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Szene: Ausführliches Statement erklärt Entscheidung19.08.2016, 12:00

Valve rechtfertigt Coaching Änderung

Mit dem heutigen Update hat sich Valve auch zur Beschränkung des Einsatzes von Coaches geäußert. Seit die Nachricht vor zwei Tagen durchgesickert ist, gab es lautstarke Unmutsbekundungen, doch auch Verständnis und Unterstützung für die Entscheidung. Ein Blick auf die Hintergründe zur neuen Regelung.




Als die ESL die neuen Valve Regeln für Major Turniere auch für seine Events, erstmals in Kraft tretend mit der ESL One New York 2016, übernahm und entsprechend die Profiteams darüber in Kenntnis setzte, dauerte es nicht lange, bis die Änderung an die Öffentlichkeit drang. Kaum machte die News die Runde, wurden hitzige Debatten geführt und Valve ein weiteres Mal bezichtigt, aktiv und absichtlich Counter-Strike zu ruinieren, obwohl selbst in der kurzen E-Mail die Hintergründe für die Entscheidung klar kommuniziert und durchaus verständlich waren.

Doch selbst dann konnte man das Timing kritisieren, hat sich die Rolle des Coaches doch inzwischen etabliert und erfahrenen Spielern die Möglichkeit geboten, nach der aktiven Karriere als Spieler, weiterhin aktiv an der kompetitiven Szene teilzuhaben, ohne dabei ein weiteren Weg als Caster oder Analyst einzuschlagen. Junge Spieler profitieren von den Jahren an angehäuften Wissen und können aktiv bei der Analyse gegnerischer Teams unterstützt werden. Eine Win-Win-Situation: Nachwuchsförderung und ein Weg für alte Spieler, weiterhin ihre Liebe zum eSport zu leben und zum Beruf zu machen - etwas das im traditionellen Sport ganz normal ist.

Doch während der Trainer in vielen Sportarten am Spielfeldrand steht und nur stark begrenzt in das Spiel eingreifen kann, ist dieser Punkt im eSport ganz anders. Hier können Coaches alles sehen, alles hören und mit allen kommunizieren. Valve hat bereits vor Monaten seine Bedenken zum Ausdruck gebracht, dass die Coaches zu viel Einfluss auf das Geschehen im Spiel haben könnten. Diese Sorgen waren vor der Änderung der letzten Tage durchaus bekannt und wurden in Foren und auf Streams von Profispielern diskutiert. Sie beschwichtigten Valve jedoch und gaben an, ihre Coaches würden lediglich zur Analyse, Spielvorbereitung und Unterstützung anwesend sein.

Laut Valve änderte sich die Situation in den darauffolgenden Monaten jedoch zusehends. Immer mehr Teams leisteten sich Coaches, die als Ingame Leader auftraten und Taktiken ansagten, das Team koordinierten und die Zügel in der Hand hielten. Es fand eine Verschiebung statt. Teams bauten mehr auf Aiming, der Ingame Leader wurde ausgelagert. Genau das, was Valve verhindern wollte. Vor wenigen Wochen, am 8. August, bekam Valve eine E-Mail eines Coaches weitergeleitet, der im Namen einiger Profiteams sprach. Er sprach davon, dass der aktuelle Status Quo nicht länger akzeptabel sei und man bestand darauf, Coaches mehr Ingame Zugang zu gewähren.

Da Valve jedoch den Standpunkt vertritt, dass Counter-Strike ein Spiel ist, in dem es um mehr geht als nur um Aiming und dass die Rolle eines Ingame Leaders, der Gegner analysieren und lesen muss, Entscheidungen abwägen und treffen, die Economy seines und des Gegner Teams im Auge behalten und managen, eine wichtige Rolle spielt, musste der Trend Coaches als Ingame Leader Ersatz zu verwenden, verhindert werden. Immerhin soll eine Chancengleichheit bei Minor und Major Turnieren bestehen bleiben, die jedoch ausgehebelt wird, sobald ein Team ohne Coach antritt.

