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Szene: 99Damage Podcast #1023.06.2018, 17:30

Was läuft schief in CS-Deutschland? (mit Lenz und Knochen)

Zwei CS-Urgesteine vergleichen beim 99Damage Podcast die "goldenen Zeiten" mit heute und diskutieren die Probleme sowie Lösungsansätze.






Geschrieben von kautzy

Kommentare


#1
Itzeman schrieb am 23.06.2018, 18:02 CEST:
was in cs deutschland falsch läuft? schaut doch nur die comments und beiträge hier auf der seite an
#2
eloO0 schrieb am 23.06.2018, 18:09 CEST:
Hier ist einer von den 50 0:)
#3
Cohen177 schrieb am 23.06.2018, 18:44 CEST:
Ja wartet halt bis ich krass bin, dann carry ich schland
#4
cr1zz- schrieb am 23.06.2018, 19:23 CEST:
Itzeman schrieb:
was in cs deutschland falsch läuft? schaut doch nur die comments und beiträge hier auf der seite an


guck dir mal hltv an. idioten gibts überall nicht nur in unserer szene :)
#5
Dr.ReLax schrieb am 23.06.2018, 19:46 CEST:
cr1zz- schrieb:
Itzeman schrieb:
was in cs deutschland falsch läuft? schaut doch nur die comments und beiträge hier auf der seite an


guck dir mal hltv an. idioten gibts überall nicht nur in unserer szene :)


Momentchen, hltv ist aber nie ernst gewesen, zumindest Forum/Kommentarbereich, zumindest nicht in den letzten 3-4 Jahren. Da war immer alles nur Troll mehr nicht.
#6
Itzeman schrieb am 23.06.2018, 19:59 CEST:
cr1zz- schrieb:
Itzeman schrieb:
was in cs deutschland falsch läuft? schaut doch nur die comments und beiträge hier auf der seite an


guck dir mal hltv an. idioten gibts überall nicht nur in unserer szene :)


luuuul. hltv ist doch der größte tr0llkasten der welt :D da nimmt man doch nix mehr ernst außer vllt der ein oder anderen news. das ganze forum/die ganzen kommentare sind doch zu 99,99999999% nur trolle :D
#7
spawnYzn schrieb am 24.06.2018, 10:11 CEST:
Großartiger Podcast, würde mir immer noch wünschen dass er bei iTunes und Co erscheint
#8
BuddyBuddd schrieb am 24.06.2018, 10:37 CEST:
b[Was läuft schief in CS-Deutschland? (mit Lenz und Knochen)]b
Der Podcast ist schon gut gesagt, trifft aber nicht ganz das was schief läuft.
National ist nicht das Skill-Level das Problem, sondern die beständigkeit mehrerer Teams.
Jetztige Teams sehen auch nicht mehr Ihr Hobbie im Focus, sondern nur noch Geld. Viele sehen nämlich nur noch das, das die Orga Ihnen dicke gehälter Zahlt. Es gibt nur noch wenige Teams die das Sprichwort Preis Leistungsverhältnis verstehen. Auch die angesprochene EPS. Da hat, so muss ich es sagen, die ESL sich selber Abgeschafft und wird dies auch noch weiter tun. Vom Anti Cheat bis hin zur ausgliederung zur ESEA Plattform war meines erachtens ein Schritt zurück. Das einzige was doch in Deutschland noch mehrwert hat ist die 99damage Liga. Nur hierbei fehlen die kleinen Offline Events für die Spieler/Teams der 99Ligen. Es gäbe so tolle möglichkeit 99 einen Schritt weiter vor zu bringen, aber im gegenzug braucht man dazu auch das nötige kleingeld. :D mal sehen was noch so kommt.
#9
Misuke schrieb am 24.06.2018, 11:26 CEST:
Das Problem in Deutschland sind nicht die Spieler und die Manager, sondern das Ansehen generell. Angefangen hat es mit den Amokläufen; irgendein Psycho hat sich Daddys Waffe gekrallt, nietet Unschuldige um und die politischen Vollpfosten geben natürlich nicht den Waffenhortern zuhause die Schuld, sondern den "Killerspielen" ....
Ich kann mich noch gut an Erfurt erinnern. Die Lan in Karlsruhe wurde unter massivsten Druck der Öffentlichkeit abgesagt und auch von der Orga aus Pietätsgründen, Die gleichzeitig stattfindende Waffenmesse in Nürnberg wurde abgehalten und von der Politik gefeiert. Es gibt halt keine politische Lobby und man ist einfach der Buhmann für jeden.
Würde es auch als Sport endlich anerkannt, würden sich vllt viel mehr Vereine um Nachwuchs kümmern, aber darüber entscheidet dann wie im aktuellen Beispiel ein Uli Hoeness das sie keine Esport Abteilung aufbauen.
Dafür lob ich mir den Schritt von Schalke ( und das als BVB Fan ) sowas aufzubauen. Diese Mischung aus fehlender Anerkennung, politischem Sündenball und ohne die finanzelle Bezuschussung ist das was an dem deutschen CS mangelt
#10
HySTeRi schrieb am 24.06.2018, 12:03 CEST:
Es gibt Talente die theoretisch richtig gute Spieler werden könnten, die es aber nicht juckt und dann gibts die die denken sie sind eh schon krass und müssen nichts mehr tun und auch nicht an sich arbeiten.
Manche sind einfach richtig abgehoben :D
#11
kpY schrieb am 24.06.2018, 12:23 CEST:
Misuke schrieb:
Das Problem in Deutschland sind nicht die Spieler und die Manager, sondern das Ansehen generell. Angefangen hat es mit den Amokläufen; irgendein Psycho hat sich Daddys Waffe gekrallt, nietet Unschuldige um und die politischen Vollpfosten geben natürlich nicht den Waffenhortern zuhause die Schuld, sondern den "Killerspielen" ....
Ich kann mich noch gut an Erfurt erinnern. Die Lan in Karlsruhe wurde unter massivsten Druck der Öffentlichkeit abgesagt und auch von der Orga aus Pietätsgründen, Die gleichzeitig stattfindende Waffenmesse in Nürnberg wurde abgehalten und von der Politik gefeiert. Es gibt halt keine politische Lobby und man ist einfach der Buhmann für jeden.
Würde es auch als Sport endlich anerkannt, würden sich vllt viel mehr Vereine um Nachwuchs kümmern, aber darüber entscheidet dann wie im aktuellen Beispiel ein Uli Hoeness das sie keine Esport Abteilung aufbauen.
Dafür lob ich mir den Schritt von Schalke ( und das als BVB Fan ) sowas aufzubauen. Diese Mischung aus fehlender Anerkennung, politischem Sündenball und ohne die finanzelle Bezuschussung ist das was an dem deutschen CS mangelt


