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Event: Teams machen auf Missstände in den USA aufmerksam28.08.2020, 13:50

Gegen Polizeigewalt und Rassismus: Chaos und Liquid setzen Zeichen

Der Chaos Esports Club und Team Liquid einigen sich gemeinsam mit der ESL auf eine Verschiebung ihres Halbfinals bei der amerikanischen ESL One Cologne 2020, um auf Missstände in den USA aufmerksam zu machen.



Der Chaos Esports Club und Team Liquid haben am Donnerstagabend ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA gesetzt: Ihre Partie im Halbfinale der amerikanischen ESL One Cologne wurde nach Bestätigung der ESL auf einen späteren Zeitpunkt in dieser Woche verlegt.

Die Initiative ging dabei von Chaos aus, das kurz vor dem ursprünglich geplanten Start des Matches erklärt hatte, die Partie nicht am Donnerstagabend zu bestreiten, um die Aufmerksamkeit auf die Proteste "gegen den kontinuierlichen und systematischen Rassismus und Polizeigewalt" in den USA zu lenken.


Team Liquid unterstützte die Entscheidung in einem eigenen Statement: "Wir glauben, dass der Wettbewerb die Plattform unserer Spieler und es ihre persönliche Entscheidung ist, ob sie diese für Proteste nutzen. Wir begrüßen und unterstützen Spieler, die diese Entscheidung fällen", heißt es unter anderem.


Damit folgen die beiden Organisationen dem Beispiel mehrerer NBA-Teams, die verkündet hatten, die für Mittwoch geplanten Partien der Playoffs im Kampf gegen Rassismus zu boykottieren. Teams anderer Profiligen im US-Sport schlossen sich dieser Bewegung an.

Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nahmen in den USA in den vergangenen Tagen wieder massiv zu, nachdem am Sonntag der 29-jährige Afroamerikaner Jacob Blake bei einem Polizeieinsatz in Kenosha, Wisconsin durch sieben Schüsse in den Rücken schwer verletzt worden war.

Bild von UnratedStudio auf Pixabay


Geschrieben von Funk1ll3r

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Kommentare

 
1

#1
MarsYoo schrieb am 28.08.2020, 14:37 CEST:
Vielleicht sollten beide Teams ihr Logo noch mit Regenbogenfarben hinterlegen
#2
col1n schrieb am 28.08.2020, 14:58 CEST:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.
#3
Syskey schrieb am 28.08.2020, 15:02 CEST:
col1n schrieb:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.


Exakt so sollte es sein!
#4
FlaMez_cs schrieb am 28.08.2020, 15:23 CEST:
Rassismus- und Polizeigewaltsrate auf 0% gefallen....
#5
traviS1337 schrieb am 28.08.2020, 15:33 CEST:
Ggf liest beiden Teams dann jemand der sich wirklich belesen hat zu dem Thema mal ein paar FBI Statistiken vor

Und Sie erkennen das es keinen vorherrschenden strukturellen Rassismus in Amerika gibt...

Ich wünschte ich müsste diesen kommentar nicht schreiben, aber anscheinend muss jeder seinen undifferenzierten Senf zu Themen zu denen man noch nie was gelesen hat dazugegeben...

Vielen dank lieber Spiegel, sorry ich mein welt.de, ähh 99dmg natürlich
#6
muffelchen schrieb am 28.08.2020, 15:53 CEST:
Jeder Polizist der im Auftrag der Regierung versucht die Meinung vom Volk zu unterdrücken hat es nicht besser verdient imo.. Polizeigewalt Nein! Aber wenn sie versuchen uns zu unterdrücken sind mir alle Mittel recht. Und was sucht der ganze Politik quatsch in esports?!?!
#7
s1nolduzz schrieb am 28.08.2020, 16:03 CEST:
gute aktion!
#8
chibiribiri schrieb am 28.08.2020, 16:09 CEST:
Ein Statement gegen Polizeigewalt und Rassismus abzusetzen ist kein politisches, sondern ein gesellschaftliches. Es betrifft uns alle. Man muss beides ja auch nicht zwingend miteinander in Verbindung bringen. Polizeigewalt kann jeden treffen - nicht nur Personen mit Migrationshintergrund.

