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CannabisKontrollGesetz

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#53 vor 1 Jahr
iamthewall 4603 Beiträge
Mystic2913:
Der Straßenverkauf ist dann einfach nur Günstiger als es der Staat verkauft zumal der Staat noch Steuern etc. mit oben drauf haut ändert sich nicht viel auf dem Illegalen Markt.

Das Wunschdenken von einigen das der Illegale Markt mit der Legalisierung einer Sache verschwindet kann ich nicht ganz nachvollziehen.


Seltsam, dass das überall doch funktioniert, wo Drogen legalisiert/entkriminalisiert sind ;)

schlumpfiinchen:
meinst du die "wischtests", die auf abbauprodukte anschlagen?

die sind meiner meinung nach schon seit fast 10 jahren anfechtbar. kann was anderes sein wenn du aus einem polizeistaat wie bayern kommst, aber bei uns wird nur THC und nicht auf abbauprodukte getestet.


Nein, ich meine gerichtsfähige Bluttests, die eben auf ABBAUprodukte der Wirkstoffe testen. Will heißen; ich bin vollkommen nüchtern, hab aber vor 4-5 Tagen meine letzte Tüte geraucht - Führerschein trotzdem weg, keine Diskussion.


schlumpfiinchen:
was denn jetzt? es baut sich wahnsinnig langsam ab = es wirkt ewig = verkehrstechnisch genau solange relevant, wie es noch aktiv ist. ich rede hier nicht von den abbaustoffen die lange nachgewiesen werden können, sondern von THC selber.


Das ist ja aber unter anderem das Problem: Die Grenzwerte sind frei aus der Luft gegriffen und variieren heftig. Dazu kommt eine Verzerrung der Nachweisbarkeit bei regelmäßigem/gelegentlichen Konsum.

Außerdem verwechselst du "nachweisbare Stoffe, die 1zu1 die Wirksamkeit und den Rausch widerspiegeln" mit "Abbauprodukten, die monatelang nachweisbar sind aber keinen Einfluss auf irgendwas haben".

Kokain, Alkohol und etliche andere Substanzen kannste ja auch Monate später über Haare nachweisen - du bist aber nicht drauf und solltest deshalb definitiv nicht noch Konsequenzen zu spüren bekommen.


MomentuM-:
Als ich damals noch ab und zu einen durchgezogen habe, war ich fast 2 Tage von einem Joint breit und hatte Reaktionen wie ein Faultier im Urlaub.

Und was meinst du, wieviele Menschen es gibt die sowas eben nicht so gut einschätzen können und sich daraufhin hinter das Steuer setzen?

Grundsätzlich bin ich für eine Legalisierung, aber mit harten Auflagen wie z. B. keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr für mindestens 2-3 Tage nach dem Genuss von THC.


Du hast höchstwahrscheinlich Heroin untergemischt bekommen, red doch keinen Stuss :DD

Sorry, aber sowas hat glaub ich noch niemand jemals gehört, absolut nicht glaubwürdig. Ne wirklich. Ich wette nen 100er, dass noch nie jemand länger als ein paar Stunden breit war. Und das ist dann schon die absolute pure Tüte für einen Kifferneuling, der 60kg wiegt und nen Tag nix gegessen hat.

Es stimmt natürlich, dass etliche Leute denken werden "och, 23 Uhr.. morgen erst um 6 raus.. nochmal ez ne Tüte" und dann nicht raffen, dass der Gehalt im Blut immer noch weit über Mord und Totschlag liegt. Aber pauschal 2-3 Tage klingt nach einem CSU/Marlene Mortler-Argument oder den bisherigen, vollkommen haltlosen Maßnahmen.

Sorry: Aber klingt so, als hättest du einfach keine Ahnung, um entsprechend mitzureden - NO OFFENSE :/


Div 3 Starspieler:
Wenn ich so zurück denke, an die Leute im Freundeskreis die sich jedes Wochenende die Birne zugekifft haben, mit denen konnte man nichts mehr anfangen. 1-2 von denen mussten auch täglich ihre Joints rauchen, sonst sind die nicht klar gekommen. Ich setze es irgendwo mit dem Alkohol gleich, ab einem gewissen Level, hat man nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper und das ist fatal.


Was ändert eine Legalisierung denn nun an deinem Beispiel? Nichts. Außer, dass deine Freunde keine Kriminellen mehr sind.

Ich kenne auch EINIGE Klischeekiffer, die ihr Leben scheinbar(!) vor die Wand gefahren haben. Trotzdem sind sie alle noch bei Sinnen (wenn auch mal erheblich weniger :D ) und leben noch vollkommen gesund - im Gegensatz zu dem einen oder anderen toten Alkoholiker, den ich schmerzlich vermisse.

An dieser Stelle nochmal: Was bringt es Drogensüchtigen, kriminalisiert zu werden? Die armen Schweine haben genug Probleme - warum muss man ihnen jetzt auch noch Strafen aufbrummen und evtl. die letzte Grundlage der Teilnahme am öffentlichen Leben nehmen?


Div 3 Starspieler:
Sobald es für jeden Hans und Franz legal käuflich ist, werden es auch mehr Leute tun und müssen keine Angst vor Konsequenzen haben..


Auch das ist das Paradebeispiel der Kritiker und Gegner aber lässt sich anhand von Statistiken aus Ländern, die bereits legalisiert/entkriminalisiert haben, zu 100% widerlegen. Sonst könnte man ja auch sagen "Wenn ein Freundeskreis aus 50 Personen einen Dealer kennt, der ihnen Gras schenkt, würden fast alle anfangen zu kiffen" :D
bearbeitet von iamthewall am 01.03.2018, 00:42
#54 vor 1 Jahr
justice1983 390 Beiträge
hätte es ihn hier nicht gegeben wäre es schon längst erlaubt:

de.wikipedia.org/wiki/Harry_J._Anslinger

zum teil also gebannt weil ein ehrgeiziger kerl die karriereleiter hochklettern wollte... nicht aus medizinischen gründen

als wir in delft waren haben die jungs garnicht verstanden warum wir deutschen unbedingt rauchen wollten, bei denen war es cool NICHT zu kiffen nicht umgekehrt
bearbeitet von justice1983 am 28.02.2018, 22:03
#55 vor 1 Jahr
x0RRY 2484 Beiträge
Jordan B.:
www.ernaehrungs-umschau.../04_07/EU04_210_215.pdf

Tut mir leid, ich schenke Meta-Analysen des Bundesgesundheitsministeriums keinen glauben mehr. Demnächst ist das rauchen wohl auch wieder gesund weil es ja nur ein bisschen die Arterien verkalkt und nur ein bisschen die Pulsfrequenz, genau wie beim Koffein, erhöht. Im Bereich CKG hat die Regierung auch Jahrelang die geltende Metastudie von Kleiber ignoriert, obwohl diese als einer der besten der Welt angesehen wurde.
Stattdessen hat man jetzt eine Meta-Studie von einem sehr umstrittenen und unqualifizierten Praktiker erstellen lassen. Und die gilt jetzt als Dogma.

Nur um dir deutlich zu machen; eines der Hauptargumente von Liberalisierungsgegnern ist; dass bei Cannabiskonsumenten körperliche Symptome wie die kurzzeitige erhöhung der Pulsfrequenz zu beobachten sind, zumindest bei Tabakjoint Konsumenten.

Nochmal: Ich möchte niemandem seinen Kaffee, Bier oder Berliner vom Bäcker verbieten. Mir geht es um eine differenzierte Perspektive. Und die Frage ob wir bei einem Stoff sagen können "na klar darfst du dir selbst schaden!" und beim anderen dann von Selbstschutz sprechen können.


Dein Paper:Subjektive Einschätzungen und verschiedene Tierversuche sprechen für einen Zusammenhang zwischen Koffeinkonsum und dem Auftreten von Herzrhythmusstörungen. Dieser wurde in Studien am Menschen jedoch nicht bestätigt. Sowohl bei gesunden Personen als auch bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen konnte keine Korrelation zwischen der Häufigkeit und Schwere von kardialen Arrhythmien und der Koffeinaufnahme gefunden werden


Ich hab ungelogen 10 Sekunden un dein paper reingeschaut. Bei subjektive Einschätzungen wollte ich shcon wieder aufhören zu lesen, die Sätze danach haben deine These dann noch weiter entkräftet.

Aber zieh dir ruhig wieder den Aluhut auf und glaube ja nichts, was dir das böse Bundesgesundheitsministerium erzählt...
bearbeitet von x0RRY am 28.02.2018, 22:18
#56 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
x0RRY:
Ich hab ungelogen 10 Sekunden un dein paper reingeschaut. Bei subjektive Einschätzungen wollte ich shcon wieder aufhören zu lesen, die Sätze danach haben deine These dann noch weiter entkräftet.

Aber zieh dir ruhig wieder den Aluhut auf und glaube ja nichts, was dir das böse Bundesgesundheitsministerium erzählt...


Okok. Während ich meinen Aluthut säubere und die Alulanze in die Ecke stelle... ich zittere dabei immer so nach der fünften Tasse Kaffee, aber dass wird wohl der Bonuseffekt einer gesunden Lebensweise sein.
Ich versuche es trotzdem mal....

Subjektive Einschätzungen und verschiedene
Tierversuche sprechen für einen Zusammenhang
zwischen Koffeinkonsum
und dem Auftreten von Herzrhythmusstö-
rungen. Dieser wurde in Studien am Menschen
jedoch nicht bestätigt. Sowohl bei
gesunden Personen als auch bei Patienten
mit koronarer Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen
konnte keine Korrelation
zwischen der Häufigkeit und
Schwere von kardialen Arrhythmien und
der Koffeinaufnahme gefunden werden.
Nur für sehr hohen Koffeinkonsum (z.B.
9 Tassen Kaffee pro Tag und mehr) und
besonders koffeinempfindliche Personen
können Herzrhythmusstörungen nicht
ausgeschlossen werden.


Mmmmm, das kommt mir aber auffällig bekannt vor.

Fehlt im übrigen nicht die gleiche Korrelation im Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychosen?

