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Meinung: Die Zeit, der Wettkampf und die Community13.06.2017, 13:02

Wie Wettbewerbsfähig ist man im Abendlicht der eigenen Karriere?

Schon seit Anbeginn des eSports wird darüber gerätselt, wie lange Spieler ohne Nachteil im Alter mithalten können. Es geht um Reaktionen, Aufmerksamkeitsspanne und viele weitere Faktoren, die die Karriere eines Spielers bestimmen. Doch wie Wettbewerbsfähig sind eigentlich die Spieler, die körperlich mithalten könnten, aber schon an ihre Pensionierung denken?



Virtus.pro hat allen bewiesen, dass man auch noch in einem vergleichbar hohen Alter in CS:GO erfolgreich sein kann und den jungen Spielern in nichts nachhängen muss. Doch wie sieht es aus, wenn der Spieler selber über das Ende seiner Karriere nachdenkt, wenn er noch ein aktiver Teil eines Rosters ist?

Beispiel: shroud

Mike 'shroud' Grzesiek ist nicht nur aktiver Spieler von Cloud9, sondern auch erfolgreicher Twitch-Streamer. Täglich schaffen es Clips von ihm auf die Front Page des CS:GO Subreddits, egal ob ein lustiger Moment, eine Runde mit vier Kills oder einfach das Ansprechen eines aktuell relevanten Themas - shroud ist auf r/GlobalOffensive allgegenwertig.

Um so höhere Wellen schlug es, als er beim streamen ein heikles Thema ansprach: Sein mögliches Karriereende. Obwohl shroud später behauptet, dass es ein"Troll" sei (ob nun vom Management angewiesen oder aus eigenen freien Stücken ist irrelevant), war die Reaktion der Community sehr real.

Die drei großen Positionen

Ryan 'fREAKAZOiD' Abadir, ehemaliges Teammitglied von shroud, redet aus eigener Erfahrung darüber, dass man das Keyboard und die Maus bei solchen Gedanken so lange an den Nagel hängen sollte, bis man geistig wieder 100 Prozent Wettbewerbsfähig ist.

fREAKAZOID sah in sich selber wohl den fehlenden Drang, sich dauerhaft zu verbessern, als er über eine Pause nachgedacht hatte. Die wohl wichtigste Qualität in einer talentierten Person mit den richtigen Voraussetzungen ist der Drang, ein erfolgreicher Spieler zu werden und auch zu bleiben.

Sean 'seangares' Gares sieht das Problem an einer anderen Stelle

seangares bemerkt in seinem Stream, dass er shrouds Gedanken nachvollziehen kann, sieht jedoch ein Problem mit der unüberlegten Veröffentlichung der Gedanken.

Sie haben Auswirkungen auf das Handeln und die Richtung des Teams: Was sollten sie tun? Sollten sie ihn sofort ersetzen, um einem gehetzten Prozess zu entgehen, welcher eingeleitet werden würde, sobald shroud offiziell die Beendigung seiner Pro-Laufbahn bekannt gibt?

Thorin über die Harmlosigkeit von shrouds Gedanken




In seinem Artikel spricht Thorin davon, dass es in shrouds Situation natürlich ist, über den Abgang aus der Proszene nachzudenken. Diese Gedanken halten eine von Natur aus ambitionierte Person nicht davon ab, weiterhin ihr Bestes zu geben, bis es wirklich Zeit ist.

Also sieht Thorin keinen Grund dafür, beunruhigt zu sein, nur weil shroud über das mögliche, baldige Ende seiner Karriere philosophiert.

Was nun?

Diese Diskussion leidet am Induktionsproblem: Nur, weil ich weiß, dass ich nicht zu 100 Prozent mit der Rente im Hinterkopf arbeiten, oder in diesem Fall Wettkämpfe bestreiten könnte, heißt das nicht, dass es andere nicht doch können.