Um also jungen, aufstrebenden Teams weiterhin die Möglichkeit zu geben, auf dem höchsten Level mitzuspielen, wurde die Regelung zur Beschränkung der Coaching Möglichkeiten eingeführt. Counter-Strike soll laut Valves Vorstellung ein Teamspiel sein, in dem fünf Spieler alle Skills derart gut beherrschen und ihre Rollen voll ausfüllen, dass das beste fünfköpfige Team gewinnt. Wichtig ist dabei noch einmal hervorzuheben, dass diese Änderung ausschließlich für Minor und Major Events gilt und es allen anderen Turnierorganisatoren freisteht, diese umzusetzen oder nicht.

Komplettes Statement von Valve

At past Majors, we have had conversations with pro teams about the participation of their coaches in the gameplay responsibilities of players and they assured us that their coaches focused on activities traditionally associated with coaching, such as preparation, support, opponent study, etc.

We were always open with them about our opinion that distributing the work of 5 players (e.g. keeping track of the economy, calling plays and mid-round calls, and general situational awareness) across 6 people was not in line with our goals, one of which was to make it possible for new teams to emerge and compete at the highest levels. We had no concerns with the other coaching responsibilities and at the time any potential harm was hypothetical.

Since then it has become apparent that teams are, in fact, transitioning away from fielding players that have a wider breadth of skills and instead relying on coaches to handle some of that work.

On August 8th an event organizer forwarded us an email from a coach, representing some top teams, stating that the status-quo was no longer acceptable and that they insisted on more in-game access for coaches during their events. The organizer was aware of our concerns and asked us, in light of the current trend, whether we intended to take a position on coaching.

The forwarded email made it clear that despite the conversations we had with them, teams were further investing in coaching in a way that was contrary to the goals of the Majors and the concerns we had expressed. It was important to make a decision before teams further invested in coach IGLs and we decided to rein in the role of coaching in the next Major to exclude player responsibilities. We informed the event organizer of our decision (see below) and asked them to incorporate our message into their conversation with the pros.

We understand that there will be some short term disruption for teams that have made an investment in coach IGLs. However, we intend the Majors and Minors to be events that can be won by any team of 5 players that demonstrate excellence in all skills of CS and this adjustment is intended to ensure that this remains true.

This is just the most recent adaptation in our continuing process of improving the Majors and Minors. As always, you can send us feedback at CSGOTeamFeedback@valvesoftware.com

For reference, our original message:

With unrestricted communication with their players, coaches can currently function as a sixth player, and not solely as a source of guidance or training.
Activities such as keeping track of the economy, calling plays, and general situational awareness are important components of CS gameplay. If a person is performing these actions, we consider them a player.

Since the goal of our events is to identify the best five-player CS teams that exhibit the best combination of all CS skills, the current participation of coaches in the game is not compatible with that goal.

To address this problem, future Valve sponsored events will enforce the following coaching rules:

* During a match, the coach may only communicate with the players during warmup, half-time, or during one of four 30 second timeouts that the coach or player can call.

Obviously, third party events can use whatever rules they want but if you want to align your events with ours then we recommend using this coaching rule.


Geschrieben von spawnYzn

Quelle: blog.counter-strike.net

Kommentare

 
1

#1
Jobbo YouTube schrieb am 19.08.2016, 12:08 CEST:
Ja ist doch ok...
#2
Lpster schrieb am 19.08.2016, 12:09 CEST:
tja esport rente mit 30 für 90% der spieler würde ich mal sagen

wäre lustig wen valve statt coaches einzuschenken einfach teams einen pflicht coache gibt so wie ein pflicht Verteidiger vor Gericht :, D
#3
UnknownAnaloq schrieb am 19.08.2016, 12:09 CEST:
Wenn NiKo wieder callen muss, sehe ich schonmal mächtig schwarz für unsere Mäuse.
Bitter, bitter.
#4
tasti schrieb am 19.08.2016, 12:12 CEST:
sauber, dann kann man mouz ja endlich wieder in eps spielen - für mehr reichts dann nicht mehr :~~~D
#5
Reiffbrian schrieb am 19.08.2016, 12:27 CEST:
Bald dürfen sie nicht mehr mit Maus & Tastatur spielen.
#6
D3nn15 schrieb am 19.08.2016, 12:53 CEST:
UnknownAnaloq schrieb:
Wenn NiKo wieder callen muss, sehe ich schonmal mächtig schwarz für unsere Mäuse.
Bitter, bitter.


