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Szene: Valve arbeitet an neuem VAC Konzept mit künstlicher Intelligenz18.02.2017, 20:00

Bald keine Chance mehr für Cheater?

Valve setzt ihr VAC-Team tatsächlich an ein unglaubliches Projekt, das jeden Spieler, der sich schon in CS:GO über Cheater geärgert hat, freuen wird. Ein neues Valve Anti-Cheat, das tatsächlich von alleine dazulernt und sogar Overwatch in den Vorgang mit einbindet soll kommen.



Valve gibt sein Vorhaben bekannt

Keine Mühen werden mehr gescheut und die Kosten für den Aufwand gebilligt. Valve gab ein wenig Einblick in ihre Arbeit, als sich das-VAC Team in einer Reddit-Diskussion zu Wort meldete, in der es um das Thema "Spinbotting" ging. Valve möchte dem ewigen Wettrüsten ein Ende machen, das sich die Cheat-Entwickler mit regelmäßigen Updates ihrer Hilfsprogramme mit VAC liefern.



Selbständiges Lernen und Denken, ohne feste Algorithmen

Die entwickelte KI lernt selbständig dazu, und kann darauf aufbauen. Dieses maschinelle Lernverhalten ist in Computerspielen zur Zeit ein großes Thema. Es sorgt dafür, dass wenn der Programmierer seinen Cheat updatet, die KI schon einen Schritt weiter ist und das unerlaubte Hilfsprogramm sofort erkennt und meldet. Das stellt Cheatcoder vor ein Problem, wenn sich diverse Lücken im Spiel von selbst schließen.

Beschlossene Sache trotz großem Aufwand und hoher Kosten

Zwar laufen schon die ersten Tests, aber trotzdem stehen die Entwickler noch vor vielen Problemen. Die KI braucht unglaubliche Massen an Ressourcen - kein Wunder, wenn alle Spieler live beobachtet und analysiert werden müssen sowie der Lernprozess auch noch laufen muss. Hinzu kommt, dass die Leistung nicht vom Spielserver oder den eigenen Computern der Spieler getragen werden kann, auch um den Code nicht jedem zu enthüllen.

Tausende von Prozessorkernen in einer Serverfarm sind notwendig, um in Echtzeit alle Spiele analysieren zu können. Valve zieht das Projekt durch und schon die ersten Testläufe in kontrollierter Umgebung sind im Gange, jedoch werden bis jetzt die Fälle nur an Overwatch geschickt.

Wann der offizielle Launch sein soll, haben wir leider noch nicht erfahren. Es ist aber denkbar, dass Valve die Cheat-Coder noch im Dunkeln tappen lassen will, sodass keine Vorkehrungen getroffen werden können.


Geschrieben von .phLy

Quelle: Gamestar

Kommentare

 
1

#1
Rebell_ schrieb am 18.02.2017, 20:04 CET:
Klingt etwas unglaubwürdig, dass Valve sich das wirklich kosten lassen will.
#2
odoncor schrieb am 18.02.2017, 20:06 CET:
Wird da ein Traum endlich wahr? #finalycheatfreeCS #hopeisdyinglast
#3
US_Navy_SEAL schrieb am 18.02.2017, 20:06 CET:
Am Ende lernt die KI noch von den Pros, dann müssen wir uns alle neue Accounts holen xD
#4
jester0 schrieb am 18.02.2017, 20:13 CET:
US_Navy_SEAL schrieb:
Am Ende lernt die KI noch von den Pros, dann müssen wir uns alle neue Accounts holen xD


hahahah :D

und @odoncor - es wird niemals ein cheatfreies Spiel geben :D
#5
maarc_ schrieb am 18.02.2017, 20:22 CET:
"Es sorgt dafür, dass wenn der Programmierer seinen Cheat updatet, die KI schon einen Schritt weiter ist und das unerlaubte Hilfsprogramm sofort erkennt und meldet. Das stellt Cheatcoder vor ein Problem, wenn sich diverse Lücken im Spiel von selbst schließen."

Das kann man so einfach nicht sagen. Es ist zwar möglich, dass die KI auch "neuartige" Cheats direkt miterkennt, weil sie Kriterien verwendet, die wir aktuell noch gar nicht auf dem Schirm haben. Es ist aber auch genau so gut möglich, dass sie das nicht tut.