Alle Menschen sind verschieden. Sie haben verschiedene Ambitionen, Fähigkeiten und ein unterschiedlich großes Ausdauervermögen. Es sollte kein Geheimnis sein, dass nicht jede Art Person es in die höchsten Ränge von CS:GO schafft. Es müssen bestimmte Qualitäten vorhanden sein, und dazu gehören hauptsächlich ein selbst-reflexives Verhalten und ein Verlangen nach Erfolg.

shroud hat bereits bewiesen, dass er ein sehr nüchternes und reflexives Bild von sich und seiner Rolle hat. Es ist auch keine Untat anzunehmen, dass er ein Verlangen nach Erfolg besitzt, möglicherweise ein viel stärkeres als eine Person, der man zufällig auf der Straße über den Weg laufen könnte. Man kann guten Gewissens annehmen, dass die Top-Pros generell über eben diese notwendigen Qualitäten verfügen.

Fazit

Pros sind Menschen, und Menschen weisen Unterschiede zueinander auf. Nur weil fREAKAZOID es bei sich nicht für möglich hält, trotz Gedanken der Pause oder der Pensionierung 100 Prozent Einsatz zu geben, bedeutet das nicht, dass es für Andere genau so ist wie für ihn. Pros sind wohl selbst in der Lage einzuschätzen, inwiefern sie sich mit solchen Gedanken einschränken. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte es möglich sein, über das Ende seiner Karriere nachzudenken und vorzusorgen, ohne den Wettkampf schleifen zu lassen.


Geschrieben von Valkyrie243

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Kommentare

 
1

#1
iNiKolaus schrieb am 13.06.2017, 19:19 CEST:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha
#2
Nehringgg schrieb am 13.06.2017, 19:35 CEST:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha


wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass
#3
MajorRabbit schrieb am 13.06.2017, 20:24 CEST:
Nehringgg schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha

wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass


hm empfinde es auch nach 1,5 jahren hobby zum beruf noch nicht als arbeit ;)
#4
.L1N schrieb am 13.06.2017, 20:52 CEST:
MajorRabbit schrieb:
Nehringgg schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha

wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass

hm empfinde es auch nach 1,5 jahren hobby zum beruf noch nicht als arbeit ;)


Bist ja noch kein Pro :-)
#5
linuXsierra schrieb am 13.06.2017, 21:03 CEST:
Ich bin mitlerweile 65 Jahre und immer noch CS:GO Spieler.
Ich habe nicht das Bedürfniss als Pro eine Menge Geld zu verdienen. Aber ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, dass das Spielen mich schon einmal bei einem Beinaheunfall (aus der nicht vorfahrtsberechtigten Strasse fuhr mir ein PKW direkt vors Auto) - durch das Training der Reaktionsfähigkeit - vor Schlimmeren bewahrt hat.
ALTER schütz vor CS:GO nicht.
#6
Slin1 inmemoriesof Fiffy schrieb am 13.06.2017, 21:06 CEST:
linuXsierra schrieb:
Ich bin mitlerweile 65 Jahre und immer noch CS:GO Spieler.
Ich habe nicht das Bedürfniss als Pro eine Menge Geld zu verdienen. Aber ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, dass das Spielen mich schon einmal bei einem Beinaheunfall (aus der nicht vorfahrtsberechtigten Strasse fuhr mir ein PKW direkt vors Auto) - durch das Training der Reaktionsfähigkeit - vor Schlimmeren bewahrt hat.
ALTER schütz vor CS:GO nicht.


Trolling? 65 Jahre und dann in der CS-Community spielen?
Wenn das wahr ist, mein Respekt
#7
linuXsierra schrieb am 13.06.2017, 21:14 CEST:
Bin zwar der Clan Opa fahre aber immer noch 2x im Jahr auf die GSH in Hannocver Garbsen.
Fühle mich dort nicht deplaziert. Gehöre schon zum Inventar ;)
#8
BengaloW schrieb am 13.06.2017, 22:02 CEST:
.L1N schrieb:
MajorRabbit schrieb:
Nehringgg schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha

wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass

hm empfinde es auch nach 1,5 jahren hobby zum beruf noch nicht als arbeit ;)