Aber da sagt mir das Gesundheitsministerium dann, dass ich daran einfach glauben soll? Weil es ja logisch ist? :D

Herr Prof. Dr. Gehrke (AFD, Kardiologe, Liberalisierungsgegner) hat für dich im Gesundheitsausschuss folgendes überlegt: "Glauben Sie nicht an irreführende Studien, denn dort steckt meist eine hocheffiziente Lobby dahinter".

In diesem Sinne, Prost.
bearbeitet von Jordan B. am 28.02.2018, 23:16
#57 vor 1 Jahr
x0RRY 2484 Beiträge
Die Dosis macht das Gift - und außerdem habe ich von einem normalen Konsum gesprochen.
Und die irreführenden Studien erkennst DU daran, dass sie DEINER Subjektiven Meinung widersprechen?

Wenn 50 Studien sagen, dass ein Effekt wahrscheinlich nicht vorhanden ist, und zwei einen Effekt finden, dann ist der wissenschaftliche Konsens, dass eben ersteres zutreffend ist.

Das ist die gleiche Logik, welche auch Impfgegner zu Tage legen. Es gibt zwei Studien die meine These unterstützen, also müssen die anderen 234 Zwansgweise von der Pharmalobby und den Reptiloiden manipuliert sein.

Sorry, aber du stellst hier Behauptungen auf und belegst sie mit Quellen, welche genau das Gegenteil besagen. Aber das Thema Koffein können wir ja jetzt abhaken, kann sich jeder selber eine Meinung drüber bilden - ich konnte deine Behauptung nur nicht so stehen lassen ;)
Zum Thema Cannabis hab ich mich ja bereits geäußert.
bearbeitet von x0RRY am 28.02.2018, 23:19
#58 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
x0RRY:Die Dosis macht das Gift - und außerdem habe ich von einem normalen Konsum gesprochen.
Und die irreführenden Studien erkennst DU daran, dass sie DEINER Subjektiven Meinung widersprechen?

Es geht nicht um mich. Du beschreibst es ja in Absatz zwei selber Wunderbar. Ich würde das so Unterschreiben, ich empfinde das genau so.

Wenn 50 Studien sagen, dass ein Effekt wahrscheinlich nicht vorhanden ist, und zwei einen Effekt finden, dann ist der wissenschaftliche Konsens, dass eben ersteres zutreffend ist.


Genau damit begründet man aber die Cannabis Prohibition?! Was mich zurück zum Anfang führt -> Nach CKG(Union/AFD) Debattenlogik müsste Koffein verboten werden.

Sorry, aber du stellst hier Behauptungen auf und belegst sie mit Quellen, welche genau das Gegenteil besagen.

Richtig. Macht die CDU/CSU(Gesundheitsministerium) im Bereich des CKG genau so (siehe Anhörung).

Wenn dich das Thema Cannabis wissenschaftlich interessiert, kann ich dir nur die Metastudie von Kleiber (glaube 1998) oder aber die Resolution der Rechtswissenschaftler unseres Landes empfehlen. Du findest insgesamt relativ viel Studienmaterial dazu und es ist relativ eindeutig. Lediglich die Riege rund um Rainer Thomasius (UKE/LMU) hält dagegen. Es ist die absolut selbe Situation.

Aber eigentlich war man über die wissenschaftliche Diskussion beim Cannabis sogar schon hinaus (siehe Beitrag Anhörung Bundestagsausschuss). Lediglich der Jugendschutz wird noch als Gegenargument angeführt, jener Jugendschutz welcher von einem Jugendpsychiater und einem Gefängnis Anstaltsleiter untermauert wird. Der aber doch gar nicht stattfindet? Kids bekommen ungeprüfte Drogen von Leuten, mit dem geliebten Migrationshintergrund, die sich dann anschließend ihre AMGs davon kaufen. Das zumindest geht aus dem Beobachtungsbericht der EMCDDA hervor.

hanfverband.de/nachrich...ngsskandal-bei-cannabis
blogs.taz.de/drogerie/2...sius-wieder-hyperaktiv/
www.youtube.com/watch?v=nJLmmCH0tSY&t=17s

Das ist die gleiche Logik, welche auch Impfgegner zu Tage legen. Es gibt zwei Studien die meine These unterstützen, also müssen die anderen 234 Zwansgweise von der Pharmalobby und den Reptiloiden manipuliert sein.


Und jetzt hinterfrag dich bitte mit welcher Logik man die Cannabis Prohibition aufrecht erhält.

www.youtube.com/watch?v=4tz52hdqnnk
www.youtube.com/watch?v=hu-Ebcy4bKk

Grüße gehen raus an Christel für ihr Mett.
bearbeitet von Jordan B. am 01.03.2018, 02:03
#59 vor 1 Jahr
aektschN 550 Beiträge
Jordan B.:
aektschN:kann mir kurz einer sinnvoll erklären, wie legale und vereinfachte beschaffungswege zu WENIGER abhängigen führen sollen?


Ganz einfach: Prävention und Aufhebung der Stigmatisierung.

Prävention findet heute gar nicht statt, wenn eine Lehrerin Gras bei einem 14 Jährigen findet und sie dummerweise verbeamtet ist, muss sie ihn anzeigen. Ein Großteil der Erstkontakte mit Therapieeinrichtungen findet im Zusammenhang der ersten Kriminalisierung statt (Therapie statt Strafe).
Desweiteren berichten Suchttherapeuten, dass ein großer Teil aufgrund der Stigmatisierung erst acht Jahre nach Erstkonsum mit einem Therapeuten spricht.

Wie soll ein vierzehn jähriger zwischen Cannabis und Christels Mett differenzieren können? Ist doch beides einfach nur Verboten. Das ganze ist übrigens auf einen Ägyptischen Arzt zurück zu führen.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=js7Cqd9hnnA

Was die Verstärkung der Prohibition bewirkt, sieht man wirklich sehr gut in Bayern. Die meisten Drogentoten in Deutschland obwohl sie am schärfsten kontrollieren, insbesondere Cannabis jagen. Die Kids dort sterben aber an Christels Mett.


jooo, sounds good, doesnt work.
die gleichen suchtpräventionen die so gut bei tabak und alkohol greifen ja?
na da bin ich mal mächtig gespannt.
und dein letzter satz ist echt klasse. wir tauschen in bayern also dann demnächst cannabis-junkies gegen meth-tote. not gegen elend quasi. abgesehen davon, dass die wenigstens kiffer auf meth umsteigen. das sind einfach 2 völlig verschiedene "zielgruppen".

DaZucktNix:
Nicht jeder hat ein Problem nur weil er kifft.
Es gibt Leute die kiffen gerne und haben es unter Kontrolle
und es gibt diejenigen für die Kiffen zum Problem wird weil sie es eben nicht unter Kontrolle haben (Sucht)
Das liegt in der Verantwortung jedes Einzellen wie er damit umgeht oder auch eben nicht, gehört auch ein bisschen Disziplin dazu.

Die Frage wie ein CannKG zu weniger Abhängigen führen soll stellt sich deshalb meiner Meinung nach gar nicht


keine ahnung was das für ein argument sein soll. bei solchen fragen ist immer von der größt möglichen dummheit und charakterschwäche auszugehen. nur weil du drauf klar kommst, heißt dass nich, dass ich die verantwortung als staat allgemein abgebe und dem individuum auflade, ob es sich den kopp wegrauchen will oder nich. in zeiten in denen die kids an lustig bunten klosteinen lutschen, wikt das noch viel absurder.

kenne genug leute, auch welche die ich mal freunde genannt habe, die jetzt wegen kiffen völlig am arsch sind. weil sie von dem scheiß völlig verballert den ganzen tag rumhängen, statt sich um ihr leben zu kümmern. genauso wie ich leute kenne die ganz entspannt drauf klarkommen und trotzdem ein geregeltes leben führen. eben halt wie de eine, der regelmäßig sein feierabendbier trinkt und der andere, der sich morgens erstmal vodka ins müsli kippen muss, damit ers aus dem haus schafft. na wieviel von den tatsächlich alkohol-süchtigen wohl in therapie gehen. ich schätze die prozentzahl ist einstellig. aber lass uns doch einfach die beschaffungswege für noch ein suchtmittel verkürzen, sooo sehr kanns ja nicht schaden, dass das die mehreinahmen durch steuern nicht wett machen würden.
#60 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
jooo, sounds good, doesnt work.
die gleichen suchtpräventionen die so gut bei tabak und alkohol greifen ja?
na da bin ich mal mächtig gespannt.
und dein letzter satz ist echt klasse. wir tauschen in bayern also dann demnächst cannabis-junkies gegen meth-tote. not gegen elend quasi. abgesehen davon, dass die wenigstens kiffer auf meth umsteigen. das sind einfach 2 völlig verschiedene "zielgruppen".


Nochmals: Die EMCDDA hat festgestellt (und auf die Beruft sich immerhin die CDU), dass mit der Liberalisierung ein massiver Rückgang von harten Drogen zu verzeichnen ist. Es ist egal was du oder ich glauben oder vermuten, freies Gras = weniger harte Drogen. Vermutlich da die Märkte getrennt sind aber das ist schwer zu sagen. In Tschechien wird weiter prohibiert, auch dort sind Drogen nicht legal. Das erklärt auch weshalb dort epidemische Zustände ausgebrochen sind, die jetzt nach Bayern schwappen.

www.sz-online.de/sachse...gen-drogen-3622569.html

An diesen Ländern sollen wir uns jetzt orientieren? Na dann, gute Nacht.

Ich halte unsere aktuelle Suchtprävention (Alk,Tabak) auch für einen Witz. Aber jetzt möchte man Cannabis verbieten weil der Krombacher-Werbspot gleich nach dem Gorbatschow-Spot laufen darf? Die Vorschläge der FDP, Linken und Grünen halte ich dagegen für sinnige Prävention. Kein Verkauf in der nähe von Schulen, Werbeverbote, mehr Therapeuten/Sozialarbeiter an Schulen und vor allem die Entstigmatisierung, die viele doch erst in den Dauerkonsum treibt.

bei solchen fragen ist immer von der größt möglichen dummheit und charakterschwäche auszugehen. nur weil du drauf klar kommst, heißt dass nich, dass ich die verantwortung als staat allgemein abgebe und dem individuum auflade, ob es sich den kopp wegrauchen will oder nich. in zeiten in denen die kids an lustig bunten klosteinen lutschen, wikt das noch viel absurder.