Was eSports oder Sport allgemein damit zutun hat? Ganz einfach: Reichweite. Hier wird die Reichweite für eine sinnvolle(!) Botschaft an die Gesellschaft (und nicht nur an die Politik) genutzt. Das kann man nur gutheißen.
#9
col1n schrieb am 28.08.2020, 16:15 CEST:
chibiribiri schrieb:
Ein Statement gegen Polizeigewalt und Rassismus abzusetzen ist kein politisches, sondern ein gesellschaftliches. Es betrifft uns alle. Man muss beides ja auch nicht zwingend miteinander in Verbindung bringen. Polizeigewalt kann jeden treffen - nicht nur Personen mit Migrationshintergrund.

Was eSports oder Sport allgemein damit zutun hat? Ganz einfach: Reichweite. Hier wird die Reichweite für eine sinnvolle(!) Botschaft an die Gesellschaft (und nicht nur an die Politik) genutzt. Das kann man nur gutheißen.


Entschuldige, aber dein Kommentar ist wischiwaschi nur schön verpackt. Natürlich sind Polizeigewalt und Rassismus ein politisches Thema - ein Spielboykott wie hier ist auch ein politisches Statement.

Dass Polizeigewalt jeden treffen kann ist klar, aber hier wird eine Nische in der Nische (E-Sport; CS:GO) dafür genutzt, weiter zu polarisieren. Wie man an den Kommentaren sieht, eint es niemanden. Es sorgt weder für sinnvolle Diskussionen noch für eine Verbesserung irgendwelcher Personen, die von Polizeigewalt betroffen sind.

Natürlich hat Sport Reichweite, aber heutzutage wird von jedem mit Reichweite verlangt, sich bei allmöglichen Themen klar zu positionieren. Wieso sollte sich ein Sport oder ein Team aber positionieren? Sport war immer dafür bekannt, ganz gleich der politischen Gesinnung jeden willkommen zu heißen, da spielen Personen jeder Couleur zusammen und haben Spaß; abseits von Politik.
#10
MarsYoo schrieb am 28.08.2020, 16:24 CEST:
chibiribiri schrieb:
Ein Statement gegen Polizeigewalt und Rassismus abzusetzen ist kein politisches, sondern ein gesellschaftliches. Es betrifft uns alle. Man muss beides ja auch nicht zwingend miteinander in Verbindung bringen. Polizeigewalt kann jeden treffen - nicht nur Personen mit Migrationshintergrund.

Was eSports oder Sport allgemein damit zutun hat? Ganz einfach: Reichweite. Hier wird die Reichweite für eine sinnvolle(!) Botschaft an die Gesellschaft (und nicht nur an die Politik) genutzt. Das kann man nur gutheißen.


Selbst wenn es ein gesellschaftliches Problem ist, wird das ganze massiv politisch angeheizt. Diese übertriebene mediale Präsenz des Themas Rassismus könnte den Eindruck vermitteln, wir hätten keine anderen Probleme mehr auf der Welt. Wenn die Amis mal wieder ausversehen ein Krankenhaus in Afghanistan bombadieren, redet doch auch keine Sau darüber.

Im übrigen wird sich durch die Präsenz dieses Themas, den ständigen Aufrufen zu Demos etc pp rein gar nichts ändern (ähnlich wie mit der Klimadebatte). Im Gegenteil, wahrscheinlich wird die Polizeigewalt dadurch weiter zunehmen, weil sich die Leute (insb. die Fabigen in den USA) noch ignoranter und unkooperativer gegenüber der Polizei verhalten.
#11
chibiribiri schrieb am 28.08.2020, 16:31 CEST:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)

Und doch. Zu zeigen, dass uns eben nicht alles egal ist, was Politik & Co. verzapfen, ist eins unserer größten Privilegien. Wer Gewalt - ganz gleich welcher Art - rechtfertigt, sollte seine Ethik grundsätzlich überdenken.

