Disease Institute in Cleveland, Ohio, hatten kürzlich eine Studie durchgeführt, bei der die Prävalenz von Komplikationen bei Colitis ulcerosa von Cannabiskonsumenten mit der von Nicht-Konsumenten verglichen wurden. Wie sich dabei zeigt, stellt sich der Krankheitsverlauf bei Konsumenten weniger problematisch dar. Außerdem verbringen die Patienten, die Cannabis konsumieren, im Durchschnitt wesentlich weniger Zeit im Krankenhaus. Außerdem benötigen sie wesentlich seltener eine vollständige oder teilweise Kolektomie (Entfernung des Dickdarms).

Bei der in den Vereinigten Staaten landesweit angelegten Studie hat man die Daten von Patienten ausgewertet, die im Verlauf von Krankenhausaufenthalten gesammelt wurden. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Konsum von Cannabis offensichtlich Komplikationen bei Colitis ulcerosa verhindert oder sie abmildert. Augenscheinlich wirkt Cannabis entzündungshemmend auf die gastrointestinale Schleimhaut und verbessert ihren Allgemeinzustand.

Es tritt anscheinend ein Heilungseffekt ein. Einzelheiten darüber, ob vielleicht das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannte Cannabidiol (CBD) für die positive Wirkung bei der Colitis verantwortlich sein könnte, gehen aus der Studie nicht hervor."

>>> www.hanf-magazin.com/me...g-bei-colitis-ulcerosa/
bearbeitet von pioDE am 22.09.2019, 12:04
#293 vor 291 Tagen
1112Leon 469 Beiträge
[Edit: Bild und Quote rauseditiert]


Es bleibt dabei. Wieso Cannabis konsumieren, um aus der derzeitigen Welt flüchten zu wollen? Das macht einen nur tatenlos. Beispiele gab es und gibt es oft genug.
Das ist nicht Off-Topic. Das ist eine Tatsache.
Zudem Cannabis erschnellt das Auftreten von Depressionen, sogar wissenschaftlich bewiesen. Der Erfahrungswert von Kumpels zählte ja nicht.
Cannabis kann einen nicht zerstören? Ist das auch so eine Meinung von dir?
bearbeitet von GetsCarried am 22.09.2019, 16:16
#294 vor 291 Tagen
pioDE 251 Beiträge
1112Leon:

Es bleibt dabei. Wieso Cannabis konsumieren, um aus der derzeitigen Welt flüchten zu wollen? Das macht einen nur tatenlos. Beispiele gab es und gibt es oft genug.
Das ist nicht Off-Topic. Das ist eine Tatsache.
Zudem Cannabis erschnellt das Auftreten von Depressionen, sogar wissenschaftlich bewiesen. Der Erfahrungswert von Kumpels zählte ja nicht.
Cannabis kann einen nicht zerstören? Ist das auch so eine Meinung von dir?


Och Leon, jetzt fang du nicht auch noch mit diesem Troll-Schwachsinn an! Hast du es inzwischen nur immer nocht nicht begriffen? Es geht hier NICHT um MEINE oder sonst irgendwelche Einzelmeinungen, sondern um das was die Wissenschaft durch Forschung an tausenden von Personen und in inzwischen vielen Jahrzehnten herausgefunden hat. Und um Deine Frage zu beantworten: "Wieso Cannabis konsumieren?" Himmel ... lass die Leute doch einfach machen was sie wollen, weil es dich doch garnicht betrifft und es dich auch schlicht überhaupt NICHTS angeht! Du lehnst es für dich selbst ab, okay das haben wir verstanden, aber warum musst du das nur immer wieder und wieder hier wiederholen?

"Zudem Cannabis erschnellt das Auftreten von Depressionen, sogar wissenschaftlich bewiesen."

Und wo genau sind denn jetzt deine wissenschaftlichen Beweise dafür oder ist das wieder nur eine bzw. deine eigene Meinung dazu? Viel Spaß dir auch beim Suchen, denn du wirst nichts finden, was deinen Worten auch nur den Ansatz von Glaubwürdigkeit verleiht. Cannabis kann übrigens auch in Deutschland gegen Depressionen verschrieben werden und wird dann ebenfalls und bei entsprechenden Voraussetzungen durch die Krankenkassen finanziert.