Ich glaube nicht, dass die Amokläufe noch eine Rolle spielen, außer bei Menschen die sich seit 10 Jahren mit dem Thema nicht mehr befasst haben.
eSport wird eine eigenständige und anerkannte Sportart in Deutschland. Das geht aus dem veröffentlichten Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD hervor. Also hier dauert es wohl nicht mehr so lange.
Der Fc Bayern ist im esport tätig. Nur nicht bei FiFa, LoL oder CS.
#12
zebD schrieb am 24.06.2018, 12:31 CEST:
HySTeRi schrieb:
Es gibt Talente die theoretisch richtig gute Spieler werden könnten, die es aber nicht juckt und dann gibts die die denken sie sind eh schon krass und müssen nichts mehr tun und auch nicht an sich arbeiten.
Manche sind einfach richtig abgehoben :D


Finde eher 90% der deutschen Pro-Szene abgehoben. Wie die sich auf LAN geben, mit welcher Arroganz da anderen Spielern entgegengetreten wird ist schon arg lächerlich. Kein Wunder das niemand bock hat länger als 2 Monate mit solchen Persönlichkeiten sich abzugeben.
#13
1112Leon schrieb am 24.06.2018, 12:34 CEST:
So schlimm ist die Lage vom deutschen eSport nun auch nicht.
Wir stellen halt nicht viele gute Spieler, aber wir haben immer hin welche. :D
#14
1112Leon schrieb am 24.06.2018, 12:38 CEST:
''Es ist schade was heutzutage alles so als Turnier durchgeht'' ''Russische Wettanbieter''

Lieber Lenz, wer hatte denn in einem Turnier in Weißrussland teilgenommen? Sicher, dass das so seriös war?
#15
un-known schrieb am 24.06.2018, 13:29 CEST:
Deutschland ist halt nicht vergleichbar mit anderen EU Ländern, Italien, Frankreich, Belgien ect. In Deutschland gibt es Spieler (würde es Spieler geben), die in der Lage sind mit Training und Zeit usw. dort mitzuspielen. Jedoch ist der Beruf "Pro Gamer" nicht der Beruf den ein 18 Jähriger in seinem Lebenslauf haben möchte. Wenn es dann doch nicht klappt mit der Karriere nach 5 Jahren oder was weis ich, was dann? Ja, Herr XYZ was haben Sie denn nach der Schule gemacht die letzten 5 Jahre ? und dann sagen ich wollte "Profi Gamer" werden aber es hat nicht geklappt! Wirklich? Das ist für 98% der jungen wilden in Deutschland nicht das gelbe vom Ei. Es ist nichts für immer, Rente, ect. da hängt soviel dran, das sich, meiner Meinung nach, die Mehrheit dazu entscheidet lieber zu daddeln als Profi zu werden. Was in anderen Ländern etwas anders ist, wenn ich mir z.B. Belgien anschau oder Frankreich. Dort ist die "Arbeits-Sozial-Ich-muss-feste-Arbeit-haben-Rente" nicht so wie in Deutschland. Das ist die Schwierigkeit in Deutschland, Talente zu fordern und zu fördern. Oder wie ist man abgesichert. Und mit 30 Jahren möchte doch auch keiner mehr, nach einer gescheiterten CS Karriere, eine Ausbildung anfangen.