Damit genug Wischi-Waschi. Ihr dürfte eure blauen Alu-Hüte wieder aufsetzen---

P.S.: Nein. Sport hieß noch nie, "JEDEN" Willkommen zu heißen. Ein Verein, eine Organisation vertritt Werte. Kann eine Person mit diesen Werten nichts anzufangen, ist gar die Pflicht des Vereins/der Organisation, entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
#12
MarsYoo schrieb am 28.08.2020, 17:10 CEST:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


Nein, es gibt auch noch Menschen, die ihren Grips anstrengen und selbst mitdenken, anstatt den von den Mainstream-Medien vorgekauten Schei* zu schlucken. Du gehörst scheinbar nicht dazu :)
#13
traviS1337 schrieb am 28.08.2020, 17:24 CEST:
MarsYoo schrieb:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


Nein, es gibt auch noch Menschen, die ihren Grips anstrengen und selbst mitdenken, anstatt den von den Mainstream-Medien vorgekauten Schei* zu schlucken. Du gehörst scheinbar nicht dazu :)


+1
#14
cumback schrieb am 28.08.2020, 19:20 CEST:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


+1
#15
1HeinRich1 schrieb am 28.08.2020, 20:24 CEST:
traviS1337 schrieb:
MarsYoo schrieb:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


Nein, es gibt auch noch Menschen, die ihren Grips anstrengen und selbst mitdenken, anstatt den von den Mainstream-Medien vorgekauten Schei* zu schlucken. Du gehörst scheinbar nicht dazu :)


+1


+1
#16
tob1_ schrieb am 28.08.2020, 21:21 CEST:
traviS1337 schrieb:
MarsYoo schrieb:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


Nein, es gibt auch noch Menschen, die ihren Grips anstrengen und selbst mitdenken, anstatt den von den Mainstream-Medien vorgekauten Schei* zu schlucken. Du gehörst scheinbar nicht dazu :)


+1


+^1
#17
bobby g schrieb am 28.08.2020, 21:50 CEST:
col1n schrieb:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.


Oh ja, meinst du so wie 1936, als die Welt in Nazideutschland für die Olympischen Spiele zu Besuch war, als dort bereits alle politischen Gegner und unerwünschten Minderheiten systematisch ausgegrenzt, diskriminiert, verhaftet und/oder umgebracht wurden? Gott sei Dank haben die Sportler da kein Statement gesetzt!!!!!1111einself
#18
col1n schrieb am 28.08.2020, 22:05 CEST:
bobby g schrieb:
col1n schrieb:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.


Oh ja, meinst du so wie 1936, als die Welt in Nazideutschland für die Olympischen Spiele zu Besuch war, als dort bereits alle politischen Gegner und unerwünschten Minderheiten systematisch ausgegrenzt, diskriminiert, verhaftet und/oder umgebracht wurden? Gott sei Dank haben die Sportler da kein Statement gesetzt!!!!!1111einself


Ich sehe in den USA keine Zustände die mit Nazideutschland vergleichbar wären, deshalb finde ich deinen Kommentar wirklich seltsam. Eine schreckliche Diktatur mit den USA heute, in denen Spaltung aufgrund vieler Faktoren in der Gesellschaft eben Existenz ist, zu vergleichen, zeugt wirklich nicht von Belesenheit.

Aber wenn man keine Argumente hat, dann ist irgendwas mit der Hitlerzeit eben nicht weit. Oder willst du noch über die Kreuzritter, Inkas oder Römer sprechen?
Ich selbst habe Sport im Verein immer als offen für jedermann erleben dürfen; und das hat sich auch nicht geändert. Hier wie in den USA gibt es im Sport keine bemerkenswerten Probleme mit Rassismus, von den traurigen Einzelfällen die es in jedem Bereich des Lebens gibt abgesehen. Deshalb finde ich, sollte der Sport nicht weiter politisiert werden. Denn dadurch bringt man die ganzen Streitthemen erst recht auch in Vereine und bewirkt damit das Gegenteil vom gewünschten Effekt.
#19
87in3 schrieb am 28.08.2020, 22:58 CEST:
gute und wichtige Aktion. Ach halt, es gibt ja gar keinen Rassismus und auch keine Polizeigewalt. Alles Lügen!!!111elf

MarsYoo schrieb:
chibiribiri schrieb:
Es gibt nur eine Art von Mensch, die sich an derartigen Aktionen stört. ;)


Nein, es gibt auch noch Menschen, die ihren Grips anstrengen und selbst mitdenken, anstatt den von den Mainstream-Medien vorgekauten Schei* zu schlucken. Du gehörst scheinbar nicht dazu :)


Es gibt nur eine Art von Mensch, die solche Logorrhoe von sich gibt :)
#20
Jake90 schrieb am 28.08.2020, 23:09 CEST:
Super Statement von den Teams und Vereinen um auf die Lage Aufmerksam zu machen. Auch toll zu sehen dass da so eine Einigkeit herrscht und ganze Teams absagen, so ist es eine geeinigte Botschaft.