Bist ja noch kein Pro :-)


shots fired *pewpewpew
#9
cK_7 schrieb am 13.06.2017, 22:17 CEST:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..
#10
Artur-NaChODuDe schrieb am 13.06.2017, 22:56 CEST:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..


streamen = genug geld

ein paar 100k ist nicht alles,

wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig

klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?
#11
iNiKolaus schrieb am 13.06.2017, 23:53 CEST:
Artur-NaChODuDe schrieb:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..

streamen = genug geld
ein paar 100k ist nicht alles,
wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig
klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?


er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..
#12
Bibi Blocksberg schrieb am 14.06.2017, 00:56 CEST:
iNiKolaus schrieb:

er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..


100.000 € verdienen bis zur Rente.
Sagen wir mal man Arbeitet von 17-65 Das sind 48 Jahre.
100.000 €/48 macht ca. 2084 € Was man im Jahr verdienen müsste.
Das durch 12 macht ca 174 € was man im Monat verdient.
Das Jahr hat 52 Wochen.
52/12 ergibt 4.3 Wochen im Monat.
Bei einer 40 h Woche macht das gut 174 Stunden im Monat die man arbeitet.
Also hätte man bei deiner Rechnung einen Stundenlohn unter 1 €.
(Für Rechenfehler übernehme ich keine Haftung!)

BTT: Die meisten Pros haben gut Geld verdient, und spielen so lange, bis sie keine Leistung mehr bringen. Danach sind sie meist nicht mehr als Spieler aktiv, bringen sich aber anderweitig in den eSport ein. Wenn man schwindende Reaktionen mit Taktik usw. noch lange genug kompensieren kann, dann sollte man das machen.
#13
nebulein schrieb am 14.06.2017, 07:59 CEST:
Bin ja selbst in dem Alter. Ich denke der Körper und die Reaktionen sind nicht das Problem. Gerade am VP Beispiel, werfe ich mal Haus, Familie etc. in den Raum und dann kann man einfach nicht mehr so intensiv trainieren, wie man es eigentlich müsste. Jemand mit Anfang 20 hat keine Familie zu ernähren, unter Umständen nicht mal ne eigene Wohnung. Der kann halt die Prioritäten ganz anders setzen.
#14
nebulein schrieb am 14.06.2017, 08:03 CEST:
Somit sind es einfach andere Faktoren die dazu führen, dass man sich irgendwann umorientieren muss. Mit Streaming werden die im übrigen einfach nicht genug Geld verdienen um eine Familie zu ernähren, außerdem bist du dann ja wieder jeden Abend gebunden und irgendwann will man sich da doch mal weiter entwickeln oder verändern. Man wird auch Stand heute kaum um einen normalen Job drum herum kommen. Wer denkt, dass er die Pro Gamer Karriere macht und hat danach ausgesorgt, der lebt hinterm Mond.

Selbst Profifußballer schaffen das oft nicht und die verdienen noch um einiges mehr. Ich spreche jetzt mal nicht jemand von Bayern oder Dortmund an, sondern von den kleineren Clubs oder aus der 2. Liga.
#15
schniiii schrieb am 14.06.2017, 08:24 CEST:
iNiKolaus schrieb:
Artur-NaChODuDe schrieb:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..

streamen = genug geld
ein paar 100k ist nicht alles,
wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig
klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?

er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..


du hast definitiv noch nicht gearbeitet :D selbst wenn du dein ganzes leben bei edeka die rampe deckst verdienst du mehr als 100k
#16
pwlES schrieb am 14.06.2017, 08:54 CEST:
schniiii schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Artur-NaChODuDe schrieb:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..

streamen = genug geld
ein paar 100k ist nicht alles,
wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig
klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?

er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..

du hast definitiv noch nicht gearbeitet :D selbst wenn du dein ganzes leben bei edeka die rampe deckst verdienst du mehr als 100k


Ja aber darum geht es ja eigentlich nicht. Durch laufende kosten wirst du dir zu 99% bei Edeka an der Rampe trotzdem keine 100k auf die Seite legen können.
#17
schniiii schrieb am 14.06.2017, 09:04 CEST:
pwlES schrieb:
schniiii schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Artur-NaChODuDe schrieb:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..