Wer die Wörter "Cannabis" und "zerstören" in einen ursächlichen Zusammenhang bringt, der zeigt eigentlich nur, das er grundsätzlich garkeine Ahnung hat von was er redet. Bitte erweitere unbedingt Dein Wissen, wenn du hier weiter an der Diskussion teilnehmen willst und ernst genommen werden möchstest. Sonst bleibt mir bzw. uns nicht mehr übrig, als dich ebenfalls als Troll zu sehen und auch so zu behandeln.
bearbeitet von pioDE am 22.09.2019, 17:15
#295 vor 291 Tagen
Wallace E. 501 Beiträge
ich bin für eine legalisierung, aber es stört mich auch, dass du hier so übertrieben "missionsartig" auftrittst.

bin da auch ganz auf deiner (eurer) seite, dass es sehr viele positive aspekte gibt und der konsum, vor allem bei vergleichbaren sachen, relativ harmlos ist, ABER ich bin auch der ansicht, dass du vor allem den gebrauch bei nicht medizinischen anwendern völlig verharmlost und herunterspielst. du tust immer wieder so, also ob es keine negativen effekte gibt (das kommt zumindest bei den beiträgen so rüber).
und bevor da wieder etwas komisches von dir kommt: ich rede von den negativen gesundheitlichen auswirkungen, die vor allem beim rauchen von standard sachen hast.

ja, du hast auch schon beiträge gepostet, wo du dich für einen verantwortungsvollen konsum stark machst, aber wenn es jemand verständlicherweise nicht gut findet, wenn man so etwas regelmäßig und zum spaß konsumiert, kommen immer diese beiträge von dir.

ein wenig zurückhaltung bei kontra würde dir wirklich gut tun, da du imo mit dieser einstellung mehr unentschlossene vergraulst, als für dich gewinnst.
bearbeitet von Wallace E. am 22.09.2019, 19:14
#296 vor 291 Tagen
87in3 5586 Beiträge
Wallace E.:i
ein wenig zurückhaltung bei kontra würde dir wirklich gut tun, da du imo mit dieser einstellung mehr unentschlossene vergraulst, als für dich gewinnst.


99% "Kontra" kommt von aektschn, das kann man getrost ignorieren.

Das "Kontra" von Leon ist auch komplett substanzlos, also ist seine Reaktion doch schon berechtigt.
#297 vor 291 Tagen
Wallace E. 501 Beiträge
naja, was willst du hier ernsthaft schreiben?
jemand postet was negatives dazu vom spiegel "loolol spiegel als quelle", direkt auf der nächsten seite was positives vom spiegel "geil genau so ist es". siehe einfach mal die diskussion mit steffennn, der wirklich argumentativ gut diskutiert hat.

bei mir wars doch genau das gleiche - ich habe nur was richtig gestellt bzw zumindest einen vertretbaren anderen standpunkt gepostet und dann kam eine WOT mit irgendwelchen strohmännern. wozu soll man hier irgendwas posten, wenn jede vertretbare kritik sofort von den "hardlinern" (ich nenn das einfach mal so) im keim erstickt wird? ganz ehrlich, macht einen blog auf, wenn ihr das nicht vertragt?

die negativen gesundheitlichen aspekte bei spaßkiffern sind übrigens die einzigen gründe gegen eine legalisierung im privatgebrauch (alle anderen sprechen aber imo dafür - man muss das aber immer wieder dazu sagen, weil sonst wieder irgendeine WOT mit anschuldigungen kommt). ich HASSE dieses überhebliche gehabe von manchen. in jedem beitrag liest man "du hast keine ahnung" und hier bekommt man ja fast den eindruck, dass ihr uns weiß machen wollt, dass man ein versager ist, wenn man cannabis zum spaß nicht rauchen würde, wenn es legal wäre oder einen negativen aspekt hervorhebt. ihr solltet einfach auch mal verstehen, dass das völlig legitim ist.

