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CannabisKontrollGesetz

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#27 vor 1 Jahr
7ieben Projektleitung 3752 Beiträge
Div 3 Starspieler:
EntoNN:
Div 3 Starspieler:Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Und jetzt erläutere uns bitte inwiefern das Verbot bzw. die Legalisierung Auswirkungen auf dein Beispiel haben. Schließlich ist Cannabis verboten und deine beschriebenen Problemfälle sind trotzdem eingetreten.

Ich weiß es ist immer die selbe leier, aber du beschreibst genau die Gründe die entweder für ein komplettes Verbot aller Substanzen auch Alkohol sprechen würde.

Man muss sich nur mal von der Utopie lösen, dass Verbote irgendwas bewirken. Es wird nie eine drogenfreie Gesellschaft geben.


Sobald es für jeden Hans und Franz legal käuflich ist, werden es auch mehr Leute tun und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben. Es gibt schon genug Idioten die besoffen Auto fahren, da brauch ich nicht noch mehr Idioten die dann bekifft durch die Gegen fahren.

Von mir aus können sie auch Alkohol verbieten und wenn sie schon dabei sind, die ganze Fast Food scheiße wie MC Donalds, Burger King und Co direkt hinterher.


Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist weder Korrelation noch Kausalität zwischen einer langfristigen Veränderung Anzahl der Graskonsumenten und der Legalität von Gras festgestellt worden.
#28 vor 1 Jahr
Maidzen Moderator 1621 Beiträge
Mein Problem ist ,was vielen gar nicht Bewusst ist, wie viele Steuergelder wir verschleudern um ein paar Pflanzen qualmer Strafzuverfolgen.

schätzte 2003 die Kosten der Cannabisprohibition in Deutschland auf circa 1 Mrd. Euro. Dabei stützt er sich auf Untersuchungen aus dem In- und Ausland und eigene Berechnungen. Allein für das
Src: dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/052/1605219.pdf

1 Mrd. in 2003 (letzen Offizellen Zahlen die ich finden konnte) aber andere Quellen Berichten jetzt auch noch von einem Anstieg der Strafverfolgungen also kann man schon von mehr ausgehen.

Immer wieder wird das ganze mit "Selbstschutz" gerechtfertigt. Aber Engelstrommte und andere Betäubungsmittel die sogar Tödlich sein können bei Überdosis sind nicht Verboten .... Selbstschutz ist anscheinend egal wenn du danach hin bist.

Ich selbst Kiffe nicht aber ich finde es immens kacke das soviel Kohle von der Bevölkerung so unnötig verpullvert wird.
bearbeitet von Maidzen am 28.02.2018, 13:14
#29 vor 1 Jahr
Ghos7 1421 Beiträge
schlumpfiinchen:
XxS34NxX:
Das Problem ist einfach, das THC sich so wahnsinnig langsam abbaut. Mir kann doch keiner erzählen, dass es verkehrstechnisch relevant sein soll, wenn jemand einen Tag vorher gekifft hat.


was denn jetzt? es baut sich wahnsinnig langsam ab = es wirkt ewig = verkehrstechnisch genau solange relevant, wie es noch aktiv ist. ich rede hier nicht von den abbaustoffen die lange nachgewiesen werden können, sondern von THC selber.

wenn du 0,5 promille hast, weil es sich - beispielsweise durch medikamente - langsam abbaut, dann bist du der wirkung ausgesetzt und es ist zu recht verkehrstechnisch relevant.


Es baut sich ganz normal schnell ab, aber die Abbauprodukte im Körper sind vergleichsweise lange nachweisbar. Sprich du kannst heute einen Kiffen und 2 Wochen später kann dir immernoch nachgewiesen werden, dass du halt vor 2 Wochen gekifft hast, auch wenn es schon lang keine Auswirkungen mehr auf deinen Körper hat.
Eine Entkriminalisierung wäre schon mal der erste Schritt, selbst der Bund deutscher Polizeibeamter (oder so ähnlich) fordert dies, weil diese ganzen Kleinkonsumentenverfahren die Polizei und Gerichte ewig überlastet und 99% eh eingestellt wird, weils halt geringe Mengen sind. Das Großdealer weiterhin hochgenommen und entsprechend verfolgt werden ist ja voll okay, aber das du halt als Kleinkonsument den gleichen Mist an der Backe hast steht halt in keiner Relation. Medizinische Wirkung ist halt ein Problem, da die bisherigen Studien leider nicht sehr aussagekräftig sind, dafür brauchts Langzeitstudien und die fehlen noch. Is halt auch die Pharmalobby die dahintersteht, da sie ihre teuren Krebsmedikamente nicht mehr so verkaufen können, wenn es einen pflanzlichen Wirkstoff gibt, der nachweislich ebenso helfen kann.

