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CannabisKontrollGesetz

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#207 vor 59 Tagen
pioDE 174 Beiträge
steffeNNN:Also ich finde, dass Personen die chemische oder natürliche Substanzen zu sich nehme, um in irgendeiner Art und Weise einen bewusstseinsverändernden Zustand zu erreichen, haben eine Schieflage in ihrem Leben und wollen vor irgendetwas davon laufen oder es betäuben.
Personen denen es gut geht und die voll und ganz glücklich mit ihrem Leben sind, brauchen keine Bewusstseinsveränderung.

Für Medizinische Zwecke jedoch finde ich den Einsatz z.B. Canabis in Ordnung. Denn gerade wenn es um Krebs und co geht, sollte man sich vor keiner Heilungsmethode verschließen, nur weil sie z.B. den Einsatz von einer leichten Droge beinhaltet.

Die Legalisierung hingegen sehe ich mit gemischten Gefühlen. Zum einen hat sie definitiv das Potenzial die Drogenkriminalität zu senken, aber gleichzeitig könnten auch mehr Leute zum Drogenkonsum verleitet werden. Z.B. weil sich das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Folgen von Drogenkonsum abschwächt.


Ich sehe schon, für dich brauche ich ein wenig mehr Zeit! ;) Ich antworte dir also nachher später! ^^

P.s. Vielleicht schaust du mal die vorherigen Seiten hier durch, dann dürfte ein Teil deiner Argumentation schon ins Wanken geraten bzw. muss ich dann auch weniger schreiben! ;)
bearbeitet von pioDE am 15.08.2019, 18:50
#208 vor 59 Tagen
stevensmr 164 Beiträge
Dr3st:Ich war im märz un kalifornien. Das teuerste was ich gesehen hab waren 16$/gramm und das schon fertig gedreht. Aber egal. Ist auf jedenfall ne menge was die dampfen :D


In Amsterdam vor Zwei Monaten für 30€/g Shoppen gewesen :)

Übrigens in Amsterdam harter Alkohol erst ab 25 und nur in extra Shops!
bearbeitet von stevensmr am 15.08.2019, 19:30
#209 vor 59 Tagen
iamthewall 4973 Beiträge
Dr3st:Ich war im märz un kalifornien. Das teuerste was ich gesehen hab waren 16$/gramm und das schon fertig gedreht. Aber egal. Ist auf jedenfall ne menge was die dampfen :D


vllt reden sie auch vom Endverbraucherpreis für rezeptpflichtigen Krams... das kostet Obamacare denk ich mehr als $16. ABER SELBST DANN BUFFEN DIE JA 24/7 :D
#210 vor 59 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
pioDE:
steffeNNN:Also ich finde, dass Personen die chemische oder natürliche Substanzen zu sich nehme, um in irgendeiner Art und Weise einen bewusstseinsverändernden Zustand zu erreichen, haben eine Schieflage in ihrem Leben und wollen vor irgendetwas davon laufen oder es betäuben.
Personen denen es gut geht und die voll und ganz glücklich mit ihrem Leben sind, brauchen keine Bewusstseinsveränderung.

Für Medizinische Zwecke jedoch finde ich den Einsatz z.B. Canabis in Ordnung. Denn gerade wenn es um Krebs und co geht, sollte man sich vor keiner Heilungsmethode verschließen, nur weil sie z.B. den Einsatz von einer leichten Droge beinhaltet.

Die Legalisierung hingegen sehe ich mit gemischten Gefühlen. Zum einen hat sie definitiv das Potenzial die Drogenkriminalität zu senken, aber gleichzeitig könnten auch mehr Leute zum Drogenkonsum verleitet werden. Z.B. weil sich das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Folgen von Drogenkonsum abschwächt.


Ich sehe schon, für dich brauche ich ein wenig mehr Zeit! ;) Ich antworte dir also nachher später! ^^

P.s. Vielleicht schaust du mal die vorherigen Seiten hier durch, dann dürfte ein Teil deiner Argumentation schon ins Wanken geraten bzw. muss ich dann auch weniger schreiben! ;)


Puuh diese Wall of Texts schrecken mich ein bisschen ab und dies ist die Meinung die ich mir aufgrund auch meiner eigenen Erfahrungen mit dem Konsum von Canabis gemacht habe. Bin im frühen Teenager Alter damit in Berührung gekommen und habe es auch über ein Jahr mehrmals wöchentlich konsumiert. Nachdem ich damit aufgehört habe ist mir einfach bewusst geworden wie viel vom Leben an mir vorbei gegangen ist, einfach aufgrund der Stonedheit. Und leider kenne ich auch genug Leute die ohne das Zeug nicht mehr einschlafen können und/oder einfach ihr Leben nicht auf die Kette bekommen, weil sie immer völlig verklatscht rumlaufen.

Und um es nochmal zu betonen. Leuten denen medizinisch damit geholfen werden kann, sollen es nehmen. Da bin ich der letzte der für ein Verbot oder so ist. Da ich ja weiß, dass das Gefühl das durch den Konsum entsteht nicht negativ ist, sondern es sich ja gut anfühlt und somit auch positiv auf die Psyche wirkt.

Ja und das Thema Legalisierung ist halt echt schwer und komplex. Die Auswirkungen einer solchen sind halt spekulativ, da man nicht genau abschätzen kann, wie sich eine Gesellschaft verhält. Von daher sind meine Aussagen auch nur eine Vermutung darüber was passieren könnte.

Weiß also nicht ob du dir jetzt noch so viel Zeit für mich nehmen musst :D
#211 vor 59 Tagen
hypnokay 1332 Beiträge
Dr3st:Ich war im märz un kalifornien. Das teuerste was ich gesehen hab waren 16$/gramm und das schon fertig gedreht. Aber egal. Ist auf jedenfall ne menge was die dampfen :D


Als ob du an Zeug von den Promis kommst ;)
#212 vor 59 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
du bist natürlich auch das beste beispiel wenn du sagst du bist im frühen teenie alter damit in berührung gekommen :D
wenn man das ab 20 verantwortungsvoll genießt, geht gar nix an einem vorbei. alkohol ist schlimmer
#213 vor 59 Tagen
syrN 1244 Beiträge
steffeNNN:Also ich finde, dass Personen die chemische oder natürliche Substanzen zu sich nehme, um in irgendeiner Art und Weise einen bewusstseinsverändernden Zustand zu erreichen, haben eine Schieflage in ihrem Leben und wollen vor irgendetwas davon laufen oder es betäuben.
Personen denen es gut geht und die voll und ganz glücklich mit ihrem Leben sind, brauchen keine Bewusstseinsveränderung.


Du nimmst Gras lieber nicht, wenn Du zu viele Sorgen hast und von irgendetwas "weglaufen" möchtest. Glaub mir.
bearbeitet von syrN am 16.08.2019, 01:52
#214 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
Ghos7:du bist natürlich auch das beste beispiel wenn du sagst du bist im frühen teenie alter damit in berührung gekommen :D
wenn man das ab 20 verantwortungsvoll genießt, geht gar nix an einem vorbei. alkohol ist schlimmer


Ich bin garantiert nicht das beste Beispiel, aber ich bin ein Beispiel.
Die Frage ist doch: "Wie sieht verantwortungsvoller Genuss aus? Diese Frage lässt sich bei Alkohol zumindest leichter beantworten als bei Canabis. Denn was sollte die maximal empfohlene Menge an THC sein pro Tag? Ein Dübel, ein Johnny oder ein Kopf?
Du kannst da ja auch nur von dir selber sprechen und kannst nicht sagen, dass deine Art des Konsums für alle richtig ist.
syrN:
steffeNNN:Also ich finde, dass Personen die chemische oder natürliche Substanzen zu sich nehme, um in irgendeiner Art und Weise einen bewusstseinsverändernden Zustand zu erreichen, haben eine Schieflage in ihrem Leben und wollen vor irgendetwas davon laufen oder es betäuben.
Personen denen es gut geht und die voll und ganz glücklich mit ihrem Leben sind, brauchen keine Bewusstseinsveränderung.


Du nimmst Gras lieber nicht, wenn Du zu viele Sorgen hast und von irgendetwas "weglaufen" möchtest. Glaub mir.


