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Szene: Veranstalter E-Frag ist bankrott05.09.2018, 11:11

Kein Preisgeld für gla1ve, MAJ3R & Co.

Schon länger schuldete das Unternehmen den Spielern der The World Championship 2016 mit 100.000 US-Dollar einiges an Preisgeld. Nun ist klar: Spieler und Mitarbeiter werden von E-Frag wohl keinen Cent mehr sehen.



Am Montagvormittag verkündete Marko 'mak1' Milošević, CEO von E-Frag, auf Twitter das Ende der Produktionsfirma und des Turnierveranstalters E-Frag. Bekannt war das Unternehmen durch CS:GO-Turniere wie The World Championship 2016 oder der ESG Tour Mykonos 2017.

Schuldzuweisung an Azubu

Milošević erklärte in seinen Tweets, dass vor allem die Unstimmigkeiten und der Vertragsbruch mit der ehemaligen Livestreaming Plattform Azubu dazu führten.









Champion nimmt es mit Humor

Die Spieler müssen damit weiter auf ihr Geld warten. Mit Engin 'MAJ3R' Küpeli meldete sich mittlerweile ein Gewinner der The World Championships spöttisch zu Wort und zitierte einen alten Tweet von Milošević. Die türkischen Spieler hatten nach knapp zwei Jahren mit der Sache schon abgeschlossen.



To be continued?

Die Internetseite e-frag.net ist aktuell nicht mehr verfügbar und das Twitter-Profil des Unternehmens nannte sich in Collateral Damage Entertainment um. In der Beschreibung des Profils bezeichnet sich das neue Unternehmen aber weiterhin als Event-Produktion und Turnierveranstalter.



Geschrieben von nJokde

Quellen: twitter.com, twitter.com

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Kommentare


#1
Drak3 schrieb am 05.09.2018, 11:34 CEST:
Sollten sie als "Collateral Damage Entertainment" weiter machen oder jemand den Rest übernommen haben und unter dem Namen neustarten wäre das ein ziemlich morbider Humor. :D
#2
Vogelfutter schrieb am 05.09.2018, 13:03 CEST:
Ich würde vermuten, dass man bei uns offene Verbindlichkeiten nicht einfach so in Luft auflösen kann, indem man einfach die Firma zumacht. Da greifen dann Firmenrecht und Insolvenzrecht und Tod und Teufel.
In welchem Land war efrag denn beheimatet? In Takatuka-Land?
#3
Vogelfutter schrieb am 05.09.2018, 13:53 CEST:
Jon4s schrieb:

Ich bezweifel, dass das bei Preisgeld überhaupt so etwas gibt, könnte man beim Insolvenzverwalter anmelden aber wenn das Unternehmen kein Geld mehr hat dann kommt auch nichts, nicht in Takatuka Land und auch nicht in Deutschland. Aller höchstens ein Bruchteil. Es sei denn sie sind gegen sowas versichert wie zum Beispiel Online Lottohändler oder so.


Es tritt bei Insolvenzen sicherlich mal der Fall auf, dass da nicht mehr viel für die Gläubiger zu holen ist. Aber das stellt dann der Insolvenzverwalter fest, nachdem er so lange geschüttelt hat, bis auch der letzte Groschen aus der Westentasche gefallen ist. Hier gab es ja aber scheinens nicht sowas wie eine Insolvenz. Und ich kann mir nicht erklären, wie das sein kann. Außer halt mit eher "exotischem" Firmenrecht.
#4
Suicidix schrieb am 05.09.2018, 15:49 CEST:
Irgendwie klingt er als wäre er unschuldig und als täte ihm das leid
#5
-y0 schrieb am 05.09.2018, 16:51 CEST:
Vogelfutter schrieb:
Jon4s schrieb:

Ich bezweifel, dass das bei Preisgeld überhaupt so etwas gibt, könnte man beim Insolvenzverwalter anmelden aber wenn das Unternehmen kein Geld mehr hat dann kommt auch nichts, nicht in Takatuka Land und auch nicht in Deutschland. Aller höchstens ein Bruchteil. Es sei denn sie sind gegen sowas versichert wie zum Beispiel Online Lottohändler oder so.


Es tritt bei Insolvenzen sicherlich mal der Fall auf, dass da nicht mehr viel für die Gläubiger zu holen ist. Aber das stellt dann der Insolvenzverwalter fest, nachdem er so lange geschüttelt hat, bis auch der letzte Groschen aus der Westentasche gefallen ist. Hier gab es ja aber scheinens nicht sowas wie eine Insolvenz. Und ich kann mir nicht erklären, wie das sein kann. Außer halt mit eher "exotischem" Firmenrecht.


Du kannst Preisgelder nicht mit dem Handel vergleichen, bei dem es einen Kaufvertrag gibt.

Ich weiß nicht wie es bei den großen Turnieren abläuft, aber meines Wissens gibt es, zumindest auf nationaler Ebene, keinen Veranstalter, der sich verbindlich dazu verpflichtet den ausgeschriebenen Betrag auszuzahlen. Oder hast du bei einer 2000€ Lan schonmal gemeinsam mit dem Organisator einen Vertrag unterschrieben?
#6
TippkoenigSeptember schrieb am 05.09.2018, 18:56 CEST:
Jugo Betrugo brate :) So regeln das die Serben <3
#7
fruchtig schrieb am 06.09.2018, 00:08 CEST:
-y0 schrieb:
Vogelfutter schrieb:
Jon4s schrieb:

Ich bezweifel, dass das bei Preisgeld überhaupt so etwas gibt, könnte man beim Insolvenzverwalter anmelden aber wenn das Unternehmen kein Geld mehr hat dann kommt auch nichts, nicht in Takatuka Land und auch nicht in Deutschland. Aller höchstens ein Bruchteil. Es sei denn sie sind gegen sowas versichert wie zum Beispiel Online Lottohändler oder so.


Es tritt bei Insolvenzen sicherlich mal der Fall auf, dass da nicht mehr viel für die Gläubiger zu holen ist. Aber das stellt dann der Insolvenzverwalter fest, nachdem er so lange geschüttelt hat, bis auch der letzte Groschen aus der Westentasche gefallen ist. Hier gab es ja aber scheinens nicht sowas wie eine Insolvenz. Und ich kann mir nicht erklären, wie das sein kann. Außer halt mit eher "exotischem" Firmenrecht.


Du kannst Preisgelder nicht mit dem Handel vergleichen, bei dem es einen Kaufvertrag gibt.

Ich weiß nicht wie es bei den großen Turnieren abläuft, aber meines Wissens gibt es, zumindest auf nationaler Ebene, keinen Veranstalter, der sich verbindlich dazu verpflichtet den ausgeschriebenen Betrag auszuzahlen. Oder hast du bei einer 2000€ Lan schonmal gemeinsam mit dem Organisator einen Vertrag unterschrieben?


Um einen rechtsgültigen Vertrag abzuschließen braucht es nicht immer Unterschriften. Beispielsweise kommt, wenn du in einen Öffi-Bus einsteigst, durch konkludentes Handeln ein Beförderungsvertrag zwischen dir und dem Busunternehmen zustande. Der Vertrag bei der Teilnahme an einer 2000€ Lan kommt durch den Ticketkauf zustande.
 

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