Zu einem weiter oben: es stimmt nicht, dass Cannabis physisch abhängig macht. Psychisch ist das ne andere Geschichte, eine körperliche Abhängigkeit gibt es bei Cannabis so aber nicht. Vielleicht vom Tabak mit dem du dir das Zeug drehst, ja. Aber rein Cannabis verursacht keine entsprechende Abhängigkeit. Und das Alkohol und Zigaretten weitaus gefährlicher und schädlicher sind, sowohl vom Suchtpotential als auch von den physischen und psychischen Langzeitschäden ist ebenfalls wissenschaftlich erwiesen.
Ich glaube auch nicht, dass sich das Verbot noch lange in der Form hält. Medizinisch wurde es ja schon aufgelockert in den letzten Jahren und wenn man mal auf die Länder schaut, die Cannabis egalisiert haben oder zumindest tolerieren, sieht man auch, dass diese ganzen Befürchtungen bzgl Drogengesellschaft absolut gar nicht eintreffen. Dass gerade Deutschland sich solch rieisige Steuereinnahmen und Arbeitsplatzmöglichkeiten nehmen lässt ist aber nach wie vor schleierhaft. Sind doch die ersten wenns um Arbeitsplätze und Steuern geht :D
#30 vor 1 Jahr
Citizenpete 602 Beiträge
Jeder Mensch ist Eigentümer seines Körpers und für sich selbst verantwortlich. Eltern haften für ihre Kinder. D.h. Menschen können rauchen, essen, trinken und ficken was und wen sie wollen, solange alles freiwillig und eigenverantwortlich geschieht.
"Andere Meinung" bedeutet in diesem Zusammenhang, Zwang und/oder Gewalt auf andere Menschen auszuüben. Das ist widerlich und klar abzulehnen.
bearbeitet von Citizenpete am 28.02.2018, 13:46
#31 vor 1 Jahr
MDMA-- 494 Beiträge
Was spricht gegen eine Legalisierung: Konservative Politiker die angst um Ihre Wähler haben und die Lobby der Alkoholproduzenten/-Vertriebe.

Ich mach mir bei dem Thema echt keine Sorgen. Sobald meine Generation in der politischen Landschaft die Mehrheit abbildet wird das sowieso legalisiert. Nen 50 jährigen Politiker stimmt man heute mit guten Argumenten sowieso nicht um. Sobald aber jüngere Leute nachrücken ändert sich das siehe FDP..
#32 vor 1 Jahr
denso_i30N 594 Beiträge
NjE:
Div 3 Starspieler:
EntoNN:
Div 3 Starspieler:Ich kenne mich persönlich nicht so gut aus was den Konsum von Drogen betrifft, aber Cannabis sollte meiner Meinung nach nicht legalisiert werden, für Medizinische Zwecke ist es aber vollkommen ok, dass ganze auf Rezept zu erhalten.

Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Und jetzt erläutere uns bitte inwiefern das Verbot bzw. die Legalisierung Auswirkungen auf dein Beispiel haben. Schließlich ist Cannabis verboten und deine beschriebenen Problemfälle sind trotzdem eingetreten.

Ich weiß es ist immer die selbe leier, aber du beschreibst genau die Gründe die entweder für ein komplettes Verbot aller Substanzen auch Alkohol sprechen würde.

Man muss sich nur mal von der Utopie lösen, dass Verbote irgendwas bewirken. Es wird nie eine drogenfreie Gesellschaft geben.


Sobald es für jeden Hans und Franz legal käuflich ist, werden es auch mehr Leute tun und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben. Es gibt schon genug Idioten die besoffen Auto fahren, da brauch ich nicht noch mehr Idioten die dann bekifft durch die Gegen fahren.