Ok glaube ich dir, wann dann also? :D
#215 vor 58 Tagen
DoppelEben 713 Beiträge
steffeNNN:Denn was sollte die maximal empfohlene Menge an THC sein pro Tag? Ein Dübel, ein Johnny oder ein Kopf?


Wieso muss es denn täglich sein? Ich kippe mir auch nicht jeden Tag n Bier hinter die Binde. Wer es täglich braucht, ist wahrscheinlich schon in der Sucht, und das hat mit Verantwortungsvollem Umgang nicht mehr viel zu tun. Aber zwischendurch mal am Wochenende, oder Generell einfach am Wochenende - was spricht denn da dagegen? Warum betäube ich mich oder laufe deiner Meinung nach davon, wenn ich am Wochenende bisschen was rauch; jedoch nicht wenn ich mich ins Koma sauf? Halte Alk für die viiel schlimmere Alternative. Und ja, hab über 10 Jahre cannabis konsumiert, erklärt wohl so einiges xD :P
#216 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
DoppelEben:
steffeNNN:Denn was sollte die maximal empfohlene Menge an THC sein pro Tag? Ein Dübel, ein Johnny oder ein Kopf?


Wieso muss es denn täglich sein? Ich kippe mir auch nicht jeden Tag n Bier hinter die Binde. Wer es täglich braucht, ist wahrscheinlich schon in der Sucht, und das hat mit Verantwortungsvollem Umgang nicht mehr viel zu tun. Aber zwischendurch mal am Wochenende, oder Generell einfach am Wochenende - was spricht denn da dagegen? Warum betäube ich mich oder laufe deiner Meinung nach davon, wenn ich am Wochenende bisschen was rauch; jedoch nicht wenn ich mich ins Koma sauf? Halte Alk für die viiel schlimmere Alternative. Und ja, hab über 10 Jahre cannabis konsumiert, erklärt wohl so einiges xD :P


Sage ja nicht das man es täglich konsumieren MUSS, aber ein Richtwert wäre ja bei einer Legalisierung nicht verkehrt. Sonst kommen die Leute noch daher und sagen: "Ja hab das einfach jeden Tag gemacht, weil es stand ja nirgendwo das man das nicht machen soll."
Es gibt den Begriff Wochenend Alkoholismus und den gleichen Begriff könnte man verwenden, wenn man wie du davon spricht einfach jedes Wochenende zu rauschen. [Siehe Beta Typ]
Wahrscheinlich ist es auch normal, dass man sein bevorzugtes Rauschmittel verteidigt. :-)
Aber wie willst du festlegen, dass der Konsum nur am Wochenende passiert?
#217 vor 58 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
Tja, die Frage wird dann auch sein, woran man verantwortungslosen Konsum festmacht?
Ich bin auch nicht das beste Beispiel, sicher nicht, aber ich will wenigstens diese "kiffer kriegen ihr leben nicht auf die reihe"-scheiße entkräften.
ich konsumiere seit 4-5 Jahren täglich, hatte noch nie probleme mit dem gesetz, festen und guten job, eigene große wohnung, haustiere, unzählige hobbies und ich "verpeile" auch sachen nicht (zmd nicht mehr als der durchschnittsmensch). ist so ein konsum gut? nein vmtl. nicht. beeinträchtigt er mich? nein, nicht das ich es merken würde. ich glaube auch, dass viele dem irrglauben unterliegen, dass man nach einem dübel für 4h auf der couch liegt und zu nichts mehr zu gebrauchen ist. das ist in etwa so, wie wenn jemand sagt, dass man nach einem bier stockbesoffen in der ecke liegt und deshalb alkohol verteufelt :D

"Diese Frage lässt sich bei Alkohol zumindest leichter beantworten als bei Canabis."

erkläre mir mal diese aussage. wieso lässt sich "verantwortungsvoller" konsum einfacher bei alkohol beantworten als bei THC? würde es nämlich genau umgekehrt sagen
#218 vor 58 Tagen
Rambaazamba 86 Beiträge
Was ist denn bitte ein "verantwortungsvoller" Konsum? Ich nehme keine Droge - ich rauche nur hin und wieder verantwortungsvoll einen Joint. Prävention und Aufklärung sind die richtigen Schlagwörter.
Dazu gehört eine vernünftige Aufklärung für z.B. Menschen mit einer Herz-Kreislauf Schwäche, Konsum bei Minderjährigen etc.

Aber wie kann man eine Flüssigkeit, mit der man seinen Körper vergiftet, mit Cannabis (einer Pflanze) vergleichen.. Alleine die Tatsache, wie viele Alkholtote es jährlich in Deutschland gibt und wie viele an einer Überdosis Cannabis sterben lässt diese Diskussion ins leere laufen. Alleine das Verhalten, dass durch Alkohol ausgelöst wird und das Verhalten was durch Cannabis ausgelöst wird - für mich ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Die mediale Berichterstattung hat halt jahrelang richtig gute Arbeit geleistet was das Contra Cannabis angeht :-)
#219 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
Ghos7:Tja, die Frage wird dann auch sein, woran man verantwortungslosen Konsum festmacht?
Ich bin auch nicht das beste Beispiel, sicher nicht, aber ich will wenigstens diese "kiffer kriegen ihr leben nicht auf die reihe"-scheiße entkräften.
ich konsumiere seit 4-5 Jahren täglich, hatte noch nie probleme mit dem gesetz, festen und guten job, eigene große wohnung, haustiere, unzählige hobbies und ich "verpeile" auch sachen nicht (zmd nicht mehr als der durchschnittsmensch). ist so ein konsum gut? nein vmtl. nicht. beeinträchtigt er mich? nein, nicht das ich es merken würde. ich glaube auch, dass viele dem irrglauben unterliegen, dass man nach einem dübel für 4h auf der couch liegt und zu nichts mehr zu gebrauchen ist. das ist in etwa so, wie wenn jemand sagt, dass man nach einem bier stockbesoffen in der ecke liegt und deshalb alkohol verteufelt :D

"Diese Frage lässt sich bei Alkohol zumindest leichter beantworten als bei Canabis."

erkläre mir mal diese aussage. wieso lässt sich "verantwortungsvoller" konsum einfacher bei alkohol beantworten als bei THC? würde es nämlich genau umgekehrt sagen


Du sagst du konsumierst seit 4-5 Jahre täglich. Das heißt ja dein Körper hat sich komplett an den THC Konsum gewöhnt. Wenn du also einen Dübel rauchst wirkt das ganz anders, als wenn ein vorher nicht Konsument den raucht. Das gleiche ist ja wenn ein Alkoholiker und eine Person die so gut wie nie Alkohol trinkt die gleiche Menge Schnapps trinken. Die Auswirkungen des Alkohols auf die Personen ist definitiv unterschiedlich.

Es lässt sich beim Alkohol leichter erklären, da die Wirkungen von Alkohol auf den Körper genau erforscht sind. Es gibt ja den Promille Wert, welcher dir sehr gut anzeigt wie stark du alkoholisiert bist und wie stark du quasi durch den Konsum von Alkohol beeinträchtigt bist. Natürlich gibt es da auch wieder Schwankungen und es hängt auch immer ein bisschen von der Person ab aber im Großen und Ganzen lässt es sich damit gut beschreiben.
Dadurch erhält man eine grobe Richtlinie wie viel man trinken sollte und kann dementsprechend auch besser damit umgehen.


Rambaazamba:Was ist denn bitte ein "verantwortungsvoller" Konsum? Ich nehme keine Droge - ich rauche nur hin und wieder verantwortungsvoll einen Joint. Prävention und Aufklärung sind die richtigen Schlagwörter.
Dazu gehört eine vernünftige Aufklärung für z.B. Menschen mit einer Herz-Kreislauf Schwäche, Konsum bei Minderjährigen etc.