Hier wird es langsam unsachlich. Du verwechselst Ursache und Wirkung und faselst dann irgendetwas von Dummheit und Charakterschwäche. Die Kids lutschen Klosteine weil sie keinen Eintrag ins Führungszeugnis bekommen und sich für immer von ihrem Führerschein verabschieden können wenn sie erwischt werden. Deshalb lutschen Kids lieber Klosteine statt sich mit 16 mal nen Joint zu rauchen, so wie das die meisten vermutlich mal gemacht haben ohne Abhängig zu werden. Deshalb nehmen Kids in Bayern lieber das günstige und gut verfügbare Christel Mett statt dem teuren und schwer zugänglichen Cannabis. Das ist eine Folge der Prohibition.

Wenn wir heute den Alkohol verbieten wird es trotzdem weiter Alkohol geben. Dieser wird aber dann halt schlimmer/schlechter weil er unkontrolliert im Nachbars keller gebraut wird. Du erwartest, dass Menschen statt in ein Geschäft zu gehen um ihre Drogen zu kaufen, in eine Kneipe gehen und statt einem Bier "Einmal Alkohol bitte" bestellen, denn dass ist was du von einem Marijuhanastraßendealer bekommst. Einmal Alkohol. Würdest du auf die Idee kommen deinem Kid mit 16 einfach mal als erstes Schnappes zu geben, damit es lernt mit Alkohol umzugehen? Und wunderst dich dann im Anschluss weshalb es ein "Problem" hat? Das ist völlig absurd.

kenne genug leute, auch welche die ich mal freunde genannt habe, die jetzt wegen kiffen völlig am arsch sind. weil sie von dem scheiß völlig verballert den ganzen tag rumhängen, statt sich um ihr leben zu kümmern. genauso wie ich leute kenne die ganz entspannt drauf klarkommen und trotzdem ein geregeltes leben führen. eben halt wie de eine, der regelmäßig sein feierabendbier trinkt und der andere, der sich morgens erstmal vodka ins müsli kippen muss, damit ers aus dem haus schafft. na wieviel von den tatsächlich alkohol-süchtigen wohl in therapie gehen. ich schätze die prozentzahl ist einstellig. aber lass uns doch einfach die beschaffungswege für noch ein suchtmittel verkürzen, sooo sehr kanns ja nicht schaden, dass das die mehreinahmen durch steuern nicht wett machen würden.


Die Freunde wären vermutlich auch so am Arsch gewesen, wenn nicht vom Cannabis, dann vom Alk, Meds oder anderen harten Drogen. Sie sind in Folge der Prohibition zu dem geworden was sie sind oder eben auch nicht sind.

Es geht nicht nur darum die Beschaffungswege zu liberalisieren, es geht dabei vor allem um die Entkriminalisierung der Konsumenten. Und um das hinzu bekommen liegt es nahe einen regulierten Markt zu schaffen. Die Kosten der Repressalien belaufen sich auf 4,5 Milliarden Euro. Wir geben eine Milliarde für den gesamten Bereich der Drogensucht aus. Also im gesamten Gesundheitswesen. Das sind zusammen 5,5 Milliarden Euro für die aktuell NIEMAND bzw. die Allgemeinheit aufkommt. Deine Freunde würden vermutlich um die 1,50€ für Eigenangebautes Gras pro Gram ausgeben bei einer Liberalisierung, müssten sich nicht mehr verstecken, könnten am sozialen Leben wieder Teilnehmen (das wird nämlich u.a. verhindert unter der Prohibition und ist in meinen Augen ein viel größerer Faktor für das soziale "verkommen" als das Cannabis, diese soziale "Verkommenheit" der Kiffer ist nämlich in liberalisierten Ländern überhaupt nicht zu beobachten) und könnten jeden morgen zur Arbeit fahren ohne Angst haben zu müssen, zufällig mal angehalten zu werden und damit ihre "Karriere" zu beenden nur weil sie am Abend zuvor gekifft haben.

Ich gebe dir mal ein ganz profanes Beispiel warum das Sozialleben eines Kiffers schnell zum erliegen kommt: Restaurant, Biergarten, so gut wie jedes Lokal, jede Disko uvm. möchten illegale Drogen nicht. D.h. kiffen wird hier in erster Linie in den eigenen vier Wänden erlaubt, ansonsten läufst du nämlich immer Gefahr erwischt zu werden. Erwischt werden möchten die meisten Kiffer aber nicht. Vielleicht weil sie keine kriminellen sind? Hocken sie deshalb dann vielleicht lieber Freitag Abends beim Dealer, der auch noch andere Drogen da hat, und kiffen sich einen nach dem anderen statt draußen mit ihren Freunden mal gemeinsam nen Joint zu teilen und es dann dabei zu belassen?

Stell dir vor, du dürftest dein Feierabendbier nur noch zuhause trinken, müsstest es beim Dealer kaufen und läufst jeden Tag Gefahr dafür deinen Führerschein zu verlieren und kriminalisiert zu werden obwohl du niemals betrunken Auto gefahren bist.
bearbeitet von Jordan B. am 01.03.2018, 12:30
#61 vor 1 Jahr
denso_i30N 565 Beiträge
Spoiler


Vorab mein Beileid für deinen Verlust.

Ich finde es ändert sich schon einiges bei einer Legalisierung, es wären bei mir mehr als nur 1-2 Leute die dann kiffen würden, außerdem würden diese dann auch noch vermehrt kiffen, weil Sie einfach leichter ans Cannabis kommen. Die Kollegen haben sich immer nur fürs Wochenende eingedeckt und wollten nicht mit so viel rumlaufen. Es gibt immer die, die etwas gut einschätzen können und andere wiederum nicht, soll ich nun Pokern wer kifft nur am Wochenende, wer morgens beim aufstehen und fährt dann zur Arbeit?

Und zu der Kriminalität, niemand hat Sie gezwungen zu kiffen oder andere Suchtmittel zu nehmen, 99% wissen auch vorher das es verboten ist und abhängig machen kann, also wieso soll ich darauf dann Rücksicht nehmen? Ich habe auch kein Mitleid mit Menschen die Fettleibig sind, alle haben Sie Schilddrüse, aber das Sie sich Mittags die 20er Chicken Mc Nuggets und Big Mac Menü reinballern spielt keine Rolle, weil die Schilddrüse schuld ist.

( Ich weiß das es Menschen gibt, die für vieles selber nichts können und wirklich unter etwas leiden, wie einer Schilddrüsenunter/überfunktion, aber jeder erzählt dir das, ob er es nun hat ( Ärztlich festgestellt oder einfach vermutet, weil MC Donalds und mangelnde Bewegung kann es nicht sein )
Das ganze ist für mich Alltag, habe jeden Tag mit Fettleibigen Menschen zu tun und die Ausreden sind immer die gleichen.

Ich habe selbst mal als "Jugendlicher" Leistungssteigernde Substanzen genommen ( Bereich Kraftsport/Bodybuilding ) und die Risiken waren mir damals völlig egal, mittlerweile denke ich anders darüber und bin froh das ich bisher keine bleibenden Schäden davon getragen habe. Daher weiß ich auch, dass man sehr schnell abhängig werden kann, deswegen habe ich meine Meinung dazu. Ich finde einfach, dass eine Legalisierung von Cannabis mehr Menschen in eine Sucht führen wird, als die jetzigen zu entkriminalisieren.
#62 vor 1 Jahr
Ghos7 1211 Beiträge
Div 3 Starspieler:
Spoiler


Vorab mein Beileid für deinen Verlust.

Ich finde es ändert sich schon einiges bei einer Legalisierung, es wären bei mir mehr als nur 1-2 Leute die dann kiffen würden, außerdem würden diese dann auch noch vermehrt kiffen, weil Sie einfach leichter ans Cannabis kommen. Die Kollegen haben sich immer nur fürs Wochenende eingedeckt und wollten nicht mit so viel rumlaufen. Es gibt immer die, die etwas gut einschätzen können und andere wiederum nicht, soll ich nun Pokern wer kifft nur am Wochenende, wer morgens beim aufstehen und fährt dann zur Arbeit?

Und zu der Kriminalität, niemand hat Sie gezwungen zu kiffen oder andere Suchtmittel zu nehmen, 99% wissen auch vorher das es verboten ist und abhängig machen kann, also wieso soll ich darauf dann Rücksicht nehmen? Ich habe auch kein Mitleid mit Menschen die Fettleibig sind, alle haben Sie Schilddrüse, aber das Sie sich Mittags die 20er Chicken Mc Nuggets und Big Mac Menü reinballern spielt keine Rolle, weil die Schilddrüse schuld ist.

( Ich weiß das es Menschen gibt, die für vieles selber nichts können und wirklich unter etwas leiden, wie einer Schilddrüsenunter/überfunktion, aber jeder erzählt dir das, ob er es nun hat ( Ärztlich festgestellt oder einfach vermutet, weil MC Donalds und mangelnde Bewegung kann es nicht sein )
Das ganze ist für mich Alltag, habe jeden Tag mit Fettleibigen Menschen zu tun und die Ausreden sind immer die gleichen.

Ich habe selbst mal als "Jugendlicher" Leistungssteigernde Substanzen genommen ( Bereich Kraftsport/Bodybuilding ) und die Risiken waren mir damals völlig egal, mittlerweile denke ich anders darüber und bin froh das ich bisher keine bleibenden Schäden davon getragen habe. Daher weiß ich auch, dass man sehr schnell abhängig werden kann, deswegen habe ich meine Meinung dazu. Ich finde einfach, dass eine Legalisierung von Cannabis mehr Menschen in eine Sucht führen wird, als die jetzigen zu entkriminalisieren.


Und wie pokerst du dann momentan jeden Tag, ob nun jemand sich zum frühstück n Bier und drei Kurze gönnt?