Da bin ich leider bei dir aber generell kann ich die Entscheidung wirklich nachvollziehen und finde sie in der Zwischenzeit auch wirklich gut.
#7
kodaK schrieb am 19.08.2016, 12:53 CEST:
Reiffbrian schrieb:
Bald dürfen sie nicht mehr mit Maus & Tastatur spielen.


Der war gut
#8
shadow1337 schrieb am 19.08.2016, 12:58 CEST:
Ich finde das eigentlich eine ziemlich gute und nachvollziehbare Regel.
#9
dfB schrieb am 19.08.2016, 13:05 CEST:
shadow1337 schrieb:
Ich finde das eigentlich eine ziemlich gute und nachvollziehbare Regel.

+1
#10
XaNNy0 schrieb am 19.08.2016, 13:06 CEST:
shadow1337 schrieb:
Ich finde das eigentlich eine ziemlich gute und nachvollziehbare Regel.


Same, in anderen Games z.B. LoL und Dota2 dürfen Coaches nicht mal auf der Bühne stehe, noch mit den Spieler überhaupt kommunizieren. Mmn. richtige Entscheidung.
#11
CornFlakes1991 schrieb am 19.08.2016, 13:07 CEST:
UnknownAnaloq schrieb:
Wenn NiKo wieder callen muss, sehe ich schonmal mächtig schwarz für unsere Mäuse.
Bitter, bitter.

Warum eigentlich wenn? NiKo ist bis dato die ganze Zeit IGL.
https://twitter.com/mouzdenis/status/765951687148376064
#12
Eniix schrieb am 19.08.2016, 13:13 CEST:
UnknownAnaloq schrieb:
Wenn NiKo wieder callen muss, sehe ich schonmal mächtig schwarz für unsere Mäuse.
Bitter, bitter.


Mouz braucht endlich mal wieder nen guten caller , Firepower alleine hilft meistens nicht wenn das gegner Team gutes Aim hat
#13
Ricky Tan schrieb am 19.08.2016, 13:20 CEST:
Das man die Gründe für manche tatsächlich auf diese Art und Weise aufzählen muss ist schon traurig.
MMn richtiger Schritt, ist halt nen 5vs5 nicht 6vs6 Spiel.
#14
Sithis schrieb am 19.08.2016, 13:28 CEST:
-Denis +Gob Kappa
#15
darnocism_re schrieb am 19.08.2016, 13:33 CEST:
Eniix schrieb:
UnknownAnaloq schrieb:
Wenn NiKo wieder callen muss, sehe ich schonmal mächtig schwarz für unsere Mäuse.
Bitter, bitter.

Mouz braucht endlich mal wieder nen guten caller , Firepower alleine hilft meistens nicht wenn das gegner Team gutes Aim hat


ja sagt er jetzt :D
#16
Sk1x_x schrieb am 19.08.2016, 13:45 CEST:
Ricky Tan schrieb:
Das man die Gründe für manche tatsächlich auf diese Art und Weise aufzählen muss ist schon traurig.
MMn richtiger Schritt, ist halt nen 5vs5 nicht 6vs6 Spiel.


Was ist traurig daran eine Entscheidung mit dieser Reichweite zu erklären ?
Das ist ja wohl das mindeste was man von so einem kommunikationslosem Unternehmen wie Valve erwarten sollte.

Davon mal abgesehen hätte es meiner Meinung nach das Game deutlich interessanter gemacht.
Das Argument es ist ein 5on5 Game weil das schon immer so war finde ich übrigens auch ziemlich mau.

Ich kann einfach diese Ängste vor 5 brainless Aimmaschinen mit einem göttlichem IGL überhaupt nicht nachvollziehen. Das ist ein komplett unrealistisches Szenario.
#17
maximilian schrieb am 19.08.2016, 13:46 CEST:
Zitat:Doch während der Trainer in vielen Sportarten am Spielfeldrand steht und nur stark begrenzt in das Spiel eingreifen kann, ist dieser Punkt im eSport ganz anders. Hier können Coaches alles sehen, alles hören und mit allen kommunizieren

Vollkommen falsch. War schreibt einen solchen Unsinn.
#18
memphis89 schrieb am 19.08.2016, 13:59 CEST:
shadow1337 schrieb:
Ich finde das eigentlich eine ziemlich gute und nachvollziehbare Regel.