Aber wie kann man eine Flüssigkeit, mit der man seinen Körper vergiftet, mit Cannabis (einer Pflanze) vergleichen.. Alleine die Tatsache, wie viele Alkholtote es jährlich in Deutschland gibt und wie viele an einer Überdosis Cannabis sterben lässt diese Diskussion ins leere laufen. Alleine das Verhalten, dass durch Alkohol ausgelöst wird und das Verhalten was durch Cannabis ausgelöst wird - für mich ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Die mediale Berichterstattung hat halt jahrelang richtig gute Arbeit geleistet was das Contra Cannabis angeht :-)


Alkohol ist auch ein natürliches Produkt, bitte lass es nicht so dastehen als würde Alkohol aus dem Labor kommen und deswegen ist der Konsum von Canabis besser.
Was die Folgen von Alkoholkonsum angeht sind diese einfach deutlicher und lassen sich diesem direkter zuordnen. Für Canabis Tote gibt es jetzt vielleicht keine direkte Statistik, weil mit zu Personen gehören die an den Folgen des Rauchens und den damit verbundenen Krankheiten gehören.
Wo ich dir Recht gebe ist, dass die hervorgerufene Zustandsveränderung beim Konsum von Canabis angenehmer ist. Da gibt es keine aggressiven Leute danach. Was aber einfach daran liegt, dass es anders berauscht.

Aus deinem Post geht aber auch hervor, dass die PRO CANABIS Berichterstattung bei dir Früchte getragen hat.

Wahrscheinlich muss man einfach Konsequent sein und beides verbieten :-).
#220 vor 58 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
steffeNNN:
Ghos7:Tja, die Frage wird dann auch sein, woran man verantwortungslosen Konsum festmacht?
Ich bin auch nicht das beste Beispiel, sicher nicht, aber ich will wenigstens diese "kiffer kriegen ihr leben nicht auf die reihe"-scheiße entkräften.
ich konsumiere seit 4-5 Jahren täglich, hatte noch nie probleme mit dem gesetz, festen und guten job, eigene große wohnung, haustiere, unzählige hobbies und ich "verpeile" auch sachen nicht (zmd nicht mehr als der durchschnittsmensch). ist so ein konsum gut? nein vmtl. nicht. beeinträchtigt er mich? nein, nicht das ich es merken würde. ich glaube auch, dass viele dem irrglauben unterliegen, dass man nach einem dübel für 4h auf der couch liegt und zu nichts mehr zu gebrauchen ist. das ist in etwa so, wie wenn jemand sagt, dass man nach einem bier stockbesoffen in der ecke liegt und deshalb alkohol verteufelt :D

"Diese Frage lässt sich bei Alkohol zumindest leichter beantworten als bei Canabis."

erkläre mir mal diese aussage. wieso lässt sich "verantwortungsvoller" konsum einfacher bei alkohol beantworten als bei THC? würde es nämlich genau umgekehrt sagen


Du sagst du konsumierst seit 4-5 Jahre täglich. Das heißt ja dein Körper hat sich komplett an den THC Konsum gewöhnt. Wenn du also einen Dübel rauchst wirkt das ganz anders, als wenn ein vorher nicht Konsument den raucht. Das gleiche ist ja wenn ein Alkoholiker und eine Person die so gut wie nie Alkohol trinkt die gleiche Menge Schnapps trinken. Die Auswirkungen des Alkohols auf die Personen ist definitiv unterschiedlich.

Es lässt sich beim Alkohol leichter erklären, da die Wirkungen von Alkohol auf den Körper genau erforscht sind. Es gibt ja den Promille Wert, welcher dir sehr gut anzeigt wie stark du alkoholisiert bist und wie stark du quasi durch den Konsum von Alkohol beeinträchtigt bist. Natürlich gibt es da auch wieder Schwankungen und es hängt auch immer ein bisschen von der Person ab aber im Großen und Ganzen lässt es sich damit gut beschreiben.
Dadurch erhält man eine grobe Richtlinie wie viel man trinken sollte und kann dementsprechend auch besser damit umgehen.


Rambaazamba:Was ist denn bitte ein "verantwortungsvoller" Konsum? Ich nehme keine Droge - ich rauche nur hin und wieder verantwortungsvoll einen Joint. Prävention und Aufklärung sind die richtigen Schlagwörter.
Dazu gehört eine vernünftige Aufklärung für z.B. Menschen mit einer Herz-Kreislauf Schwäche, Konsum bei Minderjährigen etc.

Aber wie kann man eine Flüssigkeit, mit der man seinen Körper vergiftet, mit Cannabis (einer Pflanze) vergleichen.. Alleine die Tatsache, wie viele Alkholtote es jährlich in Deutschland gibt und wie viele an einer Überdosis Cannabis sterben lässt diese Diskussion ins leere laufen. Alleine das Verhalten, dass durch Alkohol ausgelöst wird und das Verhalten was durch Cannabis ausgelöst wird - für mich ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Die mediale Berichterstattung hat halt jahrelang richtig gute Arbeit geleistet was das Contra Cannabis angeht :-)


Alkohol ist auch ein natürliches Produkt, bitte lass es nicht so dastehen als würde Alkohol aus dem Labor kommen und deswegen ist der Konsum von Canabis besser.
Was die Folgen von Alkoholkonsum angeht sind diese einfach deutlicher und lassen sich diesem direkter zuordnen. Für Canabis Tote gibt es jetzt vielleicht keine direkte Statistik, weil mit zu Personen gehören die an den Folgen des Rauchens und den damit verbundenen Krankheiten gehören.
Wo ich dir Recht gebe ist, dass die hervorgerufene Zustandsveränderung beim Konsum von Canabis angenehmer ist. Da gibt es keine aggressiven Leute danach. Was aber einfach daran liegt, dass es anders berauscht.

Aus deinem Post geht aber auch hervor, dass die PRO CANABIS Berichterstattung bei dir Früchte getragen hat.

Wahrscheinlich muss man einfach Konsequent sein und beides verbieten :-).


Alkohol wie wir ihn trinken ist mit sicherheit kein natürliches produkt lol :D
Und was hat ein Tabaktoter damit zu tun? Cannabis kann man auch ohne Tabak konsumieren. Deine Argumente sind einfach die gleichen haltlosen Argumente, die auch von Leuten wie Mortler und so weiter verwendet werden. Informier dich bitte. Der Körper baut Cannabis auf natürliche art und weise ab, da entsprechende Rezeptoren im menschl. Körper integriert sind, Alkohol wird vom Körper als Gift gehandelt und über die Leber (=entgiftet) abgebaut. Auch das ist ein riesen unterschied.


"Du sagst du konsumierst seit 4-5 Jahre täglich. Das heißt ja dein Körper hat sich komplett an den THC Konsum gewöhnt. Wenn du also einen Dübel rauchst wirkt das ganz anders, als wenn ein vorher nicht Konsument den raucht. Das gleiche ist ja wenn ein Alkoholiker und eine Person die so gut wie nie Alkohol trinkt die gleiche Menge Schnapps trinken. Die Auswirkungen des Alkohols auf die Personen ist definitiv unterschiedlich."

Absolut nicht zu vergleichen, mal davon abgesehen dass ich seit 4 Jahren immer die gleiche Menge pro Joint konsumiere und somit auch keine Toleranz aufgebaut hat. Und es wirkt immernoch gleich wie am ersten Tag, also nein, wirkt auch nicht anders. Natürlich gewöhnt sich der Körper dran, aber auf psychologischer Basis und nicht auf physischer Basis.
Du kannst Suchtpotential und Wirkung sowie Toleranz bei den beiden Drogen never vergleichen.

"Es lässt sich beim Alkohol leichter erklären, da die Wirkungen von Alkohol auf den Körper genau erforscht sind. Es gibt ja den Promille Wert, welcher dir sehr gut anzeigt wie stark du alkoholisiert bist und wie stark du quasi durch den Konsum von Alkohol beeinträchtigt bist. Natürlich gibt es da auch wieder Schwankungen und es hängt auch immer ein bisschen von der Person ab aber im Großen und Ganzen lässt es sich damit gut beschreiben.
Dadurch erhält man eine grobe Richtlinie wie viel man trinken sollte und kann dementsprechend auch besser damit umgehen."
Auch das Argument macht absolut keinen Sinn. Mal ganz davon abgesehen, dass niemand mit einem Promillemessgerät herumläuft um alle paar Biere mal zu gucken wie stark alkoholisiert er ist (:D) gibt es das Gleiche bei CAnnabis. Dabei werden auf Abbauprodukte des Körpers getestet anhand derer Menge/Konzentration sich der entsprechende Wirkstoffgehalt des konsumierten Cannabis ableiten lässt.