Der Ansatz ist sehr interessant, aber wir sollten mal auf dem Teppich bleiben. Neuronale Netze (welche hier vermutlich verwendet werden) sind aktuell sehr im Trend und werden auf viele Probleme geworfen. Dabei wird oftmals auch erstaunlicher Erfolg erzielt. Leider werden sie in den Medien etwas overhyped. Es sind KEINE selbst denkenden Systeme, die die Zukunft vorhersehen können.
Das System kann in der Tat helfen, die weitverbreiteten P2C oder Publichacks einzudämmen, da die alle mehr oder weniger dasselbe machen. Ein endgültiges Allheilmittel wird es aber nicht sein. Wie es danach weitergeht, wird man sehen.

Gefällt mir trotzdem sehr, dass Valve an sowas arbeitet. Wäre ein Traum, da mal Einblicke zu bekommen oder sogar mitzuwirken.
#6
Layfon- schrieb am 18.02.2017, 20:25 CET:
[quote]kein Wunder, wenn alle Spieler live beobachtet und analysiert werden müssen sowie der Lernprozess auch noch laufen muss.[\quote]
kack formulierung bro
#7
mgaNick schrieb am 18.02.2017, 20:33 CET:
Rebell_ schrieb:
Klingt etwas unglaubwürdig, dass Valve sich das wirklich kosten lassen will.


Valve hat mehr Geld als Gott.
#8
ihlo schrieb am 18.02.2017, 20:37 CET:
Rebell_ schrieb:
Klingt etwas unglaubwürdig, dass Valve sich das wirklich kosten lassen will.


Und selsbt wenn sie es sich kosten lassen, ist es eher eine Frage der Zeit. ^^
#9
jUstSash schrieb am 18.02.2017, 20:44 CET:
Prime-Matchmaking war schon ein guter Schritt, denn einen neuen Account zu Primen ist sehr zeitintensiv (Level 21). Wenn nun noch ein neues VAC kommt - wo man sich hoffentlich Hilfe bei den führenden Ligen und Plattformen geholt hat - dann bin ich zuversichtlich, dass es wieder Spaß machen wird, MM zu spielen.
#10
k0k0 schrieb am 18.02.2017, 20:45 CET:
Dauert eh noch Locker 2 Jahre
#11
eoL. BUTZ schrieb am 18.02.2017, 20:47 CET:
den 2000er jahrgang wirds freuen oder auch nicht weil sie garnicht mehr wissen werden was cheats sind - für mich kommen solche techniken leider zu spät [:
#12
odoncor schrieb am 18.02.2017, 20:55 CET:
Rebell_ schrieb:
Klingt etwas unglaubwürdig, dass Valve sich das wirklich kosten lassen will.


Ich hoffe diesbezüglich, dass im Valve Team jemand an diesem Projekt mitarbeitet, der die Vorteile einer nachhaltigen, (auch) wirtschaftsorientierten Investition in dem selbigen erkennt. Denn mal abgesehen davon, dass natürlich das Abspringen und Abschrecken von potentiellen Spielern wegfallen würde und abgesprungene reanimiert werden könnten, was finanziell marktrelevant wäre und auch der Community zu Gute käme (prall gefüllte Server/ erhöhter Spielspaß), so würden die Entwickler der einzige auf dem Markt sein, die ein Multiplayer Online Game hätten, dass potentiell cheatfrei ist. Aber auch die Vorstellung als User, wieder Vertrauen in den Skill der Gegner haben zu können, endlich diese Paranoia ablegen zu können, ohne Sie, wenn möglich, aktiv unterdrücken zu müssen, würde ich einfach hart feiern! Was das für Auswirkungen auf die gesamte Community hätte. Mit einhergehend würde der Move das Ansehen von Valve (von wegen Geldmaschine auf Kosten der Community und des Spiels selber) radikal ändern. Wie oft habe ich den (sinngemäßen) Satz gehört: Schon wieder ein sinnfreies Update von Valve (Musikkits, Spraylogos, Skins ect.), welches auf das Portemonnaie der User abziehlt aber zu geizig und inkompetent für ein effektives Anticheat, Maps und/ oder relevante, spielmechanische Fixes. #raffgierigerGaben Also ich bin gehyped und hoffe aufs Beste ^^
#13
f0g.ger schrieb am 18.02.2017, 20:56 CET:
Wenn es dazu führt dass Cheats pervers teuer werden ist das ja für den Casual-Bereich ja eigtl auch schon fast die Erlösung
Da muss noch nicht mal jeder einzelne cheat detected werden
#14
dakujYa schrieb am 18.02.2017, 21:03 CET:
Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. :D
#15
aLx257 schrieb am 18.02.2017, 21:06 CET:
Das wird so geschrieben als wäre es unglaublich toll, aber es ist und bleibt immer noch nur ein Serverside-Anticheat. Heißt die Hacks die dafür sowieso undetected sind, also auf einer ganz anderen Ebene arbeiten als VAC werden dadurch trotzdem nicht detected.