Von mir aus können sie auch Alkohol verbieten und wenn sie schon dabei sind, die ganze Fast Food scheiße wie MC Donalds, Burger King und Co direkt hinterher.



Okay. Was möchtest du noch alles verbieten? Sex vielleicht? Wir haben ja eine Überbevölkerung und durch mehr CO2 ist die Erde mehr gefährdet, also wir alle. Spaß beseite. Wir leben in einem freien Land, wo jeder SELBER entscheiden kann, ob er Alkohol konsumiert oder Fast-Food in sich reinstopft. Das selbe Prinzip sehe ich bei Cannabis. Es braucht durchaus viele Auflagen, die schon hier genannt werden, aber es entzieht sich jedem gesunden Menschenverstand, warum man Cannabis verbieten sollte und Alkohol nicht.

P.S Vielleicht solltest du die Freiheit nutzen und deinen Freundeskreis überdenken ;)!



Was heißt hier euch verbieten, ich habe weder Macht noch Befugnis irgendwas zu verbieten, außer vielleicht meinen späteren Kindern, aber wie du schon sagst, wir leben in einem freien Land, trotzdem gibt es Regeln, an die man sich halten muss. Ich finde deinen Vergleich mit Sex auch irgendwie nicht richtig, hast du vielleicht eine Statistik für mich die aufzeigt, das x-% tödlich verunglückt sind, weil die/der Fahrer Sex am Steuer hatten? Mir ist dies bezüglich auch nur ein Fall bekannt und durch den Blowjob während der fahrt, verlor er die Kontrolle über sein Auto und überschlug sich glaube ich, aber es kam niemand anderes zu schaden.

Wieso soll ich meinen Freundeskreis überdenken, eine Freundschaft heißt doch nicht immer, dass man die selbe Denkweise oder Hobbys haben muss. Vielleicht kam es falsch rüber, ich habe persönlich nichts gegen Kiffer oder Leute die Alkohol trinken auch nicht gegen Fast Food Junkies, es geht mir eher darum, dass es Idioten gibt, die sich dann nicht mehr unter Kontrolle haben oder eine Gleichgültigkeit an den Tag legen und zum Beispiel schön besoffen/dicht Auto fahren und andere damit gefährden.

Und wenn wir schon mal dabei sind Cannabis zu legalisieren, können wir doch gleich bei Testo und Wachsis weitermachen :D

P.S. Wollte kein Kiffer oder jemanden der Alkohol trinkt persönlich angreifen oder als schlechten Mensch darstellen, also packt die Steine wieder weg ;)
#33 vor 1 Jahr
NjE 8 Beiträge
Spoiler


Das ist mit dem Sex sollte auch nur ein utopisch schlechtes Beispiel sein, welches nicht auf den Straßenverkehr bezogen war. Ich wollte auch generell nicht aggressive wirken in meinem Ton. Mein Punkt war:Wie findet man das Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit?
bearbeitet von NjE am 28.02.2018, 14:22
#34 vor 1 Jahr
Invictus1994 691 Beiträge
Spoiler


WAFFEN FÜR ALLE!

Könnte mir jetzt nochmal was zur Fahrtauglichkeit sagen?
bearbeitet von Invictus1994 am 28.02.2018, 14:48
#35 vor 1 Jahr
HanZ YO 85 Beiträge
Legalisieren PUNKT
#36 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist weder Korrelation noch Kausalität zwischen einer langfristigen Veränderung Anzahl der Graskonsumenten und der Legalität von Gras festgestellt worden.


Laut Prof. Werse (Goethe Universität) sind gestiegene Prävalenz zahlen nicht auf Liberalisierung sondern auf die soziologischen Umstände zurückzuführen. Er geht davon aus, dass schlicht weg einfach mehr Leute zugeben, dass sie Kiffen, insbesondere auch jugendliche. Die Stigmatisierung von Konsumenten ist eines er Hauptargumente für die Liberalisierung. Diese verhindert ja auch jede Prävention.

Tatsächlich sind die Prävalenz zahlen der jugendlichen in den Niederlanden schon länger nicht mehr gestiegen. Die Alkoholkonsum zahlen sinken dagegen in allen liberalisierten Ländern dramatisch.

