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Szene: Finanzielle Unterstützung für Yeah! Gaming23.04.2020, 17:03

FalleN und Co. spielen in der Road to Rio gegen eigenes Team *Update*

MIBR trifft in der ESL One: Road to Rio auf YeaH! Gaming. Doch Epitacio 'TACO' de Melo und Manager Ricardo 'dead' Sinigaglia gehören zu den Gründervätern von YeaH!. Gibt es einen Interessenkonflikt?



Update vom 24. April um 11:30 Uhr:

Die ESL hat auf Twitter eine genauere Untersuchung möglicher Interessenskonflikte angekündigt. Eine Entscheidung soll in den kommenden Tagen getroffen werden.



Ursprüngliche Meldung vom 23. April:

MIBR und YeaH! treffen in der ESl One: Road to Rio aufeinander. Was aussieht wie ein normales Matchup zwischen einem internationalen Top-Team und einer jungen brasilianischen Mannschaft, hat einen faden Beigeschmack.

Im Januar 2018 reaktivierten TACO, Marcelo 'coldzera' David. Gabriel 'FalleN' Toledo zusammen mit Wilton 'zews' Prado und dead die einst renommierte Organisation, die Anfang der 2000er zu den Topteams in Brasilien zählte. Das Quintett machte YeaH! Gaming zu einer Art Academy-Team von MIBR, wie es einst die Games Academy war. Seitdem ist mit YeaH! Gaming vertraglich vereinbart, dass MIBR bis zu zwei Spieler pro Jahr von YeaH! für einen festen Preis kaufen darf. Im Gegenzug zahlt MIBR allerdings eine jährliche Prämie aus, um die neue Organisation finanziell zu unterstützen.



An der Road to Rio sowie anderen Valve-Events dürften laut einem Blog-Post vom November 2019 Teams keine finanziellen Bindungen untereinander haben, nicht den gleichen Besitzer haben oder von anderweitigen Interessenskonflikten beeinflusst sein. Weil in diesem Fall TACO und dead nach über zwei Jahren Co-Eigentümer sind, besteht zweifellos ein Interessenskonflikt.

Die Regelung von Valve hatte unter anderem dazu geführt, dass RFRSH drei Teams verkaufen musste, um sich ausschließlich mit Astralis auf ein Team zu konzentrieren und mögliche Interessenskonflikte mit anderen zu vermeiden.



Doch anders als angekündigt, hat Valve für die Road to Rio kein Verbot ausgesprochen, dass Teams nicht den gleichen Eigentümer haben dürfen. Stattdessen muss jedes Teams laut Regelwerk der ESL eine genaue Übersicht möglicher Interessenskonflikte offenlegen. Sowohl MIBR als auch YeaH! gaben die Verbindungen zwischen den Teams an.

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Foto: MIBR


Geschrieben von TheHotz

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Kommentare


#1
Richierb schrieb am 23.04.2020, 17:12 CEST:
Interessant. :D
#2
Dr3st schrieb am 23.04.2020, 17:19 CEST:
Valve rechnet wohl auch nicht damit, dass mibr eine Rolle ums weiterkommen spielt ;D
#3
87in3 schrieb am 23.04.2020, 19:03 CEST:
Die Regel gilt also für alle Majors und deren Qualifyer, aber nicht für Rio? Verstehe.
#4
NeuesTestament schrieb am 24.04.2020, 12:39 CEST:
Es wäre schon absurd wenn die Teams gegeneinander antreten dürfen. Viel mehr Interessenskonflikt geht eigentlich nicht.
 

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