ich bin mir aber auch wieder ziemlich sicher, dass dieser beitrag missverstanden wird und ein paar strohmänner angezündet werden :) und das ganze ist nichtmal böse gemeint, obwohl es stellenweise sicherlich so rüberkommt...
bearbeitet von Wallace E. am 22.09.2019, 21:36
#298 vor 290 Tagen
aektschN 564 Beiträge
Wallace E.:
ich bin mir aber auch wieder ziemlich sicher, dass dieser beitrag missverstanden wird und ein paar strohmänner angezündet werden :) und das ganze ist nichtmal böse gemeint, obwohl es stellenweise sicherlich so rüberkommt...


die verstehen das falsch, weil sie es in ihrer welt nicht mehr richtig verstehen können.
typisches aggressives verhalten von menschen, welche mit ihrer sucht konfrontiert werden.
da wird lieber versucht, denjenigen der kritisiert, als dumm da stehen zu lassen und er hätte ja keine ahnung, als auf den inhalt einzugehen.
Marwyc ist da das beste beispiel.
aber da spiel ich doch gern mit, ein gefundenes fressen.

und bevor jemand fragt, zu exkat dieser abwehrhaltung gibts nun wirklich genug studien. sucht euch eine aus, ich bin nich eure suchmaschine.
#299 vor 290 Tagen
spongii 176 Beiträge
Leben und leben lassen ;)

Einfach mal nicht so sehr auf andere schauen und sich nicht überall einmischen. Jeder sollte das Recht haben zu tun was er möchte. Jemand der Gras raucht schadet niemand anderem, also wo ist das Problem?
#300 vor 290 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Neues aus der Welt der empirischen Wissenschaft im Bezug auf Cannabis

Legale Cannabisgeschäfte lassen die Kriminalitätsrate sinken

"Dass dem tatsächlich so ist, konnte bereits Anfang 2018 eine Forschungsgruppe norwegischer und amerikanischer Wissenschaftler bestätigen, die sich mit dem Rückgang von Gewaltverbrechen aufgrund des legalen Zugangs zu Cannabis beschäftigte. Jetzt gibt es vergleichbare Erkenntnisse aus der Stadt Denver in Colorado, da sich zwei hochrangige Ökonomen der Federal Reserve Bank of Philadelphia mit dem Zusammenhang zwischen legalen Cannabisverkaufsstellen und der dortigen Kriminalitätsrate beschäftigten. Dabei kam heraus: Legale Cannabisgeschäfte lassen die Kriminalitätsrate sinken!

Laut den Daten, die im Journal Regional Science and Urban Economics veröffentlicht worden sind, führt die Verfügbarkeit von legalen Cannabisgeschäften zu einem Rückgang der lokalen Kriminalität, wie es von Befürwortern der Cannabisfreigabe schon lange prognostiziert wird. „Jede zusätzliche Abgabestelle in einem Stadtviertel führt zu der Verringerung von 17 Straftaten pro Monat pro 10.000 Einwohner, was einem Rückgang von rund 19 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Kriminalitätsrate im Stichprobenzeitraum entspricht.“ Der Großteil der Kriminalitätsreduzierung sei dabei auf einen Rückgang der gewaltfreien kriminellen Aktivitäten zurückzuführen. Was die Ökonomen daraus schlussfolgern:"

„Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Cannabisshops die Kriminalität in Stadtvierteln insgesamt verringern, ohne dass Anzeichen für ein Übergreifen auf die umliegenden Stadtviertel vorliegen. … Unsere Ergebnisse stimmen mit Theorien überein, die vorhersagen, dass die Legalisierung von Marihuana illegale kriminelle Organisationen verdrängt und die Kriminalität durch Änderungen des Sicherheitsverhaltens – oder die Substitution durch schädlichere Substanzen – verringert wird. … Weiterhin gibt es keine Beweise dafür, dass der vermehrte Konsum von Marihuana selbst zu zusätzlichen Straftaten führt.“

>>> www.sciencedirect.com/s.../pii/S016604621830293X#!