sehe ich auch so.
#19
xT1MMY schrieb am 19.08.2016, 14:02 CEST:
Ich bin der Meinung das der Coach in der Freezetime mit dem Team kommunizieren sollte. Man kann CS nunmal nicht mit Fussball vergleichen, da die Teams jede Runde neu aufbauen und der Coach diesen Aufbau beeinflussen sollte.
#20
BAERUS schrieb am 19.08.2016, 14:04 CEST:
maximilian schrieb:
Zitat:Doch während der Trainer in vielen Sportarten am Spielfeldrand steht und nur stark begrenzt in das Spiel eingreifen kann, ist dieser Punkt im eSport ganz anders. Hier können Coaches alles sehen, alles hören und mit allen kommunizieren
Vollkommen falsch. War schreibt einen solchen Unsinn.


Erklären sie sich, werter Herr
#21
dfB schrieb am 19.08.2016, 14:24 CEST:
BAERUS schrieb:
maximilian schrieb:
Zitat:Doch während der Trainer in vielen Sportarten am Spielfeldrand steht und nur stark begrenzt in das Spiel eingreifen kann, ist dieser Punkt im eSport ganz anders. Hier können Coaches alles sehen, alles hören und mit allen kommunizieren
Vollkommen falsch. War schreibt einen solchen Unsinn.

Erklären sie sich, werter Herr


würde mich auch mal interessieren was er damit meint...
#22
concept-coaching schrieb am 19.08.2016, 14:33 CEST:
Alles sehen , alles hören und unbegrenzt Einfluss nehmen ?

Absoluter Blödsinn !!!

Jeder Spieler hat in seinem Handeln wie auch in anderen Sportarten eine Individualität die weitestgehend unbeeinflusst bleibt und von keiner Person grundlegend geändert werden kann. Zu einem erfolgreichen Team gehört weit mehr als 5 Aimmaschinen und ein Trainer. Ob im Handball, Basketball oder sonstigen Teamsportarten, es gibt überall eine übergeordnete Rolle die man als Spieler durch einen Trainer gestellt bekommt. Warum nicht auch hier im eSport ?

Mit der eingeführten Coachingfunktion kann ein Trainer lediglich mental agieren und somit versuchen ein Team zu leiten. Die Lenkung des Teams wird generell durch einen Teamkapitän ausgelegt und Aktionen obliegen auschließlich der Spieler auf der Map. Valves Entscheidung das Coaching einzuschränken ist ein Rückschritt für den modernen eSport. In jedem Thread geht es darum diese Art des Sports weiterzuentwickeln, hiermit stoppt man eine Fortführung dieser Entwicklung. Mit dem "Nehmen" dieser neumodernen Möglichkeit, werden junge Talente sich nicht so rasch entwickeln wie es mit einem Trainer möglich wäre. D.h. es dauert länger und es wird unaktraktiver gegenüber anderen Sportarten , junge Talente zu fördern und somit noch mehr an den eSport zu binden. Anscheinend verdient Valve genug und ist bestrebt eigene Interessen mit solchen weitreichenden Entscheidungen durchzusetzen.

Ich für meinen Teil , habe etliche junge oder ältere Spieler bisher kennenlernen dürfen, welche sich absolut für einen Trainer aussprachen und dies heute noch tun.

Fazit : Ein Coach ist und bleibt immer Teil eines Teams, ob dieser nun von einem Ingameleader gestellt wird oder von einem außenstehenden. Es gibt dabei keinen Unterschied.

Mit freundlichen Grüßen

concept-coaching CSGO
#23
x0RRY schrieb am 19.08.2016, 14:37 CEST:
dfB schrieb:
BAERUS schrieb:
maximilian schrieb:
Zitat:Doch während der Trainer in vielen Sportarten am Spielfeldrand steht und nur stark begrenzt in das Spiel eingreifen kann, ist dieser Punkt im eSport ganz anders. Hier können Coaches alles sehen, alles hören und mit allen kommunizieren
Vollkommen falsch. War schreibt einen solchen Unsinn.

Erklären sie sich, werter Herr

würde mich auch mal interessieren was er damit meint...