Meiner Meinung nach hat das Problem in Deutschland nichts mit "Wir haben zu wenig gute Spieler zu tun" (denn die gibt es). Die Sicherheit, die man in einem Land wie Deutschland braucht, seh ich nicht.
#16
BIG Lenz schrieb am 24.06.2018, 16:48 CEST:
1112Leon schrieb:
''Es ist schade was heutzutage alles so als Turnier durchgeht'' ''Russische Wettanbieter''

Lieber Lenz, wer hatte denn in einem Turnier in Weißrussland teilgenommen? Sicher, dass das so seriös war?


Es war ein 100k Offline Event, alles an Preisgeld wurde ausgezahlt und Reise/Unterkunft war alles sehr gut organisiert. Also ja!
#17
K_ick schrieb am 24.06.2018, 22:24 CEST:
Was läuft schief in...? Schön, dass das Thema noch konkretisiert wurde. Im Allgemeinen wurde in dem Gespräch über Organisation, Geld und Förderung geklagt. Aber was ich mir dick umrandet habe war die Sache mit den Zuschauern! Man hat doch super fitte Leute - nicht zweideutig verstehen, weshalb werden die von Castern bei schlechter Leistung schlecht geredet? Es ist doch logisch, dass ein Fan sich nach ein paar Spielen gegen eine andere eindeutige Menge, mitreißen lässt. Und dass so niemand zu den offline Events kommen will! Meiner Meinung werden junge Spieler auf sich alleine gestellt was das Spielverständnis betrifft, in Schach oder Judo werden sehr oft Olympia Sieger wie Ole Bischof oder Schach Großmeister eingeladen um tieferes Spielverständnis beizubringen und das kostet natürlich, aber es gibt immer eins zwei Leute die dieses Wissen aufsaugen können und dann weitergeben. Und dann gibt es Stützpunkte in dem normale / durchschnittliche zu den offenen Trainingseinheiten kommen können und sich dort vor den Trainern zeigen können. Ansonsten stimme ich Knochen zu Transparenz ist wichtig und auch Herrn Lenz gebe ich Recht ein Team muss zusammen halten so lange es geht. Das Problem mit dem Spielermaterial ist ein wenig auch dem Schulsystem geschuldet da immer mehr diese Zeit nicht haben. Vor einer EM oder Weltmeisterschaft im Judo ist es üblich das Weltmeister sich gegenseitig pushen und trainieren...um an Meisterschaften für die Zuschauer eine hohe Leistung zeigen zu können. Wenn somit Spieler nur unter sich sind und sich im Kreis schlagen kann man nicht international mithalten. Und was un-known da schreibt ist einfach Fakt. Es kann nicht jeder Weltklasse sein das muss man auch einfach akzeptieren. Ich würde das Problem somit Globaler sehen und die komplette Szene mit in die Verantwortung ziehen.
#18
1112Leon schrieb am 25.06.2018, 13:20 CEST:
BIG Lenz schrieb:
1112Leon schrieb:
''Es ist schade was heutzutage alles so als Turnier durchgeht'' ''Russische Wettanbieter''

Lieber Lenz, wer hatte denn in einem Turnier in Weißrussland teilgenommen? Sicher, dass das so seriös war?


Es war ein 100k Offline Event, alles an Preisgeld wurde ausgezahlt und Reise/Unterkunft war alles sehr gut organisiert. Also ja!