>>> www.independent.co.uk/n...ornia-new-a8160311.html

Cannabinoide gegen antibiotikaresistente Bakterien - von Dr. med. Franjo Grotenhermen

"Im Jahr 2008 wurde erstmals eine Studie veröffentlicht, nach der verschiedenen Cannabinoide der Hanfpflanze (THC, Cannabidiol, Cannabigerol, Cannabichromen und Cannabinol) antibakterielle Eigenschaften gegen Bakterien besitzen, die mit den üblichen Antibiotika nicht mehr behandelt werden können. Das Problem der Antibiotikaresistenz, also dem fehlenden Ansprechen von bakteriellen Infektionen auf Antibiotika, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Daher wird verstärkt nach neuen Möglichkeiten gesucht, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Neue antibiotische Substanzen werden dringend benötigt.

Im Jahr 2018 haben Wissenschaftler des Saaii Kollegs für medizinische Wissenschaften und Technologie in Chaubepur in Indien einen wissenschaftlichen Artikel für ihre Arbeit veröffentlicht, in der sie die antibakterielle Aktivität dreier Pflanzen (Cannabis, Thuja und echte Guave) untersucht hatten. Sie konnten die früheren Beobachtungen bestätigen und weitere Erkenntnisse gewinnen. So stellten sie fest, dass eine Kombination aus Cannabis und Thuja wirksamer war als Extrakte einzelner Pflanzen. Sie testeten alkoholische Pflanzenextrakte gegen verschiedene Stämme von Staphylococcus aureus.

Die indischen Forscher hatten insgesamt 20 verschiedene Staphylococcus aureus-Stämme isoliert. Die meisten waren resistent gegen Penicillin, Methicillin, Oxacillin und Cefoxitin. Einige Stämme brachen noch auf Vancomycin, ein so genanntes „Reserve-Antibiotikum“ an, das nur eingesetzt wird, wenn alle anderen Antibiotika wirkungslos sind.

Nach einer Pressemitteilung vom 1. August 2019 aus Australien hat kürzlich ein CBD-Unternehmen 40 Millionen US-Dollar erhalten, um die antibakteriellen Eigenschaften dieses Cannabinoids zu untersuchen. CBD ist auch in hohen Dosen sehr gut verträglich könnte daher auch in hohen Dosen ohne große Gefahren eingesetzt werden. Die Investition zeigt, dass die Beteiligten hohe Erwartungen in das antibiotische Potenzial von Cannabidiol haben."

>>> hanfjournal.de/2019/09/...karesistente-bakterien/

Und passend dazu noch eine Nachricht aus der letzten Woche:

"Nicht mehr profitabel - Pharmahersteller ziehen sich aus Antibiotika-Forschung zurück"

>>> www.berliner-zeitung.de...schung-zurueck-33162224
bearbeitet von pioDE am 23.09.2019, 16:51
#301 vor 290 Tagen
87in3 5586 Beiträge
@ wallace: ok, deinen Punkt kann ich definitiv nachvollziehen.

Aber: jetzt sieh dir mal wieder aektschns Troll unter deinem Kommentar an und bedenke bitte, dass pioDE usw locker mal etwas falsch verstehen können bzw durcheinander... :/
#302 vor 289 Tagen
Wallace E. 501 Beiträge
iamthewall:@ wallace: ok, deinen Punkt kann ich definitiv nachvollziehen.

Aber: jetzt sieh dir mal wieder aektschns Troll unter deinem Kommentar an und bedenke bitte, dass pioDE usw locker mal etwas falsch verstehen können bzw durcheinander... :/


haha das dacht ich mir auch, aber hab dann doch gehofft, dass der bait von ihm zu offensichtlich ist. meinte natürlich nicht was er postet.

bin stolz auf euch :>
#303 vor 288 Tagen
aektschN 564 Beiträge
iamthewall:@ wallace: ok, deinen Punkt kann ich definitiv nachvollziehen.

Aber: jetzt sieh dir mal wieder aektschns Troll unter deinem Kommentar an und bedenke bitte, dass pioDE usw locker mal etwas falsch verstehen können bzw durcheinander... :/


Junge, komm raus aus deiner Blase. Aufwachen Schneeflocke.
Nicht jeder der etwas sagt, was du nicht hören willst ist ein troll oder baitet. Er kann auch einfach........halt dich fest........eine andere Meinung haben.
Und wie anders soll ich euer Verhalten interpretieren, als klassisches Abwehrverhalten, weil jemand was postet, was so gar nicht in euer Weltbild passt?!


spongii:Jemand der Gras raucht schadet niemand anderem, also wo ist das Problem?