Mein Punkt war:Wie findet man das Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit?


Man könnte es wie in den Niederlanden in die Verantwortung der Polizei legen. Auch in den Niederlanden steht "bekiffte PKW Nutzung" unter Strafe. Allerdings greift dies nur wenn du offensichtlich gerade erst konsumiert hast oder einen Joint während der fahrt rauchst.

wir leben in einem freien Land, trotzdem gibt es Regeln, an die man sich halten muss.

Absolut deiner Meinung, jedoch hat der BDK angemerkt; Dass die Prohibition Verfassungswidrig ist und Bürgerrechte stört. Die Sinnhaftigkeit der Prohibition muss durch den Staat angeführt werden. Der Konsument muss nicht erklären weshalb seine Droge gut ist, Drogen sind nie gut. Hier werden nur Rollen getauscht.

Und wenn wir schon mal dabei sind Cannabis zu legalisieren, können wir doch gleich bei Testo und Wachsis weitermachen :D


Um ehrlich zu sein, wäre dass der richtige Schritt mMn. Auch ein liberalisierter Zugang zu allen anderen Drogen wäre meinem Empfinden nach sehr sinnig. Ich spreche dann nicht vom Heroin im Supermarkt. Sondern von Therapeutenverbänden die seit Jahren die Heroin Freigabe fordern um ihre Methadonsüchtigen in den Griff zu bekommen. Aber an diesem Punkt steht unsere Gesellschaft leider noch nicht.

Wollte kein Kiffer oder jemanden der Alkohol trinkt persönlich angreifen oder als schlechten Mensch darstellen, also packt die Steine wieder weg ;)


Ich finde deine Meinung wichtig! Nur im Diskurs kommt man Inhaltlich weiter.

Und auch wäre es noch anzumerken dass diese Panikmache bzgl. Einstiegsdroge auch mal relativiert wird.
Meiner Erfahrung nach haben sich die meisten Leute , welche mit dem Konsum von "weichen" Drogen angefangen haben, schon vorher Zigaretten und Alkohohol einverleibt.
Ausnahmen gibt es. Keine Frage.
hier muss ich leider intervenieren. Die Gateway-Theorie von Cannabis ist wissenschaftlich widerlegt und vom BGH bestätigt. Viel mehr ist die Prohibition von Cannabis der Auslöser zum Einstieg in andere Drogen, da Dealer eben häufig nicht nur Cannabis zuhause liegen haben.

Quelle: www.bundesverfassungsge...9940309_2bvl004392.html

Lediglich Herr Rainer Thomasius behauptet vehement, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei und sie körperlich abhängig mache (auf dem Suchtniveau von Opiaten). Herr Thomasius verdient allerdings auch Geld an "Suchtkranken". Falls jemand sich Ausführungen zu Herrn Thomasius wünscht, insbesondere über die Hintergründe (UKE, LMU, CAPRis, DG-Sucht uvm), teile ich gerne meinen Informationsstand diesbzgl. mit euch.
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 15:31
#37 vor 1 Jahr
Ghos7 1421 Beiträge
Der Liebe Gott hat uns ja nicht umsonst mit natürlichen Cannabis Rezeptoren im menschlichen Körper geschaffen, während Alkohol rein medizinisch pures Gift für den Körper ist :D
#38 vor 1 Jahr
aektschN 563 Beiträge
kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?
#39 vor 1 Jahr
PCLg 0 Beiträge
iamthewall:

Jugendschutz und -Prävention müssen dann aber auch riesengroß geschrieben werden. Es darf natürlich nicht sein, dass jeder Jugendliche so einfach an Gras kommt, wie an Bier und Kippen.


