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Szene: Erklärung zum Ausschluss von Community-Streamern aus Übertragungen06.01.2018, 07:01

ESL nimmt Stellung zu Streams der 2. Division

Am vergangenen Abend wurde die entscheidende Runde des zweiten Qualifiers für die 2. Division der kommenden Saison der ESL Meisterschaft ausgetragen. Allerdings waren die Streaming-Rechte am letzten Tag der Qualifier auf ESL-Partner beschränkt.



Drei Tage kein Problem, dann Einschränkungen

Für die Community-Streamer der vergangenen Tage, die den kompletten ersten Cup und auch den ersten Tag des zweiten Cups auf ihren Streams übertragen durften, war die Entscheidung der ESL überraschend. Hatten sie doch dem Qualifier, der nicht von der ESL selbst übertragen wurde, eine Bühne gegeben und die deutsche Community an den Qualifiern teilhaben lassen. Den letzten Tag des Qualifiers durften nur noch ESL-Partner übertragen.


Der ehemalige 99Damage-Caster und Hobby-Streamer Maik 'slivooo' Friederichs hatte beispielweise bis gestern alle Spieltage des Qualifiers übertragen und stets eine ordentliche Zuschauerzahl erziehlt.

Auf Twitter erklärte Christoph Kohlhaas, Produktmanager der ESL Meisterschaft, dass eines der Probleme bei den Community-Streams wohl deren eigene Overlays gewesen seien. Diese haben Mitbewerber der ESL beworben, die keine Partner der ESL seien.


Auslöser der gestrigen Einschränkung auf ESL-Partner wäre gewesen, dass das Media network der ESL auf Christoph Kohlhaas zukam und ihn vermutlich auf die Overlays und die Bewerbung von Mitbewerbern aufmerksam machte.


ESL bedauert Missverständnisse bei den Streamingangeboten

Auf Anfrage von 99Damage war die ESL sehr zuvorkommend, erklärte uns die Situation ausführlich und konnte uns schnell ein Statement zukommen lassen, um für Klarheit zu sorgen.

Statement der ESL

Wir bedauern es sehr, dass es bei den Streamingangeboten für die ESL Meisterschaft zu Missverständnissen gekommen ist. Tatsächlich wurden einige Caster spontan angefragt, um die Qualifier im Vorfeld für die Fans abzudecken, weil von offizieller Seite keine Coverage eingeplant war. Allerdings waren hier im Grunde lediglich vertraglich festgelegte ESL Partner zugelassen, damit entsprechende Sponsorenvorgaben und vertragliche Richtlinien eingehalten werden können. Wir bitten die Caster und besonders deren Fans um Entschuldigung, welche die kommenden Spiele nun nicht mehr über die bevorzugten Kanäle verfolgen können. Gerne werden wir uns in den kommenden Tagen nochmals mit allen beteiligten Personen zusammensetzen, um für die Zukunft besser planen zu können.


Geschrieben von Smyke

Kommentare


#1
chrizzzzz schrieb am 06.01.2018, 07:08 CET:
Wie wärs mal, wenn die auf der ESEA Seite ein fuktionierendes Cupsystem mit Veto, Checkin und automatischen Mapchange einbinden und nicht so ein Quatsch mit der Steamgruppe, wie es bei den Cups der Fall war? Mapveto aufm Server und dann in die Gruppe schreiben, dass der Admin die Map ändern soll.. Sowas Beknacktes

Aber sich darüber aufregen, dass man nicht streamen darf.. Ein reibungsloser Ablauf ist ja nicht viel wichtiger
#2
gODPOWERLELE schrieb am 06.01.2018, 09:17 CET:
+1
chrizzzzz schrieb:
Wie wärs mal, wenn die auf der ESEA Seite ein fuktionierendes Cupsystem mit Veto, Checkin und automatischen Mapchange einbinden und nicht so ein Quatsch mit der Steamgruppe, wie es bei den Cups der Fall war? Mapveto aufm Server und dann in die Gruppe schreiben, dass der Admin die Map ändern soll.. Sowas Beknacktes

Aber sich darüber aufregen, dass man nicht streamen darf.. Ein reibungsloser Ablauf ist ja nicht viel wichtiger
#3
mittererjr schrieb am 06.01.2018, 10:03 CET:
Welche Liga?
#4
Mythos1895 schrieb am 06.01.2018, 11:18 CET:
Ich kann die ESL verstehen, auch das gehört ein Teil zur weiteren prof. Strukturierung des eSports. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, auch das ist ein Geschäft geworden. Allerdings könnte man sicher den Streamern, die sich dafür Interessieren das zu übertragen ein passendes Overlay zu kommen lassen. Damit wären beiden Seiten geholfen.
#5
DerDetektiv schrieb am 06.01.2018, 11:28 CET:
Also man hätte ja wenigstens die GoTV für das Match, welches gar nicht abgedeckt gewesen ist rausgeben können.
Nun wurde ein entscheidenes Quali Game gar nicht gezeigt.