streamen = genug geld
ein paar 100k ist nicht alles,
wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig
klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?

er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..

du hast definitiv noch nicht gearbeitet :D selbst wenn du dein ganzes leben bei edeka die rampe deckst verdienst du mehr als 100k

Ja aber darum geht es ja eigentlich nicht. Durch laufende kosten wirst du dir zu 99% bei Edeka an der Rampe trotzdem keine 100k auf die Seite legen können.


wenn du rechtzeitig mit altersvorsorge anfängst schon :P
#18
trollololol schrieb am 14.06.2017, 09:44 CEST:
iNiKolaus schrieb:
Artur-NaChODuDe schrieb:
cK_7 schrieb:
Selbst wenn man als pro in Betracht zieht aufzuhören, wird irgendwann der Gedanke kommen es hinaus zu zögern weil man merkt das die Alternativen nicht ansatzweise so luktrativ sind .. bei VP werden sicher einige überlegt haben auf alles zu scheissen aber was sind die Alternativen .. ? und nur weil man ein paar 100k auf dem Konto hat kann man sicher nicht in Rente gehen ..

streamen = genug geld
ein paar 100k ist nicht alles,
wenn sie schlau gewähren sind haben sie sich ein haus gekauft und genug geld angespart,
20-25k im monat über jahre ist nicht wenig
klar sie sind 30 .. aber denke das wenn sie dan noch bissl streamen würden , dan würden sie mehr als ein gut geprägtes leben haben, meinst nicht?

er meint ein paar 100k sind nicht alles.. das ist mehr als so manche überhaupt in ihrem ganzen leben jemals verdienen werden und diese spieler haben das auf der seite.. und nicht nur verdient..

Sind ja die Pros nicht schuld das 95% alle Leute im Hamsterrad bleiben und denken 9-5 und 5 Wochen Urlaub im Jahr haben was mit Leben zu tun :-)
Bin 22 und hab bald meine erste Wohnung abbezhalt (Vermietet - Wohne nicht selber drin)
#19
Block9 schrieb am 14.06.2017, 09:54 CEST:
Slin1 inmemoriesof Fiffy schrieb:
linuXsierra schrieb:
Ich bin mitlerweile 65 Jahre und immer noch CS:GO Spieler.
Ich habe nicht das Bedürfniss als Pro eine Menge Geld zu verdienen. Aber ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, dass das Spielen mich schon einmal bei einem Beinaheunfall (aus der nicht vorfahrtsberechtigten Strasse fuhr mir ein PKW direkt vors Auto) - durch das Training der Reaktionsfähigkeit - vor Schlimmeren bewahrt hat.
ALTER schütz vor CS:GO nicht.

Trolling? 65 Jahre und dann in der CS-Community spielen?
Wenn das wahr ist, mein Respekt


Ja es ist war und man kennt ihn dort :)

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Garbsen/Nachrichten/Mehr-als-650-Teilnehmer-zocken-bei-der-Gamesession-Hannover

ist zwar von 2015 aber auch da war er bekannt.
#20
loomit schrieb am 14.06.2017, 09:59 CEST:
Ich spiele jetzt seit 17 Jahren CS, davon habe ich zu 1.6-Zeiten etwa 10 Jahre auf einem Niveau gespielt, welches von Erwartungen, Zeitaufwand und allem was dazu gehört mit dem heutigen Niveau vergleichbar ist. Allerdings haben wir die gleiche Zeit damals für einen Bruchteil der heutigen Gehälter investiert.