In einer Großstadt bin ich rückblickend mit 15 einfacher an Gras als an harten Alkohol gekommen. Schlimmer wird das durch eine Legalisierung sicher nicht.
Das wir immer noch über Legalisierung diskutieren finde ich ziemlich komisch. Man muss halt mmn nur überlegen was man alles zum Verkauf zulässt. Stark auf den THC Inhalt herangezüchtetes Gras das man ja in den Niederlanden und Teilen der USA verkauft bekommt kann grade heranwachsende (auch 18+) langfristig kaputt machen.
Geht halt nicht mehr um das selbe Zeug was in den 90-ern geraucht wurde, das muss man sich bewusst machen.

aektschN:kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?


z.b. indem die Steuereinnahmen von Cannabis für Suchtprävention ausgegeben wird, fordern mehrere Parteien so oder so ähnlich. Wenn ich an meine eigenen Erfahrungen zurückdenke bezüglich Suchtprävention ist da auch noch sehr viel Luft nach oben.
bearbeitet von PCLg am 28.02.2018, 17:26
#40 vor 1 Jahr
Bibi Blocksberg Moderator 0 Beiträge
Ich hab von 14 bis 20 regelmäßig einen geraucht. Die ersten beiden Jahre davon mehrfach in der Woche.
Gegen Ende nur noch alle Paar Monate mal.
Von mir aus kann ich sagen, dass wenn ich z.B. jetzt um 17:00 5g Graß rauchen würde, dann könnte ich morgen definitiv kein Auto fahren. Nicht weil ich mich dann noch breit fühle, sondern weil meine Konzentration dann einfach nicht gegeben ist.
Genauso wie man sich nach dem Saufen eig wieder nüchtern fühlt nach ner Mütze Schlaf. Aber der Alkohol noch nicht völlig abgebaut ist.

Ich habe kein Problem mit Kiffern. Und auch kein Problem wenn man es legalisieren würde.
Der Dad von ner Freundin Kifft täglich abends nach Feierabend auf der Couch aus gesundheitlichen Gründen. Ein Rezept hat er nicht. Verantwortungsvoll ist er jedoch und fährt dann auch kein Auto mehr. Und das ist der Punkt. Hier wird davon geredet Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und sollte machen dürfen was er möchte.
Klingt ja super, aber wenn man dadurch eine Gefahr für Unschuldige darstellt, dann ist die Rede von einem Verbot doch sehr berechtigt. Denn wie viele Menschen sich nicht unter Kontrolel haben sieht man an den zahlreichen Verkehrsunfällen durch Alkohol am Steuer. Und wenn dann jemand Stirbt, der nur zur falschen Zeit am falschen Ort war, dann ist das scheiße.

Interessant wäre mal eine Statistik von Ländern oder US-Staaten die es legalisiert haben.
Ob die Anzahl an Verkehrsunfällen geschuldet durch Cannabis gestiegen sind.


Ich persönlich halte mittlerweile Abstand davon. Denn wenn ich nur einen rauche, dann bin ich eine Woche lang im Gammel modus. Dann bin ich zu nichts zu motivieren. Gerade im Studium wo man doch eine gewisse Anzahl an Stunden mit Lernen verbringen müsste ist das nicht so geil. :D
#41 vor 1 Jahr
spongii 175 Beiträge
Ghos7:Der Liebe Gott hat uns ja nicht umsonst mit natürlichen Cannabis Rezeptoren im menschlichen Körper geschaffen, während Alkohol rein medizinisch pures Gift für den Körper ist :D


So ist es, aber das wollen so viele einfach nicht verstehen. Natürlich verträglich = verboten, Gift = erlaubt. Das ist, finde ich, der größte Witz an der ganzen Sache
:D
#42 vor 1 Jahr
PitaGyros 120 Beiträge
Hey alles easy, Monsanto ist doch schon am forschen...
Steht der Legalisierung nichtmehr viel im weg wenn die damit auch Kohle machen können.

Nur ein weiteres Saatgut in der ewigen Liste ihrer Patente..

Money money money... Yippeeyyy
#43 vor 1 Jahr
Steinkauz 432 Beiträge
aektschN:kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?


Ich weiß nicht inwiefern das bei einer Cannabislegalisierung zutrifft, doch sind Drogen gestreckt, sind sie gefährlicher und machen eher abhängig. Aus diesem Grund kann durch eine Legalisierung sucht reduziert werden.
#44 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
aektschN:kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?


Ganz einfach: Prävention und Aufhebung der Stigmatisierung.