Es ist übrigens mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass Cannabislegalisierung weder zu erhöhtem, langfristigem Konsum führt, noch dass Kriminalität entsprechend ansteigt. Im Gegenteil sogar.
Des weiteren ist es ebenfalls wissenschaftlich belegt, dass die gesundheitlichen Risiken bei Alkohol bei weitem diese von Cannabis übersteigen. Sowohl was körperliche Schäden als auch Suchtgefahr angeht.

"Aus deinem Post geht aber auch hervor, dass die PRO CANABIS Berichterstattung bei dir Früchte getragen hat."
Diese gab es nie wirklich übrigens und dass die heutige politische und gesellschaftliche Einstellung bzgl dem Thema hauptsächlich durch die Des-/ und Falschinformationen aus der Prohibitonszeit rühren, ist ebenfalls naheliegend. 99% der Leute die sagen Cannabis soll illegal bleiben, haben absolut keine Ahnung von was sie reden.

Ah und übrigens ist es ebenfalls wissenschaftlich belegt, dass Prohibition nicht zu weniger Konsumenten führt. Im Gegenteil. Das sagen sowohl Wissenschaftler, rechtliche Experten als auch die Polizei selber. Selbst letztere setzen sich mittlerweile für eine entkriminalisierung ein und das mit Sicherheit nicht nur, weil sie selbst gern mal buffen würden :D

Du klingst für mich einfach nach jemandem, der zur falschen Zeit (zu jung) das falsche Zeug (keine ahnung von der materie) konsumiert hat und es deshalb ein leben lang verteufelt, anstatt sich auf belegte Fakten gemäß wissenschaftlicher Studien zu konzentrieren.
#221 vor 58 Tagen
skaveNN 14 Beiträge
Bin ja schon ein paar Jährchen älter (ü30 Club) und muss sagen, ich sehe bei einer Legalisierung deutlich den Nutzen für den medizinischen Gebrauch vor dem nutzen für "Recreational"-Nutzer.
Ich kenne in meinem Freundeskreis leute, die sich Kriminalisieren müssen, weil einfach nichts anderes wirklich Hilft ohne das es sie regelrecht aus dem Leben fickt. Das muss ich leider so deutlich schreiben.

Für viele Menschen wäre der zugang zu High-CBD Strains ein segen, selbiges bei bestimmten Erkrankungen bei THC. Ersteres bekommt man auf dem jetzt herrschenden Markt kaum, weil es für Freizeit-Nutzer vollkommen uninteressant ist und die jetzte in DE frei verkäuflichen CBD Mittel sind a) teuer und b) niedrig dosiert - heißt für eine gewünschte Wirkung wird man arm.


Zum Thema "Alkohol ist auch Natürlich", klar, kommt in der Natur vor wenn z.B. Früchte vergären, hat aber im menschlichen Körper absolut keinen Platz. Cannabinoide wirken am Endocannabinoid-System, du hast Rezeptoren dafür. Bei Alkohol ist das anders, das ist genau genommen keine Wirkung, sondern einfach eine Vergiftung.
#222 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
Alkohol wie wir ihn trinken ist mit sicherheit kein natürliches produkt lol :D

Als was würdest du dann Bier und Wein bezeichnen?

Cannabis kann man auch ohne Tabak konsumieren.
Klar kannst du ihn pur rauchen, aber du benutzt doch immer noch Blättchen um ihn in Form zu bringen. Das einatmen der dabei entstehenden Dämpfe wird trotzdem ein Risiko darstellen.

Der Körper baut Cannabis auf natürliche art und weise ab, da entsprechende Rezeptoren im menschl. Körper integriert sind, Alkohol wird vom Körper als Gift gehandelt und über die Leber (=entgiftet) abgebaut. Auch das ist ein riesen unterschied.

Nach kurzen Googlen über den Abbau von THC im Körper wird dieses auch über die Leber abgebaut. Weiß ja nicht ob es weil es ja eine "Pflanze" ist, deshalb für dich "natürlich" ÜBER DIE LEBER abgebaut wird *xD*

seit 4 Jahren immer die gleiche Menge pro Joint konsumiere
Wird da die Menge jedes mal mit einer Digitalwaage gemessen? Hast du immer das gleiche Gras? Hat es immer die gleiche THC Konzentration?

Natürlich gewöhnt sich der Körper dran, aber auf psychologischer Basis und nicht auf physischer Basis.
Eine psychische Abhängigkeit ist auch eine Abhängigkeit. Es wird ja somit zu einer Gewohnheit und auch diese lassen sich teils nur schwer abschalten. Wobei ich dir natürlich Recht gebe, dass die physische Abhängigkeit von Alkohol da natürlich heftiger ist.

Mal ganz davon abgesehen, dass niemand mit einem Promillemessgerät herumläuft um alle paar Biere mal zu gucken wie stark alkoholisiert er ist (:D) gibt es das Gleiche bei CAnnabis.

Hab nie behauptet, dass man das tun würde. Es geht darum, dass du z.B. den exakten Alkoholgehalt in einem Bier kennst. Demnach lässt sich grob bestimmen, wie sich dies auf deinen Körper auswirkt. Weiß nicht ob die THC Konzentration in Coffeeshops ausgewiesen ist.

Es ist übrigens mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass Cannabislegalisierung weder zu erhöhtem, langfristigem Konsum führt, noch dass Kriminalität entsprechend ansteigt. Im Gegenteil sogar.


Wo habe ich das behauptet?
"Wahrscheinlich muss man einfach Konsequent sein und beides verbieten :-)."
Mir ist sehr gut bewusst, dass dies keine Lösung ist und war auch eher als Abschluss der Diskussion gemeint.

Des weiteren ist es ebenfalls wissenschaftlich belegt, dass die gesundheitlichen Risiken bei Alkohol bei weitem diese von Cannabis übersteigen. Sowohl was körperliche Schäden als auch Suchtgefahr angeht.

Was die körperlichen Schäden angeht gebe ich dir gerne Recht. Was psychische Störungen / Erkrankungen wie z.B. Depressionen und co angeht könnte ich mir gut vorstellen, dass diese verstärkt werden.

"Aus deinem Post geht aber auch hervor, dass die PRO CANABIS Berichterstattung bei dir Früchte getragen hat."
Diese gab es nie wirklich übrigens und dass die heutige politische und gesellschaftliche Einstellung bzgl dem Thema hauptsächlich durch die Des-/ und Falschinformationen aus der Prohibitonszeit rühren, ist ebenfalls naheliegend. 99% der Leute die sagen Cannabis soll illegal bleiben, haben absolut keine Ahnung von was sie reden.


Absolut nicht Diskussionsförderlich so eine Aussage. Den Leuten keine Ahnung vorzuwerfen ist halt sehr anmaßend, nur weil du selber von deiner Sache zu 100% überzeugt bist.

Das sagen sowohl Wissenschaftler, rechtliche Experten als auch die Polizei selber. Selbst letztere setzen sich mittlerweile für eine entkriminalisierung ein und das mit Sicherheit nicht nur, weil sie selbst gern mal buffen würden :D
Könnte aber auch den Grund haben, dass sie sich lieber mit anderen Fällen beschäftigen wollen, als andauernd Berichte zu schreiben über Leute die ein paar Gramm Gras in der Tasche haben :D

Du klingst für mich einfach nach jemandem, der zur falschen Zeit (zu jung) das falsche Zeug (keine ahnung von der materie) konsumiert hat und es deshalb ein leben lang verteufelt, anstatt sich auf belegte Fakten gemäß wissenschaftlicher Studien zu konzentrieren.

Meine Erfahrungen mit dem eigenen Konsum sind ja nicht mal negativ gewesen. Trotzdem ist es mir im nachhinein aufgefallen, wie viel mir sag ich mal "egal" war. Wenn du seit 4-5 Jahren täglich konsumierst kann du ja vielleicht schon gar nicht mehr wissen, was an dir alles vorbei läuft, weil es schon Normalität geworden ist.

Ich lese definitiv zu oft wissenschaftlich belegt ohne Quellenangabe :-).
#223 vor 58 Tagen
Ghos7 1415 Beiträge
Bediene mich in Teilen einfach mal von deinem Vorposter, da er es ja schon recht treffend erklärt hat.

"Als was würdest du dann Bier und Wein bezeichnen?"
Zum Thema "Alkohol ist auch Natürlich", klar, kommt in der Natur vor wenn z.B. Früchte vergären, hat aber im menschlichen Körper absolut keinen Platz.