Gut, dann mag das stimmen. Danke, für die Rückmeldung. Allerdings war es wirklich oft Thema im Chat und genau sowas was im Podcast angesprochen wurde schien es zu sein. :/
#19
Zoddom schrieb am 25.06.2018, 14:57 CEST:
un-known schrieb:
Deutschland ist halt nicht vergleichbar mit anderen EU Ländern, Italien, Frankreich, Belgien ect. In Deutschland gibt es Spieler (würde es Spieler geben), die in der Lage sind mit Training und Zeit usw. dort mitzuspielen. Jedoch ist der Beruf "Pro Gamer" nicht der Beruf den ein 18 Jähriger in seinem Lebenslauf haben möchte. Wenn es dann doch nicht klappt mit der Karriere nach 5 Jahren oder was weis ich, was dann? Ja, Herr XYZ was haben Sie denn nach der Schule gemacht die letzten 5 Jahre ? und dann sagen ich wollte "Profi Gamer" werden aber es hat nicht geklappt! Wirklich? Das ist für 98% der jungen wilden in Deutschland nicht das gelbe vom Ei. Es ist nichts für immer, Rente, ect. da hängt soviel dran, das sich, meiner Meinung nach, die Mehrheit dazu entscheidet lieber zu daddeln als Profi zu werden. Was in anderen Ländern etwas anders ist, wenn ich mir z.B. Belgien anschau oder Frankreich. Dort ist die "Arbeits-Sozial-Ich-muss-feste-Arbeit-haben-Rente" nicht so wie in Deutschland. Das ist die Schwierigkeit in Deutschland, Talente zu fordern und zu fördern. Oder wie ist man abgesichert. Und mit 30 Jahren möchte doch auch keiner mehr, nach einer gescheiterten CS Karriere, eine Ausbildung anfangen.

Meiner Meinung nach hat das Problem in Deutschland nichts mit "Wir haben zu wenig gute Spieler zu tun" (denn die gibt es). Die Sicherheit, die man in einem Land wie Deutschland braucht, seh ich nicht.


Seh ich genauso, ich glaube das wird stark unterschätzt.

Sieht man sich mal den Prozentsatz der ex-1.6 Profis an, die heute noch professionel mitspielen, steht Deutschland im Vergleich eher mau da, oder ist das nur mein Eindruck?

Aus welchem Grund haben viele 1.6 Pros gesagt, dass sie nicht umsteigen? 2011 war 1.6 ziemlich tot und es gab noch keine Aussicht auf einen Nachfolger und dass CS:GO jemals hätte so groß werden können, war auch nicht direkt abzusehen.

Denke viele gehen lieber den sicheren Weg, sprich Ausbildung oder Studium in einem Job-bezogenen Fach, was man am "BWL-Boom" sieht. Das sieht man an Studium- und Jobwahl genauso wie an der CS Szene.

Leistungsdruck ist hier das Stichwort.
#20
Misuke schrieb am 26.06.2018, 14:26 CEST:
kpY schrieb:
Misuke schrieb:
Das Problem in Deutschland sind nicht die Spieler und die Manager, sondern das Ansehen generell. Angefangen hat es mit den Amokläufen; irgendein Psycho hat sich Daddys Waffe gekrallt, nietet Unschuldige um und die politischen Vollpfosten geben natürlich nicht den Waffenhortern zuhause die Schuld, sondern den "Killerspielen" ....
Ich kann mich noch gut an Erfurt erinnern. Die Lan in Karlsruhe wurde unter massivsten Druck der Öffentlichkeit abgesagt und auch von der Orga aus Pietätsgründen, Die gleichzeitig stattfindende Waffenmesse in Nürnberg wurde abgehalten und von der Politik gefeiert. Es gibt halt keine politische Lobby und man ist einfach der Buhmann für jeden.
Würde es auch als Sport endlich anerkannt, würden sich vllt viel mehr Vereine um Nachwuchs kümmern, aber darüber entscheidet dann wie im aktuellen Beispiel ein Uli Hoeness das sie keine Esport Abteilung aufbauen.
Dafür lob ich mir den Schritt von Schalke ( und das als BVB Fan ) sowas aufzubauen. Diese Mischung aus fehlender Anerkennung, politischem Sündenball und ohne die finanzelle Bezuschussung ist das was an dem deutschen CS mangelt


Ich glaube nicht, dass die Amokläufe noch eine Rolle spielen, außer bei Menschen die sich seit 10 Jahren mit dem Thema nicht mehr befasst haben.
eSport wird eine eigenständige und anerkannte Sportart in Deutschland. Das geht aus dem veröffentlichten Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD hervor. Also hier dauert es wohl nicht mehr so lange.
Der Fc Bayern ist im esport tätig. Nur nicht bei FiFa, LoL oder CS.


https://www.sport1.de/esports/2018/6/fc-bayern-uli-hoeness-stoppt-millionenschwere-esports-plaene

http://www.sueddeutsche.de/sport/esports-grindel-esports-ist-fuer-mich-kein-sport-1.3892249

Solange Esport nicht als offizielle Sportart anerkannt ist, können die Politiker weiter auf Stimmenfang gehen
 

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