Das hab ich auch nicht behauptet. Wobei hier das gleiche zutrifft wie aufs Saufen: Du schadest so lang keinem(außer dir selbst natürlich), wie du es unter Kontrolle hast. In dem Moment, wo die Leute sich aber z.B. ans Steuer setzen, hab ich schon definitiv ein Problem damit.
Nichtsdestotrotz: Nur weil es (meistens) niemand anderem schadet, muss man noch lange nicht so tun als wäre es eine gesellschaftliche Bereicherung und müsse unbedingt legalisiert werden. Und genau das passiert hier gerade. Aber das überlesen die Jungs jetzt alle wieder. Die hängen noch bei meinem ersten Absatz und sind schon wieder getriggert.
#304 vor 288 Tagen
spongii 176 Beiträge
Ich bin trotzdem der Meinung, dass jeder Mensch das tun darf was er möchte. Solange dadurch niemandem Schaden zugefügt wird. Das mit dem hinters Steuer setzen ist halt eine schwierige Sache, die du leider nie ganz ausschließen kannst. Ich glaube, eine aggressive/wütende Person hinterm Steuer ist genauso schlimm. Dagegen kannst du auch nichts tun.
Du kannst letzten Endes nur die Leute aufklären.
Ich sage auch nicht das es eine gesellschaftliche Bereicherung wäre. Ich sehe nur einfach keinen Grund warum mir der Staat die Einnahme einer komplett biologischen Sache verbieten will. Wobei ich das auch bei synthetischen Drogen so sehe. Finde ich zwar auch nicht gut, aber bitte. Wer es machen will, soll es machen. Ist nicht mein Leben und deshalb mische ich mich auch nicht ein. Sobald andere betroffen sind, sollte man eingreifen. Aber von Anfang an alles zu verbieten halte ich für falsch. Das löst das Problem einfach nicht. Wird ja trotzdem konsumiert. Und zusätzlich werden die Leute kriminalisiert, was einfach total falsch ist.
#305 vor 288 Tagen
87in3 5586 Beiträge
aektschN:
Junge, komm raus aus deiner Blase. Aufwachen Schneeflocke.
Nicht jeder der etwas sagt, was du nicht hören willst ist ein troll oder baitet. Er kann auch einfach........halt dich fest........eine andere Meinung haben.
Und wie anders soll ich euer Verhalten interpretieren, als klassisches Abwehrverhalten, weil jemand was postet, was so gar nicht in euer Weltbild passt?!


dann gib deine Meinung doch auch bitte so wieder, statt nur reinzubaiten und zu trollen :D
#306 vor 149 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Repression hat wenig bis keinen Einfluss auf Konsumverhalten

"Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben sich mit den Auswirkungen von Repression und Legalisierung auf die Zahl der Cannabiskonsumenten in ausgewählten Ländern befasst. Der Auftrag dazu kam entweder von CDU/CSU oder von der AfD. Das Ergebnis entzieht deren repressiver Drogenpolitik jede Grundlage.

Auftragsgemäß sollte der Frage nachgegangen werden, “ob es bereits Daten oder Studien gibt, die einen Zusammenhang zwischen der Legalisierung von Cannabis und/oder anderen Drogen und der Anzahl der (Erst-)Konsumenten herstellen”. Hierzu wurden Studien aus Belgien, den Niederlanden, Kanada, Portugal, Uruguay und den USA bewertet und sowohl die Position von Legalisierungsgegnern, aber auch die Argumente der Befürworter einer liberalen Drogenpolitik erörtert."

So heißt es im Dokument vom 21. November 2019,

“dass die Verfolgung einer strikten Drogenpolitik wenig bis keinen Einfluss auf das Konsumverhalten hat”. Vielmehr “wiesen einige der Länder mit den strengsten gesetzlichen Regelungen einige der höchsten Prävalenzraten* im Hinblick auf den Drogenkonsum auf, während Länder, die eine Liberalisierungspolitik verfolgen, einige der niedrigsten Prävalenzraten aufwiesen”.