So wird auch der Gesellschaft immer wieder der spiegel vor Augen gehalten, und es wird deutlich sowas sind strukturelle Probleme. Gut, dass die Sportler da nicht einfach zur Tagesordnung weitergehen.
#21
Torro schrieb am 29.08.2020, 08:28 CEST:
col1n schrieb:
bobby g schrieb:
col1n schrieb:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.


Oh ja, meinst du so wie 1936, als die Welt in Nazideutschland für die Olympischen Spiele zu Besuch war, als dort bereits alle politischen Gegner und unerwünschten Minderheiten systematisch ausgegrenzt, diskriminiert, verhaftet und/oder umgebracht wurden? Gott sei Dank haben die Sportler da kein Statement gesetzt!!!!!1111einself


Ich sehe in den USA keine Zustände die mit Nazideutschland vergleichbar wären, deshalb finde ich deinen Kommentar wirklich seltsam. Eine schreckliche Diktatur mit den USA heute, in denen Spaltung aufgrund vieler Faktoren in der Gesellschaft eben Existenz ist, zu vergleichen, zeugt wirklich nicht von Belesenheit.

Aber wenn man keine Argumente hat, dann ist irgendwas mit der Hitlerzeit eben nicht weit. Oder willst du noch über die Kreuzritter, Inkas oder Römer sprechen?
Ich selbst habe Sport im Verein immer als offen für jedermann erleben dürfen; und das hat sich auch nicht geändert. Hier wie in den USA gibt es im Sport keine bemerkenswerten Probleme mit Rassismus, von den traurigen Einzelfällen die es in jedem Bereich des Lebens gibt abgesehen. Deshalb finde ich, sollte der Sport nicht weiter politisiert werden. Denn dadurch bringt man die ganzen Streitthemen erst recht auch in Vereine und bewirkt damit das Gegenteil vom gewünschten Effekt.


Finde es toll, dass du als weißer Deutscher so gut beurteilen kannst, welche rassistischen Probleme es im Sport nicht geben soll. Affenlaute im Stadion, rassistische Beleidigungen auf dem Spielfeld und andere Dinge sind halt nur Einzelfälle. Und im Internet wird sowieso nicht beleidigt, schon gar nicht im eSport.

Es ist sehr wichtig, dass sich eine Gesellschaft - und der Sport gehört zweifelsfrei dazu - sich erhebt und unbequem ist, wenn Missstände angesprochen werden müssen. Ich fände es ganz geil, wenn die Bundesliga streiken würde, bis die Bundesregierung konsequente Klimapolitik betreibt und Druck ausübt. Ignorante Menschen, die sich an sowas stören, sind das Problem, nicht die Sportler, die ihre Bekanntheit und öffentliches Standing für eine gute Sache einsetzen.

Die meisten Kommentare hier sind absolut erbärmlich und unreif
Lächerlicher Haufen hier, werdet erwachsen.
#22
Skelmir schrieb am 29.08.2020, 10:01 CEST:
s1nolduzz schrieb:
gute aktion!


+1
definitiv !!!
#23
McBudaTea schrieb am 29.08.2020, 10:48 CEST:
Wenn man schon mit Nazivergleiche anfängt: Es gibt ein Land, wo Millionen von Menschen, hauptsächlich Vertreter einer bestimmten ethnischen/religiösen Minderheit millionenfach in "Umerziehungslager" interniert werden. Nach neueren Berichten erfüllt der Ausmaß der Zwangssterilisationen die Definition von Völkermord nach der UN. Es geht hier um die Uiguren in China. In diesen Land finden regelmäßig E-Sport Events mit internationaler Beteiligung statt. In E-Sports kann Kritik gegen China die Karriere eines Spielers zerstören. Vor etwa einen Jahr wurde bei Hearthstone-Pro gebannt und den von ihm gewonnen Preisgeld zurückgehalten, weil er Unterstützung für die Proteste in Hong Kong gezeigt hat.

Was ist die Konsequenz daraus? Ich weiß es nicht. Wenn man sagt, dass man als Sportler seine Plattform soll, um gegen Rassismus oder andere gesellschaftliche Probleme einzutreten, wäre es nicht richtig, zuerst im eigenen Umfeld aufzuräumen?
#24
bobby g schrieb am 29.08.2020, 10:49 CEST:
col1n schrieb:
bobby g schrieb:
col1n schrieb:
ich vermisse tatsächlich die Zeiten, als der Sport noch eine Art Refugium war, in dem man endlich mal Ruhe haben konnte vor unserer politisierten (und teilweise polarisierten) Gesellschaft. Das Zeichen mag als solches richtig sein oder auch nicht, aber ich wünsche mir (E-)Sport ohne Politik zurück.