"Klar kannst du ihn pur rauchen, aber du benutzt doch immer noch Blättchen um ihn in Form zu bringen. Das einatmen der dabei entstehenden Dämpfe wird trotzdem ein Risiko darstellen."
Und du kannst auch Kekse backen, du kannst es vapen, es gibt genug Möglichkeiten die gesundheitlichen Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren.


"Nach kurzen Googlen über den Abbau von THC im Körper wird dieses auch über die Leber abgebaut. Weiß ja nicht ob es weil es ja eine "Pflanze" ist, deshalb für dich "natürlich" ÜBER DIE LEBER abgebaut wird *xD*"
Cannabinoide wirken am Endocannabinoid-System, du hast Rezeptoren dafür. Bei Alkohol ist das anders, das ist genau genommen keine Wirkung, sondern einfach eine Vergiftung.

"Wird da die Menge jedes mal mit einer Digitalwaage gemessen? Hast du immer das gleiche Gras? Hat es immer die gleiche THC Konzentration?"
Natürlich nicht, aber es ist per Auge v.a. mit ein bisschen Erfahrung sehr gut abzuschätzen, wie man dosiert.
Ansonsten - ja, gleicher Händler, zwei versch. Sorten (mit 1-2 Testdurchläufen von anderen Sorten), gleiche Anbautechnik.

"Eine psychische Abhängigkeit ist auch eine Abhängigkeit. Es wird ja somit zu einer Gewohnheit und auch diese lassen sich teils nur schwer abschalten. Wobei ich dir natürlich Recht gebe, dass die physische Abhängigkeit von Alkohol da natürlich heftiger ist."

Da hast du Recht, allerdings ist eine psychische Abhängigkeit um einiges schwieriger zu kontrollierne, wenn sie mit einer physischen einherkommt. Und das tut sie bei Alkohol.

"Hab nie behauptet, dass man das tun würde. Es geht darum, dass du z.B. den exakten Alkoholgehalt in einem Bier kennst. Demnach lässt sich grob bestimmen, wie sich dies auf deinen Körper auswirkt. Weiß nicht ob die THC Konzentration in Coffeeshops ausgewiesen ist."
kA hab noch nie einen Coffeeshop gesehen, aber wenn man sich informiert über das was man täglich konsumiert, dann weiß man welchen THC-Gehalt welche Sorten haben. Natürlich ist das Thema nicht so ausgewiesen wie bei Alkohol, das jeder mit einem Blick auf das Etikett es bestimmen kann, aber das hat weniger mit der wissenschaftlichen Machbarkeit als mit dem Thema an sich zu tun. Was illegal ist, ist obv. undurchsichtiger, daher muss man eben Eigenrecherche durchführen.

"Wo habe ich das behauptet?
"Wahrscheinlich muss man einfach Konsequent sein und beides verbieten :-)."
Mir ist sehr gut bewusst, dass dies keine Lösung ist und war auch eher als Abschluss der Diskussion gemeint."
Bin ich prinzipiell bei dir mit der Aussage, das macht aber erst Sinn, wenn wirklich alles entsprechend verboten wird. Alkohol, Nikotin, Koffein, Zucker. Alles was süchtig macht und den Körper eben nachhaltig schädigt, das wird offensichtlich nicht passieren, da diese Produkte zu fest in Gesellschaft und Alltag integriert sind. Aber dann ein potentiell harmloseres Produkt zu verteufeln und als Exempel für die wirklich schlimmen Drogen herzunehmen ist halt einfach nur dumm (nicht auf dich bezogen sondern obv. auf die Politik).

"Was die körperlichen Schäden angeht gebe ich dir gerne Recht. Was psychische Störungen / Erkrankungen wie z.B. Depressionen und co angeht könnte ich mir gut vorstellen, dass diese verstärkt werden."
Jaein. Alkohol wirkt da genauso fördernd übrigens. Cannabis wird uA. aber auch als Medikament bei Depressionen angewendet. Aber prinzipiell hast du Recht, Leute die eine psychische Vorbelastung haben, sollten natürlich generell keine Drogen konsumieren. Das hat aber weniger mit den Drogen an für sich zu tun als mit der Tatsache dass der Suchtdruck im Kopf entsteht und bei entsprechenden Vorbelastungen viel schwieriger wiegt.

"Absolut nicht Diskussionsförderlich so eine Aussage. Den Leuten keine Ahnung vorzuwerfen ist halt sehr anmaßend, nur weil du selber von deiner Sache zu 100% überzeugt bist."
Das sind meine pers. Erfahrungen mit sehr vielen Leuten, mit denen ich darüber geredet habe. Der Konsens ist fast immer "Ja so wirklich weiß ich das auch nicht, aber es ist halt verboten und das wird schon seine Richtigkeit haben". Die Leute vertrauen natürlich darauf, dass das politische Verbot den entsprechenden Sinn und Zweck haben, leider wissen eben die wenigsten, warum Cannabis damals verboten wurde. Ich habe kein Problem damit, das wenn das Thema weitreichend erforscht ist und man zu dem Schluss kommt "oh ja, ist doch fucking schädlich", man auch Cannabis gerne verbietet. Aber ein Verbot auf Falschinformationen die rein politischen Ursprung haben, ist einfach nur dumm und das zeigt ja auch die Realität. Das wird die Politik aber mit der kommenden Wählergeneration merken.

"Könnte aber auch den Grund haben, dass sie sich lieber mit anderen Fällen beschäftigen wollen, als andauernd Berichte zu schreiben über Leute die ein paar Gramm Gras in der Tasche haben :D"
Ja klar, das spielt schon auch eine Rolle. Trotzdem kann man sich auch Fragen, wieso diese Forderung sich rein auf Gras konzentriert und nicht auf Modedrogen wie Kokain, Crystal oder sonst etwas, was vmtl. um einiges "verbreiteter" ist (hab keine genauen Zahlen im Kopf). Im Prinzip interpretiere ich die Aussage so: "Wir wissen alle, dass Cannabis nicht so schädlich ist wie es dargestellt wird und wir können ernsthafte Straftaten nicht angemessen verfolgen, wenn wir uns dauernd mit opferlosen Straftaten befassen müssen, die keine Straftat sein muss".

"Meine Erfahrungen mit dem eigenen Konsum sind ja nicht mal negativ gewesen. Trotzdem ist es mir im nachhinein aufgefallen, wie viel mir sag ich mal "egal" war. Wenn du seit 4-5 Jahren täglich konsumierst kann du ja vielleicht schon gar nicht mehr wissen, was an dir alles vorbei läuft, weil es schon Normalität geworden ist."
Was ist denn an dir so vorbeigelaufen? Was denkst du, verpasst zu haben?
Also ernsthaft, mich interessiert das, weil evtl. hast du ja Recht. Subjektiv führe ich ein sehr abwechslungsreiches und erfolgreiches Leben in dem ich glücklich bin, daher kann ich eben nicht wirklich nachvollziehen, was du meinst.

Die meisten Quellen sind sogar in diesem Thread hier verlinkt, suche dir aber später gerne noch mal welche raus, bin gerade nur nicht zu Hause :)
#224 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
"Als was würdest du dann Bier und Wein bezeichnen?"
Zum Thema "Alkohol ist auch Natürlich", klar, kommt in der Natur vor wenn z.B. Früchte vergären, hat aber im menschlichen Körper absolut keinen Platz.


Ich hoffe ich bringe das gut und verständlich rüber. Alkohol ist ein natürliches Produkt, Cannabis ist ein natürliches Produkt. Zuerst willst du mir verkaufen, dass Alkohol nicht natürlich ist, dann willst du mir verkaufen, dass Cannabis nicht über die Leber abgebaut wird und im letzten Schritt willst du mir jetzt sagen, dass Alkohol nicht in den Körper gehört aber Cannabis schon und da ist nur etwas bei der Evolution falsch gelaufen, eigentlich hätte jeder Mensch einen Dritten Arm in Form einer Cannabispflanze. *OMEGALUL*

Wenn Alkohol nicht in den menschlichen Körper gehört und das tut es nicht, dann trifft das gleich auch auf Cannbis zu. Zumindest nicht in frei definierbaren Mengen, sondern nur in medizinisch dosierter Form.