>>> www.bundestag.de/resour...D-9-072-19-pdf-data.pdf

Repräsentative Umfrage zur Cannabis-Legalisierung

"Insgesamt unterstützen 84,1 % der Deutschen die Legalisierung von Cannabis zu einem gewissen Grad: entweder für Freizeitzwecke oder für den medizinischen Einsatz. Männer sprechen sich eher für die Legalisierung aus als Frauen und Eltern eher als kinderlose Menschen. Diese und viele weitere spannende Ergebnisse zeigt die bisher größte repräsentative Umfrage zum Thema Cannabis in Deutschland."

>>> www.leafly.de/umfrage-zur-cannabis-legalisierung/

Cannabigerol wirksam bei Infektionen mit antibiotikaresistenten Bakterien

Es wurde entdeckt, dass Cannabigerol (CBG), ein Cannabinoid der Cannabispflanze, antibiotikaresistente Bakterien vernichtet, was Hoffnungen auf eine neue Waffe im Kampf gegen Superbakterien weckt. Wissenschaftler untersuchten fünf Cannabinoide auf ihre antibiotischen Eigenschaften und stellten fest, dass eine davon, Cannabigerol (CBG), besonders wirksam den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), einen der häufigsten Krankenhaus-Superbakterien, tötet.

Nachdem sie gesehen hatten, wie wirksam die Substanz gegen Bakterien im Labor war, beschlossen Forscher, die Fähigkeit von CBG zur Behandlung von Infektionen an Tieren zu testen. In einer noch nicht veröffentlichten Studie fanden sie heraus, dass CBG Mäuse ebenso wirksam von MRSA-Infektionen heilte wie Vancomycin, ein Medikament, das weithin als letzte Verteidigungslinie gegen arzneimittelresistente Mikroben gilt.

>>> www.theguardian.com/soc...fight-against-superbugs

>>> www.biorxiv.org/content/10.1101/833392v3
bearbeitet von pioDE am 12.02.2020, 02:34
#307 vor 148 Tagen
Steinkauz 441 Beiträge
daz

Die SPD hat endlich einen Beschluss und die Bundestagsfraktion tritt nun für Modellprojekte und entkriminalisierung ein.
Mein guess, da die Vorschläge von FDP und linken schon vom Tisch sind, die je eins der beiden dargestellt hätten, ist die SPD eventuell sogar offen für eine Legalisierung, will aber die Groko nicht platzen lassen.
#308 vor 142 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Neues aus der Welt von Cannabis in der Medizin

Der Konsum von bestimmten Cannabiswirkstoffen bei ADHS ist mit reduzierten Symptomen verbunden

In einer Umfrage mit 59 Patienten wurde Cannabis mit reduzierten ADHS-Symptomen in Verbindung gebracht. Forscher der Fakultät für Biologie des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa, Israel, teilten die Gruppe in eine niedrige (20 bis 30 g, 18 Teilnehmer) und eine hohe monatliche Cannabis-Dosis (40 bis 70 g, 35 Teilnehmer) sowie in Patienten mit niedrigen und hohen Symptom-Werten der ADHS auf. Bei 27 Patienten konnte der Chemovar bestimmt werden.

Die Konsumenten mit hoher Dosis und die mit niedrigeren Symptomwerten berichteten über ein häufigeres Absetzens aller Standard-ADHS-Medikamente. Darüber hinaus gab es einen Zusammenhang zwischen den niedrigeren Krankheitswerten der ADHS-Untergruppe und niedrigeren Angst-Werten. Darüber hinaus fanden die Forscher einen Zusammenhang zwischen niedrigeren ADHS-Symptomen und dem Konsum hoher Dosen von Cannabinol (CBN), aber nicht mit THC.

*Fakultät für Biologie des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa, Israel

>>> www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32017685

Cannabinoide können eine Alternative zu Antibiotika sein, um den Bakteriengehalt des Zahnbelags zu reduzieren

In einer Studie mit Zahnbelägen von 60 Erwachsenen im Alter von 18 bis 45 Jahren führte die Behandlung mit mehreren Cannabinoiden (Cannabidiol, Cannabichromen, Cannabinol, Cannabigerol und Cannabigerolsäure) in Petrischalen zu einer Verringerung der Bakterienkolonien. Die Autoren schrieben, "dass Cannabinoide im Vergleich zu den etablierten synthetischen Mundpflegeprodukten wie Oral B und Colgate die Anzahl der Bakterienkolonien in den Zahnbelägen wirksamer reduzierten".