Coaches haben oft keinen eigenen Rechner und müssen mit dem Bildmaterial der Spieler arbeiten. Ich denke, das is damit gemeint. Theoretisch sind aber alle Informationen parallel verfügbar.
#24
0leg schrieb am 19.08.2016, 14:44 CEST:
Das ganze ist ein ziemlich schwieriges Thema geworden .. glaube aber dennoch dass sich der Coach schon zu sehr etabliert hat und zumindest für die Profiscene zu wichtig geworden ist.

Der Standpunkt seitens Valve ist aber trotzdem nachvollziehbar und vernünftig erklärt.
#25
dfB schrieb am 19.08.2016, 15:00 CEST:
concept-coaching schrieb:
Alles sehen , alles hören und unbegrenzt Einfluss nehmen ?
Absoluter Blödsinn !!!
Jeder Spieler hat in seinem Handeln wie auch in anderen Sportarten eine Individualität die weitestgehend unbeeinflusst bleibt und von keiner Person grundlegend geändert werden kann. Zu einem erfolgreichen Team gehört weit mehr als 5 Aimmaschinen und ein Trainer. Ob im Handball, Basketball oder sonstigen Teamsportarten, es gibt überall eine übergeordnete Rolle die man als Spieler durch einen Trainer gestellt bekommt. Warum nicht auch hier im eSport ?
Mit der eingeführten Coachingfunktion kann ein Trainer lediglich mental agieren und somit versuchen ein Team zu leiten. Die Lenkung des Teams wird generell durch einen Teamkapitän ausgelegt und Aktionen obliegen auschließlich der Spieler auf der Map. Valves Entscheidung das Coaching einzuschränken ist ein Rückschritt für den modernen eSport. In jedem Thread geht es darum diese Art des Sports weiterzuentwickeln, hiermit stoppt man eine Fortführung dieser Entwicklung. Mit dem "Nehmen" dieser neumodernen Möglichkeit, werden junge Talente sich nicht so rasch entwickeln wie es mit einem Trainer möglich wäre. D.h. es dauert länger und es wird unaktraktiver gegenüber anderen Sportarten , junge Talente zu fördern und somit noch mehr an den eSport zu binden. Anscheinend verdient Valve genug und ist bestrebt eigene Interessen mit solchen weitreichenden Entscheidungen durchzusetzen.
Ich für meinen Teil , habe etliche junge oder ältere Spieler bisher kennenlernen dürfen, welche sich absolut für einen Trainer aussprachen und dies heute noch tun.
Fazit : Ein Coach ist und bleibt immer Teil eines Teams, ob dieser nun von einem Ingameleader gestellt wird oder von einem außenstehenden. Es gibt dabei keinen Unterschied.
Mit freundlichen Grüßen
concept-coaching CSGO


du stellst hier die trainertätigkeit im training mit dem einfluss eines trainers als IGL gleich. diese überschneidung bzw fehlende differenzierung ist hier aber genau das problem.
in einem spiel (nicht trainignsspiel) auf dem major ist es kontraroduktiv für die entwicklung des esport oder junger spieler wenn der "trainer" hier alle entscheidungen für taktik, economy etc live on the fly alleien trifft. damit fördert man eben NICHT das eigenbestimmte denken und handel der (jungen) spieler, sondern lässt dieses element klar verkümmern. der spieler muss sich nicht mehr darum kümmern oder besondere aufmerksamkeit auf taktik, eco usw legen. er bekommt diese aufgabe von einem externen coach abgenommen. er konzentriert sich nur noch auf die aufgaben die er hat: aimen und executen.
das ist kein freidenkertum oder selbstbestimtmes spielen mehr. die entwicklung der spieler wird dadurch stagnieren, dass sie eben kein trainignsziel und keine not mehr haben bestimmte digne zu lernen. es wird ja alles vorgekaut und live verfüttert.
wie sollst du stricken lernen wenn deine oma dir zwar zeigt wies geht, sie dir aber nie die stricknadeln gibt um es zu lernen udn zu verfestigen?!

du hast recht, dass ein generelles "verbot" von coaches/trainern ein rückschritt wäre, aber der trainer ist dafür da den spielern etwas beizubringen (im training) und die spieler in die lage zu versetzen die richtigen entscheidugnen zur richtigen zeit SELBST und OHNE hilfe zu treffen. das findet aber aktuell nicht statt.

editiert von dfB am 19.08.2016, 15:04 CEST
 
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