Bei manchen Leuten frage ich mich echt, was das für Freunde sind die so krass auf Gras hängen bleiben. Konsumiere selber relativ regelmäßig und krieg mein Leben mit Job Auto Wohnung und Haustier super auf die Reihe. Und klar kenn ich auch viele Leute die ebenfalls gern rauchen und keiner von denen ist in irgendeiner Weise abgestürzt oder hängt nur rum. Wobei, doch einen gibts, aber das ist jemand, der sich jedes WE zusätzlich nen Suff gönnt. :D

Ich hab tatsächlich noch nie jemanden getroffen, der ALLEIN von Cannabis seine Lebensbalance verliert und abstürzt.
Nicht falsch verstehen, Cannabis ist immer noch ein Rauschmittel, welches sicher auch Schaden, gerade bei Jugendlichen in der Entwicklungsphase, anrichten kann. Aber es steht halt einfach in keinem Verhältnis, Jugendliche die sich mit 16 legal mit Alk abschießen können, sollen weniger gefährdet sein als welche, die sich mit 18 oder vma 21 legal Gras besorgen können? Musste lachen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder man ist konsequent und verbietet Tabak und Alkohol im gleichen Ausmaß (was aus medizinischer Sicht Sinn machen würde, da sowohl Tabak als auch Alkohol bei weitem höheres Suchtpotential und physische/psychische Schäden anrichten, als Cannabis) oder man legalisiert Cannabis als leichte Droge wie man es bei Tabak und Alkohol auch tut.
Es gibt doch genug Jahresstatistiken über durch Alkohol/Tabak verursachte Tode. Wenn man dazu vergleicht, wieviele durch Cannabis allein drauf gehen, hat man doch schon alles gesehen was man sehen muss.

Es ist halt ein reines Politikum und Lobbyismus, warum Deutschland an der Prohibition noch immer festgehalten wird. Es interessiert keine Sau von den Entscheidungsträgern, ob es aus wissenschaftlicher/medizinischer Sicht gefährlich für jemanden ist, sieht man doch auch an den Argumenten der Politik, die sich gegen eine Legalisierung aussprechen.
Niederlande toleriert seit vergleichsweiser langer Zeit den Konsum, die USA hat angefangen und sämtliche Länder ziehen nach. Hab bis heute aus keinem der Länder gehört, dass durch die Liberalisierung der Drogenpolitik bzgl Cannabis eine Epidemie ausgelöst hat, die tausende Tote fördert.
Es wird immer Leute geben, die sich berauscht ans Steuer setzen, ob das unter Medikamenteneinfluss, Alkoholeinfluss oder auch Cannabiseinfluss passiert, ist doch vollkommen egal, da es nichts mit der Substanz an sich zu tun hat sondern mit den Leuten selbst.
Und dieses Argument dass mehr Leute anfangen zu kiffen nur weils legal ist, ist mmn auch nicht zutreffend, auch da gibt es Statistiken und Umfragen in den Ländern, die es kürzlich legalisiert haben.

Wie gesagt, entweder man verbietet alles oder man legalisiert Cannabis. Ersteres wird nicht passieren, da offensichtlich Kulturgut und Genussmittel aus politischer Sicht über dem Wohl eines Menschen angesehen wird (und natürlich auch die finanzielle Komponente xD), aber das man dann ein weitaus harmloseres und "gesünderes" Genussmittel nicht zumindest entkriminalisiert, ist einfach Humbug und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage, die es zu dem Thema gibt
#63 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
Ich finde einfach, dass eine Legalisierung von Cannabis mehr Menschen in eine Sucht führen wird, als die jetzigen zu entkriminalisieren.


Genau hier liegt doch das Problem. Subjektive Meinungen haben in diesem Bereich nichts zu suchen. Ansonsten können wir aufgrund von subjektiven Meinungen auch Alkohol verbieten. Wissenschaftlich ist deutlich erwiesen, dass mit der Liberalisierung ein massiver Rückgang bei harten Drogen (insbesondere Alkohol) zu verzeichnen ist. Ich habe lieber 1230120ß9309ß12309ß10ß923 "psychisch abhängige" Kiffer die vielleicht mal in Ambulante Therapie müssen als 900.000 Alki's deren komplettes Leben ich bezahlen muss.

Und nochmals: Ich will Cannabis nicht verharmlosen aber du zwingst mich dazu es zu betonen: Cannabis macht nicht Abhängig, dass ist wissenschaftlich widerlegt. Lediglich Herr Thomasius verbreitet diese Lüge weiter. Von ihm stammen allerdings auch Sätze wie:

"Die Einstiegsdrogentheorie ist zwar nicht belegt. Aber widerlegt ist sie auch nicht"

Ja und kleine grüne Männchen hat man zwar noch nicht gesehen, aber eben auch nicht widerlegt, nicht wahr?

www.cannabislegal.de/recht/bverfg.htm
bearbeitet von Jordan B. am 01.03.2018, 13:19
#64 vor 1 Jahr
aektschN 550 Beiträge
Jordan B.:
Ich gebe dir mal ein ganz profanes Beispiel warum das Sozialleben eines Kiffers schnell zum erliegen kommt: Restaurant, Biergarten, so gut wie jedes Lokal, jede Disko uvm. möchten illegale Drogen nicht. D.h. kiffen wird hier in erster Linie in den eigenen vier Wänden erlaubt, ansonsten läufst du nämlich immer Gefahr erwischt zu werden. Erwischt werden möchten die meisten Kiffer aber nicht. Vielleicht weil sie keine kriminellen sind? Hocken sie deshalb dann vielleicht lieber Freitag Abends beim Dealer, der auch noch andere Drogen da hat, und kiffen sich einen nach dem anderen statt draußen mit ihren Freunden mal gemeinsam nen Joint zu teilen und es dann dabei zu belassen?

Stell dir vor, du dürftest dein Feierabendbier nur noch zuhause trinken, müsstest es beim Dealer kaufen und läufst jeden Tag Gefahr dafür deinen Führerschein zu verlieren und kriminalisiert zu werden obwohl du niemals betrunken Auto gefahren bist.


ok, nach diesem absatz bin ich mir absolut sicher, dass du einfach überhaupt keine ahnung hast, wovon du redest. selbst mal auf dem schulhof an nem joint gezogen, dich um dein leben gehustet und das zeug dann nie wieder angefasst.

die typen verkommen doch nicht weil die nur zu hause kiffen, statt in der kneipe. die typen verkommen weil sies nich bei dem einen joint belassen, sondern die bong rausholen und zwar früh morgens, vor der schule, jeden tag, 4-5 köpfe, bevor sie überhaupt aus dem bett steigen. und sich dann entscheiden sich doch wieder hinzulegen. auf ner party mal am joint ziehen macht dich nicht zum kiffer. genauso wenig wie ein bier beim fussball dich zum alkoholiker macht. wie naiv kann man denn eigentlich sein.

Die Freunde wären vermutlich auch so am Arsch gewesen, wenn nicht vom Cannabis, dann vom Alk, Meds oder anderen harten Drogen. Sie sind in Folge der Prohibition zu dem geworden was sie sind oder eben auch nicht sind.


achwas, du kennst meine ehemaligen freunde? grüß dich

Nochmals: Die EMCDDA hat festgestellt (und auf die Beruft sich immerhin die CDU), dass mit der Liberalisierung ein massiver Rückgang von harten Drogen zu verzeichnen ist


ja eben wie ich sagte: wir tauschen gras-junkies gegen meth-tote. wahnsinns idee. beitrag beider gruppen zur gesellschaft? gleich null, top. wenn das das beste argument ist, brauch man sich keine gedanken machen, dass die legalisierung jemals durchgeht.

Ich habe lieber 1230120ß9309ß12309ß10ß923 psychisch "abhängige" Kiffer die vielleicht mal in Ambulante Therapie müssen als 900.000 Alki's deren komplettes Leben ich bezahlen muss.


na was glaubst du wohl, wer die "ambulante" therapie bezahlt? habn tipp, der kiffer is es nich.
bearbeitet von aektschN am 01.03.2018, 13:14
#65 vor 1 Jahr
ffsayk 87 Beiträge
Wahnsinn, wie gegensätzlich die Ansichten sind und alle sind irgendwo nachvollziehbar.
Viel Wichtiges wurde schon erwähnt und das zeigt deutlich, dass Cannabis seine zwei Seiten mitbringt. Auf der einen muss die Aufklärung und der Schutz stehen und auf der anderen die Entkriminalisierung und ein hoffentsichlich sinnvoller Umgang, möglichst abgegrenzt von finanziellen Interessen.

Für alle Gegner gibt es eine schlechte Nachricht, der Anbau in Deutschland ist nur noch eine Frage der Zeit. Den Umschwung in den Medien erleben wir bereits. Es gibt Lieferanten für den deutschen/europäischen Markt, die Apotheken und Krankenhäuser beliefern. Alle haben Lieferengpässe. Vor zwei Jahren hat Tweed Inc aus Kanada, Tochter von Canopy Growth die Lizenzen für den Vertrieb in Deutschland erhalten. Vertrieben wird es in Deutschland hauptsächlich von der MedCann GmbH. Die sind auch die ersten auf der Liste, wenn es um die Lizenzen für den Anbau geht, so bösen Zungen. Die Legalisierung ist ein globaler Effekt, sowie es die Prohibition war.