*Zahnmedizin, EURo Dent Belgien, Mortsel.

>>> www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32038896

Nützliche Auswirkungen von CBD bei einem Jugendlichen mit Mehrfach-Substanzmissbrauch, Angst und Depression

Es wurde der Fall eines 17-jährigen Patienten mit einer Störung des Mehrfachkonsums von Substanzen (Cannabis, MDMA, Kokain, Ecstasy), schweren Depressionen und Sozialphobie vorgestellt. Nach der Einnahme von CBD (Anfangsdosis von 100 mg bis 600 mg über acht Wochen) verbesserte sich der Patient in Bezug auf Depressionen und Angstzustände, und er hörte mit dem Konsum illegaler Drogen ohne Entzugserscheinungen auf.

*Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medizinische Universität Wien, Österreich.

>>> www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32052321

CBD ist neuroprotektiv nach chronischer Methamphetamin-Exposition

In einer Studie mit Ratten "induziert die chronische Verabreichung von METH [Methamphetamin] eine Gedächtnisstörung und stellt interessante Implikationen für den potenziellen Gebrauch von CBD bei der Behandlung von Beeinträchtigungsdefiziten nach chronischer Exposition gegenüber psychostimulanten Drogen wie METH dar".

*Zentrum für zelluläre und molekulare Forschung, Iranische Universität für Medizinische Wissenschaften.

>>> www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32032100
bearbeitet von pioDE am 18.02.2020, 07:45
#309 vor 128 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Scharfe Kritik der Basketball-Ikone Kevin Durant an der Anti-Cannabis-Politik der National Basketball Association (NBA)

"Für Sportler gibt es viele Möglichkeiten, nach dem Wettkampf zu entspannen: Bayerische Fußballspieler duschen mit Bier, amerikanische Basketballspieler dampfen erst einmal eine Tüte. Zwischen 50 und 85 Prozent der NBA-Profis sind nach den Dopingrichtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wegen ihres Cannabis-Konsums notorische Dopingsünder, die lebenslänglich von allen Wettkämpfen ausgeschlossen werden müssten. Zum Glück greift das Kontrollsystem der WADA im amerikanischen Profibasketball nicht, da die NBA eigene Wege geht, die kiffenden Ballkünstler zur Räson zu bringen."

"Richtig weit lehnte sich der Basketballsuperstar Kevin Durant (31) in dem Podcast „Up in Smoke“ aus dem Fenster, um herauszuposaunen, dass Marihuana nichts weiter als Marihuana ist und keinem Menschen schade. Vielmehr sei das Kraut dabei behilflich zu regenerieren. Kurzum – Durant ist wie seine Kollegen Allen Iverson, J.R. Smith und Steve Nash davon überzeugt, dass Cannabis gesund ist und die Lebensgeister weckt."

„Jeder in meinem Team trinkt jeden Tag Kaffee. Ich nehme jeden Tag Koffein ein. Oder die Jungs gehen nach den Spielen Wein trinken oder trinken hier und da einen kleinen Drink. Marihuana sollte in diesem Kontext gesehen werden“, sagte Durant. „Warum reden wir überhaupt darüber? Es sollte überhaupt nicht Thema sein. Hoffentlich können wir das Stigma, das Marihuana umgibt, überwinden. Wir wissen doch, dass Weed nichts anderes bewirkt, als dass die Menschen eine gute Zeit haben, dass die Menschen Appetit bekommen, dass es die Menschen zusammenbringt – diese Pflanze bringt uns alle zusammen"

"Durants Statement pro Cannabis hat Gewicht in den USA. Der 2,08-Hüne ist Vorbild von Abermillionen Basketballfans in aller Welt und kann auf eine sportliche Erfolgsbilanz verweisen, die ihresgleichen sucht: Zweifacher NBA-Meister und Olympiasieger, viermal bester Werfer der NBA und zehn Berufungen ins NBA-Allstar-Team, um nur einige seiner Highlights und Ehrungen zu nennen."

