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Interview: Australier von Grayhound Gaming im Gespräch06.05.2019, 16:45

DickStacy: "Es fühlt sich an, als wäre man eine Berühmtheit"

Bei der IEM Sydney 2019 verpasste er mit seinem Team Grayhound Gaming nur knapp die Playoffs, dennoch ist er momentan der wohl bekannteste Spieler aus Down Under. Ollie 'Dickstacy' Tierney sprach im exklusiven Interview mit unserem Redakteur Maximilian Eck über seinen berühmten Namen, den Aufschwung des Teams und die australische Szene.







DickStacy, zunächst einmal muss ich einfach fragen, woher dein berühmter Name eigentlich kommt?

Der Name kommt von einem Call of Duty-Spieler, überraschenderweise. Es ist gar nicht mein Name. Aber kennst du das, wenn du diese Phasen hast, in denen du deinen Steam-Namen andauernd änderst? Mein Name war "RickyStacy", der ein Call of Duty-Spieler aus Amerika ist, und ich habe seine Frisur einfach gefeiert. Ich habe zudem auch sein Foto als Profilbild gehabt und mich dann irgendwann "DickStacy" genannt.

Dann wurde ich von einem professionellen Team aufgenommen und dachte mir, ich habe jetzt noch eine Chance, meinen Namen zu ändern, habe ihn dann aber einfach als "DickStacy" gelassen.


Und das Ganze wurde schlussendlich zu einer Art Meme, das dich in der ganzen CS-Szene bekannt gemacht hat. Wie fühlt sich das an?

Es ist unglaublich, es ist verrückt. Es ist toll, zu sehen, dass dich die Leute auf all diesen Events erkennen und wissen, wer du bist. Es fühlt sich an, als wäre man eine Berühmtheit und man muss sich erst daran gewöhnen, aber es ist sehr cool.



Sprechen wir über dein Team, Grayhound. Ihr habt einige Roster-Changes hinter euch und verbessert euch seitdem kontinuierlich. Wie haben die Changes eure Rollen im Team beeinflusst?

Ich denke, das Team, das wir jetzt haben, ist definitiv das am meisten gefestigte Team, das wir jemals hatten. Wir alle passen sehr gut zueinander, sind sehr hungrige Spieler und das sorgt dafür, dass es sehr gut funktioniert. Mit sico haben wir einen sehr aggressiven AWPer gepickt, das hat uns vorher einfach gefehlt. Nun können wir eigentlich nur gegen uns selbst verlieren.


Dein Team wird immer besser, zudem sind die Renegades auf ihrem Peak. Was passiert momentan in der australischen CS-Szene?

Es ist etwas langsam in der Entwicklung, natürlich hinter Amerika und Europa, was den Skill und den Support angeht, aber langsam entwickelt sich auch hier etwas. Irgendwann werden wir das Geld und den Support haben und somit auch eine Menge Teams, die konstant mithalten können.


Hat auch die IEM Sydney zu diesem Aufschwung beigetragen?

Oh, natürlich, es ist fantastisch hier. Gerade für die jungen Fans, denn sie kommen mit ihren Familien und können Counter-Strike in einem Tier 1-Event live erleben. So etwas hilft natürlich bei der Entwicklung unserer Szene.


Kommen wir noch auf eure Performance hier zu sprechen: Ihr habt gegen namhafte Teams gespielt und euch gut präsentiert, auch wenn es am Ende nicht für die Playoffs gereicht hat. Wie bewertest du das Event aus eurer Sicht?

Wir sind eigentlich ohne große Erwartungen hineingegangen, da wir gelernt haben, dass Erwartungen dich nur unnötig unter Druck setzen, also haben wir einfach so gespielt wie immer und nicht zu viel an die großen Namen gedacht. Wir haben unser eigenes Spiel gemacht und sind ziemlich überrascht, wie gut uns das gelungen ist.

Natürlich sind wir aber etwas enttäuscht darüber, dass wir das Viertelfinale nicht erreichen konnten. Wir haben aber geschafft, was wir uns vorgenommen hatten und sind deswegen sehr stolz auf uns. Und hoffentlich hilft uns das, eine selbstbewusste Mentalität für kommende Events zu entwickeln.




Wenn ihr mit uns über die IEM Sydney 2019 diskutieren wollt, benutzt auf Twitter einfach den Hashtag #99IEM. Zusätzlich könnt ihr auch unserem Discord-Server beitreten (discord.gg/99damage) und euch dort austauschen.

Weitere Informationen findet ihr wie immer in unseren Coverages:
IEM Sydney 2019/


Geschrieben von swang-



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Kommentare


#1
Cpt.Andre schrieb am 06.05.2019, 17:50 CEST:
Hätte er nicht Dick im Namen, würde sich Niemand für Ihn interessieren
 

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