Link 1
Link 2

Allgemein gilt
- Cannabis > Alkohol
- fahren unter Cannabis > fahren unter Alkohol
--> Ich bin für ein Verbot aber KEINE 3 Tage. Ein Tag reicht vollkommen bzw eine gewisse Grenze im Blut. Ich hatte glaube 0,5mg (o.ä.) im Blut und das war zu wenig für eine Anzeige. In Österreich wäre ein Dübel im Ascher nichtmal das Problem, zumindest als Einheimischer. Wäre mir auch ganz sympatisch. Wenn ich am Abend davor 3 Muffins gegessen habe, sollte ich am Folgetage natürlich etwas vorsichtiger sein und erstmal 2 Kaffee trinken. ;-)
- Hanf > Bäume
- Cannabis > Schlaftabletten
- Cannabis hat nicht von der Hand zu weisende medizinische Vorteile
- Coffeshops > Straßendealer
- du solltest nicht übermäßig kiffen

Die Leute kiffen so oder so. Lasst sie wenigstens wissen was sie rauchen, dann kannst du auch mal Mittags (Am Wochende) einen rauchen und liegst nicht den ganzen Tag lang.
Es ist wie bei allem eine Dosierungsfrage. Du brauchst dich nicht wundern das deine Rechnungen 3 Wochen liegen bleiben, wenn du über den gesamten Tag +3 Gramm feinstes Indica ballerst. Du brauchst dich auch nicht wundern, wenn du durch Vitamin-D-Entzug leicht depressiv wirst, nur weil die Couch deine neue Wohlfühlzone geworden ist. Du brauchst dich auch nicht wundern, dass deine Probleme sich nicht lösen, wenn du sie mit Gras bekämpfst. Das funktioniert weder mit dem Alkohol noch mit anderen Genuss- oder Rauschmitteln.

Lorem Ipsum Jeder Sollte sich seine 2(-10) Pflanzen seiner Wahl anbauen dürfen, desto weniger müssen wir unser Geld Privatunternehmen oder Dealern in den Rachen schmeißen. Unser Staat hat ja keine Lust drauf. Ich möchte mein eigenens, düngefreies/düngearmes Gras aus einer frei wählbaren Datenbank anbauen.

best,
sayk


Edit: zu meinen Vorrednern: Ich glaube nicht, dass der Gebrauch härterer Drogen durch eine Legalisierung stark zurückgeht oder ansteigt. Der Gebrauch leichterer wohl schon. Meine Hoffnung ist, dass der Umgang mit den Drogen allgemein aufgeklärter wird, sodass wir weniger von "Junkies" reden müssen. Der allgemeine Gebrauch von Cannabis wird durch die Legalisierung natürlich nicht zurückgehen. Den Vergleich des Tausches mit Meth-Toten finde ich aber zu heftig, ebenso das Kiffer keinen Beitrag zur Gesellschaft haben.
bearbeitet von ffsayk am 01.03.2018, 13:53
#66 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
ok, nach diesem absatz bin ich mir absolut sicher, dass du einfach überhaupt keine ahnung hast, wovon du redest. selbst mal auf dem schulhof an nem joint gezogen, dich um dein leben gehustet und das zeug dann nie wieder angefasst.


Erm, selbst wenn dem so wäre, spricht das ja eher für meine Neutralität als für meine Befangenheit. Erkenne das negative nicht. Ich setze mich halt wissenschaftlich damit auseinander und nicht emotional.

die typen verkommen doch nicht weil die nur zu hause kiffen, statt in der kneipe. die typen verkommen weil sies nich bei dem einen joint belassen, sondern die bong rausholen und zwar früh morgens, vor der schule, jeden tag, 4-5 köpfe, bevor sie überhaupt aus dem bett steigen. und sich dann entscheiden sich doch wieder hinzulegen. auf ner party mal am joint ziehen macht dich nicht zum kiffer. genauso wenig wie ein bier beim fussball dich zum alkoholiker macht. wie naiv kann man denn eigentlich sein.


So langsam fühle ich mich wie im Zirkus hier... hab nirgendwo Tonband stehen, bitte lies doch was ich schreibe. Die sind unter der Prohibition zu dem geworden, was sie sind. Diese soziale Ausgrenzung und der Konsum den du beschreibst, findest du quasi ausschließlich in prohibierenden Ländern. In den Niederlanden bspw. ist Kiffen bei den Kids nicht cool, es nicht cool ne Bong neben dem Bett stehen zu haben und es ist vor allem nicht cool, kiffen vor alles andere zu stellen. Hier ist es "rebellisch, aufmüpfig und verboten".

Nach deiner Logik müssen wir sofort den Alkohol verbieten. Denn auch wenn Millionen Menschen da vernünftig mit umgehen können, hast du ganz viele (viel mehr als beim Cannabis) Menschen die eben morgens schon mit dem Kurzen beginnen.

achwas, du kennst meine ehemaligen freunde? grüß dich


Ich brauche deine Freunde nicht zu kennen, ich gehe das ganze so wissenschaftlich wie möglich an.

ja eben wie ich sagte: wir tauschen gras-junkies gegen meth-tote. wahnsinns idee. beitrag beider gruppen zur gesellschaft? gleich null, top. wenn das das beste argument ist, brauch man sich keine gedanken machen, dass die legalisierung jemals durchgeht.


Erm, ja.... ich weiss gar nicht, was ich dazu noch sagen möchte. Du möchtest also lieber Meth-Tote Kinder als ein paar "psychisch Abhängige". Was soll ich dazu noch sagen. Der Beitrag der beiden Gruppen? Hmmmm wie wäre es damit; wir geben 6 Milliarden Euro für Repressalien aus die niemand bzw. die allgemeinheit bezahlt. Wir kriminalisieren sechs millionen Steuerzahler und wir stören die höchst persönlichen Rechte. Wenn dir persönliche Rechte so ein Dorn im Auge sind, kann ich dir nur eine Ausreise nach Ägypten nahelegen. Dort ist übrigens auch das Cannabis-Verbot entstanden, nur um dir zu zeigen auf wessen Geisteshaltung du dich hier stützt.

Im übrigen sollten wir die "Grasjunkies" sogar gegen die "Alkoholkranken" eintauschen, ein Alkoholkranker ist für die Allgemeinheit DEUTLICH teurer als es ein "Grasjunkie" jemals werden könnte.

na was glaubst du wohl, wer die "ambulante" therapie bezahlt? habn tipp, der kiffer is es nich.
Na klar, der Kiffer ist dran schuld, dass man ihn kriminalisiert statt ihn Steuern zahlen zu lassen. Oh Gott, ist das unsachlich. Zumal diese Kiffer neben bei bemerkt genau so in die sozialsysteme einzahlen wie du. D.h. sie tragen sich selbst und jeden Alki damit mit. Du bist echt nen Brain.

zu meinen Vorrednern: Ich glaube nicht, dass der Gebrauch härterer Drogen durch eine Legalisierung stark zurückgeht oder ansteigt.
Doch, geht er, massiv sogar. Siehe EMCDDA Bericht. Bitte lest doch einfach die Berichte statt zu "vermuten". Ich habe sie im ersten Post verlinkt.
bearbeitet von Jordan B. am 01.03.2018, 14:10
#67 vor 1 Jahr
ffsayk 87 Beiträge
Ja klar lese ich jetzt den gesamten von Bericht von 84 Seiten.

Wenn ich das Koks und die Teile in Amsterdam jedoch genauso hinterher geschmissen bekomme wie in Berliner Clubs, ist das mit dem zurückgehen und einem ordentlichen Argument für die Legalisierung schon wieder ein bisschen zwiespältig.

Aber ich komme dann nochmal zurück, wenn ich deinen Bericht gelesen habe und für diese Unterhaltung qualifiziert bin.
#68 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
ffsayk:Ja klar lese ich jetzt den gesamten von Bericht von 84 Seiten.

Wenn ich das Koks und die Teile in Amsterdam jedoch genauso hinterher geschmissen bekomme wie in Berliner Clubs, ist das mit dem zurückgehen und einem ordentlichen Argument für die Legalisierung schon wieder ein bisschen zwiespältig.

Aber ich komme dann nochmal zurück, wenn ich deinen Bericht gelesen habe und für diese Unterhaltung qualifiziert bin.


Pardon, es bedarf keiner Qualifizierung. Jedoch sollte man sich zumindest einen groben Überblick über die aktuelle Studienlage verschaffen um den Zeigefinger zu erheben. Die Grundsatzfrage ob Cannabis abhängig macht und zu härteren Drogen führt wurde wissenschaftlich beantwortet. Und zwar mit Nein. Deshalb geht es auch nicht um die Folgen von Cannabis sondern darum, in wie weit Substanzen willkürlich verboten werden können. Der nächste logische Schritt einer Prohibition wäre halt das Kaffee/Zucker Verbot. Zumindest wenn man den Jugendschutz und die volkswirtschaftliche Verantwortung als Gegenargument zum Cannabis nimmt.

Ps: Deine subjektive Wahrnehmung zum Thema "harte Drogen" ist halt subjektiv, wird aber durch die Beobachtungsstudie widerlegt. Die Studie wurde übrigens in Portugal gefertigt. In Portugal hat man das Heroin Problem durch die Liberalisierung in den Griff bekommen. Amsterdam liegt in Spuckweite von Rotterdam... DEM Einfallstor für Koks und viele bunte Smarties. Du solltest dich eher fragen, weshalb du in Berlin so viele harte Drogen bekommst wie an dem Ort, an dem sie in Europa ankommen. Im übrigen zeichnest du dich damit als Befürworter aus, denn eines ist ganz klar: Wenn trotz Prohibition genau so viele Drogen in Umlauf sind wie unter einer Liberalisierung, ist die Prohibition gescheitert. In dem Moment, in dem die Zahl der harten Drogen auf einem ähnlichen Niveau von liberalisierten Ländern ist, ist die Prohibition sogar gesundheitsschädlich. Das sehe im übrigen nicht ich so, sondern die CND.

www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/index.html

Ps2: Ich habe ja nicht ohne Grund den Öffnungspost nicht mit Studien vollgemüllt. Eigentlich geht aus der Anhörung gut hervor, dass die Studienlage eindeutig ist. Lediglich Herr Thomasius hält noch dagegen in Form von CAPRis und dem EMCDDA Beobachtungsbericht. Mit diesen beiden Stücken wird aktuell die Prohibition erklärt/aufrechterhalten. Deshalb empfand ich sie als relevant genug, um sie zu verlinken.

Ps3: Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das Handeln der Regierung eine Vollkatastrophe. Massive Marktstörung, massives aufplustern des Gesundheitssystemes und massive Kriminalisierung und damit verbundene Schwächung von Individuen innerhalb unserer Volksgemeinschaft. Laut volkswirtschaftlichen Modellen verliert der Staat/die Gemeinschaft bis zu 100 Milliarden Euro pro Jahr durch die Prohibition (Repressalien, teure Medikamente statt Hanf, teure/sucht gefährdende Antidepressiva statt Cannabis, Haftstrafen, Justizapperat, Bewährungshelfer, Steuerverluste durch Stellenverlust uvm).