>>> hanfjournal.de/2020/03/...ht-auf-die-dopingliste/

>>> www.essentiallysports.c...nsumption-of-marijuana/

>>> nba.nbcsports.com/2020/...ces-list/?partner=Yahoo
bearbeitet von pioDE am 03.03.2020, 13:46
#310 vor 109 Tagen
pioDE 251 Beiträge
Cannabis und die Corona Krise – Einige Gedanken zum Thema

* "Cannabis ist zwar eine der ältesten Heilpflanzen, die der Mensch kennt, medizinische Wunder vollbringt sie dennoch leider nicht. Daher wäre es mindestens extrem unseriös, wenn nicht sogar verbrecherisch, zu behaupten, Cannabis wäre ein Heilmittel gegen Corona. Gleichzeitig verfügt Hanf über ein medizinisches Potenzial, das es, so viel kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dem einzelnen Bürger wie auch der Gesellschaft insgesamt leichter macht, einer Herausforderung wie dem Corona-Virus zu begegnen.

Zunächst einmal ist festzuhalten: Cannabis stärkt das Immunsystem. Hierbei erfüllen die verschiedenen Cannabinoide unterschiedliche, einander ergänzende Funktionen. CBD unterstützt das Endocannabinoid-System ganz allgemein dabei, seine Aufgaben, zu denen auch die Steuerung des Immunsystems gehört, mit höchstmöglicher Effektivität zu erfüllen. THC dagegen wirkt innerhalb des Endocannabinoid-Systems, indem es dem körpereigenen Abwehrsystem hilft, Erreger aller Art wirkungsvoll zu bekämpfen.

Dazu kommt das Phänomen „Psychischer Stress“. Nicht nur, dass viele Menschen ihr Leben zur Zeit dauerhaft mit mehr Menschen und auf kleinerem Raum verbringen als gewohnt, auch wer genügend Platz zur Verfügung hat, leidet oft unter dem erzwungenem Nichtstun. Cannabis reduziert nachweislich dadurch entstehenden psychischen Stress. In den USA hat man das erkannt, deshalb bleiben in vielen Bundesstaaten, in denen Hanf als Genussmittel in den letzten Jahren legalisiert wurde, die Dispensaries oder Verkaufsstellen auch während der Corona-Krise geöffnet.

Inwieweit das antivirale und antibiotische Potenzial der Hanfpflanze, das sich in manchen Studien der letzten Zeit andeutet, in irgendeiner Weise geeignet ist, dem Virus Covid-19 wirkungsvoll zu begegnen, kann man Stand heute schlicht nicht sagen, weil es dazu bisher keinerlei Untersuchungen gibt."

* >>> www.hanf-magazin.com/ko...ige-gedanken-zum-thema/


Cannabisshops sind während der Corona-Krise essenziell

* "Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise sind Menschen weltweit dazu aufgefordert sich möglichst in den eigenen vier Wänden aufzuhalten, falls nicht schon Ausgangssperren seitens der Regierungen ausgesprochen wurden. Nur die wichtigsten Anlaufstellen des öffentlichen Lebens bleiben geöffnet, damit die Versorgung mit den nötigen Gebrauchsgütern gesichert bleibt. In Holland lernte man innerhalb eines Tages, dass zu diesen Einrichtungen auch die Cannabis verkaufenden Coffeeshops zählen, da ansonsten der Schwarzmarkthandel in kürzester Zeit zu neuen Höhen aufgestiegen wäre. >>> hanfjournal.de/2020/03/...nnabis-to-go-verkaufen/

Ähnlich sieht es jetzt in den liberalen Bundesländern der Vereinigten Staaten aus, wo man ebenfalls fast direkt einsah, dass der Verkauf von berauschenden Hanfgütern einen sinnvollen Effekt auf das Verhalten der Millionen Konsumenten hat. Cannabisshops sind während der Corona-Krise essenziell, stellte man fest."

* >>> hanfjournal.de/2020/03/...orona-krise-essenziell/

>>> abcnews.go.com/Health/c...demic/story?id=69662619

>>> www.prnewswire.com/news...atlantic-301027819.html
bearbeitet von pioDE am 23.03.2020, 01:08
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