"Nach kurzen Googlen über den Abbau von THC im Körper wird dieses auch über die Leber abgebaut. Weiß ja nicht ob es weil es ja eine "Pflanze" ist, deshalb für dich "natürlich" ÜBER DIE LEBER abgebaut wird *xD*"
Cannabinoide wirken am Endocannabinoid-System, du hast Rezeptoren dafür. Bei Alkohol ist das anders, das ist genau genommen keine Wirkung, sondern einfach eine Vergiftung.


Du gehst doch gar nicht darauf ein was ich schreibe. Ich sage dir das es über die Leber abgebaut wird und du sagst mir wo es wirkt. Alkohol wirkt auch nicht in der Leber *xD*
Schlussendlich muss der Stoff also doch vom Körper abgebaut werden und wird nicht absorbiert.
Wie gesagt, dass Cannabis und vor allem CBD einen positiven Effekt bei Kranken haben kann, streite ich nicht ab, aber heißt das kiffen ist dann einfach präventiv Gesund bleiben? Man fügt dem Gehirn ja einfach Stoffe zu die es gar nicht benötigt wenn man Gesund ist.

Und du kannst auch Kekse backen, du kannst es vapen, es gibt genug Möglichkeiten die gesundheitlichen Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Ok, hast du Recht.

Natürlich nicht, aber es ist per Auge v.a. mit ein bisschen Erfahrung sehr gut abzuschätzen, wie man dosiert.Ansonsten - ja, gleicher Händler, zwei versch. Sorten (mit 1-2 Testdurchläufen von anderen Sorten), gleiche Anbautechnik.
Du hast also ein stabiles Qualitätsmanagement entwickelt, welches auf Vertrauen und Augenmaß basiert. Ich denke du weißt selbst, dass dies kein wirkliches Argument sein kann. :D


Da hast du Recht, allerdings ist eine psychische Abhängigkeit um einiges schwieriger zu kontrollierne, wenn sie mit einer physischen einherkommt. Und das tut sie bei Alkohol.

Gebe ich dir Recht, würde mich dann allerdings interessieren wie es bei dir mit dem Verzicht aussieht? Kannst du easy peasy mehrere Tage/Wochen ohne? Wenn ja, wann war das letzte mal?

kA hab noch nie einen Coffeeshop gesehen, aber wenn man sich informiert über das was man täglich konsumiert, dann weiß man welchen THC-Gehalt welche Sorten haben. Natürlich ist das Thema nicht so ausgewiesen wie bei Alkohol, das jeder mit einem Blick auf das Etikett es bestimmen kann, aber das hat weniger mit der wissenschaftlichen Machbarkeit als mit dem Thema an sich zu tun. Was illegal ist, ist obv. undurchsichtiger, daher muss man eben Eigenrecherche durchführen.

Wie kannst du dir da einfach so sicher sein? Die Sorten werden doch stets weitergezüchtet. Sowas sollte nicht einfach auf Erfahrung basieren. Wie sollen denn neue Konsumenten wissen, was richtig und falsch ist?
=> Bei dem Thema weiß ich jedoch, dass es grundsätzlich möglich wäre das auch auszuweisen. Von daher wayne, aber deine Argumentation wieder für mich persönlich einfach nicht handfest genug.

Ich habe kein Problem damit, das wenn das Thema weitreichend erforscht ist und man zu dem Schluss kommt "oh ja, ist doch fucking schädlich", man auch Cannabis gerne verbietet. Aber ein Verbot auf Falschinformationen die rein politischen Ursprung haben, ist einfach nur dumm und das zeigt ja auch die Realität. Das wird die Politik aber mit der kommenden Wählergeneration merken.

Dann kann man es bis dahin ja auch einfach weiterhin verboten lassen und wenn man zu dem Ergebnis kommt das es unbedenklich ist, dann gibt man es frei :D

Was ist denn an dir so vorbeigelaufen? Was denkst du, verpasst zu haben?
Also ernsthaft, mich interessiert das, weil evtl. hast du ja Recht. Subjektiv führe ich ein sehr abwechslungsreiches und erfolgreiches Leben in dem ich glücklich bin, daher kann ich eben nicht wirklich nachvollziehen, was du meinst.


Ich weiß einfach, dass ich mich damals extrem wenig um die Schule gekümmert habe. Das Aussehen meines Zimmers und dem Rest war mir egal. Zu der Zeit war ich Gefühlstechnisch bedeutend abgestumpfter. Das sind so die Dinge die mir direkt in den Sinn kommen.
#225 vor 58 Tagen
1112Leon 297 Beiträge
Ich bin gegen die Legalisierung von Cannabis.
Ein Genosse hat genug wegen dem Zeug gelitten.
Depressionen sind die Folge.

Das Zeug betäubt den Geist und wer das nötig hat, der braucht nur Flucht vor seiner Gesellschaft.
Dann lieber aufwachen und für eine andere Gesellschaftsordnung kämpfen als sich zu kiffen und alles egal sein lassen.
#226 vor 58 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
1112Leon:Ich bin gegen die Legalisierung von Cannabis.
Ein Genosse hat genug wegen dem Zeug gelitten.
Depressionen sind die Folge.

Das Zeug betäubt den Geist und wer das nötig hat, der braucht nur Flucht vor seiner Gesellschaft.
Dann lieber aufwachen und für eine andere Gesellschaftsordnung kämpfen als sich zu kiffen und alles egal sein lassen.


Ja ähnliches konnte ich bei meinem Bruder leider auch beobachten. Der hat merklich immer gekifft, wenn er irgendeine Form von Prüfungen absolvieren musste. Hat sich dieses Verhalten im Studium angeeignet und hat es nach dem Studium ganz lange Zeit nicht ablegen können.
#227 vor 58 Tagen
iamthewall 4973 Beiträge
DoppelEben:
steffeNNN:Denn was sollte die maximal empfohlene Menge an THC sein pro Tag? Ein Dübel, ein Johnny oder ein Kopf?


Wieso muss es denn täglich sein? Ich kippe mir auch nicht jeden Tag n Bier hinter die Binde. Wer es täglich braucht, ist wahrscheinlich schon in der Sucht, und das hat mit Verantwortungsvollem Umgang nicht mehr viel zu tun. Aber zwischendurch mal am Wochenende, oder Generell einfach am Wochenende - was spricht denn da dagegen? Warum betäube ich mich oder laufe deiner Meinung nach davon, wenn ich am Wochenende bisschen was rauch; jedoch nicht wenn ich mich ins Koma sauf? Halte Alk für die viiel schlimmere Alternative. Und ja, hab über 10 Jahre cannabis konsumiert, erklärt wohl so einiges xD :P


ich hab da mehrere Referenzen.

a)

kifft alle paar Tage mal nen Dübel zum Chillen. Wie andere Leute abends ein Bier trinken ohne Alkoholiker zu sein. Mal ein paar Wochen gar nix, joa. Ez.

b)

kifft sich jeden Tag den Kopp so dicht, dass wir dann nicht mehr mit ihm zocken. Kriegt einfach nix mehr gebacken, labert scheiße wie im schlechtesten Stoner-Klischee-Film. Fährt dann aber um 6 wieder 100km zur Arbeit.

Definitiv stark abhängig, gar keine Frage. Dazu kommt, dass er sich einredet, das High würde seine psychischen Probleme und Migräne bekämpfen. Tut es nicht, das weiß er und jeder andere.

c)

Vater eines Kollegen hat ALS, nimmt nen Kopf im Vapo gegen Schmerzen und Depressionen. Der ist ohne Gras einfach suizidal und nicht zu gebrauchen, kann sich vor Schmerzen kaum bewegen. Ist also mehr oder weniger "dauerbreit", weil er 3-10 Köpfe pro Tag nimmt - inkl. Rezept - aber eben ohne high zu sein.


Meine Meinung, genauso wie zum Bier/Alkohol: Wer jeden Abend eines trinkt ist nicht unbedingt Alkoholiker. KANN aber ein Problem mit Alkohol haben. Wer jeden Abend mehrere trinkt und mehrmals die Woche angeduselt ist: Abhängig, nicht gut.
#228 vor 58 Tagen
pioDE 174 Beiträge
1112Leon:Ich bin gegen die Legalisierung von Cannabis.
Ein Genosse hat genug wegen dem Zeug gelitten.
Depressionen sind die Folge.