Das alles nur, damit die gammelige Bierindustrie aus Bayern weiter läuft? Nur damit wir weiter kranke Menschen von Opiaten Abhängig machen (schmerztherapie) statt sie mit Cannabis zu versorgen? Nur damit wir weiter sucht erregende und sehr gefährliche Antidepressiva an Depressive verteilen anstelle davon, dass wir ihnen einfach ein bisschen Upper-Gras verschreiben?
Nur damit wir weiter Aspirin schlucken statt Cannabis zu sprühen bei Kopfschmerzen und einen Schlaganfall mit 60 erleiden um dann vollends in der Pharmaindustrie gefangen zu sein?

Wir stellen Fentanyl in Deutschland her während wir Cannabis aus Canada importieren. Und als dank für die Prohibition, fahren die geliebten Künstler mit Migrationshintergrund einen AMG. Einen AMG den sie sich erst dank Cannabis Prohibition erlauben können.

Leute wacht auf...

www.youtube.com/watch?v=K4iQ3kc5dhQ&t=96s
bearbeitet von Jordan B. am 01.03.2018, 17:00
#69 vor 1 Jahr
Downunder452 225 Beiträge
Mir persönlich ist relativ egal ob es legal oder illegal ist. Soll sich weg ballern wer Bock drauf hat. Was ich allerdings gerne hätte ist ein Verbot für das öffentliche Kiffen (Von mir aus auch das öffentliche Rauchen verbieten, aber das wird sich nie durchsetzen leider). In "Coffee-Shops" oder was auch immer, wo es genau ausgewiesen ist, habe ich kein Problem damit. Ist jedem selbst überlassen.
#70 vor 1 Jahr
denso_i30N 565 Beiträge
Ich will jetzt nicht alles separat rauszitieren.

@Jordan B, du hast ein paar Beispiele genannt die alle mit der Medizinischen Versorgung von Patienten zu tun haben und das werden weit aus weniger als problematisch ansehen, aber warum soll sich der Hobby-Kiffer sich sein Zeug in der Apo kaufen können, verstehe ich nicht und bitte nicht wieder als Argument bringen, dass Alkohol dann auch verboten werden muss. Zum Thema der Ambulanten-Therapie, wenn der Kiffer sich Legal in der Apo paar Gramm kaufen kann, zahlt er damit Steuern, aber du meinst doch nicht das Dauer-Kiffer arbeiten gehen, also bezahlt doch der Arbeitende, weitere die kein bock auf arbeiten haben. Ich weiß, es ist meine subjektive Wahrnehmung, aber persönliche Erfahrungen sind manchmal mehr Wert als eine Studie, Statistik oder Aussage von irgendwelchen wichtigen Menschen, ich mein, für Merkel gab es vor kurzem auch keine "No Go Areas", jeder der mal in Duisburg Marxloh war sieht das ganze anders, außerdem glaube ich keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe :)

Cannabis ist auch nicht ungefährlich und das Wundermittel schlecht hin, so wie du schreibst und immer mit deinen Studien rum wirfst, könnte man glatt denken es ist das neue Superfood.
Niemand kann mir erzählen, dass man keine Schäden beim inhalieren davon trägt, es wird schließlich etwas verbrannt. Es ist auch belegbar, dass langfristiger und regelmäßiger Konsum bei Jugendliche/Heranwachsende, das Risiko für psychische Störungen deutlich verstärkt. Jemand der eh schon Probleme hat, kifft sich weiter in den Abgrund und das am besten noch legal....

Habe auch noch nie wirklich aktive Menschen unter den dauer Breiten gesehen, aber wahrscheinlich kenne ich nur die Standard Kiffer und andere haben die Usain Bolt schnell Puffer im Freundeskreis :)

Ich würde gern ein paar Argumente von dir hören und nicht irgendwelche Links, deine Erfahrung, dein Umfeld, Kiffst du selber und bitte lass mal den Alkohol weg, von mir aus kann der genauso verboten werden.
#71 vor 1 Jahr
Steinkauz 428 Beiträge
Spoiler

Was sind das denn für Aussagen? Es war schon immer so, dass man Menschen mitfinanziert, die es nicht verdient haben, sei es der Bruchteil der Arbeitslosen, die tatsächlich andere ausnutzen wollen oder wahrscheinlich viel eher kriminelle Bänker, durch Bankenrettungen. In einem bürokratischen Sozialstaat ist das leider schwer zu vermeiden. Genauso finanzieren die Steuerzahler suchtkranke Menschen, auch jetzt schon Cannabissüchtige, genauso Alkoholkranke und prinzipiell alle die Drogenprobleme haben.
Bitte begehe hier nicht den Fehler und breche es pauschal auf "den Kiffer" und "den Arbeiter" runter!

Niemand möchte den Alkohol verbieten. Jeder Mensch hat ein Recht auf Rausch und deswegen soll das auch nicht geschehen. Es gäbe nur aus theoretischer Sicht mehr Grunde, die für ein Alkoholverbot sprechen, als für ein Cannabisverbot, trotzdem ist Alkohol nicht wegzudenken.

Und ja auch Cannabis hat seine Nachteile, Entwicklungsgefährdung von Kindern und Jugendlichen und Gefährdung der Psyche. Das steht allerdings nach bisheriger Ansicht nicht im geringsten auf einer Gefährdungsstufe mit Alkohol. Nach jetzigen Studien ist die Wahrscheinlichkeit eine Psychose zu bekommen nur bei Extremkonsum wirklich messbar. Es gibt allerdings zu wenig vertrauenswürdige Studien und Experimente in dem Bereich. In Relation zu Alkohol kann man jedoch mit Sicherheit sagen, dass die Gefährdung für Jugendliche hier sogar völlig legal ist und in einem wesentlich größerem Ausmaß besteht, zumal Alkohol täglich zu Todesfällen führt, was bei Cannabis nicht der Fall ist.

Zu dem Punkt, dass du noch nie "aktive Dauerkiffer" gesehen hast kann ich nur eine Frage stellen, hast du schon Mal problemfreie Alkoholiker gesehen?
bearbeitet von Steinkauz am 02.03.2018, 09:25
#72 vor 1 Jahr
Ghos7 1211 Beiträge
Div 3 Starspieler:Ich will jetzt nicht alles separat rauszitieren.

@Jordan B, du hast ein paar Beispiele genannt die alle mit der Medizinischen Versorgung von Patienten zu tun haben und das werden weit aus weniger als problematisch ansehen, aber warum soll sich der Hobby-Kiffer sich sein Zeug in der Apo kaufen können, verstehe ich nicht und bitte nicht wieder als Argument bringen, dass Alkohol dann auch verboten werden muss. Zum Thema der Ambulanten-Therapie, wenn der Kiffer sich Legal in der Apo paar Gramm kaufen kann, zahlt er damit Steuern, aber du meinst doch nicht das Dauer-Kiffer arbeiten gehen, also bezahlt doch der Arbeitende, weitere die kein bock auf arbeiten haben. Ich weiß, es ist meine subjektive Wahrnehmung, aber persönliche Erfahrungen sind manchmal mehr Wert als eine Studie, Statistik oder Aussage von irgendwelchen wichtigen Menschen, ich mein, für Merkel gab es vor kurzem auch keine "No Go Areas", jeder der mal in Duisburg Marxloh war sieht das ganze anders, außerdem glaube ich keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe :)

Cannabis ist auch nicht ungefährlich und das Wundermittel schlecht hin, so wie du schreibst und immer mit deinen Studien rum wirfst, könnte man glatt denken es ist das neue Superfood.
Niemand kann mir erzählen, dass man keine Schäden beim inhalieren davon trägt, es wird schließlich etwas verbrannt. Es ist auch belegbar, dass langfristiger und regelmäßiger Konsum bei Jugendliche/Heranwachsende, das Risiko für psychische Störungen deutlich verstärkt. Jemand der eh schon Probleme hat, kifft sich weiter in den Abgrund und das am besten noch legal....

Habe auch noch nie wirklich aktive Menschen unter den dauer Breiten gesehen, aber wahrscheinlich kenne ich nur die Standard Kiffer und andere haben die Usain Bolt schnell Puffer im Freundeskreis :)

Ich würde gern ein paar Argumente von dir hören und nicht irgendwelche Links, deine Erfahrung, dein Umfeld, Kiffst du selber und bitte lass mal den Alkohol weg, von mir aus kann der genauso verboten werden.