ABER zu mindest dürfte das (wenn es wirklich so eintritt) die Cheateranzahl etwas verringern, da zum einen die Cheater mit Billig-Hacks rausgefiltert werden und zum anderen einige sicher auch kein Bock haben sich einen teuren Hack zu kaufen.
#16
core028 schrieb am 18.02.2017, 21:15 CET:
eoL. BUTZ schrieb:
den 2000er jahrgang wirds freuen oder auch nicht weil sie garnicht mehr wissen werden was cheats sind - für mich kommen solche techniken leider zu spät [:


Mich freut es jetz schon ;) [2002]
#17
MrErdoel schrieb am 18.02.2017, 21:15 CET:
f0g.ger schrieb:
Wenn es dazu führt dass Cheats pervers teuer werden ist das ja für den Casual-Bereich ja eigtl auch schon fast die Erlösung
Da muss noch nicht mal jeder einzelne cheat detected werden

+1

editiert von Rockee am 26.02.2017, 20:26 CET
#18
Itzeman schrieb am 18.02.2017, 21:17 CET:
@maarc_ man braucht nichts zwangsweise neuronale netze. es gibt auch andere weg im bereich des data science.
#19
TuWaK schrieb am 18.02.2017, 21:19 CET:
ein anti cheat tool wird immer nur eine reactio variable sein, es werden immer neue Sicherheitslücken entdeckt werden, die ausgenutzt werden. Desweiteren wird das Tool nur auf bekanntes Verhalten, welches es erlernt Cheats erkennen. Also ist das "Es sorgt dafür, dass wenn der Programmierer seinen Cheat updatet, die KI schon einen Schritt weiter ist und das unerlaubte Hilfsprogramm sofort erkennt und meldet." Unfug. Maximal ist die Reaktionszeit zum Sperren bzw. Entdecken des Cheats verkürzt, was somit den Programmierern seitens Valve Arbeit abnimmt.
#20
odoncor schrieb am 18.02.2017, 21:22 CET:
jester0 schrieb:

und @odoncor - es wird niemals ein cheatfreies Spiel geben :D


Das ist mir schon klar, wenn aber das cheaten so unattraktiv wird, dass 80% der Cheater und Hacker kein bock mehr haben, dann wärs schon nice und ich sag mal spiele wie sc2 machen es vor, es geht! bei go hatte ich aber schon die theorie, dass valve die cheater tolleriert, da sie ja beim vac update gebusted, geld für neue accs da lassen und bei 6-13€ fürn acc ist das natürlich ne geringe hemmschwelle, kommt da insgesamt ne menge zusammen würde ich mal hypotetisieren^^. ist halt die frage, ob der rücklauf an normalen usern damit kompensiert wurde oder man jetzt merkt, dass zukunftsorientiert der weg mist ist...
lg
#21
Starmaeck schrieb am 18.02.2017, 21:23 CET:
hahahahahahah, glaub ich erst wenn ich sehs
#22
maarc_ schrieb am 18.02.2017, 21:29 CET:
Itzeman schrieb:
@maarc_ man braucht nichts zwangsweise neuronale netze. es gibt auch andere weg im bereich des data science.


klar, aber auch mit anderen techniken wirst du nichts bekommen, was selbstständig "denkt" und die zukunft vorhersagt oder ähnlichen käse. finde das nicht gut, so einen hype in ner news rauszuhauen. es gibt eigentlich sogar sehr sehr wenig grund zur annahme, dass so ein system, wenn es einmal angelernt ist, auch automatisch alles detected, was sich coder dann einfallen lassen, um es zu umgehen.
#23
Fetter Knilch schrieb am 18.02.2017, 21:36 CET:
mgaNick schrieb:
Rebell_ schrieb:
Klingt etwas unglaubwürdig, dass Valve sich das wirklich kosten lassen will.

Valve hat mehr Geld als Gott.

Valve hat mehr Geld als GabeN? Vermutlich.

Edit: Wenn sie jetzt noch ein Smurffreies Ranking-System entwickeln würden und Griefing mal geandet werden würde, dann könnte man fast Spaß daran haben sich am Matchmaking zu versuchen.
#24
Bone1992 schrieb am 18.02.2017, 21:45 CET:
Valve arbeitet insgeheim an einer künstlichen Intelligenz ...alle wissen wie sowas immer ausgeht RIP Menschen ;(

editiert von Rockee am 26.02.2017, 20:25 CET
#25
SenSSeNN schrieb am 18.02.2017, 21:52 CET:
mein private wird trotzdem niemals detected werden.
 
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