Außerdem ist diese ganze Ausführung der Cups super dumm gewesen. Turnierbaum auf Challonge.me, es wird von offizieller Seite nicht geschaut ob Spieler überhaupt zulässig sind (toxic5 -> Y4NniCK1H hat mit 12pps einen Quali cup für die ESLM mitgespielt(????????????????????????))

Abgesehen von den Streams gab es keine wirkliche PR für das alles, ich dachte man wolle wieder Communitynäher arbeiten, da ist dann so ein "heimlich" gehaltener quali cup schon echt fragwürdig
#6
Entropy_Krusty schrieb am 06.01.2018, 11:32 CET:
Ein Statement zu dem Vorfall, dass ein mit 12pp in der ESL gesperrter Spieler am Quailfier teilnehmen kann und somit anderen Teams die faire Möglichkeit genommen wurde nächste Saison ESLM2 zu spielen wäre vllt auch angebracht.
Und dann auf Nachfrage der Bluejays ob man denn nachrücken dürfe nachdem der Spieler aufgeflogen war mit "Es tut uns leid, das ist nicht möglich" zu antworten ist mehr als schwach.
Hierzu eine öffentliche Entschuldigung oder ein Statement, DAS wäre mal was!
#7
DerDetektiv schrieb am 06.01.2018, 11:32 CET:
Mythos1895 schrieb:
Ich kann die ESL verstehen, auch das gehört ein Teil zur weiteren prof. Strukturierung des eSports. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, auch das ist ein Geschäft geworden. Allerdings könnte man sicher den Streamern, die sich dafür Interessieren das zu übertragen ein passendes Overlay zu kommen lassen. Damit wären beiden Seiten geholfen.


Diese Cups waren alles, aber nicht Professionell strukturiert.
#8
NiSTEN schrieb am 06.01.2018, 11:35 CET:
Mythos1895 schrieb:
Ich kann die ESL verstehen, auch das gehört ein Teil zur weiteren prof. Strukturierung des eSports. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, auch das ist ein Geschäft geworden. Allerdings könnte man sicher den Streamern, die sich dafür Interessieren das zu übertragen ein passendes Overlay zu kommen lassen. Damit wären beiden Seiten geholfen.


Guter Punkt.
Sollte Professionalisierung nicht vor einem solchen Event beginnen und nicht erst im Laufe dessen? Es wirkt halt so als habe man gesehen: "Wow, das zieht ja doch enorm viele Viewer, da müssen wir einschreiten und das für unsere Partner selbst casten!".

Professionelle Strukturen gut und schön - aber die gesamte Quali zur 2. Div war in keiner Form irgendwie professionell.

Weder die Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung die extrem untergegangen sind auf Grund von "schlechtem Timing wegen Weihnachten und Silvester" (Zitat vom Produktmanager ESL Meisterschaft auf Twitter), noch der eigentliche Ablauf waren in irgendeiner Form professionell - Delays, gesperrte Spieler, unklarer Übertragungsrechte sowie mangelnde Kommunikation. Selbst Herr Kohlhaas hat Non-Partnern das übertragen erlaubt, da muss doch sofort bei einem der hoch professionellen ESL Mitarbeiter das Alarmsignal angehen "Halt, wir haben Partner, das müssen wir irgendwie regeln!" - scheinbar nicht.

Professionell sieht für mich anders aus.
#9
Entropy_Krusty schrieb am 06.01.2018, 11:38 CET:
Achso noch was zu dem Vorfall mit dem Spieler mit den 12pps. Auch 99 Damage zieht da meiner Meinung nach etwas den Schwanz ein vor der ESL. Das wird einfach unter den Teppich gekehrt als hätte keiner was mitbekommen.
Da spielt ein Spieler der wegen cheatens in der ESL gesperrt ist unbemerkt am Qualifier für die ESLM2 mit und als es auffliegt tuhen alle Beteiligten so als wäre nichts passiert. Unter anderen die Bluejays sind nun die, die das Nachsehen haben aber das juckt niemanden, ESL hat sich ja entschuldigt "Tut uns leid", wow. Sowas könnte man hier bei 99 ruhig auch mal öffentlich machen, dass es die gesamte Community mal mitbekommt und der ESL somit Druck gemacht wird um sowas in Zukunft zu vermeiden.
Aber davon ließt man niergendwo offiziell was, seltsam.......
#10
-_madLOCKK schrieb am 06.01.2018, 11:54 CET:
Entropy_Krusty schrieb:
Achso noch was zu dem Vorfall mit dem Spieler mit den 12pps. Auch 99 Damage zieht da meiner Meinung nach etwas den Schwanz ein vor der ESL. Das wird einfach unter den Teppich gekehrt als hätte keiner was mitbekommen.
Da spielt ein Spieler der wegen cheatens in der ESL gesperrt ist unbemerkt am Qualifier für die ESLM2 mit und als es auffliegt tuhen alle Beteiligten so als wäre nichts passiert. Unter anderen die Bluejays sind nun die, die das Nachsehen haben aber das juckt niemanden, ESL hat sich ja entschuldigt "Tut uns leid", wow. Sowas könnte man hier bei 99 ruhig auch mal öffentlich machen, dass es die gesamte Community mal mitbekommt und der ESL somit Druck gemacht wird um sowas in Zukunft zu vermeiden.
Aber davon ließt man niergendwo offiziell was, seltsam.......