Ich habe dir Beispiele genannt aus meinem pers. Umfeld und mit mir selber wie es sich mit regelmäßigem Konsum verhält. Ich glaube einfach, dass du die gesellschaftliche Meinung über Kiffer vereinnahmt hast, ohne wirklich zu wissen, wie Cannabis wirkt. Nur weil du n Joint rauchst heißt das nicht, dass du sofort nur noch unbeweglich auf der Couch liegst und nichts mehr mitbekommst. Ich würde es zB eher mit nem Glas Wein vergleichen. Mnache trinken abends oder am WE gerne nen Glas, natürlich merkst du ein wenig Wirkung davon und würdest auch nichtmehr Autofahren danach, aber du bist nicht sofort todesdicht und musst deinen rausch im Bett/Couch ausschlafen. Natürlich ist Cannabis gefährlich für Jugendliche, daher soll es ja ein entsprechendes Kontrollgesetz geben. Man entkriminalisiert die verantwortungsvollen Konsumenten und kann die freigewordenen Ressourcen darauf verwenden, Aufklärung und Strafverfolung auf die Minderjährigen zu konzentrieren. So in der Theorie. Dass das nicht zweifelsfrei klappt, sieht man natürlich auch beim Alkohol oder Rauchen. Liegt aber auch daran, dass diese beiden Suchtmittel so gesellschaftsfähig sind, dass man sie überall kaufen kann, sie beworben werden und generell gemeinhin als tolle Partyergänzung dienen. Wir sprechen hier von einer kontrollierten Abgabe, an ausgewählten Standpunkten, mit sehr hohen Sicherheitsauflagen und Kontrollen. In den USA hat fast jedes Geschäft, welches Cannabis legal vertreiben darf, einen bewaffneten Wachmann, der die Ausweise am EIngang kontrolliert. Natürlich kannst du dem großen Bruder sagen "yo bring mal was mit", aber das kannst du bei Alkohol halt genauso machen zur Zeit. Nur dass es viel weniger Leute juckt, mal ganz ehrlich, wie viele von euch sind mit u16 oder u18 auf ne Party gegangen und haben sich einfach Alkohol gekauft, der für ihr Alter damals verboten war? Kontrollen auf Alter bei Alkohol oder Zigaretten sind quasi nicht vorhanden. So soll es bei CAnnabis ja nicht werden. Daher will man ja ein entsprechendes Kontrollgesetz.
Bitte kommt mal von eurer Ansicht weg, dass jeder der anfängt zu Kiffen sofort nach 2 Wochen so abhängig ist, dass er nur noch mit 5 Bong Töpfen aus dem Bett kommt und sonst nichts mehr auf die Reihe kriegt. Der Großteil der Konsumenten gönnen sich halt mal am WE oder an nem Abend einfach zum entspannen einen leicht dosierten Joint. So wie jemand anderes halt gerne abends n Feierabendbier trinkt.
Wie undifferenziert hier die Wirkung und die Masse des Konsums von Cannabis dargestellt wird, ist schon erschreckend.
Natürlich wird es immer welche geben, die darauf hängen bleiben, so wie es beim Alkohol eben auch ist. Nur sind die Langzeitschäden von diesem Extremkonsum medizinisch und gesellschaftlich unbedenklicher als die von Alkohol. Das beste Argument ist doch die jährlcihe Statistik der Drogentoten. Alkohol und Tabak ganz oben, Cannabis quasi nicht vorhanden. Und ich wette mit dir, dass es dir um einiges angenehmer ist, Gesellschaft von jemandem zu haben, der sich 2 Tüten geraucht hat als von jemandem der ne Flasche Wein intus hat. Aber das soll nicht Gegenstand der diskussion sein, das ist einfach nur eine persönliche Meinung bzgl der Charakterveränderung unter Einfluss der beiden Rauschmittel.
bearbeitet von Ghos7 am 02.03.2018, 10:24
#73 vor 1 Jahr
Doenerdavid 38 Beiträge
Ich schmeiße jetzt einfach mal einen Teil aus dem Konzept der Drogenpolitik der Violetten in den Ring:

"Man befürchtet einen Anstieg der Zahl der Suchtmittelabhängigen. Ein Blick in die Niederlande zeigt
jedoch, dass es trotz liberalerer Haltung im Bezug auf Hanf, keinen signifikanten Mehrkonsum als in
Deutschland gibt. Im Zusammenhang mit Abhängigkeitsbildung ist die individuelle Persönlichkeitsreife
ausschlaggebender als die Droge selbst. Letztendlich gibt es nichts – auch keine Alltagstätigkeit –
von dem ein Mensch nicht süchtig werden könnte. Beispiele sind Spiel-, Internet-, Sex-, Kauf-, Putz-,
Arbeits-, Sport-, Mager-, Ess- und Ess-Brechsucht...
Auch könnte es tödliche Überdosierungen geben oder (halluzinogene) Drogen eine Psychose
auslösen. In der Regel betrifft letzteres jedoch nur sehr wenige Menschen, mit einer entsprechenden
Vorveranlagung und sehr ungünstigen Begleitumständen. Daraus ein Verbot für alle Menschen
abzuleiten, entspräche in etwa dem Verbot von Autobahnen, da es dort auch zu Unfällen kommen
kann."
#74 vor 1 Jahr
aektschN 550 Beiträge
Erm, selbst wenn dem so wäre, spricht das ja eher für meine Neutralität als für meine Befangenheit. Erkenne das negative nicht. Ich setze mich halt wissenschaftlich damit auseinander und nicht emotional.


ERM nee, zeigt aber mal wieder, dass wissenschaftliche studien von irgendwelche pseudo-akademikern und die realität welten auseinander liegen.
du hast also nichtmal im ansatz quellen aus erster hand, sondern quatsch nur irgendeinen müll nach, den du mal irgendwo gelesen hast, ohne ihn gegenzuprüfen.


So langsam fühle ich mich wie im Zirkus hier... hab nirgendwo Tonband stehen, bitte lies doch was ich schreibe. Die sind unter der Prohibition zu dem geworden, was sie sind. Diese soziale Ausgrenzung und der Konsum den du beschreibst, findest du quasi ausschließlich in prohibierenden Ländern. In den Niederlanden bspw. ist Kiffen bei den Kids nicht cool, es nicht cool ne Bong neben dem Bett stehen zu haben und es ist vor allem nicht cool, kiffen vor alles andere zu stellen. Hier ist es "rebellisch, aufmüpfig und verboten".


ERM manege frei, du erzählst blödsinn. die typen von denen ich rede, sind lang über den punkt hinaus wo sie es aus rebellischen gründen oder gruppenzwang gemacht haben. die machen das weil sie nich mehr anders können. deine begründung war nur ihr einstieg. mit der legalisierung VEREINFACHST du den einstieg, da spielen dann auch die gründe keine rolle mehr.

Nach deiner Logik müssen wir sofort den Alkohol verbieten. Denn auch wenn Millionen Menschen da vernünftig mit umgehen können, hast du ganz viele (viel mehr als beim Cannabis) Menschen die eben morgens schon mit dem Kurzen beginnen.


ERM, na endlich sprechen wir mal eine sprache. aber weißte warums nich gemacht wird? weil du die vielen verschiedenen steuersätze auf alkohol mitlerweile nicht mal mehr an einer hand abzählen kannst und der staat sich ne goldene nase an jedem süchtigen verdient. gleiches wird dann mit gras passieren, und ganz schnell jucken die abhängigen einfach keinen mehr. zahlen ja schön die hart verdiente hartz-4-kohle über steuern zurück. brav.

Ich brauche deine Freunde nicht zu kennen, ich gehe das ganze so wissenschaftlich wie möglich an.


ERM, du stellst behauptungen über menschen auf, die du nicht kennst und noch nie in deinem leben gesehen hast. das hat mal überhaupt garnichts mit wissenschaftlichem arbeiten zutun.

Wir kriminalisieren sechs millionen Steuerzahler und wir stören die höchst persönlichen Rechte.


ERM, wusst ich, daher weht der wind. du erstattest mit sicherheit auch anzeige bei der polizei, wenn dich die beamten bei deinen regelmäßigen "friedlichen" links-geprägten demos nicht flaschen und steine werfen lassen. hätte mir eigentlich klar sein müssen, bevor wir diese diskussion starten.

Im übrigen sollten wir die "Grasjunkies" sogar gegen die "Alkoholkranken" eintauschen, ein Alkoholkranker ist für die Allgemeinheit DEUTLICH teurer als es ein "Grasjunkie" jemals werden könnte.


ERM, wir tauschen hier garnichts. das ist das problem. ich bekämpfe nicht elend mit einem anderen elend. genau das gleiche prinzip wie mit deinem meth-beispiel. absoluter naiver blödsinn.

wenn ich diesen gedanke mal zu ende denke, komm ich zu nem hardcore beispiel:
lass uns doch schwere körperverletzung von strafbarkeit befreien. dann können die leute ihre aggressionen rauslassen. am besten veranstallten wir einmal im monat den klopp-deinem-nachbarn-die-fresse-zu-brei-feiertag, damit du ihn nich irgendwann umlegst. dann sinken mit sicherheit auch die mordraten.


Na klar, der Kiffer ist dran schuld, dass man ihn kriminalisiert statt ihn Steuern zahlen zu lassen. Oh Gott, ist das unsachlich. Zumal diese Kiffer neben bei bemerkt genau so in die sozialsysteme einzahlen wie du. D.h. sie tragen sich selbst und jeden Alki damit mit. Du bist echt nen Brain.


ERM, achso, erzähl mir gern mehr davon, wie der alkohlkranke oder hardcorekiffer, der keinen job mehr findet und von den sozialsystemen leben muss, gleichzeitig in diese in gleichem maße einzahlt wie ein vollzeitbeschäftigter. hättest vllt auch dazu vorher mal ne "wissenschaftliche" studie lesen sollen.
bearbeitet von aektschN am 02.03.2018, 11:53
#75 vor 1 Jahr
Jordan B. Threadersteller 246 Beiträge
ERM nee, zeigt aber mal wieder, dass wissenschaftliche studien von irgendwelche pseudo-akademikern und die realität welten auseinander liegen.


Prof Kleiber also pseudo-Akademiker, soso. Alle Rechtsprofessoren unseres Landes sind also Pseudo-Akademiker. Ich bin übrigens Cannabispatient und konsumiere seit 16 Jahren. Aber hey.... du wirst schon besser bescheid wissen als ich.

ERM manege frei, du erzählst blödsinn. die typen von denen ich rede, sind lang über den punkt hinaus wo sie es aus rebellischen gründen oder gruppenzwang gemacht haben. die machen das weil sie nich mehr anders können. deine Begründung war nur ihr einstieg.
Du hast halt keine Ahnung wovon du redest. Ja, -> sie sind zu dem unter der Prohibition geworden -> du weißt nicht ob sie genau so wären wenn Cannabis legal wäre und man sie aufgeklärt hätte. Das kann keiner wissen solange es illegal ist.

ERM, na endlich sprechen wir mal eine sprache. aber weißte warums nich gemacht wird? weil du die vielen verschiedenen steuersätze auf alkohol mitlerweile nicht mal mehr an einer hand abzählen kannst und der staat sich ne goldene nase an jedem süchtigen verdient
No shit sherlock..... ist im übrigen die Gleiche "Suchttherapie-Landschaft" die auch die liberalisierung verhindert. Frag dich mal warum. Bestimmt nicht weil die Angst haben das ihnen unter der Prohibition die Arbeit ausgeht.

gleiches wird dann mit gras passieren, und ganz schnell jucken die abhängigen einfach keinen mehr. zahlen ja schön die hart verdiente hartz-4-kohle über steuern zurück. brav.