Das Zeug betäubt den Geist und wer das nötig hat, der braucht nur Flucht vor seiner Gesellschaft.
Dann lieber aufwachen und für eine andere Gesellschaftsordnung kämpfen als sich zu kiffen und alles egal sein lassen.


steffeNNN:
Ja ähnliches konnte ich bei meinem Bruder leider auch beobachten. Der hat merklich immer gekifft, wenn er irgendeine Form von Prüfungen absolvieren musste. Hat sich dieses Verhalten im Studium angeeignet und hat es nach dem Studium ganz lange Zeit nicht ablegen können.


@1112Leon Aber erstmal >>> #aufgehtsaTTaX ^^

@steffenNNN Du bekommst aber noch einen Thread extra, also ganz wie versprochen! Schön wie immer mit vielen Quellen und so ... ! ;)

Da eure persönliche Erfahrung mit Cannabis, anscheinend den für euch einzig zulässigen meinungsbildenden Faktor darstellt, das ist sehr bedauerlich! Ich kann mich aber nur wiederholen und sagen, das persönlich gemachte Erfahrungen weder statistisch relevant sind, noch irgend einen Schluß darauf zulassen, wie die tatsächliche und wissenschaftliche Realität ist. Das gilt im übrigen genauso für meine eigene, wie auch für eure ganz persönliche Meinung, solang diese nicht wissenschaftlich begründet und belegt werden kann.

Um wirklich sicher beantworten zu können, ob die von euch genannten Personen tatsächlich aufgrund ihres Cannabiskonsums, die in euren Augen so entstandenen "Probleme" bekommen haben, wären viele, viele weitere Fragen wie z.b. bezüglich ihrer Lebensgewohnheiten, dem Konsum anderer Substanzen und noch einer Vielzahl von weiteren psychosozialen Einflussfaktoren unverzichtbar.

Was eure ja doch schon ziemlich anmaßende Theorien bezüglich der vorherrschenden Motivation zum Cannabiskonsum und vor allem eure ziemlich naiven Wunschvorstellungen von einer abstinenten Gesellschafft betrifft, so möchte ich den leider 2011 bei einem Autounfall verstorbenen und bis dahin führenden deutschen Sozialwissenschaftler und Drogenexperte "Günter Amendt" zitieren.

„Abstinenz als subjektive Entscheidung eines Menschen ist zu respektieren, auch als Gruppenentscheidung etwa einer Religionsgemeinschaft. Als gesellschaftliche Zielvorstellung aber ist Abstinenz Ausdruck einer totalitären Phantasie.“
bearbeitet von pioDE am 17.08.2019, 07:24
#229 vor 57 Tagen
pioDE 174 Beiträge
iamthewall:
b)

kifft sich jeden Tag den Kopp so dicht, dass wir dann nicht mehr mit ihm zocken. Kriegt einfach nix mehr gebacken, labert scheiße wie im schlechtesten Stoner-Klischee-Film. Fährt dann aber um 6 wieder 100km zur Arbeit.

Definitiv stark abhängig, gar keine Frage. Dazu kommt, dass er sich einredet, das High würde seine psychischen Probleme und Migräne bekämpfen. Tut es nicht, das weiß er und jeder andere.


Auch hier wäre es wichtig zu erfahren, an welchen psychischen Problemen diese Person genau leidet bzw. was überhaupt die Ursache für die Depression ist, denn bestimmte Cannabissorten bzw. bestimmte Cannabiswirkstoffe, können durchaus bei Depressionen, anderen psychischen Störungen und auch bei Migräne eingesetzt werden. Selbst schon das Vorhandensein einer schweren Migräne und die damit verbundene massive Einschränkung der Lebensqualität, kann auch zu der Entstehung einer Depression führen. Eine korrekte Diagnose der Grunderkrankungen + die richtigen Sorten passend zur Diagnose, wären Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung mit Cannabis. Wenn ich grundsätzlich nicht GENAU weiß was ich da konsumiere, ist das schlicht unmöglich! Ich kann nur immer wieder und wieder betonen, Cannabis ist NICHT gleich Cannabis!!!!!

Das Endocannabinoidsystem übt vielfältige Schutzfunktionen vor Übererregungen von Neuronen aus. Das erklärt das breite therapeutische Wirkungsspektrum von THC bzw. Cannabis. Wenn THC an CB1-Rezeptoren bindet, dann werden zu viel Aktivität in Schmerzregelkreisen des Gehirns, beispielsweise im "periaquäduktalen Grau", gehemmt und Schmerzen gelindert. Wenn im Brechzentrum der "Formatio reticularis" und anderen Regionen, die für Übelkeit und Erbrechen verantwortlich sind, eine zu hohe Aktivität an Neurotransmittern auftritt, dann kann eine Aktivierung des CB1-Rezeptors diese erhöhte emetische Aktivität reduzieren. Durch ähnliche Mechanismen werden ein erhöhter Muskeltonus, eine verstärkte Krampfneigung, Angststörungen, Zwangsstörungen, Depressionen, ein Spasmus der Bronchien und weitere Krankheitssymptome gelindert.

Dieser Wirkungsmechanismus wurde im direkten Bezug zu Depressionen, erst vor kurzem erneut wissenschaftlich bestätigt!

>>> www.hanf-magazin.com/me...mkeit-und-depressionen/

Studien & Fallberichte bei Depressionen

Kontrollierte Studien - Dronabinol

· Regelson W, Butler JR, Schulz J, Kirk T, Peek L, Green ML, Zalis MO. Delta-9-tetrahydro­cannabi­nol as an effective antidepressant and appetite-stimulating agent in ad­vanced cancer pa­tients. In: Braude MC, Szara S, editors. Pharmacology of mari­hu­ana. Vol 2. New York: Ra­ven Press, 1976. p. 763-776.

Uncontrolled Studies - Cannabis (smoked)

· Cuttler C, Spradlin A, McLaughlin RJ. A naturalistic examination of the perceived effects of cannabis on negative affect. J Affect Disord. 2018;235:198-205.

Fallberichte, Umfragen - Cannabis (geraucht)

· Ware MA, Adams H, Guy GW. The medicinal use of cannabis in the UK: results of a nationwide survey. Int J Clin Pract 2005;59(3):291-5.

· Feingold D, Rehm J, Lev-Ran S. Cannabis use and the course and outcome of major depressive disorder: A population based longitudinal study. Psychiatry Res. 2017;251:225-234.

· Feingold D, Brill S, Goor-Aryeh I, Delayahu Y, Lev-Ran S. Depression and anxiety among chronic pain patients receiving prescription opioids and medical marijuana. J Affect Disord. 2017;218:1-7.

· Dierker L, Selya A, Lanza S, Li R3, Rose J. Depression and marijuana use disorder symptoms among current marijuana users. Addict Behav. 2018;76:161-168.

Studien & Fallberichte bei Migräne und Kopfschmerz

Kopfschmerzen/Migräne - Unkontrollierte Studien

· Rhyne DN, Anderson S, Gedde M, Borgelt LM. Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population. Pharmacotherapy. 2016;36(5):505-10.


Fallberichte, Umfragen - Dronabinol

· Raby WN, Modica PA, Wolintz RJ, Murtaugh K. Dronabinol reduces signs and symptoms of idiopathic intracranial hypertension: a case report. J Ocul Pharmacol Ther 2006;22(1):68-75.

· Robbins MS, Tarshish S, Solomon S, Grosberg BM. Cluster Attacks Responsive to Recreational Cannabis and Dronabinol. Headache 2009;49(6):914-6.

Cannabis (geraucht)

· Raby WN, Modica PA, Wolintz RJ, Murtaugh K. Dronabinol reduces signs and symptoms of idiopathic intracranial hypertension: a case report. J Ocul Pharmacol Ther 2006;22(1):68-75.

· Robbins MS, Tarshish S, Solomon S, Grosberg BM. Cluster Attacks Responsive to Recreational Cannabis and Dronabinol. Headache 2009;49(6):914-6.