Ich kann jeden nachvollziehen, der sagt, dass er für das Geld alles geben würde und das stimmt auch. Man darf jedoch nicht vergessen, dass man jeden Tag 8-10 Stunden mit CS zu tun hat. Vor allem natürlich in den Abendstunden. Viele machen das jetzt auch, allerdings hat der Großteil dieser Leute im non-pro-Bereich immer die Option mal einen Abend weniger zu spielen oder auch mal eine Woche. Wir hatten damals nicht annähernd einen solchen Schedule wie die heutigen Profis und trotzdem war das damals nicht einfach, sich Auszeiten zu nehmen. Dieser Zustand, sich ständig verpflichtet zu fühlen und auch tatsächlich verpflichtet zu sein, wird mit der Zeit nicht angenehmer und engt einen extrem ein. Es ist äußerst schwierig seinen sozialen Kontakten und Verpflichtungen nachzukommen, wenn man einen solchen Zeitaufwand stemmen muss. Ich kann also auch jeden verstehen, der darüber nachdenkt aufzuhören.

Auch mir fehlt natürlich immer noch der Wettbewerb und das wird vermutlich auch immer so bleiben. Ich habe auch schon oft drüber nachgedacht, es noch mal zu probieren und ich denke auch, dass da, mit dem entsprechenden Zeitaufwand, noch was gehen würde. Aber wenn ich dann daran denke, jeden Abend 5-6 Stunden trainieren zu MüSSEN und vorher noch individuell an meiner Form zu arbeiten, dann vergeht mir die Lust innerhalb von einer Sekunde.

Back to topic: ich denke nicht, dass ein Gedankenspiel mit dem Karriereende die Leistung beeinflusst. Eher ist es der immer stärker werdende Drang nach "Freiheit", der einen hemmt.
#21
Nehringgg schrieb am 14.06.2017, 10:09 CEST:
loomit schrieb:
Ich spiele jetzt seit 17 Jahren CS, davon habe ich zu 1.6-Zeiten etwa 10 Jahre auf einem Niveau gespielt, welches von Erwartungen, Zeitaufwand und allem was dazu gehört mit dem heutigen Niveau vergleichbar ist. Allerdings haben wir die gleiche Zeit damals für einen Bruchteil der heutigen Gehälter investiert.
Ich kann jeden nachvollziehen, der sagt, dass er für das Geld alles geben würde und das stimmt auch. Man darf jedoch nicht vergessen, dass man jeden Tag 8-10 Stunden mit CS zu tun hat. Vor allem natürlich in den Abendstunden. Viele machen das jetzt auch, allerdings hat der Großteil dieser Leute im non-pro-Bereich immer die Option mal einen Abend weniger zu spielen oder auch mal eine Woche. Wir hatten damals nicht annähernd einen solchen Schedule wie die heutigen Profis und trotzdem war das damals nicht einfach, sich Auszeiten zu nehmen. Dieser Zustand, sich ständig verpflichtet zu fühlen und auch tatsächlich verpflichtet zu sein, wird mit der Zeit nicht angenehmer und engt einen extrem ein. Es ist äußerst schwierig seinen sozialen Kontakten und Verpflichtungen nachzukommen, wenn man einen solchen Zeitaufwand stemmen muss. Ich kann also auch jeden verstehen, der darüber nachdenkt aufzuhören.
Auch mir fehlt natürlich immer noch der Wettbewerb und das wird vermutlich auch immer so bleiben. Ich habe auch schon oft drüber nachgedacht, es noch mal zu probieren und ich denke auch, dass da, mit dem entsprechenden Zeitaufwand, noch was gehen würde. Aber wenn ich dann daran denke, jeden Abend 5-6 Stunden trainieren zu MüSSEN und vorher noch individuell an meiner Form zu arbeiten, dann vergeht mir die Lust innerhalb von einer Sekunde.
Back to topic: ich denke nicht, dass ein Gedankenspiel mit dem Karriereende die Leistung beeinflusst. Eher ist es der immer stärker werdende Drang nach "Freiheit", der einen hemmt.