Ich glaube, du solltest dich mit dem Thema Sucht beschäftigen. Cannabis macht nicht Abhängig. Schlag dir das endlich aus dem Kopf. Sollen wir jetzt den Zucker verbieten nur weil es den Drachenlord gibt und der sich zuviel davon reinkloppt?

ERM, du stellst behauptungen über menschen auf, die du nicht kennst und noch nie in deinem leben gesehen hast. das hat mal überhaupt garnichts mit wissenschaftlichem arbeiten zutun

Weil es eben überhaupt nicht um deine Freunde geht. Es geht um Problemfälle beim Kiffen. Die sind mir durch aus bekannt. Da ich aber lange Zeit in Amsterdam gelebt habe und mich wissenschaftlich mit dem Thema auseinander gesetzt habe, behaupte ich wohl mit Fug und Recht, dass Problemkiffer wie wir sie kennen, eigentlich nur hier auftreten.

ERM, wusst ich, daher weht der wind. du erstattest mit sicherheit auch anzeige bei der polizei, wenn dich die beamten bei deinen regelmäßigen "friedlichen" links-geprägten demos nicht flaschen und steine werfen lassen. hätte mir eigentlich klar sein müssen, bevor wir diese diskussion starten.
:) Versuch ruhig mich zu diffamieren. Jemand der jeden Satz mit "ERM" beginnt, sollte vor allem mit Steinen aus seinem Gashaus werfen. Ich bin politisch in der Mitte angesiedelt. Aber ich glaube halt echten Wissenschaftlern (Schildower Kreis) mehr als deinem Bauchgefühl. Pardon.

ERM, wir tauschen hier garnichts. das ist das problem. ich bekämpfe nicht elend mit einem anderen elend. genau das gleiche prinzip wie mit deinem meth-beispiel. absoluter naiver blödsinn.

Du bist nicht in der Lage, einen 84 seitigen Beobachtungsbericht der EMCDDA zu lesen. Und der Fehler liegt bei mir? Das ist die Beobachtungsstudie auf die die CDU die Prohibition stützt. Im übrigen liegt die volkswirtschaftliche Verantwortung natürlich bei der Regierung. Wenn Cannabis "Abhängige" das Gesundheitssystem deutlich weniger belasten (da keine körperlichen Schäden), ist dass für die Volkswirtschaft interessanter als 74.000 Alkohol tote. Am ende ist nämlich nicht die Frage ob ich Elend gegen Elend tausche, sondern Leben gegen Tod.

wenn ich diesen gedanke mal zu ende denke, komm ich zu nem hardcore beispiel:
lass uns doch schwere körperverletzung von strafbarkeit befreien.


Sehr sinniges Beispiel. Weil du mit deinem Cannabiskonsum ja auch dritten schadest. Sehr guter Vergleich.

ERM, achso, erzähl mir gern mehr davon, wie der alkohlkranke oder hardcorekiffer, der keinen job mehr findet und von den sozialsystemen leben muss, gleichzeitig in diese in gleichem maße einzahlt wie ein vollzeitbeschäftigter. hättest vllt auch dazu vorher mal ne "wissenschaftliche" studie lesen sollen.


Ja, was soll ich dazu sagen. Natürlich zahlt der Staat für diese Leute in die Sozialversicherungssysteme ein. Genau so gehen Kiffer im übrigen auch arbeiten. Du hast eine sehr seltsame Vorstellung vom Leben.

@Jordan B, du hast ein paar Beispiele genannt die alle mit der Medizinischen Versorgung von Patienten zu tun haben und das werden weit aus weniger als problematisch ansehen, aber warum soll sich der Hobby-Kiffer sich sein Zeug in der Apo kaufen können, verstehe ich nicht und bitte nicht wieder als Argument bringen, dass Alkohol dann auch verboten werden muss. Zum Thema der Ambulanten-Therapie, wenn der Kiffer sich Legal in der Apo paar Gramm kaufen kann, zahlt er damit Steuern, aber du meinst doch nicht das Dauer-Kiffer arbeiten gehen


Oh, du hast keine Vorstellung wie schwierig die Umsetzung des Cannabis im medizinischen Bereich ist. Ich spreche da aus erster Hand. Ich frage mich, weshalb Kiffer nicht arbeiten gehen sollten? Ich kenne jetzt persönlich nur noch eine Person die Kifft und nicht arbeitet. Derjenige hat gerade seinen Master fertig und macht ein Sabbatical. Natürlich kannte ich mit 20 auch Leute, die ihr leben durch lethargie zeitweise gegen die Wand gefahren haben. Aber selbst die.... sind eben keine Alkis geworden sondern haben mal 2-3 Jahre gekifft wie doof und nichts gemacht. Heute alle in Lohn und Brot. Ich bin mit 16 nach Amsterdam gezogen. Zu dem Zeitpunkt haben etwa 2/3 in meiner alten deutschen Klasse gekifft. In Amsterdam war es nur noch 1, ein anderer deutscher. Ich weiss, dass ich hier (deutschland) mit 16 überall was zu kiffen bekommen habe, in Amsterdam in nen Shop zu kommen mit 16? Quasi unmöglich zu der Zeit.

Andersrum: Gekifft wird doch jetzt schon, so oder so. Wieso den Leuten nicht sauberes Gras geben, welches wir versteuern? Stattdessen überlassen wir den Markt irgendwelchen Leuten, die davon AMGs kaufen. Kannst du dir nicht vorstellen, dass Dauerkonsum an reiz verliert? Verleitet die Prohibition nicht zu Dauerkonsum? Ich meine, jeder Kiffer kennt das.... es gibt mal irgendwo gutes/nicht schlechtes Cannabis. Dann muss direkt auf Vorrat gekauft werden weil eben gutes Cannabis selten ist hier. Zumindest wenn man keinen grünen Daumen hat. Und das betrifft sogar nur die "erwachsenen" Kiffer. Die Kids nehmen jeden Pestizid beschmierten Scheiss und rauchen ihn. Weil eben überhaupt GAR KEINE Aufklärung stattfindet.
Die wissen ja nicht mal, dass sie gestreckten Scheiss rauchen. Und das nur weil einige Menschen die wissenschaftliche Evidenz ignorieren und meinen ihr Bauchgefühl wäre aussagekräftiger? Ekelhaft.

Grundsätzlich werden hier ja Rollen getauscht: Eigentlich müsste man MIR erklären, weshalb die Prohibition effektiver ist als die Liberalisierung. Statt dessen müssen die Befürworter die ganze Zeit Evidenz beibringen. Das ist komplett lächerlich.

Ich weiß, es ist meine subjektive Wahrnehmung, aber persönliche Erfahrungen sind manchmal mehr Wert als eine Studie, Statistik oder Aussage von irgendwelchen wichtigen Menschen, ich mein, für Merkel gab es vor kurzem auch keine "No Go Areas", jeder der mal in Duisburg Marxloh war sieht das ganze anders, außerdem glaube ich keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe :)


Nein ist sie nicht. Meine subjektive Wahrnehmung bestätigt nämlich genau das Gegenteil. Und ich kann wirklich vergleichen (NL-DE), da ich in beiden Ländern gelebt habe. Deshalb dürfen wir uns nur auf wissenschaftliche Evidenz verlassen. Das Thema ist viel zu sehr emotionalisiert.

Die meisten Ängste gründen auf diesem Video: www.youtube.com/watch?v=esfKfTBGadg

Das sagt doch alles.
bearbeitet von Jordan B. am 02.03.2018, 13:10
#76 vor 1 Jahr
ffsayk 87 Beiträge
first things first: Die Prohibition fand ohne Grundlage statt.

Nein tauschen wir nicht? Also ich trinke kaum bis gar keinen Alkohol mehr wenn ich weggehe. Aber ich kann da nur von mir sprechen. Kater? Kenne ich nicht.

Ich kiffe auch täglich, ich kann gar nicht mehr anders! Wenn ich 3 Stunden keinen kiffe werde ich zittrig. Nein mal im ernst, das Einzige was ich nicht habe, wenn ich nicht kiffe, sind Augenringe. Ich will dich jetzt nicht schocken aber ich habe einen Job, verdiene gut und jetzt halt dich fest aber ich habe auch schon mit meinem Chef gekifft, ich habe schon mit Polizisten und Richtern gekifft, mit Lehrern, Programmierern, Gründern, Bodybuildern, Bundesliga Sportlern aus dem Wassersport. Manche von denen Kiffen auch täglich, den meisten reichen aber 2-3 Züge und dann sind sie zufrieden. Ein Bodybuilder hat auch zu kiffen angefangen, um vom Bier wegzukommen, was er Abends brauchte. Die kommen alle nicht mehr klar jetzt, kannste voll vergessen die Typen. Spoiler: Alle haben noch Ihren Job und machen ihn gut. ... Leute die nicht mehr klarkommen ohne Gras, kommen auch ohne nicht klar.

Btw: Du musst nicht alkoholkrank oder Hardcorekiffer sein um keinen Job zu finden. Reicht auch wenn du in der Schule nicht so gut aufgepasst hast.

Deine Beispiele sind völlig überzogen. Zumal dein letzter Kommentar nicht wirklich sachlicher ist als der vorherige.
#77 vor 1 Jahr
Baumwollauge... 0 Beiträge
Downunder452:Mir persönlich ist relativ egal ob es legal oder illegal ist. Soll sich weg ballern wer Bock drauf hat. Was ich allerdings gerne hätte ist ein Verbot für das öffentliche Kiffen (Von mir aus auch das öffentliche Rauchen verbieten, aber das wird sich nie durchsetzen leider). In "Coffee-Shops" oder was auch immer, wo es genau ausgewiesen ist, habe ich kein Problem damit. Ist jedem selbst überlassen.


In Amsterdam ist ja auch das Kiffen auf der Straße untersagt- sowie das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen. Gerade das mit der Sauferei sollte man hier in DE auch flächendeckend einführen. Meinetwegen auch in ÖPNV. Mich regen mittlerweile die vollgesoffenen Rumpöbler mehr auf, als die zugedrufften.
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