Oh ja, meinst du so wie 1936, als die Welt in Nazideutschland für die Olympischen Spiele zu Besuch war, als dort bereits alle politischen Gegner und unerwünschten Minderheiten systematisch ausgegrenzt, diskriminiert, verhaftet und/oder umgebracht wurden? Gott sei Dank haben die Sportler da kein Statement gesetzt!!!!!1111einself


Ich sehe in den USA keine Zustände die mit Nazideutschland vergleichbar wären, deshalb finde ich deinen Kommentar wirklich seltsam. Eine schreckliche Diktatur mit den USA heute, in denen Spaltung aufgrund vieler Faktoren in der Gesellschaft eben Existenz ist, zu vergleichen, zeugt wirklich nicht von Belesenheit.

Aber wenn man keine Argumente hat, dann ist irgendwas mit der Hitlerzeit eben nicht weit. Oder willst du noch über die Kreuzritter, Inkas oder Römer sprechen?
Ich selbst habe Sport im Verein immer als offen für jedermann erleben dürfen; und das hat sich auch nicht geändert. Hier wie in den USA gibt es im Sport keine bemerkenswerten Probleme mit Rassismus, von den traurigen Einzelfällen die es in jedem Bereich des Lebens gibt abgesehen. Deshalb finde ich, sollte der Sport nicht weiter politisiert werden. Denn dadurch bringt man die ganzen Streitthemen erst recht auch in Vereine und bewirkt damit das Gegenteil vom gewünschten Effekt.


Äh und an welcher Stelle vergleiche ich Nazideutschland mit den Zuständen in den USA? Witzig, dass du von Belesenheit schreibst, dann aber solche Fehlschlüsse ziehst.

Mein Beispiel war bewusst überspitzt um aufzuzeigen, dass unpolitischer Sport in hochpolitisierten Zeiten kein sinnvoller Weg ist.
#25
col1n schrieb am 29.08.2020, 11:13 CEST:
@Torro: Richtig, beispielsweise Affenlaute von den Rängen sind auch im Profifußball gemessen an der Anzahl der Zuschauer in den Stadien und den tatsächlichen Vorfällen glücklicherweise nur Einzelfälle. Da gehen Vereine sowie ggf. Strafverfolgungsbehörden auch konsequent gegen vor und aufgrund der heutigen Technik in Stadien können Täter auch häufig ermittelt werden und werden neben der strafrechtlichen Konsequenzen auch aus den Stadien verbannt (sog. landesweites Stadionverbot). Oder hältst du es für sinnvoll, dass alle Fußballprofiligen ihren Betrieb einstellen sollten, wenn mal ein Idiot auf den Rängen zu Besuch ist? Klingt zumindest so.

Auf deinen Kommentar mit der "Klimakrise" gehe ich jetzt nicht ein, da es im obigen Artikel um die Verschiebung eines CSGO Spiels geht.

@bobby g: Mein Kommentar bezog sich auf die hier im Artikel (Ort: Nordamerika, USA) beschriebenen Vorkommnisse, du antwortest darauf mit " meinst du so wie 1936" - "so wie" ist ein Vergleich, aber das weißt du wohl. Dass wir unterschiedlicher Meinung sind, ob Sport politisiert werden sollte, ist dann eben so; mit inhaltsleeren Kommentaren die durch ein "einseinself111!!!!" probieren, sich hervorzuheben, fängt man eben nicht viel an.

Insgesamt würde ich gerne weg vom Thema Nazideutschland oder Klimakrise und noch einmal meinen vorherigen Kommentar hervorheben: die Verschiebung des Spiels Liquid vs Chaos verbessert die Situation jedweder Minderheiten nicht, sie politisiert den Sport und sorgt damit für das hier sichtbare: Es entstehen Gräben und endlose Diskussionen ohne Mehrwert zwischen Fans eines Sports - und hinter den Kulissen eventuell auch zwischen den Spielern. Deshalb sage ich: Politik und Religion haben im Sport nichts zu suchen.
 
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