+1 du sprichst mir aus der seele, genau das war mit meinem satz,
wenn aus Spass Ernst wird
gemeint
#22
PidermaN schrieb am 14.06.2017, 11:43 CEST:
MajorRabbit schrieb:
Nehringgg schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha

wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass

hm empfinde es auch nach 1,5 jahren hobby zum beruf noch nicht als arbeit ;)


du stehst aber auch nicht unter leistungsdruck. außerdem ist der zeitaufwand ein ganz anderer. wie loomit scon sagte, jeden tag 8-10 stunden cs ist schon wahrscheinlich. ich würde auch alles dafür geben cs pro bei einer orga wie c9 zu sein, aber es ist schon hart. gerade in na, die die größte fanbase, die größten erwartungen und die wenigsten erfolge haben. (sk ist für mich nicht na)
#23
schniiii schrieb am 14.06.2017, 11:56 CEST:
PidermaN schrieb:
MajorRabbit schrieb:
Nehringgg schrieb:
iNiKolaus schrieb:
Was gibts da lang nachhzudenken xd Würde alles geben soviel Geld fürs zocken zu bekommen haha

wenn aus spass ernst wird, macht es irgendwann nicht mehr soviel spass

hm empfinde es auch nach 1,5 jahren hobby zum beruf noch nicht als arbeit ;)

du stehst aber auch nicht unter leistungsdruck. außerdem ist der zeitaufwand ein ganz anderer. wie loomit scon sagte, jeden tag 8-10 stunden cs ist schon wahrscheinlich. ich würde auch alles dafür geben cs pro bei einer orga wie c9 zu sein, aber es ist schon hart. gerade in na, die die größte fanbase, die größten erwartungen und die wenigsten erfolge haben. (sk ist für mich nicht na)


jeder steht in irgendeiner form unter leistungsdruck. major muss z.B. abends bei ligaspielen da sein, wenn er einfach nicht kommen würde ohne was zu sagen, wäre das auch scheiße :D ist auch eine form von druck, unabhängig davon, was in seinem arbeitsvertrag festgehalten ist. genauso wie normale schichtdienstler, die pünktlich zu ihrer schicht da sein müssen, leute die x verkäufe generieren müssen etc. und normale arbeitsverträge hast du auch 40h/woche + fahrtzeit
#24
loomit schrieb am 14.06.2017, 12:25 CEST:
Mit den 40h/Woche hast du absolut recht. Was den Punkt betrifft, kommt es aufs gleiche raus und auch im normalen Berufsleben ist es nicht ungewöhnlich unter Erwartungs- oder Leistungsdruck zu stehen. Der große Unterschied ist allerdings, dass ein Leben als CS-Profi und ein normales Berufsleben völlig konträr ist. Du lebst dann in einer Parallelwelt. Wenn du Freizeit hast, deinen alltäglichen Aufgaben nachkommst oder Sport machst, sind alle anderen Leute im Büro. Und wenn alle Freunde und die Familie Feierabend macht, bist du schon am Rechner und spielst Faceit oder Deathmatch. Wenn Freunde Abends irgendwelche Aktivitäten starten, trainierst du mit deinem Team. Jeden Tag. Kleiner Unterschied mit großer Wirkung.
#25
TAiTO1 schrieb am 14.06.2017, 12:33 CEST:
loomit schrieb:
Mit den 40h/Woche hast du absolut recht. Was den Punkt betrifft, kommt es aufs gleiche raus und auch im normalen Berufsleben ist es nicht ungewöhnlich unter Erwartungs- oder Leistungsdruck zu stehen. Der große Unterschied ist allerdings, dass ein Leben als CS-Profi und ein normales Berufsleben völlig konträr ist. Du lebst dann in einer Parallelwelt. Wenn du Freizeit hast, deinen alltäglichen Aufgaben nachkommst oder Sport machst, sind alle anderen Leute im Büro. Und wenn alle Freunde und die Familie Feierabend macht, bist du schon am Rechner und spielst Faceit oder Deathmatch. Wenn Freunde Abends irgendwelche Aktivitäten starten, trainierst du mit deinem Team. Jeden Tag. Kleiner Unterschied mit großer Wirkung.


Reintheoretisch kann man ja morgends trainieren, training mit dem Team kann man ja morgends machen und wenn mal ein official am Abend ist kann man da auch den ein oder anderen Abend zuhause verbringen, schließlich spielen die Pros nicht jeden Abene nen Official
 
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