· Leroux E, Taifas I, Valade D, Donnet A, Chagnon M, Ducros A. Use of cannabis among 139 cluster headache sufferers. Cephalalgia. 2013;33(3):208-13.
Cannabis (historisch)

· Russo EB. Hemp for headache: An in-depth historical and scientific review of cannabis in migraine treatment. J Cannabis Ther 2001;1(2):21-92.
bearbeitet von pioDE am 17.08.2019, 09:55
#230 vor 57 Tagen
Cifres 12 Beiträge
Ich bin für die Legalisierung von Cannabis!

Ich konsumiere auch ab und zu mal, aber in guten abständen (2-3Monate dazwischen) aber ich schieße mich nicht ab. (hole was, brauch es auf und dann die Abstände)

Ich bin ein seeeehr vorsichtiger Mensch was solche sachen angeht egal ob bei Alkohol oder Gras ich trinke auch seeeeeeehr selten vllt 1-2x im Jahr und wenn dann Bier.

Aber nen Joint am Abend ist nicht verkehrt (mMn), jeder Mensch reagiert anders wie beim Alkohol es gibt Leute die können sich benehmen und die, die zu Hulk werden :D.

Und solange man seine Sachen auf die Reihe bekommt sehe ich keine Probleme auch aus Medizinischer Sicht bin ich kla dafür allein gegen was es alles hilft bzw helfen kann ist gut.

Aber jeder hat seine Meinung und das ist auch gut so, was mich nervt sind Leute die 0 Erfahrungen damit haben und dagegen sind. (Bitte nicht angesprochen fühlen falls du Erfahrung damit hast)

Und immer dran denken klein dosieren, lieber zu wenig als zu viel langsam herantasten, wie beim Alkohol gibt es bei der Wirkung eine Verzögerung!
bearbeitet von Cifres am 17.08.2019, 12:26
#231 vor 57 Tagen
steffeNNN 28 Beiträge
pioDE:
iamthewall:
b)

kifft sich jeden Tag den Kopp so dicht, dass wir dann nicht mehr mit ihm zocken. Kriegt einfach nix mehr gebacken, labert scheiße wie im schlechtesten Stoner-Klischee-Film. Fährt dann aber um 6 wieder 100km zur Arbeit.

Definitiv stark abhängig, gar keine Frage. Dazu kommt, dass er sich einredet, das High würde seine psychischen Probleme und Migräne bekämpfen. Tut es nicht, das weiß er und jeder andere.


Auch hier wäre es wichtig zu erfahren, an welchen psychischen Problemen diese Person genau leidet bzw. was überhaupt die Ursache für die Depression ist, denn bestimmte Cannabissorten bzw. bestimmte Cannabiswirkstoffe, können durchaus bei Depressionen, anderen psychischen Störungen und auch bei Migräne eingesetzt werden. Selbst schon das Vorhandensein einer schweren Migräne und die damit verbundene massive Einschränkung der Lebensqualität, kann auch zu der Entstehung einer Depression führen. Eine korrekte Diagnose der Grunderkrankungen + die richtigen Sorten passend zur Diagnose, wären Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung mit Cannabis. Wenn ich grundsätzlich nicht GENAU weiß was ich da konsumiere, ist das schlicht unmöglich! Ich kann nur immer wieder und wieder betonen, Cannabis ist NICHT gleich Cannabis!!!!!

Das Endocannabinoidsystem übt vielfältige Schutzfunktionen vor Übererregungen von Neuronen aus. Das erklärt das breite therapeutische Wirkungsspektrum von THC bzw. Cannabis. Wenn THC an CB1-Rezeptoren bindet, dann werden zu viel Aktivität in Schmerzregelkreisen des Gehirns, beispielsweise im "periaquäduktalen Grau", gehemmt und Schmerzen gelindert. Wenn im Brechzentrum der "Formatio reticularis" und anderen Regionen, die für Übelkeit und Erbrechen verantwortlich sind, eine zu hohe Aktivität an Neurotransmittern auftritt, dann kann eine Aktivierung des CB1-Rezeptors diese erhöhte emetische Aktivität reduzieren. Durch ähnliche Mechanismen werden ein erhöhter Muskeltonus, eine verstärkte Krampfneigung, Angststörungen, Zwangsstörungen, Depressionen, ein Spasmus der Bronchien und weitere Krankheitssymptome gelindert.

Dieser Wirkungsmechanismus wurde im direkten Bezug zu Depressionen, erst vor kurzem erneut wissenschaftlich bestätigt!

>>> www.hanf-magazin.com/me...mkeit-und-depressionen/

Studien & Fallberichte bei Depressionen

Kontrollierte Studien - Dronabinol

· Regelson W, Butler JR, Schulz J, Kirk T, Peek L, Green ML, Zalis MO. Delta-9-tetrahydro­cannabi­nol as an effective antidepressant and appetite-stimulating agent in ad­vanced cancer pa­tients. In: Braude MC, Szara S, editors. Pharmacology of mari­hu­ana. Vol 2. New York: Ra­ven Press, 1976. p. 763-776.

Uncontrolled Studies - Cannabis (smoked)

· Cuttler C, Spradlin A, McLaughlin RJ. A naturalistic examination of the perceived effects of cannabis on negative affect. J Affect Disord. 2018;235:198-205.

Fallberichte, Umfragen - Cannabis (geraucht)

· Ware MA, Adams H, Guy GW. The medicinal use of cannabis in the UK: results of a nationwide survey. Int J Clin Pract 2005;59(3):291-5.

· Feingold D, Rehm J, Lev-Ran S. Cannabis use and the course and outcome of major depressive disorder: A population based longitudinal study. Psychiatry Res. 2017;251:225-234.

· Feingold D, Brill S, Goor-Aryeh I, Delayahu Y, Lev-Ran S. Depression and anxiety among chronic pain patients receiving prescription opioids and medical marijuana. J Affect Disord. 2017;218:1-7.

· Dierker L, Selya A, Lanza S, Li R3, Rose J. Depression and marijuana use disorder symptoms among current marijuana users. Addict Behav. 2018;76:161-168.

Studien & Fallberichte bei Migräne und Kopfschmerz

Kopfschmerzen/Migräne - Unkontrollierte Studien

· Rhyne DN, Anderson S, Gedde M, Borgelt LM. Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population. Pharmacotherapy. 2016;36(5):505-10.


Fallberichte, Umfragen - Dronabinol

· Raby WN, Modica PA, Wolintz RJ, Murtaugh K. Dronabinol reduces signs and symptoms of idiopathic intracranial hypertension: a case report. J Ocul Pharmacol Ther 2006;22(1):68-75.

· Robbins MS, Tarshish S, Solomon S, Grosberg BM. Cluster Attacks Responsive to Recreational Cannabis and Dronabinol. Headache 2009;49(6):914-6.

Cannabis (geraucht)

· Raby WN, Modica PA, Wolintz RJ, Murtaugh K. Dronabinol reduces signs and symptoms of idiopathic intracranial hypertension: a case report. J Ocul Pharmacol Ther 2006;22(1):68-75.

· Robbins MS, Tarshish S, Solomon S, Grosberg BM. Cluster Attacks Responsive to Recreational Cannabis and Dronabinol. Headache 2009;49(6):914-6.

· Leroux E, Taifas I, Valade D, Donnet A, Chagnon M, Ducros A. Use of cannabis among 139 cluster headache sufferers. Cephalalgia. 2013;33(3):208-13.
Cannabis (historisch)

· Russo EB. Hemp for headache: An in-depth historical and scientific review of cannabis in migraine treatment. J Cannabis Ther 2001;1(2):21-92.


Danke für das heraussuchen dieser Studien. Es sind gute Studien darüber, dass Cannabis in der Medizin einen enormen Effekt hat und das es durchaus eingesetzt werden sollte. Ich denke die meisten die sagen: "Cannabis sollte verboten sein" sehen das ganze anders in Bezug auf die medizinische Verwendung. Was halt fehlt sind Studien, die die Auswirkungen von Konsum auf nicht Kranke Personen zeigt und wie z.B. sich erhöhter Konsum auf alltägliche Dinge auswirken.
Ich finde nicht, dass man etwas legalisieren sollte, nur weil es einen positiven medizinischen Effekt hat. Man bekommt schließlich Antidepressiva auch nicht ohne die verschrieben zu bekommen. Sonst könnte es dort schnell zu missbrauch kommen und Leute würden sich selber mal schnell selber eine Depression diagnostizieren um an das Zeug zu kommen.
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