Ist mir auch schon des öfteren aufgefallen das sie das immer versuchen zu "vertuschen", möchte ja hier niemanden was unterstellen, aber es kommt eben immer so rüber als wäre alle tutti frutti. Wenn sowas veröffentlicht wird dann erst wenn es anders nicht mehr geht, sprich es weiß eh schon jeder. Echt komisch wie damit bei uns umgegangen wird. Muss man nicht verstehen, wird wohl immer so weiter gehen. Hoffe Volvo kommt bald mal mit ihrer neuen AnticheatKI raus die dann auch wirklich was bringt, dann werden hier endlich mal wieder Köpfe rollen!
#11
-_madLOCKK schrieb am 06.01.2018, 11:55 CET:
.delete
#12
AcerTortikJ schrieb am 06.01.2018, 12:17 CET:
NiSTEN schrieb:
Mythos1895 schrieb:
Ich kann die ESL verstehen, auch das gehört ein Teil zur weiteren prof. Strukturierung des eSports. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, auch das ist ein Geschäft geworden. Allerdings könnte man sicher den Streamern, die sich dafür Interessieren das zu übertragen ein passendes Overlay zu kommen lassen. Damit wären beiden Seiten geholfen.


Guter Punkt.
Sollte Professionalisierung nicht vor einem solchen Event beginnen und nicht erst im Laufe dessen? Es wirkt halt so als habe man gesehen: "Wow, das zieht ja doch enorm viele Viewer, da müssen wir einschreiten und das für unsere Partner selbst casten!".

Professionelle Strukturen gut und schön - aber die gesamte Quali zur 2. Div war in keiner Form irgendwie professionell.

Weder die Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung die extrem untergegangen sind auf Grund von "schlechtem Timing wegen Weihnachten und Silvester" (Zitat vom Produktmanager ESL Meisterschaft auf Twitter), noch der eigentliche Ablauf waren in irgendeiner Form professionell - Delays, gesperrte Spieler, unklarer Übertragungsrechte sowie mangelnde Kommunikation. Selbst Herr Kohlhaas hat Non-Partnern das übertragen erlaubt, da muss doch sofort bei einem der hoch professionellen ESL Mitarbeiter das Alarmsignal angehen "Halt, wir haben Partner, das müssen wir irgendwie regeln!" - scheinbar nicht.

Professionell sieht für mich anders aus.


+1
#13
PlayLikeFabian schrieb am 06.01.2018, 12:29 CET:
gODPOWERLELE schrieb:
+1
du hier
#14
Mythos1895 schrieb am 06.01.2018, 14:20 CET:
Absolut, ich bezog mich auch nuur auf das Vorhaben selbst. Umsetzung selbst muss besser werden

NiSTEN schrieb:
Mythos1895 schrieb:
Ich kann die ESL verstehen, auch das gehört ein Teil zur weiteren prof. Strukturierung des eSports. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, auch das ist ein Geschäft geworden. Allerdings könnte man sicher den Streamern, die sich dafür Interessieren das zu übertragen ein passendes Overlay zu kommen lassen. Damit wären beiden Seiten geholfen.


Guter Punkt.
Sollte Professionalisierung nicht vor einem solchen Event beginnen und nicht erst im Laufe dessen? Es wirkt halt so als habe man gesehen: "Wow, das zieht ja doch enorm viele Viewer, da müssen wir einschreiten und das für unsere Partner selbst casten!".

Professionelle Strukturen gut und schön - aber die gesamte Quali zur 2. Div war in keiner Form irgendwie professionell.

Weder die Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung die extrem untergegangen sind auf Grund von "schlechtem Timing wegen Weihnachten und Silvester" (Zitat vom Produktmanager ESL Meisterschaft auf Twitter), noch der eigentliche Ablauf waren in irgendeiner Form professionell - Delays, gesperrte Spieler, unklarer Übertragungsrechte sowie mangelnde Kommunikation. Selbst Herr Kohlhaas hat Non-Partnern das übertragen erlaubt, da muss doch sofort bei einem der hoch professionellen ESL Mitarbeiter das Alarmsignal angehen "Halt, wir haben Partner, das müssen wir irgendwie regeln!" - scheinbar nicht.

Professionell sieht für mich anders aus.
 

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