Prävention findet heute gar nicht statt, wenn eine Lehrerin Gras bei einem 14 Jährigen findet und sie dummerweise verbeamtet ist, muss sie ihn anzeigen. Ein Großteil der Erstkontakte mit Therapieeinrichtungen findet im Zusammenhang der ersten Kriminalisierung statt (Therapie statt Strafe).
Desweiteren berichten Suchttherapeuten, dass ein großer Teil aufgrund der Stigmatisierung erst acht Jahre nach Erstkonsum mit einem Therapeuten spricht.

Wie soll ein vierzehn jähriger zwischen Cannabis und Christels Mett differenzieren können? Ist doch beides einfach nur Verboten. Das ganze ist übrigens auf einen Ägyptischen Arzt zurück zu führen.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=js7Cqd9hnnA

Was die Verstärkung der Prohibition bewirkt, sieht man wirklich sehr gut in Bayern. Die meisten Drogentoten in Deutschland obwohl sie am schärfsten kontrollieren, insbesondere Cannabis jagen. Die Kids dort sterben aber an Christels Mett.


Interessant wäre mal eine Statistik von Ländern oder US-Staaten die es legalisiert haben.
Ob die Anzahl an Verkehrsunfällen geschuldet durch Cannabis gestiegen sind.


Dazu finden gerade Untersuchungen statt, gegen Ende des Jahres wird mit der Studie gerechnet. Erste Erkenntnis ist aber deutlich: Seit Cannabis-Liberalisierung sind die Unfallzahlen deutlich nach unten gegangen. Eben seit man bewusst vor den Gefahren im Straßenverkehr warnen kann und nicht nur bestraft.

Ich werde die Studie nachreichen sobald sie veröffentlicht wurde.



Hier wird davon geredet Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und sollte machen dürfen was er möchte.
Klingt ja super, aber wenn man dadurch eine Gefahr für Unschuldige darstellt, dann ist die Rede von einem Verbot doch sehr berechtigt.


Prof. Dr. Ambros sprach vom "Recht auf Rausch". Die Gefahren werden mit dem Gesetzesantrag in keinster Weise verharmlost. Hinter diesem Argument versteckt sich die CDU schon sehr lange.

Die These ist in Zeiten von Portugal, den Niederlanden uvm. einfach nicht mehr haltbar. Eines haben alle Liberalisierungen ganz klar gezeigt: Selbst wenn die Prävalenz zahlen im Bereich Cannabis gestiegen sind, sind die Prävalenz zahlen im Bereich Alkohol zurück gegangen.

Die damit verbundenen Kosten im Gesundheitssystem sinken damit natürlich auch. Weil Cannabis eben keine körperlichen sowie geistigen Schäden verursacht bzw. diese reversibel sind. Einen kausalen Zusammenhang zwischen Psychosen und Cannabis kann man bis heute nicht wissenschaftlich beweisen.

Des weiteren sollte man auf dieser Argumentationsgrundlage auch den Zucker und Koffein verbieten. Beide Stoffe sind sucht erweckender als Cannabis, körperlich deutlich gefährlicher als Cannabis und vor allem; frei zugänglich für Kinder.


Das wir immer noch über Legalisierung diskutieren finde ich ziemlich komisch. Man muss halt mmn nur überlegen was man alles zum Verkauf zulässt. Stark auf den THC Inhalt herangezüchtetes Gras das man ja in den Niederlanden und Teilen der USA verkauft bekommt kann grade heranwachsende (auch 18+) langfristig kaputt machen.


Vermutlich weil du auch Schnappes im Netto für 3€ bekommst? Verstehe die Argumentation nicht. Kiffen ja, aber nur in der Dosierung eines Bieres? Der illegale Markt ist doch noch viel unkontrollierter.
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 19:43
#45 vor 1 Jahr
x0RRY 2497 Beiträge
Koffein macht weder abhängig, noch ist es (nach aktuellem Stand) schädlich für den Körper. In normalen Mengen minimiert es sogar das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Meine Meinung zum Thema allgemein:

Bringt Cannabiskonsum negative Folgen mit sich, welche von den Befürwortern häufig unterschätzt werden? JA.
Macht es auch nur ansatzweise Sinn Cannabis zu verbieten, während Alkohol und Nikotin legal sind? Definitiv NEIN.
bearbeitet von x0RRY am 28.02.2018, 19:40
#46 vor 1 Jahr
DaZucktNix 87 Beiträge
aektschN:kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?


Nicht jeder hat ein Problem nur weil er kifft.
Es gibt Leute die kiffen gerne und haben es unter Kontrolle
und es gibt diejenigen für die Kiffen zum Problem wird weil sie es eben nicht unter Kontrolle haben (Sucht)
Das liegt in der Verantwortung jedes Einzellen wie er damit umgeht oder auch eben nicht, gehört auch ein bisschen Disziplin dazu.

Die Frage wie ein CannKG zu weniger Abhängigen führen soll stellt sich deshalb meiner Meinung nach gar nicht
bearbeitet von DaZucktNix am 28.02.2018, 19:42
#47 vor 1 Jahr
DaZucktNix 87 Beiträge
x0RRY:Koffein macht weder abhängig, noch ist es (nach aktuellem Stand) schädlich für den Körper. In normalen Mengen minimiert es sogar das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Meine Meinung zum Thema allgemein:

Bringt Cannabiskonsum negative Folgen mit sich, welche von den Befürwortern häufig unterschätzt werden? JA.
Macht es auch nur ansatzweise Sinn Cannabis zu verbieten, während Alkohol und Nikotin legal sind? Definitiv NEIN.


Natürlich kann Koffein abhängig machen, wer hat dir denn das erzählt? :D
#48 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
x0RRY:Koffein macht weder abhängig, noch ist es (nach aktuellem Stand) schädlich für den Körper. In normalen Mengen minimiert es sogar das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Meine Meinung zum Thema allgemein:

Bringt Cannabiskonsum negative Folgen mit sich, welche von den Befürwortern häufig unterschätzt werden? JA.
Macht es auch nur ansatzweise Sinn Cannabis zu verbieten, während Alkohol und Nikotin legal sind? Definitiv NEIN.


Erm, Coffein ist eines der stärksten frei verkäuflichen Suchtmittel. Desweiteren ist ein Großteil aller Herzgefäßerkrankungen auf Coffein zurück zu führen. Von Sachen wie ADHS usw. fange ich gar nicht mal an.

Ich glaube, dass "die Befürworter" sehr wohl alle Aspekte in Betracht ziehen. Es sind nicht umsonst explizit Sucht- und Ärzteverbände die sich FÜR die Liberalisierung aussprechen.

Es geht mir aber auch nicht um das aufwiegen, sondern darum, dass wir es verbieten müssen, völlig egal wie harmlos oder eben auch nicht. Zumindest wenn wir die Regularien zur CKG Debatte anwenden.

Es gibt immer hin deutlich mehr Menschen, die an überfettung und Herzklabaster leiden als Leute die Nachweislich durch Cannabis körperliche Schäden davon getragen haben.

Ich wollte mit diesem Argumente nicht die wichtige Warnung vor Cannabis ins lächerliche ziehen, ich wollte damit aufzeigen, dass wir zeitgleich viel gefährlichere Stoffe (Tabak, Alkohol, Koffein, Zucker, chemische Nahrungsergänzungsmittel, Pestizide uvm) zulassen und dieses Argument (selbstschutz) dahingehend nicht für Cannabis anwendbar ist.
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 19:55
#49 vor 1 Jahr
x0RRY 2497 Beiträge
DaZucktNix:
x0RRY:Koffein macht weder abhängig, noch ist es (nach aktuellem Stand) schädlich für den Körper. In normalen Mengen minimiert es sogar das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Meine Meinung zum Thema allgemein:

Bringt Cannabiskonsum negative Folgen mit sich, welche von den Befürwortern häufig unterschätzt werden? JA.
Macht es auch nur ansatzweise Sinn Cannabis zu verbieten, während Alkohol und Nikotin legal sind? Definitiv NEIN.


Natürlich kann Koffein abhängig machen, wer hat dir denn das erzählt? :D

Es wird in der Medizin und Forschung angenommen, dass Koffein nicht bzw. kaum abhängig macht.
Es gibt in Studien kaum bis keine nachweisbare Entzugserscheinungen und auch keine negativen Auswirkungen auf den Körper oder das Sozialleben.

In erster Linie ist Koffein nur ein Rezeptorblocker (im Gegensatz zu z.B. THC).
Gelehrt wird das so größtenteils an Universitäten in der Medizin und Psychologie ;)


Jordan B.:
Erm, Coffein ist eines der stärksten frei verkäuflichen Suchtmittel. Desweiteren ist ein Großteil aller Herzgefäßerkrankungen auf Coffein zurück zu führen. Von Sachen wie ADHS usw. fange ich gar nicht mal an.

Ich glaube, dass "die Befürworter" sehr wohl alle Aspekte in Betracht ziehen. Es sind nicht umsonst explizit Sucht- und Ärzteverbände die sich FÜR die Liberalisierung aussprechen.

Das ist nach aktuellem Wissenstand schlicht und ergreifend falsch. Die Quellen würde ich mal gerne sehen.

Das Risiko für Erkrankungen wie z.B. Herzgefäßerkrankungen, Leberzirrhose kann durch gemäßigten Koffeinkonsum sogar leicht verringert werden.
bearbeitet von x0RRY am 28.02.2018, 20:00
#51 vor 1 Jahr
DaZucktNix 87 Beiträge
x0RRY:
DaZucktNix:
x0RRY:Koffein macht weder abhängig, noch ist es (nach aktuellem Stand) schädlich für den Körper. In normalen Mengen minimiert es sogar das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Meine Meinung zum Thema allgemein:

Bringt Cannabiskonsum negative Folgen mit sich, welche von den Befürwortern häufig unterschätzt werden? JA.
Macht es auch nur ansatzweise Sinn Cannabis zu verbieten, während Alkohol und Nikotin legal sind? Definitiv NEIN.


Natürlich kann Koffein abhängig machen, wer hat dir denn das erzählt? :D

Es wird in der Medizin und Forschung angenommen, dass Koffein nicht bzw. kaum abhängig macht.
Es gibt in Studien kaum bis keine nachweisbare Entzugserscheinungen und auch keine negativen Auswirkungen auf den Körper oder das Sozialleben.

In erster Linie ist Koffein nur ein Rezeptorblocker (im Gegensatz zu z.B. THC).
Gelehrt wird das so größtenteils an Universitäten in der Medizin und Psychologie ;)


Entzugserscheinungen bekommst du bei physischer Abhängigkeit..
da dich so gut wie alles aber auch psychisch (wie cannabis) abhängig machen kann ist dir aber schon bewusst oder?

E: obwohl man ja auch sagen muss dass man bei psychischer Abhängigkeit genauso Entzugserscheinungen bekommen kann Depressionen ect.
bearbeitet von DaZucktNix am 28.02.2018, 20:07
#52 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
Das ist nach aktuellem Wissenstand schlicht und ergreifend falsch. Die Quellen würde ich mal gerne sehen.

Das Risiko für Erkrankungen wie z.B. Herzgefäßerkrankungen, Leberzirrhose kann durch gemäßigten Koffeinkonsum sogar leicht verringert werden.


www.ernaehrungs-umschau.../04_07/EU04_210_215.pdf

Tut mir leid, ich schenke Meta-Analysen des Bundesgesundheitsministeriums keinen glauben mehr. Demnächst ist das rauchen wohl auch wieder gesund weil es ja nur ein bisschen die Arterien verkalkt und nur ein bisschen die Pulsfrequenz, genau wie beim Koffein, erhöht. Im Bereich CKG hat die Regierung auch Jahrelang die geltende Metastudie von Kleiber ignoriert, obwohl diese als einer der besten der Welt angesehen wurde.
Stattdessen hat man jetzt eine Meta-Studie von einem sehr umstrittenen und unqualifizierten Praktiker erstellen lassen. Und die gilt jetzt als Dogma.

Nur um dir deutlich zu machen; eines der Hauptargumente von Liberalisierungsgegnern ist; dass bei Cannabiskonsumenten körperliche Symptome wie die kurzzeitige erhöhung der Pulsfrequenz zu beobachten sind, zumindest bei Tabakjoint Konsumenten.

Nochmal: Ich möchte niemandem seinen Kaffee, Bier oder Berliner vom Bäcker verbieten. Mir geht es um eine differenzierte Perspektive. Und die Frage ob wir bei einem Stoff sagen können "na klar darfst du dir selbst schaden!" und beim anderen dann von Selbstschutz sprechen können.
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 20:20
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